Wodurch hat Satan Macht über die andern?

Durch Geld, und das Wort, und das gezielte Aufhetzen von Menschen gegeneinander.

Der Höhepunkt dürfte dann erreicht sein, wenn das Geld-, Kredit-, Finanzwesen des Staates in den Händen von Privaten ist, die ihr Ziel darin sehen, die Sachwerte, Arbeitsleistung und Produktionsanlagen der Allgemeinheit in ihre Hände zu überführen. Dieser Fall ist eigentlich dann eingetreten, wenn sich die Zentralbank eines Staates in privaten Händen befindet, wie das in USA der Fall ist.

Der Wille, in das Leben anderer Menschen einzugreifen hört nicht an den Staatsgrenzen auf, wenigstens für eine Gruppierung, die sich gar keinem Staat verpflichtet fühlt, oder ausserhalb von diesem lebt! Krieg – der Höhepunkt des Aufeinanderhetzens von Menschen – soll nicht im Land stattfinden, in dem sich die eigene Zentralbank befindet, sondern ausserhalb. Die Beschränkung auf das Wirken in einem Staat, kann das Potential Satans überhaupt nicht zur Entfaltung bringen.

Kapital (Finanzmacht und geschäftliche Beziehungen), das staatsübergreifend in Anschlag gebracht werden kann, ist wirksamer als solches, das sich nur auf den eigenen Staat erstreckt: Die Macht kann sich so auch auf das Devisenwesen (Geldwechsel), und Kreditwesen (Geldverleih) anderer Staaten ausweiten, und so die Politik dieser Länder in eine Richtung gelenkt werden, die allgemeine Ressourcen in private überführt, und gleichzeitig können Akteure, die sich gegen diese Politik wehren, neutralisiert werden, dies umso mehr als Finanzmacht auch Medienmacht bedeutet! Das Volk soll nicht imstande sein, politische Geschehnisse (z.B. Krieg, gewaltsamen Regimechange, Sanktionen) in einen finanziellen Hintergrund einzuordnen.

Worin besteht der Nutzen Satans könnte gefragt werden? Sein Geschäft ist das Eingreifen in das Leben anderer Menschen, und Falschheit – und wie könnte er das anders realisieren als indem er das Gute schlecht macht, und das Schlechte als gut hinstellt?

Anmerkungen:

– Der Mensch kann Fähigkeiten entwickeln, die nicht eine Übereinstimmung mit der Natur und den andern Menschen bedeuten, sondern Macht über sie. Diese Fähigkeiten können auch quasi gezüchtet werden, wenn ein Volk so geartet ist, es sich über Jahrtausende innerhalb seinesgleichen vermehrt, und eine Ideologie (Religion) hat, die die eigene Abstammung favorisiert.

– Bei Satan handelt es sich um einen Parasiten (Schmarotzer) und leider nicht einen gutartigen, sondern einen, der zerstörerisch wirkt, das heisst, die Aufhebung der eigenständigen Existenz des Wirts, und insofern seinen Tod, herbeiführt.

https://de.sputniknews.com/kommentare/20190614325238100-usa-krieg-gegen-china-russland-gleichzeitig/

Warum die Entente den Ersten Weltkrieg gewonnen hat

Wegen des Kriegseintritts der USA. Der Grund für den Kriegseintritt der USA an der Seite von GB war ein „Handel“ zwischen der englischen Regierung und zionistischen Kreisen. Dieser Handel war folgender: die englische Regierung gab ein schriftliches Versprechen ab für eine Heimstätte für die Juden in Palästina, und im Gegenzug versprachen die Zionisten den Engländern, dass sie die USA an ihrer Seite in den Krieg gegen Deutschland bringen würden. Die sogenannte Balfour Deklaration wurde an Lionel Walter Rothschild ausgehändigt am 2.11.1917.
Es stellt sich tatsächlich die Frage: was sonst hätte die Engländer dazu bewegen sollen, sich während des Ersten Weltkrieges – zu einem Zeitpunkt als dieser festgefahren war, und die Situation der Engländer unheilvoll – mit dem Problem einer Heimstätte für die Juden in Palästina zu befassen?

Es stellt sich die Frage, ob der Kriegseintritt der USA an Seiten Englands geplant war? denn klar war zum vornherein, dass England und Frankreich – selbst mit dem Verbündeten Russland – durch einen Krieg gegen Deutschland, Österreich-Ungarn, und das Osmanische Reich in die grössten Schwierigkeiten kommen könnte. Daraus, dass der Kriegseintritt von USA an Seiten Englands sozusagen eine Sache auf Abruf war – denn es musste nur die finanziell-geschäftliche Macht Zions geeint gegen die Regierung der USA auftreten – kann der Schluss gezogen werden, dass der ganze Rest auch eine geplante Sache war!!

Was für ein Interesse konnte die amerikanische Bevölkerung – mit ihrem riesigen Binnenmarkt – daran haben, in Europa einen machtpolitischen Fuss in die Tür zu bekommen?! Immerhin müssen wir bedenken, dass die USA mit ihrem Kriegseintritt einen im Wesentlichen europäischen Krieg zu einem Weltkrieg ausweitete!

Wer hatte 1914 (und 1939) ein Interesse an einem europäischen oder einem Weltkrieg?

Dazu zwei allgemeine Bemerkungen von George Friedman am « Chicago Council on Global Affairs » , am 4. Februar 2015:

1) „Der beste Weg die feindliche Flotte zu besiegen ist zu verhindern, dass diese gebaut wird. Der Weg, den die Briten gegangen sind, um sicherzustellen, dass keine europäische Macht die Flotte bauen konnte, ist, dass die Europäer einander bekämpften.“

2) „Das Hauptinteresse der US-Aussenpolitik während des letzten Jahrhunderts, im ersten und im zweiten Weltkrieg und im kalten Krieg waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse galt, sicherzustellen, dass dieser Fall nicht eintritt.“

Deutschland war 1914 die aufstrebende Wirtschaftsmacht Nummer 1 auf der Welt – welches also hätte seine Motivation sein können, einen Krieg zu beginnen?

Das Weibliche, Männliche, und das Göttliche

Die Übereinstimmung mit der Aprikose, die ich esse, dürfte kein Problem sein, wenn ich Aprikosen gerne habe, und sie schmackhaft ist. Die Übereinstimmung mit der Frau, die neben mir im Bett liegt, ist schon weniger selbstverständlich: Wenn ich Macht über sie haben möchte, oder Angst habe, sie auf mich wirken zu lassen, dann führt das zu selektiver Wahrnehmung, was keine Übereinstimmung ist.

Eigentlich bedeutet die Bejahung des andern doch ein Zurücktreten meines willkürlichen Willens und Empfangen, Aufnehmen, Einsehen, auf-sich-wirken-Lassen. Dieses wiederum würde die Einsicht bedeuten, nicht das Absolute zu sein, sondern ein Miteinander-und Ineinander-sein.

Der Mann könnte das, was er als seine Abhängigkeit, und seinen Zusammenhang empfindet – das heisst, letztlich das Göttliche – als das Weibliche, bzw. die Frau, empfinden – zu dieser allerdings muss das Verhältnis des Aufnehmens, Empfangens, auf sich-wirken-Lassens bestehen, um die Erfüllung zu finden! In den semitischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) kann die Erfüllung ohne Aufnehmen, Empfangen, auf sich-wirken-Lassen bestehen, weil sie in Gehorsam, Anbetung, und Unterwerfung unter eine rein geistige, wollende, allmächtige Person besteht! das heisst, in Wollen und Hoffnung, die auf die Zukunft gerichtet sind.

Bei einem wollenden, sich als Ursache fühlenden Ich könnte die Vorstellung, nicht mehr die Kontrolle zu haben, Ängste auslösen: ich kann nicht mehr das Absolute sein, wenn ich im Sein aufgehe, im Selbstgenuss, der eingebettet ist in ein unendliches Sein.

Es gibt keine Übereinstimmung mit dem andern, ohne dessen Bejahung. Der willkürliche Wille aber kann bloss die Bejahung von sich selber enthalten.

Das Sein, oder die Wirklichkeit ist ein Zusammenschluss von Materie und Geist

es ist also nicht etwas, das eine materielle (räumliche) Grenze hat: es hat deshalb auch keinen Sinn, nach einer Ursache, einem materiellen, oder räumlichen Anfang zu suchen. Anders ausgedrückt ist das Sein unendlicher Zusammenhang, unendliche Möglichkeit, unendliche Unterschiedenheit (Vielfalt). Es hat deshalb auch keinen Sinn nach einem zeitlichen Anfang zu suchen.

Zum besseren Verständnis muss ich vielleicht noch daran erinnern, dass Geist keine – räumliche – Ausdehnung besitzt, Materie hingegen räumlich ausgedehnt ist (ist eine Erkenntnis Descartes‘).

Im menschlichen Bewusstsein ist die Verbindung von Materie und Geist einerseits so „eng, enger geht’s nicht“ (nach einer Formulierung Descartes‘), andererseits definiert die Unterscheidung von Materie und Geist das Wesen des Menschen, denn es besteht darin, dass es für ihn einen klaren Unterschied gibt zwischen etwas geistig Vorhandenem und etwas materiell Vorhandenem (zum Beispiel ist ein Apfel im Geiste nicht ein realer Apfel).

Jene, die ihr Bewusstsein als eine abstrakte Entität (Seele) betrachten, die im Grunde genommen ohne Zusammenhang mit dem Körper, aus sich selber bestehe, oder direkt von einer Gottperson stamme, haben eine Einstellung zur Materie – und überhaupt zur Wirklichkeit – in der sie zum vornherein das Absolute sind; was, wie ich denke, nicht ohne Einfluss auf ihre Sexualität ist: denn bei dieser besteht die gegenseitige Erfüllung im Aufnehmen, Empfangen, auf sich wirken lassen – nicht im Wollen, oder einer Machtposition.

Was ist das Sein – die Wirklichkeit?

Es ist für den Menschen zuallererst Bewusstsein (Denken, Geist); insofern habe ich keine andere Meinung als René Descartes: denn ohne Bewusstsein (Denken) bin ich nicht.

Unser Bewusstsein schliesst allerdings das räumlich Existierende (das Körperliche, Materielle) nicht aus, sondern ein: Sind wir uns doch des körperlich Ausgedehnten und des nicht körperlich Ausgedehnten gleichermassen ganz selbstverständlich bewusst.

Da Bewusstsein nicht körperlich ausgedehnt ist, kann es nicht gegen etwas Körperliches abgegrenzt sein; die körperliche Abgrenzung gegen andere Körper besteht nur durch den eigenen Körper – das Bewusstsein, das Sein, oder die Wirklichkeit ist also grundsätzlich unendlich.

Wie steht es mit dem Bewusstsein einer Gottperson? Bei ihr wäre Bewusstsein völlig ohne Bezug auf Körperlichkeit vorhanden – denn es wird gesagt, sie sei rein geistig.

Wie verhält sich Bewusstsein zu Wollen (Willen)? Beim Menschen ist dieses klar durch den Selbsterhaltungstrieb des Körpers gegeben. Wie aber ist das bei einer Gottperson, die rein geistig sei? Wodurch kann das Wollen von etwas rein Geistigem geleitet sein? Wie kann Wollen bei einer Gottperson vorhanden sein, bei der es doch völlig undenkbar ist, dass es bei ihr etwas geben könnte, das nicht von jeher in ihrem unendlichen Bewusstsein gewesen wäre: dass Macht über etwas anderes, in irgendeiner Art Traktandum einer allmächtigen Gottperson sein könnte, ist ein Widerspruch in sich selber!

Natürlich kann man sich fragen, was unendliches Bewusstsein (Geist) noch mit einer Person zu tun habe – dies umso mehr als Person-sein ohne Bindung an ein Wollen wohl undenkbar ist.

Meine Auffassung des Göttlichen ist meine Auffassung der Wirklichkeit

Wenn für mich kein Unterschied besteht zwischen dem Göttlichen und der Wirklichkeit, dann ist das Erfassen der Wirklichkeit das Erfassen des Göttlichen.

Wenn für mich die Wirklichkeit etwas ist, das von einem Gott (rein geistige, wollende, allmächtige Person) erschaffen wurde, dann ist sie wie ein Ding, abgegrenzt, nicht unendlich, ausserdem willkürlich.

Wirklichkeit

Unter Wirklichkeit verstehe ich das, was ist bzw. sein kann oder was wir sind und worin wir sind. Zur Wirklichkeit zähle ich auch Träume, Einbildungen, Lü­gen und Fantasien, ebenso das Mögliche, ja sogar die Leere und das Nichts, dies umso mehr, als es Gegenbe­griffe sind. Es kann nicht etwas Nicht-Wirkliches geben; aber es gibt Ideen, die mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmen und Ideen, die mehr oder weniger Sein enthalten.

Die Wirklichkeit – oder das Sein – ist unendlicher Zusammenhang, unendliche Möglichkeit, unendliche Unterschiedenheit (Vielfalt).

Was den Genuss – das heisst, die Übereinstimmung mit der Natur und dem eigenen Geist – verkleinert:

– Verdrängung, Illusion, Lügen, selektive Wahrnehmung

– Pflanzen, Tiere, Dinge und Menschen unter einem Gesichtspunkt betrachten, in dem ich über ihnen stehe, d.h. Ideen, durch die ich mich selber mehr bejahe als sie

– mich selber belügen, um vor mir selber besser dazustehen, andere belügen, um vor diesen besser dazustehen

– auf das Fühlen von Neid mit Herabsetzung des andern reagieren, bzw. das, worauf ich neidisch bin, für wertlos erklären, ignorieren, zerstören, oder verbieten.

– meine Aufmerksamkeit gefangen nehmen lassen durch kurzfristige Reize, die inhaltslos sind (vorzüglich durch eine Maschine).

– mir Illusionen machen, zum Beispiel die, die Wirklichkeit, in der ich lebe, sei nur eine vorläufige

– über Produkte oder Ideen nachsinnen, die nur mich selber bejahen, die Natur aber herabwürdigen

– danach streben über andere zu bestimmen mit dem Ziel, dadurch zu Ehre und Reichtum zu kommen

– nach Erfolg streben, durch den ich nur mich selber bejahe, aber die Gemeinschaft und die Natur schädige

– die Ruhe fliehen und in der Rastlosigkeit leben

– durch Produkte leben, die die Rastlosigkeit vergrössern

Anmerkung:

Sich selber bejahen ist sicher eine gesunde Einstellung, nur sollte die eigene Bejahung nicht die Verneinung des andern bedeuten.

Sich selber nicht weniger bejahen, als den andern, würde ich sogar zu den Tugenden rechnen.