Gut-sein als Fundamentalismus

Baerbock, Habeck, von der Leyen, Borrell gehören zu denen, die Russland, China, Iran ethisch überlegen sind – will sagen, sie gehören zu den Guten und die genannten Staaten zu den Bösen. Den Status der Guten haben sie deshalb, weil sie das vertreten, was die USA vorgeben und es die USA sind, die bestimmen, was gut und böse und wahr und falsch – und somit das Recht ist.

Der Welt-Hegemon kann die Welt nicht rein militärisch unterwerfen – also muss er sie amerikanisieren: Er bestimmt, was das Gute, die Wahrheit und das Recht ist.

‘Fundamentalismus der Guten’ heisst, eine Position einnehmen, durch die die anderen ‘die Bösen’ sind: es wird dadurch ein Herrschaftsanspruch begründet und die Welt aufgespalten. Das Kriterium von ‘gut’ ist, gegen die ‘Bösen’ zu sein – aber die Bösen können natürlich nicht gegen die Bösen sein: Sie haben nur die Möglichkeit, sich zu unterwerfen.

Die Ideologie der Guten gegen die Bösen hat die Ideologie des Kapitalismus gegen den Kommunismus abgelöst. Die Aufspaltung der Welt oder die Feindhaltung gegenüber Russland, China, Iran wird solange weitergehen als diese sich nicht der Fed (US-Zentralbank) unterwerfen, will sagen, dem US-amerikanischen Finanzsystem. Welches andere Szenario wäre möglich? Den Hintergrund dürfen wir nicht vergessen, nämlich, dass das von den USA gehandhabte Dollarsystem kein statisches System ist (wie ich vermute), will sagen, dass es ohne Ausweitung abstürzt.

Das Gesagte legt nahe, dass Weltpolitik, wie sie die USA betreiben, ein zielgerichtet betriebenes System von Abhängigkeiten ist, das auf Geldwechsel und Geldverleih gründet.

Wie kommt die westliche Bevölkerung dazu, sich dem Nicht-Westen ethisch überlegen zu fühlen?

Sie kommt zu dieser Haltung (Bewusstseinszustand), weil die westlichen Medien ihr tote und misshandelte menschliche Körper zeigen, die als Opfer von niederträchtigen und hinterhältigen Bösen dargestellt werden. Wer sind diese ‘Bösen’, die die Medien vorführen? Wenn es eine Gruppierung gäbe, der es darum ginge, die eigene Macht auszuweiten, wäre der Fall klar: Die Bösen wären jene, die sich diesem Ziel widersetzen. Das in den USA und den NATO- und EU-Staaten durch die Medien vermittelte Weltbild telquel zu übernehmen, könnte insofern einen Haken haben als es gesteuert sein könnte! Einen Staat oder Regierung ohne Möglichkeit der Gegendarstellung als Verbrecher darzustellen, der bestraft werden muss, ist solange kein Problem als die Allianz, die diese Praktik betreibt, die – finanziell, militärisch, wirtschaftliche, beziehungsmässige, medial – stärkere ist. Den sich im Glauben ethischer Überlegenheit befindenden West-Bürger sollte stutzig machen, dass die ‘Bösen’ damit bestraft werden, dass sie in das Finanzsystem der ‘Guten’ «integriert» werden – aber das gefällt dem westlichen Medien-Konsumenten irgendwie, weil er spürt, dass er von dieser Ausbeutung des Nicht-Westens (der Bösen) profitiert. Allerdings ist diese Zuversicht bzw. dieser Opportunismus der westlichen Guten etwas erschüttert worden, seit die einen westlichen Guten den anderen westlichen Guten die Energie-Pipeline gesprengt haben. Irgendwie ist es sowieso nicht mehr wie früher. Früher war der Nicht-Westen nicht ‘böse’ sondern simples Objekt der Ausbeutung – aber seit es nicht-westliche Staaten gibt, die dem Westen technisch-industriell Paroli bieten können, lassen sie sich nicht mehr so einfach ausbeuten; es stellt sich also die Frage, wie lange dieses Prinzip, das heisst, die unipolare Weltordnung noch erfolgversprechend bzw. wohlstandsfördernd ist, ausserdem steht einer unilateralen (= hegemonialen) Weltordnung entgegen, dass das Recht keine unilaterale Sache ist.

Wie steht das Recht zur Tatsache, dass es einen Staat gibt, der anderen Staaten ‘gut’ und ‘böse’ zuweist und aufgrund dieser Zuweisung gewaltsam in deren Leben eingreift? ‘Böse’ heisst: den Menschen Schaden und Leid zufügen. Daraus können wir schliessen, dass dieser Staat, der den anderen ‘gut’ und ‘böse’ zuordnet, verhindert, dass auf der Welt Menschen Schaden und Leid zugefügt wird; sie haben es erraten: Bei diesem Staat handelt es sich um die USA; ihm verdankt die westliche Bevölkerung den Glauben ihrer ethischen Überlegenheit über den Nicht-Westen (das heisst, zum Beispiel Russland, China, Iran). Um zu diesem Bewusstsein der ethischen Überlegenheit zu gelangen, muss allerdings der freie Informationsfluss eingeschränkt werden – will sagen: die ‘Guten’ können unmöglich Verbrechen begehen und diese in der Tagesschau gezeigt werden: Diese Möglichkeit in Betracht ziehen, würde heissen, den Betrug an einem selber in Betracht ziehen. Ich selber muss sagen: Die Leute, die den Betrügern auf den Leim kriechen, fangen an, einen aufzuregen!

Vor dem Schlafen gehen, könnten Sie sich die Frage überlegen: Was bieten die USA (inkl. NATO und EU) der Welt und was kassieren sie von ihr? Denken Sie dabei an Irak, Syrien, Afghanistan, Libyen, Ukraine. Gute Nacht und genießen Sie ihre ethische Überlegenheit über Russland, China und Iran solange sie es noch können.

Schlussbemerkung:

Das Recht ist der die Menschen verbindende Wille, nicht durch Betrug oder Gewalt Schaden zu erleiden. Wenn es jemandes Ziel ist, über andere Macht zu haben, kann er diesen Rechtsbegriff nicht teilen, da in ihm der Wille der Menschen eine Einheit bildet – durch das Streben nach Macht hingegen ein Wille entsteht, der dem Willen der anderen Menschen entgegengesetzt ist: durch das Machtstreben ist der eigene Wille oder der Wille der eigenen Gruppierung der Massstab und nicht ein Wille, der alle Menschen verbindet.

Lüge und Macht

Lüge ist Irreführung, handle es sich um die Irreführung der anderen oder von einem selber: Es soll ein bestimmtes Bild der Wirklichkeit erzeugt werden und das Prinzip dabei ist, die Übereinstimmung zwischen Idee und Gegenstand nicht zuzulassen – womit aber soll dann eine Einheit gemacht werden? Zum Beispiel mit einem illusionären Ich, einer Gruppierung, die Macht über andere hat oder einem Geldhaufen, der einem durch die Irreführung gehört.

Die Beherrschung anderer verlangt nach Lüge, nicht nach Wahrheit

Um Macht über andere zu gewinnen, ist die Wahrheit im Allgemeinen störend, die Lüge hingegen ein perfektes Mittel: Indem man dem anderen reinen Wein einschenkt, wird er nicht dazu bewegt werden können, seine Freiheit aufzugeben und sich ausbeuten zu lassen – er muss also betrogen, getäuscht oder mit Gewalt dazu gebracht werden. Lüge, Täuschung, Betrug sind der Rechtsgleichheit entgegengesetzt. Das Ziel der Lüge ist nicht, jemandem etwas zu geben, sondern ihm etwas wegzunehmen (Geld, Freiheit, Rechte, Land). Die Lüge stellt die Beziehungen unter den Menschen oder Staaten auf eine willkürliche Grundlage.

Wie bringt eine Regierung ihre Bevölkerung zur Einwilligung, in das Leben anderer Staaten und Bevölkerungen einzugreifen?

Sie verkauft ihre Machtpolitik – Regimechange, Sanktionen, Krieg – der Bevölkerung als Politik der Guten gegen die Bösen:

Die Bevölkerung wird in folgenden Glauben gesetzt:

– das Eingreifen in das Leben des anderen Staates verbessere das Leben von dessen Bevölkerung – die Frage, ob die andere Bevölkerung dieses Eingreifen überhaupt wünscht, habe ich übrigens noch nie gehört!

– die eigene Regierung greife aus altruistischen Motiven in das Leben der anderen Staaten ein, sie sei nicht in ein übernationales Finanzsystem verstrickt, das Ausweitung benötigt; natürlich kann die Regierung nicht verlauten lassen, sie sei eingebunden in einen übernationalen personellen Filz dessen Wille für sie massgebend sei – dadurch würde das ganze System entlarvt. Und eine solche Regierung würde bestraft werden, zum Beispiel durch die Medien, nicht unbedingt durch den Willen des Chefredakteurs, aber durch den Willen von Personen, die Macht haben über den Chefredakteur.

Gibt es das, den ‘westlichen Finanzkapitalismus’?

Wenn es ihn gibt, gibt es auch Personen, die hinter ihm stehen. Dass es so etwas wie ein ‘westliches Finanz-, Wirtschafts-, Handelssystem’ gibt, ist offensichtlich, denn sonst könnten nicht Staaten davon ausgeschlossen werden. Aber dann stellt sich die Frage: Warum wollen alle Staaten dazugehören? Das ist klar: Weil sie mit allen Staaten dieser Welt Handel und Finanzaustausch betreiben wollen – es aber die USA sind, die sich anmassen, zu bestimmen, wer dazu gehören darf und unter welchen Bedingungen.

Unter ‘kriminell’ könnte man verstehen: Sich durch Betrug oder Gewalt einen Vorteil zu Lasten des anderen ergattern.

So gesehen handelt es sich bei den USA & NATO & EU um kriminelle Staaten bzw. Organisationen – wobei wohlverstanden das, was diese ausführen schon an anderen – informellen – Orten entschieden worden ist.

Denkt jemand, dass ein Finanz-Kartell ohne Verheimlichung, Gewaltmittel, Lüge und Betrug aufgebaut werden kann? Ein Staat, der der Hauptpfeiler eines übernationalen Finanzkartells ist – mutet das nicht merkwürdig an? Einerseits nein, denn wie soll sich ein Finanzkartell – das zum Nachteil der Teilnehmer ist – übernational durchsetzen ohne Druckmittel (Gewalt, Militär, Fähigkeit zur Usurpierung widerspenstiger Staaten, wirtschaftliche Macht); andererseits ja, denn im Zentrum eines Staates steht die Bevölkerung, nicht ein Finanzkartell. Es stellt sich also die Frage: Wer ist der Widersacher von Russland, China und dem Iran? Klar ist: diese Staaten haben weder Interesse an Überführung von Volkseigentum in ausländische private Hände (Enteignung des Staates), noch an Kredit- und Zinsversklavung oder an masslosem Ressourcen- und Bodenschatz-Diebstahl.

Die Abhängigkeit vom Beschützer

Eine raffinierte Art über jemanden (Individuum oder Staat) Macht zu gewinnen, ist, in den Status seines Beschützers zu gelangen – möglich ist, dass dieser Beschützer nur ein Betrüger ist, indem er dieser Person oder diesem Staat weismachen konnte, sie seien bedroht und er werde sie vor dieser Gefahr beschützen; der Betrüger erreicht zwei Ziele: die mögliche Verbindung einer Person oder eines Staates mit einem anderen zu unterbinden und selber in eine privilegierte Beziehung zu seinem «Schützling» zu treten. Interessant nebenbei mag sein, dass dieses Spiel sowohl auf drittklassigen Partys in der Provinz als auch auf der Ebene der höchsten Weltpolitik gespielt wird!

Eigenschaft eines Beschützers ist, eine Gefahr abzuwenden

Gefahr ist etwas, das das eigene Leben oder die eigene Lebensweise beeinträchtigen könnte. Jede Lebensweise beschwört mehr oder weniger Gefahren herauf. Sowohl der Edle und Friedfertige als auch der Duckmäuser, der Verlogene oder der Kriminelle beschwören mehr oder weniger Gefahren für sich selber herauf. Und wer eine Gefahr von ihm abwendet oder ihm hilft, sie zu bannen, der ist – im Allgemeinen – sein Freund und nicht sein Feind.

Um konkreter zu werden: die USA werden als Beschützer Europas und insbesondere der Ukraine gehandelt – welche Gefahr haben sie von ihnen abgewendet? Die Frage lautet wohl besser: In welche Gefahr haben sie sie gebracht? Hoffen wir, dass für Europa nicht der Satz Anwendung finden wird: «Der Beschützer richtete seinen Schützling zugrunde».

– Was verteidigt die Ukraine? Den Willen der Bevölkerung, ein Knecht-Staat der USA zu sein.

– Was verteidigt die russische Armee? Den Willen des Volkes, kein Knecht-Staat der USA zu werden.

– Was verteidigt die USA-Armee?Den Willen seines besten Freundes Israel.

Einig sind wir uns sicher darin, dass das Militär eines Staates nicht dazu dienen sollte, den Willen von Betrügern und Gewalttätern auszuführen, die die Rechtsgleichheit der Staaten und den Willen der Völker missachten und nur daran interessiert sind, ihren Finanzkapitalismus, durch den sie den Westen beherrschen, auch im Nicht-Westen zu installieren.

Gehören Sie auch zu den Assets der USA (-Neocons)?

Wenn ja, freuen Sie sich darüber, denn Sie werden vor Russland, China, Iran beschützt – denn diese gehören noch nicht zu den Assets der USA. Unter Assets kann man so viel wie Wertanlage oder Vermögenswerte verstehen. Unter Staaten und Bevölkerungen Vermögenswerte zu verstehen, mag den einen oder anderen irritieren – aber es entspricht der Denkweise einer Gruppierung, die zur Zeit noch die Weltpolitik beherrscht.

Durch die Aufspaltung der Realität wird die Realität zu einem handelbaren Sachwert (Handelswert) beziehungsweise: durch Macht wird ein Teil der Realität zur Repräsentation eines Sachwertes reduziert: Das, worüber Macht ausgeübt wird, hat nurmehr den Wert einer Wertanlage (Assets) – seien es Menschen, Staaten, Produkte, Güter, Wasser, Land, Lebensmittel (erinnert an die Zeit der Leibeigenschaft des Mittelalters). Woran ist der Mensch geistig orientiert, wenn für ihn die Realität ein handelbarer Sachwert (Handelswert) ist? Welche Religion hat er und was sagt sie ihm darüber, was er selber, der andere Mensch und der Kosmos sei?

Welches sind die Merkmale einer Gruppierung, für die Staaten und Bevölkerungen als Wertanlage oder Vermögenswerte gelten?

– Eingreifen in das Leben anderer Staaten und Bevölkerungen

– Abwesenheit von jeglichem Verantwortungsgefühl

– Eingenommenheit von sich selber, die an Wahnsinn grenzt

– brutale, planmässige ‘wir gegen sie’-Mentalität

– Falschheit: die wahren Ziele, die hinter dem Handeln dieser Gruppierung stehen, dürfen nie ausgesprochen werden

Auf welchen politischen Akteur oder auf welche Akteure treffen die oben genannten Merkmale zu? Andere Frage: Wie wird man zum Welt-Hegemon? Oder noch vorher die Frage: wie kommt jemand dazu, die Ambition zu haben, Welt-Hegemon zu werden – es bedeutet immerhin, den Staaten und Bevölkerungen auf der ganzen Welt vorzuschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben. Wenn Sie ihrem Nachbarn vorschreiben wollen, was er zu tun und zu lassen hat, sehen Sie vielleicht Ihre Privatsphäre oder ihr Eigentum bedroht – aber es wird kaum so sein, dass Sie durch Ihre Handlungen erreichen wollen, dass das Haus des Nachbarn und die Früchte seiner Arbeit nicht mehr ihm gehören, sondern Ihnen. Der Welt-Hegemon hingegen, hat grundsätzlich dieses Ziel – aber es ist nachvollziehbar, dass er es die betroffenen Staaten und Bevölkerungen nicht wissen lässt: Seine Eingriffe in das Geldwesen, das Personal und die Politik der Regierungen, den Handel, die Produktionsbetriebe, und die Gesetzgebungen anderer Staaten geschehen stets unmerklich oder medial inszeniert als Verbreitung von Demokratie, Freiheit und Menschenrecht.

Wir sind uns im Klaren darüber: Gerade jeder kann nicht daherkommen und den Regierungen auf der ganzen Welt Befehle erteilen und Vorschriften machen. Wie schafft das der Welt-Hegemon?

– in den Staaten dieser Welt Leute finden, die davon profitieren, dass die Mehrheit ihres Staates einen Nachteil erleidet

– Druckmittel schaffen, so dass Regierungen, Produktions- und Handelsbetriebe, Gelddienstleister und Medien keine andere Wahl haben als in die Wünsche des Welt-Hegemons einzuwilligen

– die Nummer mit dem bösen Diktator abspulen – die westliche Bevölkerung kann gar nicht genug davon kriegen

– die Währung des widerspenstigen Landes kaputtmachen

Ist der Welt-Hegemon ein Staat oder ein privates Betrugskartell? Es ist ein privates Betrugskartell, das sich einen Staat – Grossmacht – unter den Nagel gerissen hat – was auch nicht jedes nicht-staatliche Betrugskartell kann, denn es konnte nur auf einem Weg erreicht werden: Unterwanderung des Finanzwesens dieser Grossmacht.

Zwei Anmerkungen:

– Diejenigen, die das Wort missbrauchen – sie missbrauchen auch das Geld.

– Hat das, worüber man Macht hat, bloss eine materielle Bedeutung?

Das Recht für jemanden, dessen Ziel es ist, Macht über andere auszuüben

Was ist das Recht (Gesetz) für jemanden, dessen Ziel es ist, Macht über andere zu haben: Entweder ein Hindernis oder ein Mittel sie reinzulegen. Die Grundlage von Recht ist Rechtsgleichheit (es sei denn, jemand lebe mental im Ständestaat des Mittelalters) – dass Rechtsgleichheit dem Streben nach Macht über andere im Wege steht, ist nachvollziehbar.

Der Wille einer Gruppierung, die Macht über andere Menschen oder Staaten anstrebt, wird nicht sein, diesen zur Rechtsgleichheit zu verhelfen. Wenn diese Gruppierung mächtig ist – durch Finanzen, Beziehungen, Medien – wird sie sagen: was soll das wert sein, was du gegen uns vorbringst, wir haben Macht über dich, wir haben die Macht dich finanziell, beziehungsmässig und medial fertig zu machen.

Macht und Recht – und das staatlich organisierte Verbrechen

Grundsätzlich problematisch ist es, wenn ein Staat von einem anderen beherrscht wird: Es eröffnet der Organisation staatlicher Kriminalität Tür und Tor. Es kann so weit gehen, dass der eine Staat im anderen einen Terror-Anschlag organisiert und ihn der gewünschten Seite in die Schuhe schiebt, um dadurch den Knecht-Staat zu veranlassen einen oder zwei Kriege loszutreten. Da es der Herrenstaat ist, der den Anschlag organisiert und zum grossen Teil ausgeführt hat, werden die Ermittlungen des Knecht-Staates im Sande verlaufen. Natürlich ist, um die offensichtlichen Widersprüche und Mängel der offiziellen Theorie des Terror-Anschlages (bzw. Kriegsverbrechens) unter den Teppich zu kehren, überragende Medien-, Finanz- und Beziehungsmacht nötig.

Die oberste Regel des Knecht-Staates heisst, ‘Herrenstaat first’. Wenn es sich beim Knecht-Staat um die unipolare Grossmacht handelt, bildet diese Regel zugleich die ‘regelbasierte internationale Ordnung’. Es stellt sich die Frage: Warum eine Grossmacht als Exekutive einer übergeordneten Macht agieren solle und nicht als Staat im Interesse seiner Bürger? Die Antwort liegt in der Frage: Wie hängen private organisierte Betrugskartelle mit staatlichen zusammen?!

Inwiefern unterscheiden sich die Ziele und Methoden des privaten organisierten Verbrechens vom staatlich organisierten Verbrechen? Sicher in der Begründung! Die private organisierte Kriminalität wird durch ihre – staatenübergreifende – Ausübung von Gewalt nicht für sich in Anspruch nehmen, Demokratie, Freiheit und Menschenrecht zu verbreiten und den Staat zu verteidigen, sie wird als Motive nicht Idealismus, Humanismus oder den Willen zur Erhaltung des Staates nennen. Die Zerstörung ganzer Staaten hingegen – Irak, Libyen, Afghanistan, Syrien ­– geschah im Namen von Verteidigung und der Verbreitung von Demokratie, Freiheit und Menschenrecht und die westliche Bevölkerung hiess dieses Verbrechen gut, weil es im Namen von Demokratie, Freiheit und Menschenrecht begangen wurde und ihr böse Diktatoren der entsprechenden Länder vorgeführt wurden.

Idealismus oder Ideologie kann allerdings nicht nur bei staatlichen, sondern auch bei nicht-staatlichen rassistischen, parasitären, gewaltbereiten Gruppierungen gefunden werden. Wenn eine solche Gruppierung mächtig wird, weil sie mächtige Sympathisanten oder Abstammungsangehörige aus dem Ausland hat, kann sie dazu in der Lage sein, die Regierung eines Staates zu übernehmen oder einen zu gründen.

Das Verhältnis der USA zu Europa

Aus der Sicht der USA muss Europa alle paar Jahrzehnte in einen Krieg oder ein wirtschaftliches Desaster gestürzt werden – aus Gründen der eigenen finanziellen und wirtschaftlichen Vormachtstellung.

Es ergibt sich die Frage: Hat man grundsätzlich ein besseres Leben, wenn man gegeneinander arbeitet oder wenn man zusammenarbeitet? Für jemanden dessen Lebensprinzip es ist, die Realität aufzuspalten, ist das eine blöde Frage:

Die Aufspaltung der Realität

Die Aufspaltung der Realität kann einerseits geschehen, indem ein Teil der Menschen oder Staaten zu Ausgeschlossenen gemacht werden, in der Aufspaltung ‘wir’ gegen ‘sie’ und andererseits durch die Aufspaltung der Einheit von Geist und Körper oder der Persönlichkeit.

Aufspaltung der Realität heisst, ein Teil der Realität wird nicht zugelassen, zu etwas Minderwertigem erklärt oder zu einem Machtobjekt gemacht, das heisst, ein Teil der Realität wird in gewisser Weise vom eigenen Sein ausgeschlossen oder bekommt den Status eines willkürlichen Objekts. Was ist der Sinn dahinter? Schutz vor der Realität, die einen ängstigt oder der Unwille, sich in Zusammenhänge zu fügen, deren Ursache nicht auf den Willen einer Person zurückgehen? Sollen das Sein, Kosmos, Verstand, Geist und die anderen Menschen zu einer eingegrenzten Realität reduziert werden, mit der ich durch mein Wollen oder zielgerichtet erarbeiteten Gefühlen verbunden bin? Wie nehme ich dann den Kosmos und die anderen Menschen wahr – als etwas durch meinen Willen oder zielgerichtetes Denken Gesteuertes.

Erinnert dieses Lebensprinzip eher an die Interaktion zwischen einer Maschine und einem Menschen oder zwischen Menschen (Mensch und Kosmos)? Widerspiegelt das Aufspalten der Realität das Seins-Prinzip eines Automaten? Unter Geist, das Herausholen dessen zu verstehen, was ich hineingebe, ist das Geistverständnis eines Automaten.

Die Botschaft desjenigen, der die Realität aufspaltet, ist: Ich gebe dir ein besseres Leben, aber du musst mir dafür dein Leben überantworten.

Und nicht vergessen: Dein Feind wird die Gefahr so bestimmen, dass du deinen Freund umbringst.

Beschneidet die Regierung der USA das geistige und materielle Sein ihrer Bürger oder erweitert sie es?

Geistiges Sein ist die Fähigkeit, die anderen Menschen, die Natur und die Welt auf eine bestimmte Weise aufzufassen.

Insofern eine Regierung die Bevölkerung belügt, wird sie nicht ihr geistiges Sein ausweiten – und das Ziel der Lügen wird nicht sein, das materielle Wohlergehen oder die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern.

Wir sollten uns klar darüber sein, dass die von den USA aufgebrachte und von den Medien verbreitete Behauptung, Russland wolle in die Ukraine einmarschieren keine Entsprechung in der Wirklichkeit hat, sondern eine Kampagne mit bestimmten Zielen ist:

– die USA können nicht Russland als Feind abschreiben und die Nato aufrechterhalten also muss Russland als Bedrohung in Szene gesetzt werden

– ohne Nato bricht das US-Waffengeschäft ein

– die sich im Umfragetief befindende Biden-Administration möchte Stärke zeigen, indem sie der Bevölkerung den Eindruck vermittelt, Russland befinde sich im Griff der USA

– die offizielle Covid-Erzählung – die von der Biden-Administration massgeblich gepusht wurde – bröckelt, eine Ablenkung tut not

Was können sich die USA von ihrem inszenierten Theater einer Russlandgefahr erhoffen?

– ein Teil der Bevölkerung des Westens wird in den Glauben versetzt, die Nato sei notwendig, um sie zu beschützen

– eine innenpolitische Atempause von dem Druck des allgemeinen Niedergangs ihres Imperiums

Manchmal meint man, man sei der Eseltreiber, dabei ist man der Esel

Die USA halten sich gegenüber Russland für den Eseltreiber – wie damals als sie den West-Putsch in der Ukraine (2014) organisierten. Das vorläufige Ende davon war, dass die Krim zu Russland zurückkehrte und dass die mehrheitlich russischstämmige Bevölkerung des Donbass sich aus Gründen des Selbstschutzes von der Ukraine abspaltete. Wie wird das Ende des von den USA inszenierten Theaters 2022 aussehen? Eine imperial gestärkte USA oder eine zerrüttete Vasallengemeinschaft (EU) und ein Donbass, der als von Russland anerkannte selbständige Republiken Donezk und Lugansk existiert?

Woraus haben die USA ihre angenehmen Gefühle?

Aus der Übereinstimmung mit dem Sein oder daraus, Macht zu haben über andere Staaten und ihre Bevölkerungen? Haben die USA ihre angenehmen Gefühle aus der Würdigung des Menschen und anderer Länder oder aus ihrer Herabwürdigung?

Insofern ein Staat, bzw. eine Regierung, danach strebt, über andere Staaten und Bevölkerungen zu gebieten, führt sie das nicht zu einer Einheit mit dem Sein, Kosmos, Verstand, Geist und den anderen Menschen.

Kann das Streben, über andere Menschen – Staaten und ihre Bevölkerungen – Macht zu haben, der Selbstliebe oder Narzissmus entspringen?

Wie handelt jemand, der sich selbst liebt? Stellt er sich über die anderen Menschen und hält sich für wertvoller als sie? Ist illusionäres Selbstwertgefühl – Hochmut – ein Merkmal von Selbstliebe?

Jedenfalls heisst Selbstliebe, Wertschätzung für sich selber haben. Aber aufgrund wovon? Aufgrund davon, eine Einheit mit dem Sein zu bilden oder aufgrund davon, es von sich abzuspalten: es zu einer eingegrenzten Realität zu machen, über die man durch seinen Willen gebietet?

Vielleicht haben die USA ihre Wertschätzung von sich selber daraus, ethisch über den anderen Regierungen und Staaten zu stehen und daraus einen Rechtsstatus abzuleiten, der sie über diese stellt. Wenn die USA in das Leben anderer Menschen eingreifen – sie tun das routinemässig seit 1917 – dann teilen sie der Welt immer mit, dass dieses Eingreifen den Grund hat, böse Regierungen zu eliminieren und der Bevölkerung das Gute zu bringen. Unter ‘das Gute’ könnte man sozialen Frieden, Wohlstand und Rechtssicherheit verstehen oder die Haltung, die anderen Menschen (Staaten und Bevölkerungen) nicht herabzuwürdigen, sondern zu würdigen. Die USA drücken das allerdings nicht so aus: Sie brauchen die Worte Demokratie und Menschenrecht und beschuldigen die Regierung, die sie stürzen wollen, diesen zuwiderzuhandeln.

Kann der Betrug an anderen Menschen, der im Namen des Guten erfolgt, verbunden sein mit der Wertschätzung von sich selber (Liebe zu sich selber) oder führt er zu Selbstverachtung oder Selbsthass? Jedenfalls führt die Täuschung der anderen Menschen im Namen des Guten zu einer grundsätzlichen Falschheit der eigenen Person, einem Doppelleben, das die Merkmale der Existenz eines Süchtigen hat, und es ist (selbst)zerstörerisch. Haben die USA Wertschätzung für sich selber – und woraus kommt sie? Liebt sich ein Süchtiger, ein Getriebener – kann er ein Narzisst sein?

Wer einen Gott liebt, der die Wirklichkeit, bzw. die Menschen aufspaltet, kann durch ihn sich selber lieben, auch wenn er seine Liebe zu sich selber dann nicht mehr auf die Einheit mit dem Sein gründen kann. Es erlaubt ihm, in einer Clan-Ethik zu leben und die Zugehörigkeit zu einer Gruppierung über das universelle Recht und die Gleichheit der Völker zu stellen. Es erlaubt ferner, die persönliche materielle Bereicherung und Machtausweitung durch Religion zu erreichen. Mit einem Wort: US-amerikanische Politik – insbesondere Aussenpolitik – und jüdische Ideologie bilden eine Einheit.

Warum wir wissen, dass die USA die Verteidigerin des Guten sind:

Sie haben in zwei Weltkriegen – «die sie weder angefangen noch organisiert haben» – erfolgreich das Böse besiegt und wenn sie im dritten Weltkrieg Russland, China und den Iran besiegen, haben sie zum dritten Mal die Welt vor dem Bösen gerettet.

Wenn Sie diese Aussage für blöd halten, dann fragen Sie ganz einfach bei den Chefredaktionen von Tageschau, Spiegel, FAZ oder Zeit, … nach, die werden Sie dann aufklären!

Sie können dann auch gleich nachfragen, wie Dollarherrschaft mit der Herrschaft des Guten zusammenhänge und ob es Zufall sei, dass die Fed am Vorabend des ersten Weltkrieges (am 23. Dezember 1913) gegründet worden sei und wer sie gegründet habe und ob es richtig sei, dass sich die US-amerikanische Zentralbank in privaten Händen befinde?