Wer bestimmt das Handeln der USA und dadurch von NATO und EU?

Sind es die Wünsche Israels oder die von Bill Gates, Jeff Bezos, Elon Musk oder die Wünsche der US-Finanz- oder -Waffenindustrie? Eine weitere Möglichkeit wäre, es sei der Präsident der USA und seine Regierung, die den Staat gemäss den Wünschen der Bevölkerung lenke.

Wenn wir den Haushalt der USA betrachten, fällt auf, dass sie zum Beispiel 2021 801 Milliarden Dollar für das Militär ausgaben, das entspricht 38 Prozent der gesamten weltweiten Militärausgaben und ist mehr als die nächsten neun Länder, einschließlich China und Russland für das Militär ausgegeben haben. Entspricht diese Verwendung des Geldes des Staates den Wünschen Israels, der reichsten Männer der USA, der US-Finanz- oder -Waffenindustrie oder den Wünschen der Bevölkerung?

Welcher Plan, Wille, Ziel, welche Beziehung zu den anderen Staaten und Weltanschauung steckt hinter dem Budget (Etat) der Vereinigten Staaten von Amerika? Eine mögliche Antwort wäre: Wir können uns nur sicher fühlen, wenn wir die ganze Welt (z.B. mit 761 ausländischen Militärbasen) beherrschen – diese Idee könnte von Israel stammen und sie stimmt überein mit der Ideologie der US-Neocons oder Straussianer, die die US-Politik seit ungefähr 1963 bestimmen. Jedenfalls ist Israel, um seine Ziele zu erreichen, auf einen ‘Big Brother’ angewiesen, will sagen, die Rückendeckung durch eine – militärische – Weltmacht. Möglicherweise leben die USA und Israel in einer symbiotischen Beziehung der Art, dass, wenn der Wirt ausfällt, auch der Symbiont stirbt. Welche Ideologie diese beiden Staaten verbindet, drückt Präsident Joe Biden prägnant aus: «Ich bin ein Zionist».

Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob man das Prinzip ‘Sicherheit durch Beherrschung anderer Staaten’ Verteidigung nennen darf – der Generalsekretär des westlichen Verteidigungsbündnisses NATO, Jens Stoltenberg, wird Ihnen sicher eine schlüssige Antwort auf diese Frage geben können.

Es wird kaum Menschen geben, die nach Unsicherheit streben – und Sicherheit gibt es nicht nur in physischer Hinsicht, sondern auch in intellektueller, geistiger. Wir sollten allerdings bedenken, dass auch der Kriminelle sich physisch sicher fühlen möchte und der widersprüchliche Phantast intellektuell. Das Streben nach Sicherheit, das heisst, das Streben, die Beeinträchtigung des eigenen Lebens zu vermeiden, kann mit der Verwirklichung eigener Ziele kollidieren – das sollte der Kriminelle, der politische Betrüger, der schillernde Ideologe und der waghalsige Bergsteiger am besten wissen.

Das Gefühl von Sicherheit hängt mit dem zusammen, was als Gefahr erkannt wird. Derjenige, der als Grundlage seiner Sicherheit die Unterwerfung, Unterlegenheit oder Abhängigkeit der anderen sieht, wird in allem eine Gefahr oder Beeinträchtigung seiner Sicherheit sehen, worüber er nicht die Macht hat. Das heisst, er reduziert die Beziehung zu anderen Menschen oder Staaten auf eine Machtfrage. Sie können sich ausmalen, was das für das Zusammenleben von Staaten und von Menschen allgemein bedeutet und was es für Demokratie und Gleichberechtigung bedeutet! Es bedeutet zum Beispiel, dass die Befriedigung meiner Bedürfnisse, zum Beispiel meines Sicherheitsbedürfnisses deine Unterwerfung verlangt.

Was darf von einem ethisch überlegenen Staat erwartet werden?

Ethische Überlegenheit heisst, wissen, was gut und böse ist: Böse wäre lügen, betrügen, stehlen, den anderen Staat zwingen, gegen seine Interessen zu handeln oder zu seinem Nachteil in sein Leben eingreifen.

Woran kann ein Staat erkennen, dass der andere ihm ethisch überlegen ist?

Er kann es daran erkennen, dass der andere Staat ihm gegenüber weisungsberechtigt ist, gegen ihn Sanktionen ausgesprochen werden und die Medien seine Handlungen als böse darstellen, bzw. ihm böse Handlungen unterstellen.

Wenn wir den konkreten Schluss ziehen wollen, heisst das: Die USA stehen ethisch über Russland. Der weitere Schluss ist: Wenn die USA Russland zwingen, zu seinem eigenen Nachteil zu handeln, liegt das im Interesse der Welt und ist ethisch erstrebenswert.

Es wäre verwunderlich, wenn in einer unipolaren Welt, die von den USA angeführt wird, dieser Staat nicht zugleich Inhaber ethischer Überlegenheit wäre! Kann es sich doch beim Anführer einer unipolaren Welt nicht um einen kriminellen Unterdrückerstaat handeln, der anderen seine Regeln aufzwingen will.

Die Bösen bestrafen und die Guten belohnen macht ein Mafia-Clan – aber auch die Gottperson. Worum handelt es sich bei den USA? Um einen Mafiaclan oder einen Staat, der die Befehle der Gottperson ausführt oder einen Gottesstaat mit einer Clan-Ethik? Jedenfalls sind die Wünsche Israels der Großmacht USA Befehl – was wunderbar damit einhergeht in der – westlichen – Welt das Gute zu repräsentieren.

Jetzt stellt sich die Frage: um was für eine Art des Guten handelt es sich beim Guten, das USA & Israel vertreten und in der Folge die Nato und die EU?

Handelt es sich um das Ethik-Verständnis 1) oder 2)?

1) Böse ist, was sich den Zielen der eigenen Gruppierung widersetzt.

2) Böse ist, Ziele zu verfolgen, die zu Lasten des andern gehen bzw. ihn schädigen oder in seiner Entfaltung behindern.

Jedenfalls können wir festhalten, dass durch kombinierte militärische, finanziell-wirtschaftliche und mediale Macht es ohne weiteres möglich ist, einen Kontrahenten in eine Situation zu manövrieren, in dem ihm als Möglichkeit zur Selbsterhaltung nur noch der bewaffnete Kampf bleibt, die Macht aber, die all diese Intrigen und Schachzüge ausführt als legal Handelnde und als das Gute dasteht.

Für wen bringt die Weltherrschaft Vorteile?

Was soll das sein, ‘Weltherrschaft’? und wer könnte die Ambition haben, ein solches Ziel zu verfolgen?

Unter Herrschaft könnte man verstehen, andere dahin zu bringen, gegen ihr Interesse zu handeln – sei es durch Androhung von Gewalt, Strafen, Druckmittel, durch Versprechen von Gesundheit und Wohlergehen oder durch eine Beeinflussung bei der sie es gar nicht merken. Was könnten die Ziele sein – finanzielle, wirtschaftliche, politische? Jedenfalls fühlt sich, wer solche Herrschaft ausübt, über den anderen stehend. Weltherrschaft würde bedeuten, die ganze Welt dahin zu bringen, gegen ihr Interesse zu handeln. Weltführung hingegen würde bedeuten, den Menschen und Staaten zu ermöglichen, in Einklang mit ihren Interessen zu handeln und ihnen zu einer eigenständigen Entwicklung zu verhelfen.

Die USA möchten im Leben der Menschen dieser Welt eine Rolle spielen. Sind sie ein Machtstaat oder ein Führungsstaat?

Unter Führungsstaat verstehe ich einen Staat, der grundsätzlich eine Einheit mit den anderen Staaten macht und ihrem geistigen und materiellen Sein förderlich ist, unter Machtstaat hingegen einen Staat, der die anderen Staaten nur als Instrumente für seine beschränkten Zwecke benutzt.

Die Befriedigung des Machtstaates ist es, wenn die anderen Staaten das tun, was er will. Die Befriedigung des Führungsstaates hingegen besteht darin, dass jeder Mensch und jeder Staat zu ihrem Recht kommen und so eine Koexistenz zum gegenseitigen Vorteil stattfindet, das heisst, ihm geht es darum, das eigenständige Sein der Menschen, Bevölkerungen oder Staaten zu bewahren, der Machtstaat hingegen missachtet es oder stellt sich über es. Dem Machtstaat geht es darum, dass sich ihm die anderen unterwerfen, dem Führungsstaat hingegen darum, sich für eine gemeinsame Sache einzusetzen, und das ist sein Antrieb, im Leben anderer Staaten eine Rolle zu spielen.

Womit macht der Machtstaat USA eine Einheit? Mit seiner eigenen Gruppierung und einer mehr oder weniger expliziten Ideologie, die die Realität aufspaltet in die eigene Rolle als autonomen, weisungsberechtigten Staat und nicht eigenständige, abhängige, unterlegene Staaten. Welche Bevölkerung wäre bereit, diese Aufspaltung hinzunehmen, in der ihre Rolle darin besteht, Befehlsempfängerin einer Herrenclique zu sein? Also müssen diese Machtpersonen eine Einheit mit Lügen, Falschheit, Niedertracht, Hinterhältigkeit und Widersprüchen eingehen, um erfolgreich zu sein. Kann man dem sagen: geistig auf eigenen Füssen stehen, selbstbestimmt sein, rational, geistig selbständig und frei handelnd?

Handelt, wer den Menschen und die Natur herabwürdigt, im eigenen Interesse? Und steht, wer nicht in seinem Interesse handelt, geistig auf eigenen Füßen?

Die Festlegung der Realität durch Gesetze

Gesetz ist ein Befehl, Anordnung, Vorschrift, Verhaltensanweisung, es verpflichtet die Menschen etwas zu tun oder zu unterlassen.

Ein Gesetz bringt den Willen eines Akteurs oder einer Mehrheit von Akteuren zum Ausdruck – aber wen betrifft dieser Wille und die Bestrafung, wenn er nicht befolgt wird? Die Bevölkerung des eigenen Staates oder auch die Bevölkerung anderer Staaten?

Ein Gesetz legt Sachverhalte – die Realität – fest, denn es enthält die – stillschweigende – Annahme, dass das durch die Gesetze festgelegte Verhalten tatsächlich das Wohl der eigenen Bevölkerung verbessert oder dadurch tatsächlich eine Gefahr abgewendet werden kann. Es enthält zum Beispiel die Behauptung, dass Putin das Wohl der USA beeinträchtigen würde oder – Beispiel aus einem anderen Bereich: das Corona-Virus durch mRNA-Impfungen neutralisiert werden könne.

https://de.rt.com/international/127381-resolution-zur-nichtanerkennung-putins-nach-2024-in-us-kongress-eingebracht/

An wem orientieren sich die westlichen Regierungen?

USA & EU sind böse auf Russland, China, Iran (die „autokratischen“ Staaten), weil dort Bill Gates und seine Freunde, kein Gesetz kaufen können, das die Bevölkerung nötigt, Pfizer und Moderna Junk-Medizin zu kaufen (bekannt als «Impfstoff»).

Man würde meinen, wissenschaftliche Medizin sei staatenübergreifend, aber das ist nur dann der Fall, wenn nicht gerade das westliche Finanzsystem zusammenbricht (ich meine den US-Dollar) und dieser durch eine digitale transatlantische Zentralbankwährung gerettet werden soll. Wenn es beispielsweise nur noch elektronische Zahlungsmittel gäbe, können Impfverweigerer oder andere Menschen, die nicht die richtige Meinung vertreten oder auf ein bestimmtes Produkt verzichten wollen auf Knopfdruck zur Bestrafung vom Zahlungsverkehr ausgeschlossen werden, dasselbe mit Firmen, die sich nicht dem Fed-Kartell unterwerfen wollen (Fed = US-Zentralbank). Das hat zwar mehr mit Planwirtschaft als freier Marktwirtschaft zu tun, aber da es von den gekauften Medien, als Schutz der Bevölkerung verkauft wird, ist es sowieso egal, worum es sich handelt. (Es handelt sich um einen Rundumschutz, so dass die Bevölkerung vor allem geschützt ist.)

Sie können sich jetzt fragen:

Was könnte das, was die Medien politisch unterstützen mit dem Privatbesitz des – westlichen – Finanzsystems zu tun haben? Und was könnte die Herrschaft der Medien über die Bürger mit dem Installieren von Gesetzen zu tun haben? Und sie können sich fragen, ob Sie Ihre Gesundheit von den privaten Besitzern des westlichen Finanzsystems schützen lassen wollen?

Die Aufgabe des Rechts ist Schutz vor Willkür

Religion als Gruppierung

Willkür heisst: was Recht und Unrecht – und somit Wahrheit und Lüge, Gut und Böse – ist, wird von einer Gruppierung bestimmt, die sich über die anderen Menschen stellt. Diese Gruppierung hat ihren Höhepunkt erreicht, wenn sie die Bevölkerung täuschen, Lügen verbreiten, und kriminell tätig sein kann, ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden, da ihre einflussreichen Mitglieder sich gegenseitig decken, und ihre Behauptung, das Gute zu vertreten, durch die Medien bestätigt wird.

Wenn eine Gruppierung mächtig ist, dann wird sie versuchen, Einfluss zu nehmen auf die Politik (die Innen- und die Aussenpolitik) – aber wo befindet sich eigentlich diese Gruppierung? Und warum stellt sie nicht gerade – offen – selber die Regierung? Jedenfalls können wir feststellen: Wenn die Innen- und die Aussenpolitik einer Regierung nicht im Interesse der Bevölkerung ist, dann steht sie offensichtlich in den Diensten einer bestimmten Gruppierung. Was für eine Politik verfolgt eine Gruppierung, die sich nicht mit dem Ziel identifiziert, das Wohl der Bevölkerung eines Staates sicher zu stellen, oder zu fördern? was formell das Ziel jeder Regierung ist. Auf der innenpolitischen Ebene ist es klar: den Gang der Dinge – u. a. durch Gesetze – so zu bestimmen, oder zu unterstützen, dass das, was gross und privat ist, noch grösser werden kann. In der Aussenpolitik geht es darum, denjenigen Staaten, die sich nicht den Bedingungen des US-geführten Kredit-, Finanz-, Wirtschafts-, und Handelssystems unterwerfen wollen, an den Karren zu fahren.

Gibt es einen Staat, dessen Bevölkerung von dieser Gruppierung profitieren kann? oder ist es bloss so, dass diese Gruppierung die Mittel der Staaten (Armee, Diplomatie) benutzt, um ihren Einfluss, und Vermögen zu vergrössern?

Was für diese Gruppierung Gut und Böse ist, ist jedenfalls klar: Wenn Regierungen tun, was sie will, gehören sie zu den Guten, sonst sind sie böse und müssen bestraft werden. Was, bzw., wer gut und böse ist, teilt die Gruppierung der Bevölkerung durch die Medien mit, und die assoziierten Regierungen handeln im Einklang mit ihnen. Jetzt können wir überlegen: welche Staaten, Staatsoberhäupter, und Regierungen werden als die Guten dargestellt, und welche als die Bösen? Und dann sind wir der Identität dieser Gruppierung etwas nähergekommen.

Wenn Gut und Böse – Recht und Unrecht, wahr und falsch – vom Willen einer Gruppierung abhängen, worin sollen dann Menschen, und Staaten vereinigt sein? Sollen sie darin vereinigt sein, dass ein anderer Staat für sie bestimmt, was Gut und Böse ist, Recht und Unrecht, wahr und falsch? Wenn die Regierung eines Staates gegen die Regierung eines anderen Staates Gewaltmittel einsetzt – mit welchem Recht tut sie das? Sie kann sagen, die Regierung des anderen Staates unterdrücke die Bevölkerung, und es sei ihre Pflicht, dort das Recht und das Gute zu verbreiten. Allerdings kann das jeder vorbringen, der die Ausweitung des eigenen Herrschaftsbereichs anstrebt, und zu diesem Zweck, im anderen Land eine ihm angenehme Regierung installieren möchte.

Das Recht ist derjenige Wille, dasjenige Verhalten, oder diejenigen Ansprüche, die Bestätigung erfahren. Wenn ein Staat, der gegen andere Gewaltmittel anwendet (Krieg, Unterwanderung, Sanktionen), Bestätigung erfährt, dann ist seine Handlungsweise quasi zu Recht geworden – unabhängig davon, ob die Zustimmung auf Täuschung, Betrug, oder Verleumdung zurückgeht. Das Hauptinstrument, das der Handlungsweise eines öffentlichen Akteurs (z.B. Regierung) entweder Bestätigung verschafft, oder sie verweigert, sind die Medien.

Wenn die Zustimmung zu einer Handlungsweise auf Täuschung, Betrug, oder Verleumdung zurückgeht, ist der Beschiss der Bevölkerung dreifach: sie verehrt jene als Verbreiter des Guten, die verbrecherische Betrüger sind, und sie ist bereit eigene staatliche Ressourcen (Militär, Diplomatie) beizusteuern, und Handelseinbussen hinzunehmen, um anderen Bevölkerungen und Staaten Schaden zuzufügen.

Recht kann nur zwei Grundlagen haben: entweder die Bestätigung eines Willens, Verhaltens, oder Ansprüchen, oder die Gleichstellung der involvierten Akteure. – Recht, das alle Staaten und Völker verbindet, kann nur darin bestehen, dass kein Staat über dem andern steht. Wenn die Bestätigung eines Willens, Verhaltens, oder Ansprüchen auf Täuschung, und Betrug basiert, ist klar, dass das Prinzip der Gleichstellung verletzt wurde. Ausserdem gibt es kein Recht auf der Welt, das Lüge, Täuschung, und Betrug als legitime Mittel zur Erlangung eines Status des Rechts betrachtet.

Das Recht und die Weltanschauung

Für eine Gruppierung (z.B. eine Gruppierung, die einen Staat beherrscht), die eine Weltanschauung hat, gemäss derer sie über den anderen Menschen, Staaten, und Völkern steht, kann Gleichstellung keine Grundlage des Rechts sein: für sie gibt es die eigene Gruppierung und Aussenstehende, über denen sie steht, und mit denen sie gar nicht verbunden sein will, auch nicht durch das Recht, es sei denn, dieses stelle sie über die andern (!).

Mein Bild der Wirklichkeit

Wenn meine Nachbarin mir sagt, ihr Hund sei gestorben, ist das eine Information, aber es ist kein Medium im Spiel (ausser, sie würde es mir über das Telefon o. Ä. mitteilen). Wenn in der Zeitung stehen würde, der Hund meiner Nachbarin sei gestorben, wäre es eine Information, die ich von einem Medium habe. Es wäre gedruckt auf Zeitungspapier, käme aus dem Radio, oder Fernsehen, von einem Redakteur, der aus irgendeinem Grund diese Nachricht bringt – denn es gäbe noch zehntausend andere.

Wenn der Hund der Nachbarin gestorben ist, prägt das nicht meine Wirklichkeit, wenn hingegen zum Beispiel ein Nachbar sagen würde, der andere Nachbar habe das und das gesagt, oder getan, und er sei ein Scheusal, dann könnte das mein Bild, das ich von der Wirklichkeit habe, prägen.

Das Alte Testament – und auch das neue – sind Bücher (keine Zeitung, oder Sendeanstalten). Aber zweifellos ist es ein Medium, das das Bild der Wirklichkeit von sehr vielen Menschen geprägt hat, und noch immer prägt. Allerdings wurde der Glaube anfangs mündlich verbreitet – obwohl an seinem Ursprung Schriftgelehrte standen, und dessen Inhalt schriftlich festgehalten wurde.

Verbreitet das Alte Testament (und das neue) Information? Es steht zum Beispiel darin, dass Moses mit einer unsichtbaren Person gesprochen habe, die ihm Anweisungen erteilt habe.

Entscheidend, oder wesentlich sind diejenigen Mitteilungen, Nachrichten, Informationen, Inhalte die mein Bild von jemandem, oder etwas prägen! das kann auf der Ebene Klatsch, Politik, oder Religion stattfinden. Wenn sie ein Bild vermitteln durch das jemand, oder etwas herabgewürdigt wird, ist das problematisch.

Vergessen wir nicht: durch die Medien ist es höchst effektiv möglich, in den Lesern, Zuhörern, und Zuschauern ein gewolltes Bild der Wirklichkeit zu erzeugen. Dazu passt der Ausdruck Aberglauben: das sind Vorstellungen, die andere für einen kreiert haben, in der Absicht, über einen zu herrschen.

Mein Bild der Wirklichkeit, das von andern stammt, kann eigenes aufnehmen, empfangen, einsehen der Natur und des Menschen ersparen – aus diesem Umstand kann möglicherweise ein Teil des Erfolgs des Alten und Neuen Testaments erklärt werden: die «Bildlichkeit», Objekthaftigkeit, die das Sein, oder die Wirklichkeit durch das Medium angenommen hat, ist für viele Mentalitäten beruhigend.

Wenn eine Gesellschaft durch die Medien irregeführt wird, dann sind die betroffenen Gesellschaften auf dem Weg des Niedergangs – allerdings ist mit der Irreführung eine Gruppierung verbunden, die umso erfolgreicher ist, je besser es mit der Irreführung klappt. Wenn zum Beispiel eine Allianz von Staaten auf eine andere gehetzt werden kann (Weltkrieg), und diese siegreich ist, dann profitieren doch sehr viele (?).

Den Nachwuchskräften des Staates die Möglichkeit zu offerieren, falsch zu sein – das heisst, Irreführung der Bevölkerung zu betreiben – und gleichzeitig Karriere zu machen, ist allerdings, wie sich sicher jedermann leicht vorstellen kann, dem Wohl der Allgemeinheit nicht förderlich.

Wer Macht über andere haben will, wird nicht die Anwendung des Verstandes propagieren

Wenn die Regierung eines Staates verhindern will, dass das Volk seinen Verstand anwendet, zeugt das von einer Kluft zwischen Regierung und Volk. Was aber kann sie noch auf ihrer Seite haben, wenn es nicht die Argumente, der Verstand, und die schlüssigen Zusammenhänge sind? Die Medien. Insofern ist die Analogie zu der Zeit als die Menschen noch durch Glauben beherrscht wurden, perfekt.

Die Person, die über uns allen steht und Satan – wo ist das Verbindende?

hinter einer Maske

Beide wollen, dass wir tun und denken (und insbesondere glauben), was sie wollen! Die perfekte Möglichkeit dazu sind Gesetze (Vorschriften). Ein Gesetz wird für sich in Anspruch nehmen, für das zu stehen, was richtig ist und das Gegenteil von böse, und es wird Wahrheit für sich in Anspruch nehmen, und nicht, dass es auf Widersprüchen und Lügen aufgebaut ist.

Wer ist befugt, Gesetze (Vorschriften) zu erlassen? Satan sicher nicht, sondern die Person, die über uns allen steht, sowie der Staat. An dieser Stelle sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass es sich bei der Person, die über uns allen steht, nicht um eine Gruppierung handelt, sondern eine Einzelperson.

Dann gibt’s noch den Verstand, den menschlichen Geist, und die Natur (das Sein, die Wirklichkeit, den Kosmos). Hier wäre es interessant zu fragen, wie die Person – oder Gruppierung – die über uns allen steht, zu Natur, Sein, Wirklichkeit, Kosmos steht? Diese Frage ist auch bezüglich der Frage interessant: wovon denken wir uns abhängend, und womit zusammenhängend? Viele Menschen hängen lieber mit einer anderen Person – oder Gruppierung – zusammen als mit dem eigenen Verstand und Geist.

Wenn andere für uns festlegen, was wir glauben, denken, und tun sollen, geht es dann immer um unser Wohl, oder ist es möglich, dass wir nur Mittel zu einem Zweck sind? was höchst herabwürdigend wäre!

Herabwürdigende, beleidigende Forderungen (Gesetze) können ihren Grund darin haben, dass sich jene, die sie stellen, zu jemand anderem – oder einer Gruppierung – in ein gewünschtes Verhältnis bringen wollen.

Wenn es um den Menschen – das heisst, die Sache – gehen würde, würde es darum gehen, ihn adäquat aufzufassen, wahrzunehmen, zu erkennen – was das Gegenteil von Herabwürdigung ist.

Wenn die Verantwortlichen eines Gemeinwesens (Staat) kollektive Wahnideen, oder Aberglauben fördern, um aufgrund dieser das Verhalten der Menschen zu steuern, leben wir zur Zeit, und am Ort des Entstehens des Alten Testaments.

Satan ist ein bestimmter Menschentyp, der organisiert ist in einer Gruppierung, zum Beispiel einer Abstammungsgemeinschaft

Moses von Michelangelo

Satan ist bei den anderen Menschen durch seinen Willen. Er betrachtet sie als seinen Realisierungsakt.

Die Merkmale Satans sind das Eingreifen in das Leben anderer Menschen und Falschheit, sowie das Aufrichten einer absoluten Grenze zwischen sich – als Angehöriger einer Gruppierung – und den Aussenstehenden. Identität, Selbstverständnis, und Lebensinhalt hat er aus dieser Aufspaltung. Man kann sich fragen, warum Satan den Hauptteil seiner Zeit und seine ganzen Intelligenzanstrengungen für die Beschäftigung mit Minderwertigen benutzt, denn in seinen Augen sind die seiner Gruppierung Aussenstehenden minderwertig.

Versuchen Sie, sich in Menschen hineinzufühlen, deren Wollen dauernd bei den andern ist, und diese andern werden als potentieller eigener Realisierungsakt angesehen, das heisst, als Objekte, die das tun sollen, was von ihnen gefordert wird. Ich denke, mit etwas psychologischem Einfühlungsvermögen geht das. Jetzt aber noch eine Erschwernis: Versuchen Sie, sich in ein Wesen hineinzufühlen, das mit seinem Wollen dauernd bei Menschen ist, die es verachtet und geringschätzt, und versucht, diese Minderwertigen hinters Licht zu führen, und zu betrügen. Diese Tätigkeit ist der Lebensinhalt, und die Hauptbeschäftigung dieses Wesens – das heisst, das, womit es sein Leben verbringt; und nebenbei gibt es noch etwas Konsum, Sex, und menschliche Beziehungen, und als weitere, bedeutende Möglichkeit natürlich, Religion!

Ist es nicht beruhigend: es gibt Leute, die deine Gesundheit beschützen wollen, und dich vor dem Bösen bewahren. Beunruhigend ist, dass auch Satan vorgibt, dich beschützen zu wollen, aber er will nur Hand an deine Eigenständigkeit legen.

Sie schützen dich zum Beispiel vor dem Bösen, indem sie dich in einen organisierten Weltkrieg schicken. Oder sie schützen dich vor dem Bösen, indem du etwas Bestimmtes glauben musst, zum Beispiel an eine Person, die allmächtig ist, rein geistig, und einen Willen hat, oder dass Russland, China, Iran das Böse sind und USA & Israel & EU & Nato das Gute vertreten. Als Neuestes wird der Glaube gefordert, dass die Menschen nicht mehr wegen des Alters, Krankheiten, oder an einer schweren Grippe sterben, sondern nur noch an einem Virus, das Corona heisst.

Ist es nicht grossartig, es gibt Menschen, die denken sozusagen Tag und Nacht an dich, du bist ihr Lebensinhalt – aber leider nicht, indem sie dein Sein respektieren, sondern die Gesichtspunkte unter denen du existierst nach ihrem Belieben einschränken. Könnte man nicht sagen, dass sich Satan für uns aufopfert, denn er lebt ja nur für uns. Und scheuen wir uns nicht, das, was er tagtäglich tut, Arbeit zu nennen, vielleicht sogar harte Arbeit! Und auch Satan möchte seinen Lohn haben, der für ihn darin besteht, uns erfolgreich betrogen zu haben, das heisst, das Leben um seine Ruhe und Schönheit – und seit neuestem sogar um einen würdigen Tod!

Fragen wir uns ganz frech: was wäre Satan ohne uns? Denn er hat keinen anderen Lebensinhalt als diesen Willen durch den er bei uns ist! Was soll der Sinn davon sein, eine Grenze aufzurichten zwischen sich, und den anderen, indem jenen Vorschriften (Gesetze), und Informationsgrundlagen gegeben werden, die deren eigenständige Existenz, und eigenes Denken untergraben?

Satan, der seine Macht entfalten kann, ist ein schreckliches Phänomen, der entlarvte Satan hingegen eine kümmerliche, inhaltslose, zu bedauernde Witzfigur. Ohne Aufspaltung in sich selbst, und diejenigen, über die er herrschen möchte, müsste er seine eigene Existenz ertragen. Wir sollten die Vorstellung in unser Bewusstsein lassen, dass die westliche Welt von diesem Typ Mensch regiert wird! Und dann sollten wir noch daran denken, dass es sich bei unseren offiziellen Regierungen nicht etwa um die Oberhunde handelt – das heisst, diejenigen, die selber die Agenda bestimmen – sondern um nicht selbständige Unterhunde. Satan, ein aufgeblasener Gruppen-Fuzzi – wundert es da jemanden, dass eigenständige Staatsoberhäupter für den Westen ein rotes Tuch sein müssen?!