Das Streben nach Befriedigung und das Recht

Was gibt einem Menschen, Gruppe oder Staat Befriedigung? Wenn ihr Sinn und Freude aus einer Ideologie (Religion) kommt, die ihnen sagt: Ihr steht über den anderen Menschen, ergibt sich daraus gegenüber Aussenstehenden zwangsläufig ein problematisches Rechtsverhältnis bzw. Missachtung der Rechtsgleichheit.

Haben Israel und USA eine Ideologie, die sie über die anderen Menschen stellt – ihr aussenpolitisches Handeln kann eigentlich nur so erklärt werden. Aus dem Anspruch der Auserwähltheit leiten sie einen Anspruch auf Ressourcen ab.

Der Erfolg einer Ideologie der Aufspaltung bzw. einer entsprechenden Gruppe kann eine Sogwirkung entfalten: Individuen, Gruppen oder Politiker können dazu animiert werden, sich mit dieser Gruppe in der gleichen Art der Befriedigung zusammenzuschliessen, um Macht, Überlegenheit und Zugehörigkeit zu erleben. Gibt es eine Komplizenschaft des Westens mit einer völkischen Gruppe, die einen Gott anbetet, der sie über die anderen Menschen gestellt hat – eine solche Komplizenschaft wäre dazu geeignet, die Kluft zwischen Westen und Nicht-Westen zu vergrössern bzw. aufrechtzuerhalten und mit ihr die Missachtung von Rechtsgleichheit.

Ideologie der Aufspaltung und finanzielle Macht. Mich würde der Zusammenhang einer Religion (Ideologie) der Abgrenzung, Auserwähltheit und Macht mit Geld (Finanzmacht) interessieren. An sich sollte Religion – Sinngebung – erstens nicht ausschliessend sein und zweitens diese Gruppe nicht zu einem finanziellen Exponenten machen; sonst wird der Vorwurf einer Finanzsekte nicht lange auf sich warten lassen.

Ethik und das Streben nach Befriedigung. Unter Ethik könnte man die Fähigkeit verstehen, das andere genauso zu bejahen, wie sich selber. Diese Fähigkeit geht sehr gut zusammen mit Recht und Rechtsgleichheit als auch mit der Übereinstimmung des Menschen mit dem Sein oder der Würdigung des Menschen und des Kosmos – aber sie reibt sich mit dem Wunsch, über den anderen zu stehen.

Für das Zusammenleben der Menschen und ihre innere Ruhe wäre eine Weltanschauung (Religion, Ideologie) anzustreben, durch die der Mensch Freude und Befriedigung daraus schöpft, das andere genauso zu bejahen wie sich selber und nicht daraus, über anderen Menschen und dem Kosmos zu stehen. Für eine Weltanschauung in der das Streben nach Befriedigung und Ethik zusammenstimmen, ist Geist im Sinne von ‘vertieftes Fühlen und Denken des Seins’ der zentrale Begriff, da er einhergeht mit dem Genuss des Seins, das heisst, Freude und Übereinstimmung mit ihm.

Welche Befriedigung gewährt es, das andere genauso zu bejahen wie sich selber? Es gewährt die Befriedigung der Übereinstimmung und Einheit mit dem eigenen Geist – dazu ist es allerdings nötig, einen Begriff von Geist zu haben: Geist ist das Fühlen und Denken des Ganzen: Das Höchste und Wertvollste zu etwas Eingeschränktem, Abgegrenzten machen, ist verführerisch – aber es ist Geist entgegengesetzt.

Das Fühlen und Denken des Ganzen ist nicht das Fühlen und Denken eines Objekts, zum Beispiel eines Gottobjekts zu dem das Verhältnis der Unterwerfung, Anbetung, Gehorsams und Glaubens besteht – sondern es ist eigentlich ein geistiger Zustand, in dem der Kosmos und die Menschen vom Kleinen bis zum Grössten als unendliches Geheimnis erlebt werden. Wobei mir natürlich klar ist, dass der Alltag für dieses Bewusstsein nicht immer Raum lässt.

Welche Befriedigung gewährt es, sich über andere Menschen und den Kosmos zu stellen? Was der Mensch als seinen Nutzen betrachtet, ergibt sich aus seiner Ideologie oder Religion. Welche Vorstellung von Nutzen ergibt sich aus einer lebensfeindlichen oder menschenfeindlichen Ideologie – zum Beispiel einer Ideologie der Auserwähltheit der eigenen Abstammung durch ein Gottobjekt? Es ergibt sich eine Befriedigung, die nicht auf der Übereinstimmung mit der Wahrheit der anderen Menschen und den Zusammenhängen des Kosmos beruht, sondern auf einer Wahnidee mit politisch-psychologischem Hintergrund. Als psychologischen Hintergrund einer lebensfeindlichen oder menschenfeindlichen Ideologie (Religion) kann man sich Neid oder Unfähigkeit zur eigenen Befriedigung vorstellen und als ihr höchstes Gefühl Häme (Spott und Schadenfreude). Neid und die Unfähigkeit zur eigenen Befriedigung können dazu führen, dass der Wunsch, dem anderen zu schaden, grösser ist, als der Wunsch, sich selber zu nützen.

Bedeutet die Befriedigung, anderen zu schaden, sich selber förderlich sein? Bedeutet sie, der Entfaltung des eigenen Geistes förderlich sein? Anders gefragt: Bedeutet ein Einschränken des Seins der anderen Menschen, das Ausweiten des eigenen Seins? Es würde heissen, dass etwas, das der Entfaltung des Geistes entgegengesetzt ist, dem Menschen förderlich ist. Die Befriedigung daraus, sich selber zu schaden, ist eigentlich pathologisch.

Woher kommt der Wunsch, Befriedigung darin zu finden, andere Menschen nicht zu ihrer Entfaltung kommen zu lassen, das heisst, ihnen zu schaden? Offensichtlich ist, dass die Unfähigkeit zur eigenen Befriedigung und Neid den Wunsch anstachelt, anderen zu schaden.

Das Fühlen einer Einheit oder Übereinstimmung mit anderen Menschen ist sehr befriedigend – wenn allerdings das Fühlen einer Einheit sich auf eine abgegrenzte Gruppe bezieht, dann wird die Befriedigung nicht aus der Einheit des Seins geschöpft, sondern aus einer Abgrenzung zu ihm, das heisst, aus den anderen Menschen mit der Verknüpfung, dass sie unter der eigenen Gruppe stehen: Unter Geist kann so nicht die Einheit des Seins verstanden werden oder die Harmonie des Ganzen.

Von Satan dürfen wir in Sachen Falschheit sicher mehr erwarten als von Hinz und Kunz:

– elementare Widersprüche, die er als ethische Überlegenheit und Verbreitung des Guten darbietet

– die undurchdringlichsten Wahnideen

– die unfassbarsten Lügen

– die gemeinsten Handlungen

mit einem Wort: Falschheit, dargeboten mit allergrösster Überzeugungskraft.

Ist Satan verflucht oder auserwählt? Unter Satan können Personen verstanden werden, die es in Sachen Falschheit besonders weit gebracht haben und sich dabei auf eine entsprechende Gruppe, Ideologie oder Gott abstützen. Für auserwählt kann sich eine Gruppe halten, die durch eine höhere Instanz über die anderen Menschen und Völker gestellt wurde, für verflucht, eine Gruppe, die durch ihren Lebensinhalt oder ihre Freude von den anderen Menschen und dem Kosmos getrennt ist: Was ist für Satan Geist und was hält er von Rechtsgleichheit?

Wer hat ein Interesse daran, das Sein aufzuspalten und eine Religion daraus zu machen? Wer hat Interesse an einer Religion, einem Sinn oder einer Freude, die ihn selber von den anderen Menschen und dem Kosmos trennt? Der geistig Ohnmächtige und Neidische. Wenn dir eine Ideologie oder Gruppe anbietet, durch Falschheit Bedeutung zu erlangen, warum nicht zugreifen, sagt sich derjenige, der zu wenig Charakter und Geist hat, um die Einheit seines Seins zu bewahren. Er kann dadurch Macht, Überlegenheit und Zugehörigkeit erleben.

Wie erlebt ein Mensch sich selber, dessen Freude ihn von den anderen Menschen und vom Kosmos trennt? Er erlebt sich entweder als Herr (Machtausübender) oder als jemand, der sich unterwirft (z.B. einer Wirklichkeit über der Wirklichkeit oder Domina). Als Einheit mit dem Sein – dem Kosmos und den anderen Menschen – kann er sich jedenfalls nicht fühlen. Natürlich würden die Angehörigen einer Gruppe, die Macht über andere Menschen oder Staaten anstreben und ihnen ihr Territorium, Öl und Identität wegnehmen wollen, nicht von sich sagen, sie seien die Knechte Satans, da sie sich auf einen Gott berufen.

Die Ethik der deutschen Ministerin Reiche

Für Frau Reiche steht die Regierung des Iran für Unterdrückung und Terror im Inneren und die Regierung Russlands für einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg nach außen. Aus dieser ethischen Einschätzung ergibt sich, wen sie und ihr Staat unterstützen, nämlich Israel und die USA.

Die CDU-Politikerin: „Jeder Dollar für Öl aus Russland speist auch die Kriegskasse, jeder Dollar für Öl aus dem Iran stabilisiert ein Regime, das unseren Werten fundamental entgegensteht.“

Frau Reiche möchte nicht, dass Iran und Russland ihr Öl verkaufen können, sondern sie möchte diese Länder in den Bankrott treiben – unterstützen möchte sie Israel und die USA, weil diese Staaten die Werte von Frau Reiche vertreten.

Frau Reiche würde sagen: Wir unterstützen nur Staaten, die unsere Werte vertreten, das heisst, ethisch einwandfrei sind (was zum Beispiel Rechtsgleichheit in der Innen- und in der Aussenpolitik bedeuten würde).

Staaten zu unterstützen, die die Rechtsgleichheit nicht beachten, ist grundsätzlich höchst unkluges Verhalten: Es ergibt sich zu diesen Staaten nur Komplizenschaft, kein Rechtsverhältnis, ausserdem resultiert daraus zwangsläufig Verlogenheit gegen innen und aussen.

Natürlich würde Frau Reiche sagen, daraus, dass sich der eigene Staat in einem Abhängigkeitsverhältnis zu einem anderen befinde, dürfe keinesfalls hergeleitet werden, dass dieser Staat ethisch wertvoll handle und deshalb unterstützenswert sei.

Worum geht es, wenn der Zwerg im Garten der Allmacht zusammen mit dem Star der Muppet-Show Krieg führen?

Um die Ideologie des Gartenzwerges als auch darum die eigenen Persönlichkeiten zur Geltung zu bringen.

Geist ist das vertiefte Denken und Fühlen des Seins. Was Denken und Fühlen heisst, ist ziemlich klar – aber was heisst Sein: Der Star der Muppet-Show (Donald T.) und der Zwerg im Garten der Allmacht (Benjamin N.) fühlen und denken den Iran – aber ist das, was sie denken und fühlen das Sein des Iran oder ist es mehr ein mit Petrodollars behängtes Objekt aus einem animierten Film?

Möchte Satan den Geist des Menschen verkümmern lassen oder ihn zur Entfaltung bringen? Wenn Sie sich über das Wort Satan wundern, dann sollten Sie sich noch viel mehr über das Wort Gott wundern: Das eine ist recht konkret und das andere übernatürlich, wie man sagt.

Wie verhält sich die Figur Donald Duck zu einem wirklichen Menschen? Gewisse Menschen sollten darauf achthaben, ob sie sich anstatt in der Wirklichkeit, in einem animierten Film befinden: Sie verstehen unter Sein oder Wirklichkeit Objekte, die einander gegenüberstehen und sie bestimmen selber, was die Objekte sind, entweder durch Macht oder Unterwerfung: Es fehlt ihnen das Bewusstsein, dass sie etwas sind, das sie weder durch Macht noch durch Unterwerfung bestimmen können, weder dadurch, dass sie die Rolle eines Gartenzwerges im Garten des allmächtigen Zauberers einnehmen, noch die Rolle eines Stars in der Muppet-Show. Es fehlt ihnen das Bewusstsein, dass sie in etwas sind, das unabhängig von ihrem Willen ist: dem Sein oder der Wirklichkeit.

Wann wird jemand zum Feind von sich selber?

Wenn er sich in Widersprüche, Illusionen, Wahnideen und Lügen verstrickt? Oder wenn er sich einen Sinn gibt, der ihn von den anderen Menschen und vom Kosmos trennt?

Der Mensch wird zum Feind seiner selbst, wenn er in die Verkümmerung seines eigenen Geistes einwilligt. Das Problem bei der Entfaltung des eigenen Geistes oder der eigenen Persönlichkeit ist, dass sie die Bejahung des Seins erfordert: Es ist nicht möglich, den eigenen Geist zu entfalten, ohne die Wahrheit der anderen Menschen und die Zusammenhänge des Kosmos anzuerkennen. Wir können daraus ersehen, dass, in die Verkümmerung des eigenen Geistes einzuwilligen, eine grosse Versuchung ist, da der Mensch dazu neigt, sich selber oder die eigene Gruppe mehr zu bejahen als die anderen Menschen.

Der Mensch strebt nach Befriedigung. Wenn seine Befriedigung darin besteht, Menschen und Kosmos als Objekte seiner Macht zu benutzen, macht er damit seinen Geist ärmer und hindert sich selber an der Übereinstimmung mit dem Sein, das heisst, er betrügt sich selbst und wird somit zum eigenen Feind.

Feind von sich selber sein, heisst, sich selber schaden. Haben Sie je von einem Menschen gehört, der zu seiner Befriedigung Widersprüche, Illusionen, Wahnideen und Lügen braucht, er schade sich selber? Oder haben Sie je von jemandem gehört, er schade sich selber, wenn er seine Befriedigung an die Macht über andere Menschen geknüpft hat oder daran, ihre Entfaltung nicht zuzulassen?

Was brauchen der Israel- und USA-Chef zu ihrer Befriedigung? Die Ausweitung ihres Territoriums, Macht oder Dollarherrschaft? Ihre Befriedigung ist an die Macht über andere Menschen geknüpft oder daran, ihre Entfaltung nicht zuzulassen. Netanjahu und Trump würden sagen: Wir haben uns selber geschadet, wenn wir keinen Erfolg haben.

Sind Netanjahu und Trump die Feinde von sich selber? Dass sie durch ihre Ideologie und ihr Handeln in Widersprüche, Illusionen, Wahnideen und Lügen eingewilligt hätten, ist prinzipiell unmöglich, weil ihr ‘geistiges’ Fundament darin besteht, über den anderen Menschen zu stehen – also kann es auch keinen Geist geben, den sie haben verkümmern lassen.

Ist es religiös zu nennen, wenn jemand zu seiner Befriedigung die Unterwerfung anderer Menschen oder Staaten braucht? Gemäss jüdischer Ideologie, ja. Folglich ist es auch religiös, zum Schaden anderer zu leben.

Wer ist wessen Feind?

Feind ist jemand, der einem etwas wegnehmen will. Dümmer ist, wenn einem Menschen oder Staat vorgeschrieben wird, wer sein Feind ist: Dieser Mensch oder Staat ist dann eventuell gezwungen, sich gegen einen Staat oder Gruppe von Staaten zu wenden, die gar nicht die eigenen Interessen bedrohen, aber ihre Konfrontation bringt sehr grosse Nachteile mit sich. Konkret: Wird der EU vorgeschrieben, wer ihr Feind ist? Wird den Golfstaaten (Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate (VAE), Katar, Kuwait, Oman und Bahrain) vorgeschrieben, wer ihr Freund und wer ihr Feind ist? Gilt die Gleichung: Ich bin dein Freund, aber du musst dich mir unterwerfen. Absurd wird es dann, wenn dieser Freund sagt: Ich beschütze dich – aber dieser «Schutz» dem Staat die Souveränität wegnimmt und grosse finanzielle und wirtschaftliche Einbussen mit sich bringt.

Welche Freunde und welche Feinde hat der Hegemon? «Die chaotischen Folgen des US-Angriffs haben die Argumentation zerstört, die es US-Diplomaten ermöglichte, Subventionen und eine „Lastenteilung“ für die globalen Militärausgaben zu fordern. Die zugrundeliegende Fiktion ist, dass die Welt die militärische Unterstützung der USA zum Schutz vor Russland, China und nun auch dem Iran benötigt, als ob diese Länder eine reale Bedrohung für Europa und Asien darstellten.»

https://www.unz.com/mhudson/thinking-about-the-unthinkable/

Das Epstein-Regime (USA & Israel) bejubelt Erfolge, während der Gedanke aufkommt, dass die Israeliten bald vom Tätermodus in den Opfermodus umschalten

Ist jemand, der nur das Herr- oder Knechtverhältnis kennt, ein gespaltener Mensch? Jedenfalls passt das Spiel von Herrn und Sklave (Sklavin) gut zur Epstein-Kundschaft. Welche Ethik resultiert aus dem Herr-Knecht-Verhältnis bzw. Knecht-Herr-Verhältnis? Da würde ich Starmer, Macron und Merz als auch die hohe Intellektualität der westlichen Medien befragen. Mit der Anschlussfrage, ob Satan ein gespaltener Mensch sei?

Sehr hohe Intellektualität gehört dazu, Kunde von Epstein zu sein und gleichzeitig einen Ethik-Preis aus dem hohen Norden (Nobelpreis) zu erwarten – wir können diese Intellektualität, als auch das ethische Prinzip des Epstein-Regimes, an dem gegenwärtigen US-Präsidenten studieren.

Gibt es letztlich ein gutes Gefühl und macht es quasi bereit, einen Ethik-Preis zu empfangen, wenn man sich von Satan verarschen lässt? Es gibt dann ein gutes Gefühl, wenn das Bejahen des Willens Satans bedeutet, zu den Guten zu gehören – dazu ist es allerdings notwendig, durch die West-Medien informiert zu werden. Jetzt ist es an der Zeit der quasi Legislative der westlichen Medien, das heisst, dem Epstein-Regime, weiterhin viele schöne Stunden voller ethischer Überlegenheit zu wünschen auf ihrem weiteren Lebensweg als auch ihren Konsumenten.

‚Weltliches Recht‘ und ‚göttliches Recht‘:

Probleme tauchen auf, wenn Menschen Forderungen auf das Eigentum anderer – zum Beispiel Land – erheben und das damit begründen, ihre Gottperson habe es ihnen versprochen. Vielleicht hatte diese Weltanschauung zur Zeit der Stammesgötter eine gewisse Selbstverständlichkeit – aber wenn es im Jahr 2026 einen Staat gibt, der sich auf solches Recht beruft, bricht nur deshalb niemand in Lachen aus, weil es sich um Israel handelt.

Es stellt sich die Frage: Welches ist die Gemeinsamkeit zwischen den Juden und den anderen Menschen? Die Gemeinsamkeit des Rechts kann es jedenfalls nicht sein.

https://de.rt.com/kurzclips/video/270882-us-botschafter-huckabee-israel-hat/

Wo sind die USA und Israel geistig steckengeblieben?

Handelt es sich bei ihnen um moderne Staaten oder anachronistische? Wir können das gut beurteilen, indem wir fragen: Was ist der Lebensinhalt von Donald T. und Benjamin N.? Der Lebensinhalt des einen Führers eines Staates ist es, Deals zu machen und der des anderen, seiner Gottfigur gehorsam zu sein, die ihm sagt, er solle die Grenzen seines Staates auf das biblische Israel ausdehnen. Handelt es sich um Lebensinhalte, die den Menschen zum Segen gereichen? Was ist der Lebensinhalt eines Staatsführers, der den Menschen nicht zum Segen gereicht – in dieser Frage sollten Sie sich an die hohe Intellektualität westlicher Medien wenden.

https://de.rt.com/meinung/270560-iran-rueckblick-auf-politische-und/

Der Trick mit einer Wirklichkeit über der Wirklichkeit

Eine Wirklichkeit über die Wirklichkeit zu stellen und ihr einen Willen beizulegen, hat grosse politische Vorteile: Dem eigenen Willen oder dem der eigenen Gruppe werden damit höhere Weihen verliehen.

Zeugt die Idee, über die Wirklichkeit eine andere zu setzen, von geistiger Tiefe oder handelt es sich eher um politische Durchtriebenheit? Wenn der Wille der übergeordneten (transzendenten) Wirklichkeit statuiert, dass die Abstammung der eigenen Gruppe über der der anderen Menschen steht, kann es sich kaum um etwas anderes, als politische Durchtriebenheit oder ins Masslose getriebene Stammespolitik handeln.

«Unser Volk steht über den anderen Völkern»: Der Trick mit einer Wirklichkeit über der Wirklichkeit: Es wird ein höchster Wert geschaffen, der die Welt und die Menschen aufspaltet: Das Wertvolle, Erstrebenswerte oder der Sinn des Menschen ist etwas, das in Gegensatz zu Rechtsgleichheit steht oder ihn zur Herabwürdigung anderer Menschen führt. Für den unbefangenen Beobachter hat eine solche Ideologie mit Geistlosigkeit, Charakterlosigkeit und Satan zu tun, nicht aber mit Religion, Geist oder Gott. Kann der Geist und der Charakter wirksamer verdorben werden als durch eine solche Ideologie oder Religion?

Die Idee «Unser Volk steht über den anderen Völkern» ist Ausdruck eines bestimmten Charakters – kann sich jemand hineinfühlen? Er muss sich in eine Mentalität hineinfühlen können, die Menschsein als Gruppenbewusstsein versteht und zweitens als Gruppe, deren Zusammenhang die Abstammung ist und das alles bei hohen intellektuellen Fähigkeiten. Wenn jemand dazu imstande ist, ist er auf gutem Weg 2000 Jahre Weltgeschichte zu verstehen.

Wenn bei einer Ideologie oder Religion der Zugang zum Heil oder zum Höchsten nur einem auserwählten Kreis oder Volk vorbehalten ist, handelt es sich um eine Sekte. Wenn eine Sekte Weltgeschichte schreibt, sollte man sich um die Welt Sorgen machen.

Wenn die Idee von mir selber, der Natur und den anderen Menschen von einer Wirklichkeit über der Wirklichkeit (Gottperson) stammt, dann kommt sie aus dem Willen – nicht aus dem Fühlen, Denken, Wahrnehmen, Auf-sich-wirken-lassen. Die Würdigung – oder der Genuss – des Seins ist allerdings nicht möglich, ohne sein Fühlen, Denken, Wahrnehmen, Auf-sich-wirken-lassen.

Natürlich könnte ein Wille, gemäss dem die Abstammung der eigenen Gruppe über der der anderen Menschen steht, als rassistisch, geistlos und charakterlos aufgefasst werden – wenn dieser Wille allerdings von einer Gottperson ausgesagt wird, das heisst, von einer Wirklichkeit über der Wirklichkeit, dann werden ihm damit höhere Weihen verliehen und die eigene Selbsterhöhung bekommt einen unhintergehbaren Rahmen. Gruppenegoismus, der sich als göttliche Auserwähltheit ausgibt, kann Jahrtausende Bestand haben und seine Bindungen sind fester als beim säkularen Rassismus.

Der geistige Niedergang

Eine herrschende Klasse, die zu ihrem Fortbestehen auf Falschheit angewiesen ist, führt zum geistigen Niedergang der Staaten und Welt-Regionen, die sie dominiert. Was könnte der Sinn und das Selbstverständnis einer herrschenden Klasse sein, die das Volk betrügt?

Das materielle, geistige und emotionale Sein der Menschen durch Widersprüche, Illusionen und Lügen bestimmen, um daraus Profit zu schlagen, macht niemandes Geist reicher und es ist nicht dazu geeignet, die Welt zu einem lebenswerten Ort zu machen, sondern zur Hölle.

Widersprüche, Illusionen und Lügen haben dogmatischen Charakter, weil sie, um sich behaupten zu können, keine intellektuelle Auseinandersetzung zulassen können: Um die eigene Meinung unangetastet zu lassen, wird auf die Masche zurückgegriffen: Wer meine/unsere Meinung in Frage stellt, gehört zu den Bösen, denn wir vertreten das Gute. Widersprüche, Illusionen und Lügen zeugen an sich nicht von Klugheit und Weisheit – obwohl sie mit einer gewissen Intelligenz verbunden sein können; allerdings bedeutet Intelligenz Herstellen von Zusammenhängen und insofern ist der hochintelligente Widersprüchliche, Illusionäre, Lügenhafte völlig dumm – denn er kann gewisse Zusammenhänge einfach nicht herstellen, weil er sonst sein Selbstverständnis und sein Selbstwertgefühl verlieren würde. Von daher können wir erkennen, wie substantiell die Gruppe oder Gruppenidentität für ihn ist.

Wenn die herrschende Klasse Satan ist. Eine herrschende Klasse, die zu ihrem Fortbestehen auf Falschheit angewiesen ist, als Satan zu bezeichnen, ist durchaus angebracht. Natürlich handelt es sich bei Satan nur um eine Stilfigur für Falschheit, Täuschung und Verführung. Eine weitere Möglichkeit der Charakterisierung wäre: Menschen von vollendeter Verstellung, unvorstellbarer Gemeinheit, eingegrenzter Realität, hämischem Wesen, und verblödeter Schamlosigkeit.

Politik heisst, gemäss den eigenen Vorstellungen oder Zielen in das Leben anderer Menschen eingreifen. ‘Herrschende Klasse’ bedeutet natürlich Eingreifen in das Leben anderer Menschen oder Staaten – aber sie bedeutet nicht, dass sie identisch ist mit den offiziellen Politikern; sie kann mehr oder weniger im Verborgenen wirken und die offiziellen Politiker wären dann mehr oder weniger nur diejenigen, die das ausführen, was an einem anderen Ort schon entschieden wurde. Natürlich ist eine herrschende Klasse, die nicht identisch ist mit den offiziellen Politikern, nicht denkbar ohne finanzielle Macht und ein Beziehungsnetz, zu dem auch die Medien gehören.

Eine herrschende Klasse müsste nicht notwendig, Betrug am Volk bedeuten – wenn sie allerdings übernational ist, wird sie nicht bilateralen Charakter haben oder das Ziel von gegenseitigem Wohlergehen, sondern einseitige Machtausübung zum eigenen Vorteil, anders ausgedrückt, Ausbeutung.

Was könnte der Sinn und das Selbstverständnis einer herrschenden Klasse sein, die das Volk oder besser gesagt, die Völker und Staaten, betrügt? Ohne eine Ideologie des Exzeptionalismus wird das schwerlich gehen. Und diese Ideologie wird schwerlich rein säkular sein können – weil sie sonst zu schnell wieder verschwinden würde, um wirklich eine Macht aufbauen zu können, die den Namen ‘übernationale herrschende Klasse’ verdient.

Der Zusammenhang von Geist und Recht. Der Niedergang des Geistes zeigt sich klar im Niedergang des Rechts und in der Folge im Niedergang des sozialen Friedens. Geist zeigt sich in der Anerkennung des eigenständigen Seins der anderen Menschen und Völker, das heisst, er steht im Gegensatz zur Willkür einer herrschenden Klasse. Die Fähigkeit, die anderen Menschen genauso zu bejahen wie sich selber, ist die Grundlage von Rechtsgleichheit und Geist. Das Rechtsverständnis, das heisst, das Verständnis der Beziehung zu den anderen Menschen, hat mit dem Verständnis des Menschen von sich selber zu tun: Wenn er sich selber oder seine Gruppe für grundsätzlich wertvoller hält als andere und über ihnen stehend, dann wird er tendenziell der Ansicht sein, er habe auch mehr Rechte und ihm stehe zu, was den anderen nicht zusteht.

Wie ist die geistige Situation der Zeit zu beurteilen, wenn die Medien des Westens, die mit Geist und hoher Intellektualität in Verbindung gebracht werden (NZZ, FAZ, die Zeit), eine rassistische Ideologie, gemeint ist die Ideologie Israels, nicht beim Namen nennen? Und – rhetorische Frage – was könnten die Gründe sein?

Welche Medien oder Politiker würden Handlungen gutheissen, die Menschen oder ein ganzes Volk herabwürdigen, wenn es nicht finanziell oder karrieremässig belohnt würde? Wenn der Westen nicht aufhört, Diener einer rassistischen Ideologie zu sein bzw. nicht fähig ist, das finanzielle Joch der übernationalen herrschenden Klasse abzuschütteln, die mit dieser Ideologie assoziiert ist, ist er gezwungen, dem Guten schlecht und dem Wahren falsch zu sagen, was gleichbedeutend ist mit dem Zerfallen des Geistes und des Staatswesens.