Gemeinsamkeit von Pädagogik und Politik:

gezielte Beeinflussung, damit andere das tun, und die Haltung einnehmen, die man selber will.

Grundsätzlich besteht ein Unterschied allerdings darin, dass Erziehung auf Unmündige gemünzt ist, Politik aber auf Mündige. Der Wille, zu bestimmen, was der andere tut, und welche Haltung er einnimmt, hat eine gewisse Nähe zu Macht. Dem wahren Erzieher freilich, wird es nicht um Macht gehen, sondern darum, in den ihm Anvertrauten, die eigene Denkfähigkeit zu entwickeln – aber sowohl für den Erzieher als auch den Politiker sind gut und böse entscheidende Begriffe.

Hier zwei grundlegend verschiedene Ethik-Verständnisse:

1) Böse ist, was sich den Zielen des eigenen Clans widersetzt.

2) Böse ist, Ziele zu verfolgen, die zu Lasten des andern gehen bzw. ihn schädigen oder in seiner Entfaltung behindern.

Wenn ein Staat eine Clan-Ethik praktiziert, kann es sich nur noch pro forma um einen Rechtsstaat handeln.

Wer sich für das Phänomen „Erziehung“ und damit in Zusammenhang stehende allgemeinere Gesichtspunkte interessiert, könnte in nachfolgender kurzer Schrift (pdf) einiges Interessantes finden.

Frage an Herrn N. und Frau M.

Auf welcher Seite stehen Sie? Auf der Seite des geistigen Nonsens, weil dieser Macht gibt?

Welche politisch-religiös-finanzielle, übernationale Abstammungsgemeinschaft, oder welche Staaten, haben von der Aufdeckung von Falschheit am meisten zu befürchten, beziehungsweise würden dadurch in sich zusammenfallen?

Klar ist, dass es nicht eine für die Bevölkerung unvorteilhafte Politik geben kann, wenn sie nicht betrügerisch ist, das heisst, die Bevölkerung hinters Licht führt! Es wäre also die Aufgabe jeder verantwortungsbewussten Mitbürgerin, und jedes verantwortungsbewussten Mitbürgers Falschheit und Lüge zu entlarven! Blöder ist es, wenn man selber in diese involviert ist, und von ihr profitiert! Natürlich stehen jene, die sich selber betrügen auf der Seite des Guten. Wenn der Fall häufig ist, dass jemand, der die andern betrügt, selber betrogen wird, dann stehen wir vor einem gesellschaftlichen Problem, das heisst, der Spaltung der Gesellschaft.

Staat und Kapitalismus

Unter Kapitalismus wird im Allgemeinen der Gegenbegriff zu Kommunismus verstanden, das heisst, eine gesetzliche Ordnung, die Privateigentum an Immobilien und Produktionsmitteln zulässt. Unter Kapitalismus kann aber auch eine Mentalität verstanden werden, die Dinge, Pflanzen, Tiere, und Menschen zu blossen Mitteln reduziert, die Kapital (Geld) abwerfen sollen – was eine Ideologie (Mentalität) wäre, die dem Kommunismus grundsätzlich entgegengesetzt ist.

In kapitalistischen Staaten ist es grundsätzlich möglich, dass mittels Kapital die Politik bestimmt wird, sei es durch inländisches, oder ausländisches – was im Kommunismus grundsätzlich nicht möglich ist: In kommunistischen – oder sozialistischen – Staaten ist das Geldwesen (Geldverleih, Geldhandel) unter staatlicher Kontrolle, wie das auch allgemein in einem autoritär geführten Staatswesen der Fall sein kann (z.B. im Nationalsozialismus). Bei Kapital kann es sich um Geldmittel, und die entsprechenden Institute, oder Produktionsbetriebe handeln.

Der Gipfelpunkt der Entartung von politisch eingesetztem Kapital ist es, durch das Inszenieren von Ereignissen (Umstürze in anderen Staaten, künstliches Bestimmen von Angebot und Nachfrage, terroristische Anschläge, Anstossen von Kriegen) nicht nur politische Ziele durchzusetzen, sondern zugleich das eigene Kapital zu vermehren  – der Staat würde in diesem Fall aus einer Oligarchie bestehen; wobei diese Oligarchie über grosse Weltregionen vernetzt sein muss. Da selbstverständlich die Bevölkerungen der entsprechenden Staaten ein solches Vorgehen ihrer politischen Führungen nicht goutieren würden, sind es unbekannte Hintermänner, die die Weltpolitik machen, insofern der Westen sie macht!!

Im autoritär – oder kommunistisch – geführten Staat ist Gesetzgeber (Legislative) und Regierung (Exekutive) identisch, im kapitalistisch-demokratischen hingegen ist das Parlament der Gesetzgeber: das heisst, es gibt eine offizielle Gewaltentrennung. Wie steht es mit dem dritten Teil der Gewaltentrennung, der Rechtsprechung (Justiz)? Rechtsprechung besteht darin, festzustellen, was Unrecht ist, zum Beispiel Kriminalität, Lüge und Falschheit im Staat. Der wahrhafte Demokrat, Menschenfreund, und Antirassist wird hier die dem Ausland gegenüber begangene Kriminalität miteinbeziehen!!

Ist der Staat ohne Gewaltenteilung, das heisst, ein autoritär geführter Staat – sei es unter dem Namen Kommunismus, Sozialismus, oder Nationalsozialismus – der bessere Weg ein prosperierendes Zusammenleben der Menschen auf der Welt und im eigenen Staat zu gewährleisten, oder ist es der kapitalistisch-demokratische Staat mit Gewaltenteilung?! Konkret gefragt: ist der Weg von USA, GB, F dazu geeigneter oder der Weg Chinas und Russlands?!

Wie verhält sich Kapital zu Demokratie? Demokratie ist eine Rechtsordnung in der niemand über jemand anderem steht. Der Milliardär, oder Multimilliardär, steht über den andern bezüglich Macht, Prestige, Verbindungen, und sein Einfluss auf das Staatswesen kann beträchtlich sein, insbesondere wenn er mit bedeutenden Leuten aus dem Ausland vernetzt ist.

Wenn es eine Kontrolle politischer Macht, Instanzen, und Personen gäbe, was müsste kontrolliert werden: ob diese mit dem Allgemeinwohl einhergehen, konform mit der eigenen Verfassung sind, kriminell sind, oder lügen?

Wenn im eigenen Staat gewaltsame Unruhen ausbrechen, der Wechselkurs der eigenen Währung ins Bodenlose fällt, oder die Wirtschaft nicht mehr läuft, weil andere Staaten den eigenen boykottieren, dann ist der Grund davon nicht zwangsläufig die Kriminalität der eigenen Regierung, sondern es kann auch die ausländischer Regierungen sein, die unter dem Einfluss einer übernationalen Gruppierung stehen: einer Gruppierung, die ihren Einfluss nicht aus nationalen, oder sozialen Gründen geltend macht, sondern weil sie etwas über das prosperierende Zusammenleben von Menschen stellt: sei es einen Zuwachs an Kapital, oder einen Staat, der über allen anderen steht. Was sonst, könnte der Grund sein, in einem zerstörerischen Sinne in das Leben anderer Staaten einzugreifen?

Kann ein kommunistischer – oder autoritär – geführter Staat mit andern durch ein Finanzsystem verbunden sein, das auf privater Basis existiert? Das ist schwerlich möglich, weil in dieser Art Regierungssystem das Geldwesen (Geldverleih, Geldwechsel) unter staatlicher Kontrolle steht. Die Zentralbank der USA (Fed) hingegen befindet sich in privaten Händen – und somit auch die Weltwährung Dollar. Daraus kann geschlossen werden, dass sich das westliche Finanzsystem in privaten Händen befindet – und somit auch die entsprechenden Druckmittel, die auf Staaten angewendet werden können.

Dass Russland, China, der Iran, und viele weitere Staaten kein Interesse daran haben sich unter ein Finanzsystem zu begeben, das sich in privaten Händen befindet, leuchtet ein – dies umso mehr als die entsprechende Gruppierung mit einem Staat verbunden ist, der über allen anderen steht.

Dass Kapital, das international verbunden ist, und nicht unter staatlicher Kontrolle steht, politisch missbraucht werden kann, liegt auf der Hand, zum Beispiel, um – via staatliche Geheimdienste – Ereignisse zu inszenieren: Umstürze in anderen Staaten, terroristische Anschläge, Anstossen von Kriegen, künstliches Bestimmen von Angebot und Nachfrage. Das politische Ziel dieser Nicht-Regierungs-Organisation besteht nur mehr darin, das Kapital der eigenen Gruppierung zu vermehren, und das als Recht zu installieren, was den zu dieser Gruppierung gehörenden Staat über die andern stellt. Zu sagen, eine private Gruppierung (Nicht-Regierungs-Organisation) habe einen eigenen Staat, ist nicht unbedingt ein Widerspruch, wenn dieser ihr seine Existenz zu verdanken hat. Im Gegensatz dazu weiss man bei einem kommunistisch – oder autoritär – geführten Staat, wer für das verantwortlich ist, was im Staat selber vor sich geht, und wofür er aussenpolitisch verantwortlich ist. Von wem die Regierenden (Exekutive) und Parlamentarier (Legislative) der westlichen Demokratien regiert werden, ist weniger klar!

Was erwartet die Bevölkerung von einer Führungsperson?

Eigentlich dasselbe wie eine Frau, oder ein Mann vom Partner: Die Befriedigung der eigenen Wünsche, dass man sich dem andern anvertrauen darf, aber auch, dass es sich um einen Menschen handelt, zu dem man aufblicken kann, weil er Geist und Charakter hat.

Die Frau – oder der Mann – erwartet vom andern, dass er ihr zu dem verhilft, was sie eigentlich möchte – und dasselbe erwartet die Bevölkerung von der Führungsperson: dass sie quasi ihr Geburtshelfer ist.

Alle – sowohl die Frau vom Mann, der Mann von der Frau, als auch die Bevölkerung von der Führungsperson – erwarten, dass der andere die richtigen Entscheidungen trifft, das heisst jene, die den eigenen Interessen dienen – und sie wollen Vollbeschäftigung, keine zerstörte Natur, keine Autobahnen, die verstopft sind, fortschreitende Technisierung, aber kein Ersetzen des Lebendigen durch Totes.

Von einer Führungsperson erwarte ich:

– dass sie mich mit Respekt behandelt, ernst nimmt, sich nicht über mich stellt

– dass ich durch sie Gedanken und Zusammenhänge erfahre, die meinen Geist bereichern

– sie mir dazu verhilft, meine Souveränität und Würde zu bewahren

– Gefahren erkennt

– die Lösung aus einer problematischen Situation weiss

– Falschheit entlarvt

Welches sind die Eigenschaften einer Führungsperson?

– an der Sache orientiert sein, nicht an selbstherrlichen Entscheidungen

– die Fähigkeit zur Identifikation mit dem Ganzen

– sie kennt in erster Linie das Gefühl der Verantwortung, nicht das der Macht: sie sieht in ihren Mitbürgerinnen, Mitbürgern, Mitarbeitern nicht Instrumente durch die sie zu Macht (über sie) gelangen kann, indem sie in ihr Leben eingreift

– die Fähigkeit, nicht nur für die andern zu leben, sondern auch für sich selber; meiner Meinung nach sind Aufopferungstypen nicht für höhere und höchste Führungsaufgaben geeignet, der Idealfall ist, wenn die Führungsperson zugleich der allergewöhnlichste Mensch ist, und der aussergewöhnlichste

– geistiges Format, Charakter, und Fähigkeiten, sowie mit allen Wassern gewaschen sein, was insbesondere heisst, sich von andern (z.B. Staaten, oder Gruppierungen) nicht reinlegen zu lassen

– Höflichkeit und Anstand sind unentbehrlich für eine Führungsperson

Ziel der staatlichen (oder betrieblichen) Führungsperson ist, dass die Bürgerinnen und Bürger aus eigenem Antrieb das tun, was dem Gemeinwesen förderlich ist. Auf diese Weise würde die wahrhafte Führungs- und Staatskunst gar nicht in Befehlen und Gesetzen liegen. Im allgemeinsten Sinne ist Führer jemand, der dem Ganzen die Richtung gibt.

Wenn es im eigenen Staat – oder auf der Welt – Leute (Gruppierung) gibt, die die Richtung bestimmen, aber man weiß gar nicht, wer sie sind, dann wäre das beunruhigend, vor allem dann, wenn diese Richtung oder diese Leute die Bevölkerung auf der Erde nicht einen, sondern sie auseinanderdriften lassen, in Zwist und Sinnlosigkeit versinken lassen, das heißt, diese „Führer“ wirken zerstörerisch, im Sinne von divide et impera.

Inwiefern ist ein staatlicher Führer ein geistiger?

Die Identifikation mit dem Ganzen enthält notwendig eine geistige Dimension. Eine Führungsperson muss das sichtbar machen, womit sich die Menschen identifizieren können, und was sie eigentlich erstreben: den Frieden mit sich selber, den andern, und mit der Natur. Und in diesem Sinne muss der Führer dem Volk Sinn und Bedeutung geben.

Ergebnis der Führung müsste doch sein, die Menschen in etwas vereinigt zu haben! oder soll das Ergebnis, der Sieg einer Partei sein, die übernational ist, und über dem Volk steht? Soll die Bevölkerung im Inhalt vereinigt sein, mit den einen Staaten zusammenzuarbeiten, um andere zu zerstören?

Die Vereinigung wird nur im Geiste der Menschen stattfinden können; was den Verstand und die Natur einschliesst, als auch das Streben nach den höchsten Genüssen.

Wie investiert ein Staatsoberhaupt das Geld seiner Bürger (Steuergeld)? das ist eines der besten Kriterien, um seine Qualität, bzw. Nützlichkeit für das Volk, beurteilen zu können. Wenn eine Regierung zum Nachteil der Bevölkerung investiert – oder Gesetze macht – sind meistens ausländische Interessen im Spiel, was heisst, die einer übernationalen Gruppierung.

Worte des Generalhaushaltsführers

Wenn der geistige Haushalt auseinanderfällt, fällt auch der materielle auseinander.

Das Recht

sind derjenige Wille, diejenigen Ansprüche, oder dasjenige Verhalten, die Bestätigung erfahren.

Im Gegensatz dazu gelten ein Wille, Anspruch, oder Verhalten, die als illegitim, unberechtigt, oder böse beurteilt werden, nicht als Recht.

Das Recht betrifft das Verhalten der Menschen untereinander; sowie gegenüber Tieren und Sachen, es kann auch das Verhalten gegenüber einer Gottperson oder Göttern betreffen. Von Recht kann nur die Rede sein, wenn es ein Verhalten gibt, das als illegitim, unrecht oder „böse“ beurteilt wird.

Das Recht regelt die Ansprüche der Teilnehmer eines Staates, das heisst, der Bürger und der Regierung. – Anstatt Ansprüche kann man auch Forderungen sagen.

Wir können unter Recht auch die Summe der Vorschriften (Gesetze) eines Landes verstehen.

Das Recht regelt aber auch die Ansprüche der Staaten untereinander; das heisst, es gibt nicht nur ein innerstaatliches, sondern auch ein zwischenstaatliches Recht.

Wir sollten „Recht“ als „Anspruch“ verstehen, es würden sehr viele Dinge sehr viel klarer:

Wenn zum Beispiel D. sagt, ich möchte in der Stube rauchen, und seine Freundin sagt, ich mag das nicht, dann stehen sich zwei Ansprüche gegenüber – und man kann es so sehen, dass dasjenige, das sich als Anspruch durchsetzt, fortan das Recht ist. Wenn allerdings dieses „Recht“ die Spaltung der Gemeinschaft zur Folge hat, dann ist vermutlich weder dem einen noch dem andern Teil der Gemeinschaft gedient.

Hinter einem Anspruch steckt ein Wollen – das einem anderen Wollen gegenübersteht. Natürlich kann sich jemand durch sein Wollen über den andern stellen.

Die Arten von Ansprüchen (Rechten):

Der Anspruch kann sein:

1) dass der andere etwas an mir unterlässt; z.B. Mord, Raub, Vergewaltigung, Diebstahl, Beleidigungen, …

2) dass der andere mir etwas gibt, z.B. Nahrung, Wohnung, Arbeit, gesundheitliche Versorgung, …

3) dass der andere mir nicht etwas vorschreibt, z.B., wie ich mich zu verhalten, und zu handeln habe, oder was ich zu denken, zu sagen oder zu schreiben habe

Welche Ansprüche könnten diesen entgegenstehen?

zu 1): Ich habe jemanden schändlich hintergangen, es reicht ihm, er will mir ans Leben, oder jemand ist derart in Not, dass er aufs Stehlen verfällt

zu 2): ich möchte nicht Leute unterstützen, die für sich selber sorgen könnten, die Möglichkeit dazu hätten, es aber nicht tun

zu 3): das Verhalten, oder die Handlungen des andern schädigen mich, oder die Allgemeinheit, sie würdigen den Menschen herab, oder stören mich

Politik heisst, den Gang der Dinge so beeinflussen, dass es meinen Interessen dient

meine Interessen können entweder mit dem Allgemeinwohl einhergehen oder ihm abträglich sein.

Offiziell den Gang der Dinge bestimmen tun die Politiker, denn sie sind es, die befugt sind, Gesetze zu beschliessen, das heisst, Vorschriften zu erlassen.

Warum werden Vorschriften erlassen?

– es muss auf eine veränderte Situation reagiert werden

– ein Missstand soll bekämpft, oder eine Situation verbessert werden

– eine Interessengruppe (Partei) will ihre Ansprüche ausbauen, oder ins Spiel bringen

Im Allgemeinen setzt ein Gesetz (eine Vorschrift) den einen ins Recht, den andern ins Unrecht, d.h. für den einen bedeutet es einen Zwang für den andern einen Triumph.

Wenn es in einem Staat Interessengruppen gibt, die dominant sind, deren Interessen aber zu Lasten der Allgemeinheit gehen, dann kann dies das Florieren des Gemeinwesens (Staates) beeinträchtigen und zu Spannungen führen.

Ebenso kann das Zusammengehörigkeitsgefühl in einem Staat darunter leiden, dass es Gruppierungen gibt, die ihre Vorstellungen von einem gesunden, guten, oder moralischen Leben gesetzlich verankert wissen wollen. Die Masche ist: die eigenen Interessen geschickt für die der Allgemeinheit ausgeben. Gesetze beschliessen heisst Ansprüche durchsetzen.

Ein Staat ist eine Organisationseinheit auf einem bestimmten Territorium

Er besteht in Abgrenzung und Verbindung zu den anderen Organisationseinheiten (Staaten).

Der Staat enthält: Staatsgewalt, Institutionen, Regeln des Zusammenlebens (Gesetze, Vorschriften), und mehr oder weniger explizit einen Zweck, der auf jeden Fall den Schutz seiner Angehörigen (Bürgerinnen und Bürger) vor der Ausbeutung durch ausländische Mächte enthält: Ausbeutung des Staates durch ausländische Mächte (die allerdings fast notwendig ein Instrument im Inland haben müssen) würde nämlich dem Zweck des Staates widersprechen. Was für einen Sinn könnte der Staat noch haben, wenn sein Zweck nicht den Schutz seiner Mitglieder vor Ausbeutung durch ausländische Mächte enthält?

Kann das Territorium der Organisationseinheit Staat quasi beliebig ausgeweitet werden? Insofern es eine übernationale Gruppierung gibt, die den Geldverleih (Bankwesen), den Geldwechsel (Devisengeschäft) und die Handelsbedingungen bestimmt, als auch die Medien, und das Recht, werden die Landesgrenzen weniger wichtig. Andererseits: was soll dann Demokratie noch bedeuten? Ist Nation doch der einzige Rahmen um demokratische Macht auszuüben.

Was sich als Nation versteht, lässt sich an einem Punkt klar erkennen, nämlich an der Steuerhoheit. Gibt es einen Schweizer oder Deutschen, der seine Sozialleistungen von Brüssel beziehen möchte? oder wäre ein Pole oder Grieche damit einverstanden, wenn sein Steuersekretär direkt Brüssel untersteht? Wir sollten allerdings bedenken, dass die moralisch-ethische Oberhoheit nicht in Brüssel liegt, sondern von noch weiter weg kommt, nämlich Washington/Tel Aviv. Hätte es denn nicht seine Logik, dass diejenigen, die bestimmen, was und wer auf der Welt gut und böse ist, auch am besten darüber Bescheid wissen, wie das Steuergeld jener zu verwenden ist, über die sie ethisch-moralisch bestimmen?!