Clan-Ethik

Einschränken des Seins

Der Antisemit ist Anhänger einer Clan-Ethik, denn er stellt die Juden unter sein eigenes Volk, oder unter die anderen Völker, oder unter die eigene Gruppierung, oder Interessengemeinschaft.

Allerdings ist nicht jeder Anhänger einer Clan-Ethik ein Antisemit: wenn es zum Beispiel Juden gibt, die andere Völker unter ihr eigenes Volk stellen, dann sind sie zwar Anhänger einer Clan-Ethik, aber keine Antisemiten.

– Clan-Ethik heisst: Böse ist, was sich den Zielen des eigenen Clans widersetzt.

– Universal-Ethik heisst: Böse ist, Ziele zu verfolgen, die zu Lasten des andern gehen bzw. ihn schädigen oder in seiner Entfaltung behindern.

Clan-Ethik spaltet die Welt auf in den eigenen Clan, und die Aussenstehenden. Ihr Verhältnis zu den andern ist nicht das der Gleichberechtigung: die Aussenstehenden sind Gegenstand der Macht, oder Ausbeutung.

Natürlich kann heutzutage kein staatlicher Akteur mehr auftreten, der die Gleichberechtigung der Völker und Staaten verbal in Frage stellen würde. Was aber nicht heisst, dass es keine Staaten, oder Gruppierungen mehr gäbe, die sich über andere stellen, das heisst, eine Clan-Ethik vertreten. Sich über andere Staaten und Bevölkerungen stellen, heisst grundsätzlich, in ihr Leben eingreifen: Anspruch auf ihr Land erheben, ihnen vorschreiben, mit wem sie Handel treiben, und Geschäfte abschliessen dürfen, in welcher Währung sie zu zahlen haben, welche Ansichten sie über gewisse geschichtliche Ereignisse haben sollen, welche Staaten sie als Freunde haben dürfen, … .

Das Recht des Bürgers eines Staates wird dann verletzt, wenn willkürlich, und ohne Rechtsgrundlage in sein Leben eingegriffen wird. Dieser Fall liegt auch dann vor, wenn ein anderer Staat durch Unterwanderung, Regimechange, Sanktionen und Krieg in sein Leben eingreift. Aber natürlich wird der Staat, der in das Leben eines andern eingreift, der übrigen Staatenwelt erklären, er wolle in jenem Staat den Menschen etwas Gutes tun. Und ich muss zugeben, dass auch ich den USA – die weltweit führend sind in Sachen Regimechange, Krieg, und Sanktionen – sehr lange auf den Leim gekrochen bin; was darauf zurückzuführen ist, dass ich damals noch zu jenen gehört habe, die die Darbietungen der Feierabendmedien (Mainstreammedien) für bare Münze genommen haben, und noch nicht gemerkt habe, dass diese das Sprachrohr der USA sind.

Zu einer Clan-Ethik gehört ein Feind. Grundsätzlich gilt die Gleichung: wir sind gut, die andern böse, das heisst, diese Ideologie, oder Doktrin, enthält erstens die moralische Oberhoheit über den Rest der Welt, und zweitens die Legitimation, die Souveränität und Integrität anderer Staaten zu verletzen.

Wenn eine Gruppierung – oder ein Staat – mit einer Clan-Ethik internationale Bedeutung gewinnt, gewinnen auch ihre Ansprüche an Bedeutung, und das Verhältnis zu den Aussenstehenden spitzt sich zu. Da Clan-Ethik bedeutet, dass das, was man selber vertritt, und als Ziel verfolgt, das Recht ist – und gar nicht böse sein kann – ist die Folge davon, dass der Begriff Wahrheit mit Füssen getreten werden muss: denn diejenigen, über die man herfallen will – das heisst, diejenigen, die nicht willens sind, sich dem Clan zu unterwerfen – müssen zuerst schlecht gemacht, und verleumdet werden, erst dann stimmt die – ausländische – Bevölkerung zu, dass man den bösen Diktator beseitigen muss, durch Unterwanderung, gewaltsamen Regimechange, Krieg.

Das – zwischenstaatliche – Recht regelt die Ansprüche der Staaten untereinander. Wenn die Prämisse eines Staates – oder einer Gruppierung – ist: wir stehen über euch, was soll dann Recht sein?! Jedenfalls kann es dann nicht mehr auf der Gleichberechtigung der Völker und Staaten basieren. Bewusst sollten wir uns sein, dass ‚über den andern stehen‘, leider meistens nicht eine passive, isolierte, einsame Sache ist, sondern bedeutet, aktiv in das Leben anderer Staaten und ihrer Bevölkerungen einzugreifen. Ferner sollten wir uns bewusst sein, dass dieser Staat, oder diese Gruppierung sich für wertvoller halten als andere! Das Verhältnis zu andern Staaten und Menschen auf eine Machtfrage zu reduzieren, bedeutet nicht die Anwendung von Recht: Recht ist der Willkür entgegengesetzt!

Bedeutet ‚Recht‘, gesetzliche Festlegungen, die den Bürger vor den Mitbürgern, dem Staat, oder Gruppierungen, und Organisationen schützen, oder gesetzliche Bestimmungen mit denen der Staat in das Leben des Bürgers eingreift? Diese Frage stellt sich insbesondere auf zwischenstaatlicher Ebene: Wir sollten uns bewusst sein, dass die Institution, die eigentlich dazu da wäre, einen Staat vor Übergriffen eines anderen Staates zu schützen, die Uno wäre! In der Praxis ist sie allerdings damit beschäftigt, Übergriffe auf andere Staaten zu legitimieren, oder sogar zu organisieren!

Ein Staat, eine Gruppierung, oder eine Organisation, die dem Bürger etwas wegnehmen will, wäre sein Feind! Wie steht es diesbezüglich mit dem Staat dessen Bürger Sie sind, oder mit der Uno, oder der Nato? Geben sie dem Bürger etwas, oder nehmen sie ihm etwas weg?

Wenn zum Beispiel die USA – ihr Parlament – Sanktionen gegen Northstream2 beschliessen, dann besteht bei ihnen das Recht daraus, Eingriffe in das Leben anderer Staaten gesetzlich abzusichern. Und vergessen wir nicht, in der Clan-Ethik sind diejenigen böse, die sich nicht dem Clan unterwerfen. Denn ihr Ziel und Zweck ist nicht ein Zusammenleben der Staaten und Völker zum gegenseitigen Vorteil, sondern die Herrschaft des Clans über die Aussenstehenden.

Die Geburt der Politik

Ich erstelle für dich Vorschriften, die dich vor dir selber, und deinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern schützen, aber dafür gibst du mir einen Teil deines Lohnes ab. So wurde die Politik geboren, und eine Institution im Staat deren Vertreter für Führer des Volkes gehalten werden.

Es kann sehr viel Arbeit geben (Anstrengung und Mühe machen), ein verfehltes System – und die eigene involvierte Person – aufrechtzuerhalten. Es kann nur noch innerhalb des Systems agiert werden – zugleich ist dieses mit einer ständigen Erhöhung der Staatsquote verbunden, und der Erhaltung der Einheit des Volkes entgegengesetzt, das heisst, es befördert seine Spaltung.

Selbstverständlich müssen auch jene Individuen vor den Mitbürgern geschützt werden, die für das Gemeinwesen (den Staat) zerstörerisch sind – zum Beispiel durch ihre finanziellen Machenschaften in grossem Stil. Es müssen also, um diese destruktiven Personen in den Griff zu bekommen, oder zu neutralisieren, fortlaufend Gesetze geschaffen werden.

Es stellt sich die Frage, inwieweit die Verwalter dieses Systems Führer des Volkes zu nennen sind? Führer des Volkes kann nur sein, wer zur Sprache bringt, wo diesem der Schuh drückt – sonst könnte man meinen, diese Person, oder diese Personen würden den eigenen Staat, oder den Rest der Menschheit, für die eigenen beschränkten Zwecke missbrauchen.

Ein angenehmes (schönes) Leben jedenfalls wird man nicht dadurch erreichen können, dass man den andern Menschen Pflichten auferlegt: also muss dieses doch eher in der Kür gesucht werden.

Die Obliegenheit (das heisst, Officium = Wortstamm von Offizier) eines jeden Staatsbürgers würde darin bestehen, die Einheit des Volkes, und die Verbindung der Völker zu befördern! Kann diese Aufgabe innerhalb eines Systems wahrgenommen werden, das darin besteht Vorschriften zu erstellen, die die Mitbürgerinnen und Mitbürger vor sich selber und den andern Mitbürgern schützen, und dessen Effekt es ist, die Staatsquote dauernd zu erhöhen? Die Exponentinnen und Exponenten dieses Systems sind wählbar – das gibt den Betroffenen das Gefühl von Freiheit.

(Das Titelbild stammt von hier: https://www.youtube.com/watch?v=b5ks727N_6c)

Der Spaltung des Staates geht eine eigene Spaltung voraus

Schizophrenie

Was ist mein Lebensinhalt, insofern er daraus besteht, über dem andern zu stehen? Kann mein Lebensinhalt das sein, über dem ich mich stehend fühle, oder über das ich Macht habe? es wäre etwas, mit dem ich keine Einheit mache, oder keine Einheit bin: ich habe mein Leben aufgespalten! vielfach ist es die Aufspaltung als Angehöriger einer Gruppierung durch die alle andern zu Aussenstehenden werden.

Woraus haben zum Beispiel die Juden ihr Selbstwertgefühl? Haben sie es daraus mit dem Sein eine Einheit zu machen? Aber warum ist es Fixierung? weil es nicht Übereinstimmung ist, nicht das Machen einer Einheit. Über den andern zu stehen – durch Einbildung, oder Macht – kann Selbstwertgefühl generieren, aber was ist der sachliche, geistige Inhalt?! Es ist eine Kanalisierung des Bewusstseins: zielgerichtetes Denken, das nur bestimmte Gesichtspunkte des Seins des andern zulässt – aber es ist auch ein Verhältnis, das eine gewisse Angst, und Ungewissheit, oder Angespanntheit, enthält. Fixierung bedeutet Konzentration der Aufmerksamkeit, Einengung des Blickwinkels, Abgrenzung, Ausgrenzung, Ausschliessen. Vielfach ist damit verbunden, sich etwas zu unterwerfen, um über etwas anderes Macht zu haben; zum Beispiel einer rein geistigen, wollenden, allmächtigen Person, um durch diese, Macht über die entheiligte Materie, oder Aussenstehende zu haben.

Fixierung heisst: Lebensinhalt, der in einer Abspaltung besteht:

Mein Lebensinhalt besteht aus dem andern, aber nicht als mein Sein ausmachend, sondern in einer Abspaltung: im Verhältnis der Überlegenheit und Macht, der Unterwerfung, oder in der Bezogenheit auf es als Idol; weitere Möglichkeit: als reine Funktion. Ich erhöhe mich selber zu etwas, für das der andere nur eine von mir festgelegte Relevanz hat: Die Wirklichkeit ist nicht mein eigenes Sein – das heisst, in gewisser Weise das Ich selber – sondern etwas, das mir in einem räumlichen Abstand als von mir Abgespaltenes gegenübersteht: und über das ich verfüge, bestimme. Das ist insbesondere in der Sexualität interessant!

PS: Wenn Ihnen die Wirklichkeit nicht passt, müssen Sie sie eben herabwürdigen. Die jüdische Intelligenzija hat das ça. 500 Jahre vor u. Z. genial gemacht, indem sie vor die Wirklichkeit eine rein geistige, wollende, allmächtige Person gestellt hat, die zudem die Eigenschaft hat, die eigene Abstammungsgemeinschaft zu bevorzugen.

Fixierung kann heissen, den Lebensinhalt von denen beziehen, die man unterdrückt: ganz beim andern sein, aber auf eine für diesen unvorteilhafte Weise. Sein Leben auf ihn ausrichten – sei es als jemanden, den man als Feind betrachtet, oder über den man Macht gewinnen möchte, oder als jemanden, der sich nicht unterwerfen möchte. Ich bin ganz beim andern, aber in einer eingeschränkten, kanalisierten, kalkulatorischen, zum vornherein festgelegten Weise.

Fixierung und Aufspaltung ist nicht ein Aufnehmen, Empfangen, Einsehen, Wahrnehmen, auf-sich-wirken-Lassen – sondern eher zielgerichtetes Denken, oder Ohnmacht des Denkens.

Wenn deine Nachbarn so sind, hast du Pech gehabt:

– sie stehen über dir, halten sich für wertvoller

– du bist ihnen der Stoff für Unterhaltung, Klatsch, Schadenfreude, Machtgelüste

– ihr Standpunkt ist der absolute, das heisst, er ist willkürlich, kann also auch widersprüchlich oder zusammenhangslos sein

– du bist ihnen nicht egal, du spielst eine Rolle in ihrem Leben – aber sie ist unerquicklich und fatal, denn sie sind dir überlegen, weil die Gesichtspunkte unter denen du existierst, nach ihrem Gusto eingeschränkt sind

Anmerkung: „Nachbarn“ können auch Staaten sein

Macht – oder Unterwerfung – ist nicht die Fülle des Seins

Wenn ich zu etwas eine Haltung einnehme, in der ich unter oder über ihm stehe, dann ist das nicht sein Erfassen, Wahrnehmen, Würdigen, Geniessen, Einsehen, Empfangen, Aufnehmen: Das Verhältnis der Unterwerfung und Macht schliesst die Identifikation, die Wesenseinheit aus: ich kann das Sein des andern nicht teilen.

Mich selber – durch mein Wollen – als Ursache betrachten, heisst keineswegs, mich in meinen Voraussetzungen und Zusammenhängen zu erkennen. Wenn ich aber das, womit ich zusammenhänge, und wovon ich abhänge (meine Voraussetzungen) ausser acht lasse, dann habe ich doch von meinem Sein gar nichts begriffen.

PS: Wenn wir – und sei es nur hypothetisch – die Person mit der meisten Macht betrachten: die allmächtige Gottperson, dann gibt jeder Gläubige zu, dass diese nicht das Sein selber ist, sondern nur seine Ursache. Wäre diese Person das Sein – die Natur, den Kosmos – selber, wäre sie nicht Ursache, sondern die Zusammenhänge selber, folglich wäre sie nicht mehr Person, oder zumindest würde das wollende Ich zurücktreten. Dass zwischen Wollen und Sein eine Diskrepanz besteht, ist klar, denn Wollen besteht darin, dass etwas noch nicht realisiert ist.

Angst vor unkontrollierter Bewusstwerdung

Ich kann nicht wirkliche Nähe zulassen, wenn ich die Realität und Wahrheit des andern nicht zulassen will, sondern bin innerlich auf Überlegenheit – auf ein kontrolliertes Bewusstsein – angewiesen. Diese innerliche Abgrenzung und Härte gegenüber dem andern kann nur dann in Annäherung umschlagen, wenn ich mir sicher bin, dass der andere keine Gefahr für die eigene Position und das Bild von mir selber ist, was am sichersten dann gewährleistet ist, wenn er sich in meiner (psychischen, sexuellen, finanziellen) Abhängigkeit befindet.

Ein absoluter Fan von kontrolliertem Bewusstsein, und zugleich von sexueller Lust, wird vor das Problem gestellt, ob die absolute Kontrolle über das andere auch die absolute – sexuelle – Lust bedeutet.

Das Infame ist, dass derjenige, der zum andern das Verhältnis der Überlegenheit sucht, in dieser „Kunst“ grandiose Fähigkeiten entwickeln kann – insbesondere die Fähigkeit zur Intrige, und raffinierten Verleumdung; das gilt sowohl für Privatpersonen als auch Staaten. Derjenige nun, der das Pech hat, Gegenstand der Begierde jenes Kunstfertigen zu werden – sei es ein Staat, oder ein privater Nachbar – wird so gezwungen, seine Aufmerksamkeit diesem zuzuwenden, um seinen Frieden und seine Freiheit bewahren zu können. Er ist gezwungen, sich auf die Spielart des andern einzulassen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten, oder unterzugehen.

Ist Satan schizophren? Gespalten ist er ganz sicher: er löst die Einheit des Seins auf, macht aus einer Einheit eine Zweiheit: er teilt das Sein auf in sich selber – und eventuell seine Gruppierung – als das Absolute, und dann noch das andere. Er macht sich selber (sein mentales Sein, sein Wollen) zur Voraussetzung des – eigenen – Seins: zum unumschränkten Willkürlichen, das keine festgefügten Zusammenhänge kennt.

Satan will die Bestätigung des eigenen Anspruchs – der Höhepunkt für ihn ist, ihn als Recht zu installieren, und das, was seinen Ansprüchen entgegengesetzt ist, als böse (Ansprüche, die eine Bestätigung erfahren gelten als Recht). Kann Satan – oder die Welt – dadurch befriedet werden?! Kann ein Individuum, oder eine Gesellschaft durch Lüge, Illusion, Widerspruch und geistigen Nonsens befriedet werden?

Zur Zielsetzung Satans gehört es, einem Staat die geistigen Ressourcen zu entziehen. Es gibt Länder, in denen er darin schon weit fortgeschritten ist.

Der Ursprung Satans: da er die Tiefe und Fülle, und die Zusammenhänge der unendlichen Wirklichkeit nicht ertragen hat, hat er sich in ein Beziehungsspiel geflüchtet! Wir müssen auch bedenken, dass das Spiel der Herabwürdigung nicht deshalb gespielt wird, um selber schlechter dazustehen!

Ist Satan ein Kleinbürger? Ich komme nur darauf, weil für diesen Beschränktheit Ideal ist.

Anhang:

Wenn ich meine Freude daraus habe, dass ich dem anderen überlegen bin – zum Beispiel wegen eines schöneren Körpers, der höheren Lohnklasse, oder einer besonderen Verbindung zu einer Gottperson – woher kommt dann meine Freude? aus der Sache selber – oder daraus, dass ich etwas habe, was der andere nicht hat? Insofern ist es eine Freude, die ich nicht mit ihm teilen kann, oder nur insofern er anerkennt, dass ich über ihm stehe. Sprechen wir es aus: eigentlich ist diese Freude Häme! Es ist Kleinkindmentalität, aber beim Kleinkind würde man nicht von Häme sprechen, weil es noch nicht die entwickelte Intellektualität und Möglichkeiten eines Erwachsenen hat: Ich schliesse den andern – von meiner Freude, bzw. der Sache – aus, und habe dadurch Überlegenheit, oder Macht über ihn. Diese ­– verkappte – Kleinkindmentalität finden wir bei einer Religion, die einen allmächtigen Gott verehrt, der den Zugang zu ihm von der Abstammung abhängig gemacht hat.

Was soll der Sinn davon sein, sich über andere zu stellen? Ein allen gemeinsames Gut zu geniessen, und sich als Einheit zu fühlen, kann es nicht sein – aber ein Beziehungsspiel (borniertes Partygame)! Durch das, wodurch ich mich über den andern stelle, statuiere ich etwas, das wertvoll ist, und das der andere nicht hat. Da dieses Wertvolle nicht etwas sein kann, das mich und die andern verbindet, ist es beliebig und willkürlich, und somit eine willkürliche Festlegung des Wertvollen: eine Fixierung, Reduktion, oder Ausschluss. Ginge es um den sachlichen, geistigen Gehalt – um das Fühlen und Denken der Natur und des Menschen – könnte ich durch dieses, durch das ich beim andern bin, zugleich bei mir selber sein. Es geht aber um das Trennende, nicht das Verbindende.

Auch Neid – wenn er sehr stark ist – kann eine Fixierung bedeuten: auf jene, die etwas haben, was ich nicht habe, aber haben möchte: sei es ein äusserliches Gut, oder einen geistigen Zustand. Eine Majestät allerdings – von der man tatsächlich finden könnte, sie würde über den andern stehen – wird gegenüber den Mitbürgern weder Neid noch Überlegenheit empfinden, weil ihr Anliegen das Gemeinwesen (Staat) ist, und dieses von den Fähigkeiten herausragender Mitbürgerinnen und Mitbürgern nur profitieren kann, und auf sie angewiesen ist. Ausserdem ist der Majestät bewusst, dass ihr Wohl am Wohl des Gemeinwesens (Staat) hängt. Der Lebensinhalt einer Majestät ist nicht Überlegenheit und Machtausübung, sondern der Genuss des Seins – dieser ist mehr oder weniger an das Wohl des Gemeinwesens gebunden!

Ist Wolfowitz für den Staat, in dem er lebt, ein nützlicher Bürger?

Ich glaube nicht, dass sein Ziel als US-Bürger ist, ein starkes, gut funktionierendes Gemeinwesen (Staat) zu haben, sondern sein Ziel, das für ihn über allem steht, ist es, alle Staaten im Nahen Osten – und auf der Welt – die Israel nicht zu seinen Freunden zählt, aus dem Weg zu räumen. Warum findet dieses Ziel so viele Freunde? Weil damit in einem das westliche Finanzsystem ausgeweitet werden kann, das zur Hauptsache darin besteht, Ressourcen des Staates in private Taschen zu leiten.

Anschlussfrage: Ist Frau Merkel für den Staat, in dem sie lebt, eine nützliche Bürgerin?

Verkörpern die Jünger Zions das Ganze?

Selbstverständlich, denn ihre rein geistige, wollende, allmächtige Person ist das Ganze. Die Nicht-Jünger Zions könnten den Nachteil sehen, dass ihnen der Zugang zu dieser Gottperson nicht möglich ist, weil er von der Abstammung abhängt. Wolfowitz ist Neocon und Jünger Zions.

Das Recht sind derjenige Wille, diejenigen Ansprüche, oder dasjenige Verhalten, die Bestätigung erfahren. Im Gegensatz dazu gelten ein Wille, Anspruch, oder Verhalten, die als illegitim, unberechtigt, oder böse beurteilt werden, nicht als Recht: Wenn die westliche Wertegemeinschaft der Ansicht ist, die Ansprüche der Neocons (von Wolfowitz) – die identisch sind mit denen Israels – seien berechtigt und legitim, dann ist klar, was in der westlichen Welt als – zwischenstaatliches – Recht gilt. Aus dem Anspruch (Rechtsauffassung) der Neocons ergibt sich, dass die andern Staaten und Menschen grundsätzlich keine Ansprüche zu stellen haben, bzw. nur die Möglichkeit der Unterordnung.

Natürlich hat das Ganze auch eine moralisch-ethische Komponente: denn wer gegen das Recht ist, ist böse. Die Jünger Zions würden noch hinzufügen: es handle sich um das Recht, das die rein geistige, wollende, allmächtige Person ihnen gegeben habe, und das ihnen kraft ihrer Abstammung von dieser Person übertragen wurde. Wenn das, was man nicht kritisieren darf, eine übernationale Gruppierung ist, oder ein staatsähnliches Gebilde, das über dem eigenen Staat steht, dann hat das eigene Gemeinwesen eben Pech gehabt – ich denke, dem werden sich zahlreiche Parlamentarier (Legislative) anschliessen, sei’s im Süden oder Norden.

Für Wolfowitz und die Neocons ist das Eingreifen in das Leben anderer Menschen und Staaten etwas ganz Selbstverständliches! Was aber, wenn plötzlich in ihr Leben eingegriffen wird – gegen ihren Willen?!

Wir können uns fragen: welchen Sinn hat eine Gruppierung auf der Welt, die sich gegen aussen abschliesst, aber den unbändigen Willen hat, in das Leben anderer Menschen einzugreifen? und die – um erfolgreich zu sein – ihre Aktivitäten, und ihre Wirksamkeit verheimlichen muss! Vielleicht die Rolle Satans?! immerhin wüsste ich für Satan keine bessere Definition als: Eingreifen in das Leben anderer Menschen und Falschheit.

https://deutsch.rt.com/meinung/95049-gottvater-irak-invasion-wolfowitz-uber-trump-denkt-nicht-an-nachsten-syrien-krieg/

Ein „kaputter Kapitalismus“ – aber er will expandieren

Wenn dieses westliche Finanzsystem („Kapitalismus“) sich als so marode, kaputt, und sozial verheerend präsentiert, warum will es dann quasi auf Biegen und Brechen in den Rest der Welt expandieren?!! mit allen unlauteren Mitteln! Diejenigen Leute, die das mit aller Kraft vorantreiben, sind doch dieselben, die auch dafür verantwortlich sind, dass sich „zu viele Ressourcen in privaten Händen häufen“, und somit der Staat – oder die Allgemeinheit – mit leeren Händen, oder überschuldet dasteht!! Damit ein Sozialstaat demontiert werden kann, müssen entsprechende Gesetze geschaffen werden. Wer hat die Macht dazu? Eine untereinander gut vernetzte Gruppierung, die übernational organisiert sein muss! Es muss alles über übernationale Gremien und Organisationen laufen. Damit die eigenen Bevölkerungen vor fertige Tatsachen und Sachzwänge gestellt werden können. Deshalb ist es verständlich, dass der souveräne Nationalstaat unter allen Umständen schlecht gemacht werden muss!

https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20191107325962584-kaputter-kapitalismus/

Die Günstlinge des israelisch-amerikanischen Hofes

Die höchsten Regierungsstellen der westlichen Welt mit Günstlingen des israelisch-amerikanischen-tiefen-Staates zu besetzen – der Neocons, deren Angelpunkt es ist, „Assets“ der Allgemeinheit zu privaten zu machen – hat ihre Kehrseite: es öffnet sich notwendig ein Graben zum Volk! denn wie kann diesem erklärt werden, dass es eine übernationale Elite gibt, der sie ihr Steuergeld, ihre Arbeit, und somit in gewisser Weise ihr Leben zu opfern haben?! Es kann dem Volk natürlich nicht erklärt werden, und darum muss es vor ihm verheimlicht werden: das heisst, Falschheit und Irreführung des Volkes gehört notwendig zu dieser Art Regierung! Als bedeutendste Beispiele können wir anführen: Macron von Frankreich, Trudeau von Kanada, Merkel und Maas von Deutschland.

Kommt ein weiteres Moment hinzu: geistige Substanz – eigenständiges Denken und souveränes Handeln – kann nicht zu dieser Art Leiter eines Staates gehören! und das Volk merkt früher oder später, dass es sich bei ihnen um Diener zweier Herren handelt – selbst wenn die Anstrengungen zur Desinformation gross sind, und die Aufmerksamkeit der eigenen Bevölkerung auf ausländische Bösewichte gelenkt werden soll, die das eigene Volk misshandeln und betrügen würden, und deren staatliche Ressourcen, dann – nach dem, was der Verleumdung folgt – mehr oder weniger direkt unter die Verwaltung der Member des israelisch-amerikanischen-tiefen-Staates (Neokonservative) gestellt werden.

Der Führungsstab des westlichen Finanzsystems befindet sich nicht in Moskau

Aber wo befindet er sich? Da die Mitglieder des westlichen Finanzsystem sehr ambitioniert sind, wollen sie nicht nur die Bürgerinnen und Bürger des Landes in dem sie selber wohnhaft sind, bescheissen, sondern die ganze Welt. Daher ist diese Frage nicht einfach zu beantworten. Sicher dürfen wir sagen, dass der Führungsstab des westlichen Finanzsystems nicht mit der Nato, oder der EU identisch ist, handelt es sich doch bei diesen um Organisationen, die zwar auch übernational sind, aber militärisch und politisch, und nicht finanziell im engeren Sinne. Das heisst, wir sollten als Ort des Führungsstabes des westlichen Finanzsystems nicht das Pentagon, oder Brüssel vermuten, sondern eher New York, weil sich da das Finanzinstitut Goldman & Sachs befindet. In dieser Meinung bestärkt uns auch der Umstand, dass Ex Nato-Generalsekretär Rasmussen bei diesem Institut eine Anstellung gefunden hat, und dass diese Bank die Expertise für die Beitrittsfähigkeit von Griechenland zur EU erstellte.

Und was heisst schon „Führungsstab“? Wenn erst einmal ein Ziel klar ist, zum Beispiel einen Krieg Irak-Iran zu initiieren, Saddam Hussein zu beseitigen, oder Gaddafi, oder Assad, oder einen Putsch in der Ukraine zu organisieren, dann kommt übernational eine Maschinerie der Willigen (oder Abhängigen, oder Opportunisten) ins Rollen; und an Geld dazu fehlt es dieser Gruppierung ohnehin nicht, denn sie haben die „unerschöpflichen“ Quellen der eigenen Staaten, die sie zur Verfolgung ihrer Ziele benützen können, geht es doch immer um die nationale Sicherheit, die Verbreitung von Demokratie und Menschenrecht – aber nicht um die Ziele Israels, oder darum die Ressourcen des Staates in private eigene Taschen umzuleiten.

Wer hat ein Interesse daran, geistigen Nonsens, Lügen, und Verleumdungen zu verbreiten?

Diejenigen, die davon profitieren. Was sind das für Wesen (Personen), die sich von der Verbreitung von geistigem Nonsens, Lügen, und Verleumdungen einen Vorteil versprechen?

Wenn jemand Macht über andere, und die Monetisierung der Natur und des Menschen anstrebt, dann ist die Verbreitung von geistigem Nonsens, Lügen, und Verleumdungen unentbehrlich: denn an Macht und Lüge haben wenige Interesse, an der Wahrheit und der Würdigung viele.

Wenn der offizielle Staat im Dienste einer übernationalen Gruppierung geistigen Nonsens, Lügen, und Verleumdung verbreitet, sollte jedem klar sein, dass es mit diesem Staatswesen bergab geht – und je mehr er Wirtsstaat einer übernationalen Gruppierung ist!

Gemeinsamkeit von Pädagogik und Politik:

gezielte Beeinflussung, damit andere das tun, und die Haltung einnehmen, die man selber will.

Grundsätzlich besteht ein Unterschied allerdings darin, dass Erziehung auf Unmündige gemünzt ist, Politik aber auf Mündige. Der Wille, zu bestimmen, was der andere tut, und welche Haltung er einnimmt, hat eine gewisse Nähe zu Macht. Dem wahren Erzieher freilich, wird es nicht um Macht gehen, sondern darum, in den ihm Anvertrauten, die eigene Denkfähigkeit zu entwickeln – aber sowohl für den Erzieher als auch den Politiker sind gut und böse entscheidende Begriffe.

Hier zwei grundlegend verschiedene Ethik-Verständnisse:

1) Böse ist, was sich den Zielen des eigenen Clans widersetzt.

2) Böse ist, Ziele zu verfolgen, die zu Lasten des andern gehen bzw. ihn schädigen oder in seiner Entfaltung behindern.

Wenn ein Staat eine Clan-Ethik praktiziert, kann es sich nur noch pro forma um einen Rechtsstaat handeln.

Wer sich für das Phänomen „Erziehung“ und damit in Zusammenhang stehende allgemeinere Gesichtspunkte interessiert, könnte in nachfolgender kurzer Schrift (pdf) einiges Interessantes finden.

Frage an Herrn N. und Frau M.

Auf welcher Seite stehen Sie? Auf der Seite des geistigen Nonsens, weil dieser Macht gibt?

Welche politisch-religiös-finanzielle, übernationale Abstammungsgemeinschaft, oder welche Staaten, haben von der Aufdeckung von Falschheit am meisten zu befürchten, beziehungsweise würden dadurch in sich zusammenfallen?

Klar ist, dass es nicht eine für die Bevölkerung unvorteilhafte Politik geben kann, wenn sie nicht betrügerisch ist, das heisst, die Bevölkerung hinters Licht führt! Es wäre also die Aufgabe jeder verantwortungsbewussten Mitbürgerin, und jedes verantwortungsbewussten Mitbürgers Falschheit und Lüge zu entlarven! Blöder ist es, wenn man selber in diese involviert ist, und von ihr profitiert! Natürlich stehen jene, die sich selber betrügen auf der Seite des Guten. Wenn der Fall häufig ist, dass jemand, der die andern betrügt, selber betrogen wird, dann stehen wir vor einem gesellschaftlichen Problem, das heisst, der Spaltung der Gesellschaft.

Staat und Kapitalismus

Unter Kapitalismus wird im Allgemeinen der Gegenbegriff zu Kommunismus verstanden, das heisst, eine gesetzliche Ordnung, die Privateigentum an Immobilien und Produktionsmitteln zulässt. Unter Kapitalismus kann aber auch eine Mentalität verstanden werden, die Dinge, Pflanzen, Tiere, und Menschen zu blossen Mitteln reduziert, die Kapital (Geld) abwerfen sollen – was eine Ideologie (Mentalität) wäre, die dem Kommunismus grundsätzlich entgegengesetzt ist.

In kapitalistischen Staaten ist es grundsätzlich möglich, dass mittels Kapital die Politik bestimmt wird, sei es durch inländisches, oder ausländisches – was im Kommunismus grundsätzlich nicht möglich ist: In kommunistischen – oder sozialistischen – Staaten ist das Geldwesen (Geldverleih, Geldhandel) unter staatlicher Kontrolle, wie das auch allgemein in einem autoritär geführten Staatswesen der Fall sein kann (z.B. im Nationalsozialismus). Bei Kapital kann es sich um Geldmittel, und die entsprechenden Institute, oder Produktionsbetriebe handeln.

Der Gipfelpunkt der Entartung von politisch eingesetztem Kapital ist es, durch das Inszenieren von Ereignissen (Umstürze in anderen Staaten, künstliches Bestimmen von Angebot und Nachfrage, terroristische Anschläge, Anstossen von Kriegen) nicht nur politische Ziele durchzusetzen, sondern zugleich das eigene Kapital zu vermehren  – der Staat würde in diesem Fall aus einer Oligarchie bestehen; wobei diese Oligarchie über grosse Weltregionen vernetzt sein muss. Da selbstverständlich die Bevölkerungen der entsprechenden Staaten ein solches Vorgehen ihrer politischen Führungen nicht goutieren würden, sind es unbekannte Hintermänner, die die Weltpolitik machen, insofern der Westen sie macht!!

Im autoritär – oder kommunistisch – geführten Staat ist Gesetzgeber (Legislative) und Regierung (Exekutive) identisch, im kapitalistisch-demokratischen hingegen ist das Parlament der Gesetzgeber: das heisst, es gibt eine offizielle Gewaltentrennung. Wie steht es mit dem dritten Teil der Gewaltentrennung, der Rechtsprechung (Justiz)? Rechtsprechung besteht darin, festzustellen, was Unrecht ist, zum Beispiel Kriminalität, Lüge und Falschheit im Staat. Der wahrhafte Demokrat, Menschenfreund, und Antirassist wird hier die dem Ausland gegenüber begangene Kriminalität miteinbeziehen!!

Ist der Staat ohne Gewaltenteilung, das heisst, ein autoritär geführter Staat – sei es unter dem Namen Kommunismus, Sozialismus, oder Nationalsozialismus – der bessere Weg ein prosperierendes Zusammenleben der Menschen auf der Welt und im eigenen Staat zu gewährleisten, oder ist es der kapitalistisch-demokratische Staat mit Gewaltenteilung?! Konkret gefragt: ist der Weg von USA, GB, F dazu geeigneter oder der Weg Chinas und Russlands?!

Wie verhält sich Kapital zu Demokratie? Demokratie ist eine Rechtsordnung in der niemand über jemand anderem steht. Der Milliardär, oder Multimilliardär, steht über den andern bezüglich Macht, Prestige, Verbindungen, und sein Einfluss auf das Staatswesen kann beträchtlich sein, insbesondere wenn er mit bedeutenden Leuten aus dem Ausland vernetzt ist.

Wenn es eine Kontrolle politischer Macht, Instanzen, und Personen gäbe, was müsste kontrolliert werden: ob diese mit dem Allgemeinwohl einhergehen, konform mit der eigenen Verfassung sind, kriminell sind, oder lügen?

Wenn im eigenen Staat gewaltsame Unruhen ausbrechen, der Wechselkurs der eigenen Währung ins Bodenlose fällt, oder die Wirtschaft nicht mehr läuft, weil andere Staaten den eigenen boykottieren, dann ist der Grund davon nicht zwangsläufig die Kriminalität der eigenen Regierung, sondern es kann auch die ausländischer Regierungen sein, die unter dem Einfluss einer übernationalen Gruppierung stehen: einer Gruppierung, die ihren Einfluss nicht aus nationalen, oder sozialen Gründen geltend macht, sondern weil sie etwas über das prosperierende Zusammenleben von Menschen stellt: sei es einen Zuwachs an Kapital, oder einen Staat, der über allen anderen steht. Was sonst, könnte der Grund sein, in einem zerstörerischen Sinne in das Leben anderer Staaten einzugreifen?

Kann ein kommunistischer – oder autoritär – geführter Staat mit andern durch ein Finanzsystem verbunden sein, das auf privater Basis existiert? Das ist schwerlich möglich, weil in dieser Art Regierungssystem das Geldwesen (Geldverleih, Geldwechsel) unter staatlicher Kontrolle steht. Die Zentralbank der USA (Fed) hingegen befindet sich in privaten Händen – und somit auch die Weltwährung Dollar. Daraus kann geschlossen werden, dass sich das westliche Finanzsystem in privaten Händen befindet – und somit auch die entsprechenden Druckmittel, die auf Staaten angewendet werden können.

Dass Russland, China, der Iran, und viele weitere Staaten kein Interesse daran haben sich unter ein Finanzsystem zu begeben, das sich in privaten Händen befindet, leuchtet ein – dies umso mehr als die entsprechende Gruppierung mit einem Staat verbunden ist, der über allen anderen steht.

Dass Kapital, das international verbunden ist, und nicht unter staatlicher Kontrolle steht, politisch missbraucht werden kann, liegt auf der Hand, zum Beispiel, um – via staatliche Geheimdienste – Ereignisse zu inszenieren: Umstürze in anderen Staaten, terroristische Anschläge, Anstossen von Kriegen, künstliches Bestimmen von Angebot und Nachfrage. Das politische Ziel dieser Nicht-Regierungs-Organisation besteht nur mehr darin, das Kapital der eigenen Gruppierung zu vermehren, und das als Recht zu installieren, was den zu dieser Gruppierung gehörenden Staat über die andern stellt. Zu sagen, eine private Gruppierung (Nicht-Regierungs-Organisation) habe einen eigenen Staat, ist nicht unbedingt ein Widerspruch, wenn dieser ihr seine Existenz zu verdanken hat. Im Gegensatz dazu weiss man bei einem kommunistisch – oder autoritär – geführten Staat, wer für das verantwortlich ist, was im Staat selber vor sich geht, und wofür er aussenpolitisch verantwortlich ist. Von wem die Regierenden (Exekutive) und Parlamentarier (Legislative) der westlichen Demokratien regiert werden, ist weniger klar!

Was erwartet die Bevölkerung von einer Führungsperson?

Eigentlich dasselbe wie eine Frau, oder ein Mann vom Partner: Die Befriedigung der eigenen Wünsche, dass man sich dem andern anvertrauen darf, aber auch, dass es sich um einen Menschen handelt, zu dem man aufblicken kann, weil er Geist und Charakter hat.

Die Frau – oder der Mann – erwartet vom andern, dass er ihr zu dem verhilft, was sie eigentlich möchte – und dasselbe erwartet die Bevölkerung von der Führungsperson: dass sie quasi ihr Geburtshelfer ist.

Alle – sowohl die Frau vom Mann, der Mann von der Frau, als auch die Bevölkerung von der Führungsperson – erwarten, dass der andere die richtigen Entscheidungen trifft, das heisst jene, die den eigenen Interessen dienen – und sie wollen Vollbeschäftigung, keine zerstörte Natur, keine Autobahnen, die verstopft sind, fortschreitende Technisierung, aber kein Ersetzen des Lebendigen durch Totes.

Von einer Führungsperson erwarte ich:

– dass sie mich mit Respekt behandelt, ernst nimmt, sich nicht über mich stellt

– dass ich durch sie Gedanken und Zusammenhänge erfahre, die meinen Geist bereichern

– sie mir dazu verhilft, meine Souveränität und Würde zu bewahren

– Gefahren erkennt

– die Lösung aus einer problematischen Situation weiss

– Falschheit entlarvt

Welches sind die Eigenschaften einer Führungsperson?

– an der Sache orientiert sein, nicht an selbstherrlichen Entscheidungen

– die Fähigkeit zur Identifikation mit dem Ganzen

– sie kennt in erster Linie das Gefühl der Verantwortung, nicht das der Macht: sie sieht in ihren Mitbürgerinnen, Mitbürgern, Mitarbeitern nicht Instrumente durch die sie zu Macht (über sie) gelangen kann, indem sie in ihr Leben eingreift

– die Fähigkeit, nicht nur für die andern zu leben, sondern auch für sich selber; meiner Meinung nach sind Aufopferungstypen nicht für höhere und höchste Führungsaufgaben geeignet, der Idealfall ist, wenn die Führungsperson zugleich der allergewöhnlichste Mensch ist, und der aussergewöhnlichste

– geistiges Format, Charakter, und Fähigkeiten, sowie mit allen Wassern gewaschen sein, was insbesondere heisst, sich von andern (z.B. Staaten, oder Gruppierungen) nicht reinlegen zu lassen

– Höflichkeit und Anstand sind unentbehrlich für eine Führungsperson

Ziel der staatlichen (oder betrieblichen) Führungsperson ist, dass die Bürgerinnen und Bürger aus eigenem Antrieb das tun, was dem Gemeinwesen förderlich ist. Auf diese Weise würde die wahrhafte Führungs- und Staatskunst gar nicht in Befehlen und Gesetzen liegen. Im allgemeinsten Sinne ist Führer jemand, der dem Ganzen die Richtung gibt.

Wenn es im eigenen Staat – oder auf der Welt – Leute (Gruppierung) gibt, die die Richtung bestimmen, aber man weiß gar nicht, wer sie sind, dann wäre das beunruhigend, vor allem dann, wenn diese Richtung oder diese Leute die Bevölkerung auf der Erde nicht einen, sondern sie auseinanderdriften lassen, in Zwist und Sinnlosigkeit versinken lassen, das heißt, diese „Führer“ wirken zerstörerisch, im Sinne von divide et impera.

Inwiefern ist ein staatlicher Führer ein geistiger?

Die Identifikation mit dem Ganzen enthält notwendig eine geistige Dimension. Eine Führungsperson muss das sichtbar machen, womit sich die Menschen identifizieren können, und was sie eigentlich erstreben: den Frieden mit sich selber, den andern, und mit der Natur. Und in diesem Sinne muss der Führer dem Volk Sinn und Bedeutung geben.

Ergebnis der Führung müsste doch sein, die Menschen in etwas vereinigt zu haben! oder soll das Ergebnis, der Sieg einer Partei sein, die übernational ist, und über dem Volk steht? Soll die Bevölkerung im Inhalt vereinigt sein, mit den einen Staaten zusammenzuarbeiten, um andere zu zerstören?

Die Vereinigung wird nur im Geiste der Menschen stattfinden können; was den Verstand und die Natur einschliesst, als auch das Streben nach den höchsten Genüssen.

Wie investiert ein Staatsoberhaupt das Geld seiner Bürger (Steuergeld)? das ist eines der besten Kriterien, um seine Qualität, bzw. Nützlichkeit für das Volk, beurteilen zu können. Wenn eine Regierung zum Nachteil der Bevölkerung investiert – oder Gesetze macht – sind meistens ausländische Interessen im Spiel, was heisst, die einer übernationalen Gruppierung.

Worte des Generalhaushaltsführers

Wenn der geistige Haushalt auseinanderfällt, fällt auch der materielle auseinander.

Das Recht

sind derjenige Wille, diejenigen Ansprüche, oder dasjenige Verhalten, die Bestätigung erfahren.

Im Gegensatz dazu gelten ein Wille, Anspruch, oder Verhalten, die als illegitim, unberechtigt, oder böse beurteilt werden, nicht als Recht.

Das Recht betrifft das Verhalten der Menschen untereinander; sowie gegenüber Tieren und Sachen, es kann auch das Verhalten gegenüber einer Gottperson oder Göttern betreffen. Von Recht kann nur die Rede sein, wenn es ein Verhalten gibt, das als illegitim, unrecht oder „böse“ beurteilt wird.

Das Recht regelt die Ansprüche der Teilnehmer eines Staates, das heisst, der Bürger und der Regierung. – Anstatt Ansprüche kann man auch Forderungen sagen.

Wir können unter Recht auch die Summe der Vorschriften (Gesetze) eines Landes verstehen.

Das Recht regelt aber auch die Ansprüche der Staaten untereinander; das heisst, es gibt nicht nur ein innerstaatliches, sondern auch ein zwischenstaatliches Recht.