Die USA & GB lieben es, in das Leben anderer Staaten und ihrer Bevölkerungen einzugreifen!

http://www.antikrieg.com/aktuell/2020_07_07_grossbritannien.htm

Die Konsumenten der Feierabendmedien (TV, Radio, Zeitungen) wissen warum: sie verbreiten das Gute. Das ist schon aus der kolonialen Vergangenheit (z.B. quasi industrielle Sklavenbeschaffung durch die USA in Afrika) dieser beiden Protagonisten der westlichen Hemisphäre plausibel. Und wem sollte die Welt mehr vertrauen als Kriegsverbrechern (2003 Angriffskrieg gegen den Irak aufgrund erfundener Gründe)!

Wer aber sind die Bösen, wenn USA & GB die Guten sind? Auch darüber werden die Konsumenten z.B. von SRF, ZDF, FAZ, Spiegel und wie sie alle heissen, jeden Tag aufgeklärt. Aber wissen Sie, es handelt sich da nicht um eine Partei, der auch die Medien angeschlossen sind – schliesslich habe ich noch nie vernommen, dass beim Eingreifen in das Leben von Menschen anderer Staaten durch Regimechange, Sanktionen, und Krieg es sich nicht um Staaten gehandelt hätte, die eine gewisse Mühe mit Israel haben. Hier könnten wir den Faden noch ziemlich weit spinnen, auch in finanzieller Hinsicht.

Sie wollen dem Volk einen Feind unterjubeln – was ethisch doch eine äussert wertvolle Sache ist, denn wenn zum Beispiel Assad von Syrien als blutrünstiger Diktator dargestellt wird, dann kann gegen ihn quasi legitim vorgegangen werden, und Syrien als Staat entweder zerstört, oder dort eine Regierung installiert werden, die es akzeptiert, dass zum Beispiel die Golanhöhen von Israel annektiert werden (und dann das Westjordanland, und schliesslich der Gazastreifen). Aber Achtung, wer solche Zusammenhänge herstellt, ist schnell einmal ein Antisemit, das heisst zwar nicht, dass er ein Rassist wäre, aber er stellt schlicht die Politik Israels in Frage, will sagen, er stellt dieses nicht über andere Völker; solches zu tun, bedeutet zwar Anhänger einer Clan-Ethik zu sein, aber da diese Gruppierung (Staat, Partei, Abstammungsgemeinschaft) im Westen darüber bestimmt, was oder wer gut und böse ist, könnte man sich erhebliche geschäftliche, finanzielle Nachteile einhandeln, und der Ruf der eigenen ethischen Qualitäten könnte darunter leiden. Das ist auch der Grund, warum es – offizielle – Historiker (meistens Staatsangestellte), sowie Polit- und Ethikexperten (meistens ebenfalls Staatsangestellte) es vorziehen, auf der Parteilinie zu bleiben.

Was ist das Objekt einer Wahnidee?

[Materie: ein Atom (Wiktionary)]

Man könnte sagen, das Objekt einer Wahnidee existiere nur im eigenen Geist als Objekt, oder Vorstellung, des Bewusstseins, aber es gebe nicht etwas, das diesem Objekt ausserhalb des eigenen Bewusstseins, in der Wirklichkeit, entspreche. Wahnideen können auch kollektiv sein!

Da eine Wahnidee nicht auf Aufnehmen, Empfangen, Einsehen zurückgehen kann, muss ihr Grund im Wollen, Glauben, Hoffen, in Angst, oder einer Abwehrhaltung gesucht werden. Bei kollektiven Wahnideen kann im Spiel sein, dass sie aus Gründen der Machtausübung bewusst in die Welt gesetzt worden sind.

Die perfekte Wahnidee kann nicht in Verbindung mit der Materie stehen, da diese dem absoluten Anspruch dieser Idee Grenzen setzen würde.

Wenn ich z.B. die Idee eines Baumes habe, nicht eines bestimmten, existierenden Baumes, sondern allgemein eines Baumes, dann ist diese Vorstellung Objekt meines Bewusstseins. Aber diese Vorstellung geht zurück auf etwas tatsächlich Existierendes, einen realen Baum. Wenn ich jetzt aber z.B. die Idee von etwas habe, das null sinnliche Wahrnehmbarkeit hat, aber z.B. Wunder wirken kann, indem es z.B. Wasser in Wein verwandelt, dann ist zwar dieses Wunder-wirkende auch ein Objekt meines Bewusstseins (oder Vorstellung meines Bewusstseins), aber es kann nicht von diesem Objekt ausgegangen werden – da es rein geistig, und somit nicht fassbar ist – sondern es muss vom Wasser ausgegangen werden, das zu Wein geworden ist, und daraus auf die Ursache geschlossen werden. Ob der Vorstellung (Objekt) in meinem Geiste, etwas ausserhalb meinem Geiste entspricht, hängt also davon ab, ob tatsächlich Wasser in Wein verwandelt worden ist, und falls ja, ob die Schlussfolgerung auf etwas rein geistig Wirkendes richtig ist. Jedenfalls ist der Ausgangspunkt für die Existenz von etwas rein Geistigem etwas Sinnliches: Wasser und Wein.

Wie ist etwas völlig Unsinnliches vorstellbar?

Eine Zahl, oder ein Wort ist nicht etwas völlig Unsinnliches. Völlige Abwesenheit von Sinnlichkeit kann man sich durch einen Willen vorstellen, der rein geistig sei, und der auf etwas Sinnliches wirke, oder dieses erst hervorgebracht habe.

Wie steht der Wille zum Sein? Der Wille ist nicht das Sein selber – ausser er werde als das gesehen, was das Sein konstituiere, sei es der Person, oder des Seins überhaupt. Bei einer allmächtigen Person würde man erwarten, dass ihr Wille das Sein selber sei: er bestimmt was ist, wie es ist, was geschieht, wie es geschieht. Bei einer allmächtigen Person würde man erwarten, dass Wille und Verstand, als auch das Sein ein und dasselbe sind – wie so etwas allerdings noch Person zu nennen ist, die einen Willen habe, das ist ein andere Frage, denn Wille bedeutet unweigerlich eine Aufspaltung: in sich selber und das Gewollte.

Ein Mensch ist nicht die eigene Voraussetzung – gerade weil er ein wollendes Wesen ist. Bei einer allmächtigen Person allerdings kann man doch sagen, sie sei die eigene Voraussetzung – gibt es doch nichts von dem sie nicht die Ursache ist; wo aber bleibt dann das Wollen, der Wille? Zu sagen, eine allmächtige Person sei die Voraussetzung ihres eigenen Wollens, ist allerdings ein Widerspruch, da Wollen und Allmacht einander ausschliessen. Sich eine von jeher wollende, das heisst, in gewisser Weise unbefriedigte Person als Gottperson vorzustellen, hat doch etwas Widersinniges.

Der Gipfelpunkt ist, dass Materie zwar der Wille – und die Voraussetzung der Realisierung eines Willens – ist, die Person aber, die diesen Willen hat, völlig frei von Materie sei.

Ursache und Wirkung: Gottperson und Physis (Materie)

Beim Ursache-Wirkung-Verhältnis gibt es zwei „Zu­stände“: den Ausgangszustand und den veränderten Zustand. Die Ursache gibt an, wie es zur Veränderung gekommen ist. Die Wirkung bezeichnet den veränder­ten oder den anderen Zustand.

Das heisst, bezüglich Gottperson und Materie:

– Ausgangszustand: reiner Geist, bzw. Gottperson

– veränderter Zustand: reiner Geist, bzw. Gottperson, plus Materie

Daraus muss geschlossen werden, dass der Ausgangszustand, das heisst, der „reine Geist“, oder die Gottperson, nicht das Sein (die Wirklichkeit) selber sein kann, da zu ihm noch etwas hinzukommt: die Materie.

Das Konzept der semitischen Religion:

Ein Sein, das die Ursache eines andern Seins sei, über das es – willkürliche – Macht habe. Die Ursache der Veränderung ist der Wille – das Wollen – des reinen Geistes, d.h. der Gottperson. Ursache-Wirkung-Verhältnis bedeutet einen Zusam­men­­hang, der in einer Abfolge besteht.

Da es keine Ursache ausserhalb der rein geistigen Person geben kann, stellt sich die Frage, wie Materie nicht zum Sein dieser Person gehören könne? – Die Voraussetzung der – materiellen – Wirklichkeit sei die rein geistige Person, das heisst, es gebe zwei Wirklichkeiten, aber doch nur eine. Das Sein sei gleichzeitig im Zustand der Materie und im Zustand des Geistes – natürlich nebeneinander, nicht ineinander. Und wie ist die rein geistige Person von einer anderen Person abgegrenzt? durch den Willen.

Was ist Denken?

… elektrische Signale und Muskulatur …

Denken hat mit Sprache zu tun. Ein Wort ist etwas Gedachtes, und es ist Abstraktion.

Im engeren Sinne ist Denken: Zusammenhänge herstellen, Schlüsse ziehen, vergleichen, unterscheiden, gedanklich vorwegnehmen, vorstellen, untersuchen, analysieren, Überlegungen anstellen, um Ziele zu erreichen.

Im weiteren Sinne ist Denken Bewusstsein, das heisst, eine Vorstellung/Idee des Körpers haben, beziehungsweise, von dessen Empfindungen, Wahrnehmungen, Gefühlen, beziehungsweise den Gegenständen (Objekten), die mit diesen verbunden sind.

Denken ist nicht die Empfindung, oder den Gegenstand selber, sondern verweist auf sie: Denken heisst, eine – sprachliche oder bildliche – Vorstellung oder Idee sowohl des Gegenstandes (Objektes) haben, den man empfindet, wahrnimmt, fühlt, als auch des Empfindens, Wahrnehmens, Fühlens selber.

Ist der Mensch Ich, Bewusstsein, das heisst, sich selber, durch Denken, oder Empfinden?

Auch das höhere Tier ist durch Empfindung und Wollen sich selber. Aber der Mensch ist es durch Denken in einem viel weiteren Sinn, da sein Empfinden sprachlich geschieht, und im Raum stattfindet; Raumempfinden ist eine Leistung des Denkens: es entsteht durch die Idee des Körpers. Der Mensch verfügt in gewisser Weise über die Wahrnehmung, Empfindung, Gefühl, kann sie durch die sprachliche (denkerische) Verfügbarkeit „handhaben“, wozu auch Erinnerung gehört.

Jemand könnte vorbringen, der Mensch sei Ich, habe Bewusstsein, auch ohne Empfinden. Die Materie ist uns allerdings nicht durch das Denken gegeben, sondern durch das Empfinden – also müsste jener behaupten, das Ich sei ohne Materie. Dass das Ich ohne Körper existiere, ist allerdings eine gewagte Behauptung.

Durch die Empfindung (zum Beispiel angenehm, unangenehm, Lust, Schmerz, Angst, süss, rau, dunkel) ist ein Lebewesen sich selbst, und sein Körper.

Gibt es etwas, das das Bewusstsein nicht ist?

Ja, dasjenige, dessen ich mir bewusst sein könnte, es aber nicht bin; oder das, was mich selber bestimmt, dessen ich mir aber nicht bewusst bin. Insofern man das Bewusstsein als nicht räumlich ausgedehnt betrachtet, könnte man sagen, es sei nicht die Materie (Körper), die räumlich ausgedehnt ist.

Das Objekt des Bewusstseins ist der eigene Körper, und dessen Empfindungen, und Objekte. Die Mathematik allerdings, oder die Sprache wird man nicht im eigenen Körper finden. Auch das, was der Mensch durch sein Denken geschaffen hat, zum Beispiel die materiellen Güter und Produktionsmethoden, die sich im Verlauf der Geschichte akkumulieren, und die die Gesellschaft, und den Staat bestimmen, wird man nicht im eigenen Körper finden.

Subjekt und Objekt

– Subjekt ist das, wovon etwas ausgesagt wird. Oder es ist das Handelnde, Aktive dem etwas Passives, oder Betroffenes – das Objekt – gegenübersteht. Im Allgemeinen gilt das handelnde, denkende, empfindende Ich als Subjekt.

– Objekt ist das, was etwas anderes spezifiziert. Oder es ist das Passive, Betroffene das einem Handelnden, Aktiven, Wahrnehmenden ausgesetzt ist. Im Allgemeinen gilt das Ich als Subjekt, und das Nicht-ich als Objekt.

Die Bezeichnungen Subjekt und Objekt drücken eine Art der Beziehung aus. In einem sprachlichen Satz ist meist eindeutig bestimmbar, was Subjekt und Objekt ist, nicht aber in der realen Welt, die durch die Sprache ausgedrückt werden soll. Schliesslich bedeutet Subjekt das Handelnde, Aktive, dem etwas Passives, oder Betroffenes – das Objekt – gegenübersteht. Darum kann Gott (die Gottperson) für den Gläubigen niemals Objekt sein – es sei denn, er bitte ihn gerade um etwas, oder wünsche von ihm etwas. Und der Mensch möchte als Subjekt nicht als Objekt angesprochen, und behandelt werden, das heisst, als ein eigenständiges, selbstbestimmtes Wesen.

Einzelne Empfindungen können als Objekt betrachtet werden, aber nicht das Bewusstsein

Als Subjekt gilt etwas Handelndes, Aktives zu dem etwas Passives, oder Betroffenes – ein Objekt – gehört. Das heisst, als Subjekt gilt insbesondere das eigene wollende Ich.

Bewusstsein ist grundsätzlich das Empfinden des Körpers. Da beim Menschen die einzelnen Empfindungen mit Vorstellung, Idee, Sprache verbunden sind, bin ich mich ihrer bewusst – und insofern bestehen sie als Objekt. Das Bewusstsein – das Empfinden selber, oder die Gesamtheit der Empfindungen – kann allerdings nicht Objekt sein, da von ihm nicht (wie von einzelnen Empfindungen) abstrahiert werden kann: das Bewusstsein kann nicht weggedacht werden, sonst habe ich das Bewusstsein verloren, das heisst, bin ohnmächtig geworden, im Schlaf, oder tot, das heisst, ich bin nicht mehr. Und was sollte Subjekt sein, wenn das Bewusstsein Objekt wäre? Mein Ich kann nicht das Subjekt des Bewusstseins sein, weil Bewusstsein die Voraussetzung meines Ichs ist. Dass Ich und Bewusstsein nicht das gleiche sind, kann daraus erkannt werden, dass der Ausdruck Nicht-ich einen Sinn ergibt, nicht aber der Ausdruck: Nicht-Bewusstsein; im Ausdruck „das Ich“ ist der eigene Körper eigentlich mitgedacht, in „Bewusstsein“ hingegen nicht unbedingt.

Inwiefern ist eine Empfindung Subjekt, und inwiefern Objekt?

Wenn ich empfinde – zum Beispiel bitter, süss, kalt, warm, Angst, Schmerz, Lust – dann bin ich diese Empfindung, andererseits aber kann ich sie von mir unterscheiden, weil sie mit einer Vorstellung, oder Idee verbunden ist, das heisst, ich mich ihrer bewusst bin – und insofern besteht sie als Objekt.

Im Verhältnis zu dem, was mir die Empfindung (das Gefühl) gibt, kann ich mich als Subjekt, oder Objekt auffassen: Wenn ich zum Beispiel eine Aprikose esse und empfinde – ist sie dann Subjekt, oder bin ich es? Wenn ich ihr Empfinden (Schmecken) als ein Aufnehmen, Empfangen auf-mich-wirken-Lassen betrachte, dann würde ich sie doch mit Recht als Subjekt betrachten, und mich als Objekt. Wenn ich mich selber hingegen quasi als die Ursache des Empfindens betrachte, dann bin ich das Subjekt. Insofern ich die Aprikose einfach als räumlich von mir abgetrennten Gegenstand wahrnehme, ist sie Objekt.

Kann ein Ich und ein Nicht-ich unterschieden werden?

Das Empfinden, Fühlen, Denken, Bewusstsein kann wohl nicht als Nicht-ich bezeichnet werden. Als Nicht-ich könnte das räumlich abgetrennte Objekt, das uns die Empfindung gibt, bezeichnet werden. Beim Empfinden, Fühlen gibt es etwas, das uns diesen Zustand gibt, beim Denken und Wollen hingegen fühlen wir uns selber als Subjekt.

Ein Volk über andere stellen

Avigdor und F-35

Was könnte es für Gründe haben, ein Volk (Abstammungsgemeinschaft) über andere zu stellen? – Wir müssen uns bewusst sein: um Rassismus handelt es sich nicht nur dann, wenn ein Volk unter andere gestellt wird, sondern auch dann, wenn ein Volk über andere gestellt wird! – Altruistische oder demokratische Gründe müssen ausgeschlossen werden, denn es würde einen Widerspruch bedeuten! Was also könnten die Gründe sein?! Da, ein Volk über andere zu stellen, Clan-Denken bedeutet, fühlt sich als Zugehöriger jenes Clans, wer ein Volk über andere stellt. Die Gründe für die Zugehörigkeit sind entweder, sich Vorteile zu sichern, oder Nachteile abzuwenden. Clan-Denken untergräbt die Universal-Ethik, und somit jegliches Rechtsbewusstsein!!

Unter Universal-Ethik verstehe ich: Böse ist, Ziele zu verfolgen, die zu Lasten des andern gehen bzw. ihn schädigen oder in seiner Entfaltung behindern.

Im Gegensatz dazu heisst Clan-Ethik: Böse ist, was sich den Zielen des eigenen Clans widersetzt.

Anschlussfrage: Was könnte eine Abstammungsgemeinschaft, die über den andern Völkern steht, mit einer rein geistigen, wollenden, allmächtigen Person zu tun haben? Diese Person hat diesem Volk die Voraussetzung dafür geliefert, über den andern Völkern zu stehen. Als nächstes kann die Frage gestellt werden: Was hat eine rein geistige, wollende, allmächtige Person mit Politik zu tun? Antwort: Da aus dieser Person Rechte abgeleitet werden, hat sie mit Politik zu tun!! Tja, da staunt die UNO, und mit ihr Nato und EU.

Um sich selber zu erhöhen, und andere zu erniedrigen, sind im allgemeinen vier Dinge nötig: Kapital, Medien, Beziehungen, militärische Macht. Plus perpetuierte satanische Absichten und Fähigkeiten. Unter Satan verstehe ich: Eingreifen in das Leben anderer Menschen und Falschheit.

Und noch ein PS: Wer andern „Antisemit“ austeilt, sollte sich fragen, ob er Anhänger einer Clan-Ethik ist!!

Wenn der Parasit den Wirt zugrunderichtet

Dualismus

die Schöpferin

Existieren heisst, bezogen sein auf etwas anderes: Miteinandersein, Ineinandersein, Interagieren! Wie also soll es erstens etwas geben können, das völlig unabhängig von etwas anderem existiert, das heisst, völlig ohne Zusammenhang mit etwas anderem?! und zweitens etwas, das nur aus Wirkung auf das andere besteht, selber aber keinen Einwirkungen unterworfen ist?!

Jene, die an eine rein geistige, wollende, allmächtige Person glauben, sind im Allgemeinen der Meinung, sie sei völlig unabhängig von etwas anderem, insbesondere unabhängig von der Materie. Sie habe zwar durch ihren Willen die Materie hervorgebracht, aber, da ihr Wille frei sei, hätte sie es auch unterlassen können, dann gäbe es keine Materie.

Jedenfalls wird durch die Statuierung einer rein geistigen, wollenden, allmächtigen Person das Sein (Wirklichkeit, Universum, Natur, Kosmos) zu etwas Distanziertem: es ist nicht mehr das Unendliche, nicht mehr das Göttliche. Eine Voraussetzung des Seins, der Wirklichkeit, zu statuieren, macht sie zu etwas Endlichem, Vorläufigem, Begrenztem.

Von der rein geistigen, wollenden, allmächtigen Person wird gesagt, sie sei das Voraussetzungslose: sie sei von allem die Voraussetzung, genauer: ihr rein geistiger, freie Wille sei die Voraussetzung von allem, insbesondere der Materie. Der Wille aber bestehe unabhängig vom Gewollten: Als Macht, die entweder in Anwendung gebracht werde, oder nicht, und deren Anwendung vom freien Willen abhänge.

Immerhin muss bemerkt werden, dass Wille (Wollen) nicht Sein ist, oder wenigstens in einem gewissen Gegensatz zu ihm steht: das Streben nach einem Realisierungsakt ist nicht die Realisierung, oder das Realisierte selber. Wollen (Wille) heisst, auf etwas gerichtet sein, einen Ausschnitt – sonst würde es einen unzufriedenen, unausgefüllten Zustand bedeuten. Es ist auf die Zukunft gerichtet, und steht im Gegensatz zu Aufnehmen, Empfangen, Einsehen, auf-sich-wirken-Lassen.

Der Lebensinhalt der rein geistigen, wollenden, allmächtigen Person – wenn man von ihr sagen kann, sie habe einen Lebensinhalt – scheint der Wille (das Wollen), oder die Macht, zu sein, was merkwürdig anmutet, da sie die einzige Voraussetzung ihres Seins ist.

Wollen ist eine Empfindung, ein Gefühl, das aber nicht Übereinstimmung mit sich selber bedeutet,

ausser es handle sich um Unternehmungslust, Appetit, oder Lust auf etwas. Diese würden allerdings eine gewisse Bedingtheit bedeuten, wären mit Körperlichkeit verbunden, und nicht einem absolut freien Willen (sofern man sich darunter etwas vorstellen kann).

Kann es sich beim Wollen der rein geistigen, allmächtigen Person um zielgerichtetes Denken handeln? Die Voraussetzung von zielgerichtetem Denken wäre entweder, dass etwas anders sein solle als es ist, oder dass zu dem, was im Moment ist, noch etwas hinzukommen solle. Hier würden wir auf das Problem stossen, dass es widersprüchlich wäre, anzunehmen, dass das Denken (der unendliche Verstand) der allmächtigen Person etwas enthalten könnte, das anders sein sollte, oder noch hinzukommen könnte. Ihr Wollen aber kann zur Grundlage nur das Denken (den Verstand) haben, da bei der rein geistigen Person ein Körper nicht vorhanden ist.

Die politische Seite der semitischen dualistischen Ideologie

Das Voraussetzen einer Person, die rein geistig sei, einen Willen habe, und Macht über mich, ist politisch nicht bedeutungslos, denn es gehen von ihr eine Sinngebung aus, Gebote, und Verbote, Drohungen, und Versprechungen. Durch die Vorstellung einer rein geistigen Person kann – wenn sie kollektiv wird – ein Volk geeint werden. Hier muss bemerkt werden, dass das, was Moses, Mohammed, und Jesus von der rein geistigen Person aussagen, zu verschiedenen Gesetzen geführt hat. Das kann so erklärt werden, dass das, wovon sie ausgehen, nicht aus Aufnehmen, Empfangen, Einsehen, auf-sich-wirken-Lassen stammt, sondern aus ihrem Willen.

Das Kollektiv der jüdischen Schriftgelehrten, hat mit ihrer Figur Moses die rein geistige, wollende, allmächtige Person geschaffen. Und durch sie die Einheit des jüdischen Volkes erreicht. Aber gäbe es das jüdische Volk jetzt noch, wenn es seinen Gott – der rein geistig, wollend, und allmächtig ist – allen Menschen zugänglich gemacht hätte?! Die Frage mutet direkt blöd an!! Wesentliche Eigenschaft des Gottes von Moses – der rein geistigen, wollenden, allmächtigen Person – ist es, dass er eine besondere Beziehung zum jüdischen Volk hat, will sagen: nur wer jüdischer Abstammung ist, hat Zugang zu diesem Gott. Auf diese Weise wird dieses Volk durch seine Religion zu anderen Völkern abgegrenzt und über sie gestellt. Es handelt sich also um einen Gott, der ein Volk substantiell von den andern Völkern trennt! der Laie natürlich hätte gedacht, dass Gott – wenigstens wenn es sich nicht um einen regionalen Stammesgott handelt, sondern um eine allmächtige Person – gerade das sei, was alle Völker verbinde als auch die Natur und den Menschen.

Einschränken des Seins und Fixierung

Aufnehmen, Empfangen, Einsehen – oder Wollen?

Ich kann das Sein eines anderen Menschen, oder anderer Menschen, einschränken – sei es, indem ich sie eingeschränkt auffasse, oder real einschränke. Wenn dieser Mensch, oder diese Menschen, mein Lebensinhalt sind, bedeutet das, dass ich auf sie fixiert bin. Wenn ich hingegen ihr Sein aufnehme, empfange, einsehe, auf mich wirken lasse, bedeutet das nicht eine Fixierung, weil ihr Aufnehmen, Empfangen, Einsehen, auf-mich-wirken-Lassen mein eigenes Sein bildet, und nicht in erster Linie eine willentliche Haltung zu ihnen ist.

Das Einschränken des Seins eines anderen Menschen, oder anderer Menschen kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden:

– in einer Paarbeziehung

– allgemein in persönlichen Beziehungen

– in der Beziehung von Gruppierungen, seien sie national oder übernational

– in der Beziehung eines Staates, oder einer Grossmacht, zu anderen Staaten

In einer Paarbeziehung kann der eine Partner nicht als Feind des andern bezeichnet werden, da sich die beiden durch Zuneigung und nicht durch eine feindselige Haltung miteinander verbunden haben. Wenn hingegen bei allgemeinen persönlichen Beziehungen, Gruppenbeziehungen, oder Staatsbeziehungen ein Einschränken des Seins des andern im Spiel ist, handelt es sich mehr oder weniger um eine einseitig, oder zweiseitig feindselige Beziehung.

In einer Paarbeziehung kann zwar der eine Partner nicht als Feind des andern bezeichnet werden, aber Zuneigung schliesst das Einschränken des Seins des andern nicht aus: sie kann von selektiver Wahrnehmung, und zielgerichtetem Denken bestimmt sein, die das Sein des andern nicht zulassen. Noch schärfer ausgedrückt: Die Hingezogenheit (Liebe) kann einen Beschiss bedeuten, bei dem der andere zwar gewisse Vorteile geniesst, aber nicht gross über die Rolle eines sprechenden Haustiers hinauskommt: es wird über alles geliebt, und der andere ist bereit, alles für es zu tun, aber die Haltung zu ihm ist, ich stehe über dir – oder unter dir – und der Abstand, oder die Nähe wird letztlich über meinen – willkürlichen – Willen geregelt.

Es mag erstaunlich tönen, sich etwas als Lebensinhalt anzueignen, über dem man sich stehend fühlt – würde man doch eher erwarten, mit seinem Lebensinhalt (Lebenssinn) eine Einheit zu machen! aber ich glaube, es ist gang und gäbe.

Wenn ein Feind, oder Widersacher, den eigenen Lebensinhalt bildet, dann ist damit verbunden, dessen Sein nicht nur durch die reduzierte mentale Auffassung von ihm einzuschränken, sondern auch real. Es stehen dieser Person – oder dieser Gruppierung – räumlich abgetrennte Objekte (Menschen) gegenüber, mit denen sie nicht im selben Geist, und im selben Menschsein verbunden sind, und das Verhältnis zu ihnen ist ein Wollen! Diese Person – oder diese Gruppierung – fühlen sich nicht zum Feind hingezogen, aber zu ihrem Lebensinhalt! und das Problem liegt darin, dass sie, wenn sie ihren Feind verlieren würden, auch ihren Lebensinhalt verlieren, ihren Lebenssinn, und ihre Bedeutung.

Konkret können wir uns fragen:

– Welches Verhältnis haben die Juden zu den Nicht-Juden? Die Juden würden sich gegen die Behauptung verwahren, ihr Lebensinhalt seien die Nicht-Juden, und sie seien auf diese fixiert. Was aber wären sie ohne jene? Ein zerstrittener Haufen, der gar nicht dem nachleben könnte, was ihnen ihr Gott verheissen hat, nämlich, dass sie über den andern Völkern stehen würden.

– Welches Verhältnis haben die USA zu Russland? Was wären die USA ohne Russland, oder besser gesagt, ohne Feinde? ohne Staaten, über denen sie stehen, und denen sie das Heil bringen müssen, was letztlich aber nur ihr Finanzsystem ist. Was wären jene, die jetzt ihre Bedeutung, und ihren Lebenssinn daraus haben, andere Staaten, und deren Bevölkerungen zum Gegenstand ihrer Macht zu machen, wenn sie das nicht mehr könnten? Die eigene Existenz in ihrer Ganzheit, und Tiefe zu fühlen, könnte für sie beunruhigend sein. Darum bevorzugen sie eine Lebensweise, in der sie fixiert sind auf etwas anderes – das aber unter ihnen stehen muss! denn ihr Verhältnis zum Sein kann nicht das des Aufnehmens, Empfangens, Einsehens, auf-sich-wirken-Lassens sein!

Die Geburt der Politik

Ich erstelle für dich Vorschriften, die dich vor dir selber, und deinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern schützen, aber dafür gibst du mir einen Teil deines Lohnes ab. So wurde die Politik geboren, und eine Institution im Staat deren Vertreter für Führer des Volkes gehalten werden.

Es kann sehr viel Arbeit geben (Anstrengung und Mühe machen), ein verfehltes System – und die eigene involvierte Person – aufrechtzuerhalten. Es kann nur noch innerhalb des Systems agiert werden – zugleich ist dieses mit einer ständigen Erhöhung der Staatsquote verbunden, und der Erhaltung der Einheit des Volkes entgegengesetzt, das heisst, es befördert seine Spaltung.

Selbstverständlich müssen auch jene Individuen vor den Mitbürgern geschützt werden, die für das Gemeinwesen (den Staat) zerstörerisch sind – zum Beispiel durch ihre finanziellen Machenschaften in grossem Stil. Es müssen also, um diese destruktiven Personen in den Griff zu bekommen, oder zu neutralisieren, fortlaufend Gesetze geschaffen werden.

Es stellt sich die Frage, inwieweit die Verwalter dieses Systems Führer des Volkes zu nennen sind? Führer des Volkes kann nur sein, wer zur Sprache bringt, wo diesem der Schuh drückt – sonst könnte man meinen, diese Person, oder diese Personen würden den eigenen Staat, oder den Rest der Menschheit, für die eigenen beschränkten Zwecke missbrauchen.

Ein angenehmes (schönes) Leben jedenfalls wird man nicht dadurch erreichen können, dass man den andern Menschen Pflichten auferlegt: also muss dieses doch eher in der Kür gesucht werden.

Die Obliegenheit (das heisst, Officium = Wortstamm von Offizier) eines jeden Staatsbürgers würde darin bestehen, die Einheit des Volkes, und die Verbindung der Völker zu befördern! Kann diese Aufgabe innerhalb eines Systems wahrgenommen werden, das darin besteht Vorschriften zu erstellen, die die Mitbürgerinnen und Mitbürger vor sich selber und den andern Mitbürgern schützen, und dessen Effekt es ist, die Staatsquote dauernd zu erhöhen? Die Exponentinnen und Exponenten dieses Systems sind wählbar – das gibt den Betroffenen das Gefühl von Freiheit.

(Das Titelbild stammt von hier: https://www.youtube.com/watch?v=b5ks727N_6c)

Die hohe Schule der paranoiden Schizophrenie:

Auf jemanden fixiert sein, sich aber über ihn erhaben fühlen: sich mit dessen Sein aufblasen – ihn sein quasi (kann man dem spiegeln sagen) – ihn aber in einem Abstand (Distanz) denken, in dem er meinen Einwirkungen unterworfen ist.

Man könnte sagen, es handle sich um eine Kombination von Maschine (1) und Biomasse (2): (1) berechnet und (2) ist gierig.

Die Frage ist: Wie geht ein Mensch mit diesem Wesen um, das nur scheinbar ein Mensch ist: es steht nur scheinbar auf eigenen Füssen, lebt in der Fixierung auf den wirklichen Menschen, fühlt sich aber über ihn erhaben, damit hat derjenige, der nicht nach dem Prinzip des Pseudomenschen lebt, eine Species am Hals,  die zwar vorgibt für ihn zu arbeiten, aber die Verbundenheit ist nicht echt, sondern nur äusserlich bzw. selektiv: der wirkliche Mensch wird emotional – und schliesslich auch körperlich – ausgesaugt.

Wie soll die Natur, die doch dem Leben verpflichtet ist, damit umgehen? das ist ziemlich klar: sie hat keine andere Wahl als den zu schädigen, der sich emotional oder sonstwie mit diesen Scheinmenschen verbindet, er bekommt z.B. Krebs, verliert eine Niere, flüchtet in Ersatzbefriedigung und Hyperaktivität, … . Das Zusammensein mit jemandem, der sich quasi als die Ursache von einem selber fühlt, macht einsam. Und das Zusammensein mit ihnen ist todlangweilig, weil sie die andere Person eigentlich gar nicht zulassen.

Wie kommt der männliche Satan zum Orgasmus? Solange seine selektive Wahrnehmung die ganze Wahrnehmung der andern Person verhindern kann, bzw. triebgesteuerte Gier sie überdecken kann, ist das kein Problem. Sonst muss die Dame, dem Herrn zum Automaten verhelfen, zum arrangierten Ambiente, in dem ihr Gespons abspritzen kann, ohne die Vereinigung (Harmonie) mit ihr zu erlangen.

Zielgerichtetes Handeln bzw. Denken, durch das ich mich über die andere Person stelle, das heisst,  entscheide, was sie für mich ist, bzw. es so bestimme, dass das herausspringt, was ich empfinden will, bedeutet eigentlich, sich als die Ursache des andern fühlen, es ist der nicht mehr überbietbare, totale Subjektivismus: Ich als das Absolute – vielleicht das Lebensgefühl Schopenhauers.

Bewusst sollte man sich sein, dass zielgerichtetes Empfinden nicht ein sehr entspanntes Lebensgefühl ergibt, aber vielleicht doch eines, wie es Alice Schwarzer, oder Benjamin Netanjahu hat.

Selbstbefriedigung kann das Vorstellungsvermögen erweitern

„Frauen lernen dabei einen Orgasmus zu haben, und Männer lernen die Ejakulation zu kontrollieren.

Bei der Masturbation lernt man den eigenen Körper besser kennen, man lernt welche Informationen man dem Partner geben kann, damit er ein besserer Liebhaber sein kann.„

Dame: „Ich fing mit 4 an zu masturbieren.“ Kann aber auch schon mit 2 oder 3 Jahren anfangen.

„Die Berührung des eigenen Körpers zählt zu den frühesten Vorboten unseres eigenen Sexuallebens, diese ersten Erfahrungen bestimmen unsere Zukunft. Wir nehmen dadurch positive oder negative Botschaften auf, z.B. Aha, diese sanften Berührungen können sehr angenehm sein.“

Freud spricht von „Penisneid der Frauen“ – aber hätte der Mann bezüglich der sexuellen Ausstattung nicht viel mehr Grund auf das Weib neidisch zu sein? Stehen ihr doch als sexuelle Lustquelle fünf Dinge zur Verfügung, dem Mann hingegen nur zwei: die Frau hat Brüste, Klitoris, Vagina, eventuell Anus – der Mann hingegen nur Penis und (eventuell) Anus.

Erklären lässt sich diese Bevorzugung der Frau durch die Natur dadurch, dass die Frau in der Befriedigung ihrer Sexualität ein umfassenderes Wesen ist als der Mann – und deshalb ihre reale Befriedigung seltener; ausserdem wurden traditionell Männer durch Krieg eher dezimiert als die Frauen.

Erstaunlich ist des weiteren, dass Frauen schon vor ihrer Geschlechtsreife zur Masturbation (und ich nehme an zum Orgasmus) fähig sind, die Männer hingegen erst wenn sie die Geschlechtsreife erreicht haben.

Sich am Geschlechtsorgan (bzw. Organen) zu schaffen machen, ist das eine – aber wird sich dadurch schon Lust einstellen? Wenn ich etwas esse, oder trinke, und es ist lustvoll, muss ich mir nichts vorstellen – bei der sexuellen Befriedigung allein, im Allgemeinen schon, wenigstens nach der Pubertät. Was doch schon auf den Unterschied der sexuellen Lust zu den andern Lüsten hindeutet.

Was stelle ich mir vor, das mir Lust gibt, oder um zu ihr zu gelangen? Es wird mit Erinnerung – oder Erwartung, (Vorwegnahme) – zu tun haben. Geht es ganz ohne die Vorstellung einer anderen Person, reicht schon die Vorstellung des anderen Geschlechts und seiner Insignien, oder körperlichen Merkmale? Wenn ich mir eine andere Person vorstelle, was stelle ich mir vor? dass ich sie beherrsche, oder mich ihr unterwerfe, oder sie Lust hat, und ich darin mit ihr vereinigt bin?

Wenn das, was mir Lust gibt, die andere Person ist, wie kommt die Verbindung zustande, oder ist das bei der Selbstbefriedigung nicht nötig? Durch Erinnerung – an die Augen, das Wesen, oder den Körper mit den Insignien?

PS an die Damen: wenn die Beine in die Luft ragen, ist das eine völlig andere Situation als wenn sie aufgestützt sind! nur im zweiten Fall kann mit dem ganzen Körper – insbesondere dem Becken – auf die Bewegungen des Mannes reagiert werden!!

Eine weitere Möglichkeit ist die Selbstbefriedigung mittels Bildern, oder Videos. Fetischen, weiblicher Insignien, wie Unterwäsche. Zum Beispiel können die Worte – das Miederhöschen für ihren Fuss (Strumpfwerbung) – Lust auslösen, die das Textile mit dem Taktilen, einem Körpergefühl, und dem Visuellen, als auch dem Olfaktorischen verbindet.

Dieses Video zeigt eine Dame, mit der es möglich ist (ist natürlich nur meine Meinung), seine Lust zu teilen. Das ist nicht selbstverständlich! denn, wie jemand seinen Fuss vor den andern setzt, verschieden sein kann, so auch seine Selbstbefriedigung. Wenn jemand sich selber befriedigt, und er gewinnt die Lust dadurch, dass er vom andern getrennt ist – sei es durch Macht, oder Unterwerfung – dann kann das demjenigen, der sich virtuell mit dieser Person verbindet, einen wunden Pimmel bescheren, und demjenigen, der sich real mit dieser Person einlässt, ein wundes Herz.

Seit biblischen Zeiten wurde Selbstbefriedigung aus moralischen Gründen verfemt.

Aber warum? Wenn ich mich selber befriedige, liegt der Sinn in mir selber – in der Lust, Freude, Sinnlichkeit, mit der ich mich mit jemandem verbinde. Eine rein geistige, wollende, allmächtige Person hingegen steht mir als etwas gegenüber, dem ich Anbetung, Glauben, Gehorsam, Unterwerfung schulde – und darin soll der Sinn bestehen.

Da Selbstbefriedigung das Vorstellungsvermögen ausweiten kann, bildet sie eine Gefahr für diejenigen, die, um ihre Herrschsucht zu befriedigen, eine Ideologie schufen, in der der Mensch und die Natur (das Sein, die Wirklichkeit, das Universum, der Kosmos) nicht Zweck in sich selber haben. Da das Prinzip, Macht über andere zu haben, in der Sexualität an seine Grenzen stösst – denn die höchste Lust besteht in der Vereinigung – bildet die Selbstbefriedigung insofern eine Gefahr für die Menschen, die dieses Prinzip vertreten, als sie ermöglicht, ihnen im Geiste zu begegnen, und auf diese Weise ihre Falschheit, und ihr Widerspruch entlarvt wird.

Das Fühlen einer Einheit ist in einer dualistischen Ideologie ausgeschlossen.