Beschneidet die Regierung der USA das geistige und materielle Sein ihrer Bürger oder erweitert sie es?

Geistiges Sein ist die Fähigkeit, die anderen Menschen, die Natur und die Welt auf eine bestimmte Weise aufzufassen.

Insofern eine Regierung die Bevölkerung belügt, wird sie nicht ihr geistiges Sein ausweiten – und das Ziel der Lügen wird nicht sein, das materielle Wohlergehen oder die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern.

Wir sollten uns klar darüber sein, dass die von den USA aufgebrachte und von den Medien verbreitete Behauptung, Russland wolle in die Ukraine einmarschieren keine Entsprechung in der Wirklichkeit hat, sondern eine Kampagne mit bestimmten Zielen ist:

– die USA können nicht Russland als Feind abschreiben und die Nato aufrechterhalten also muss Russland als Bedrohung in Szene gesetzt werden

– ohne Nato bricht das US-Waffengeschäft ein

– die sich im Umfragetief befindende Biden-Administration möchte Stärke zeigen, indem sie der Bevölkerung den Eindruck vermittelt, Russland befinde sich im Griff der USA

– die offizielle Covid-Erzählung – die von der Biden-Administration massgeblich gepusht wurde – bröckelt, eine Ablenkung tut not

Was können sich die USA von ihrem inszenierten Theater einer Russlandgefahr erhoffen?

– ein Teil der Bevölkerung des Westens wird in den Glauben versetzt, die Nato sei notwendig, um sie zu beschützen

– eine innenpolitische Atempause von dem Druck des allgemeinen Niedergangs ihres Imperiums

Manchmal meint man, man sei der Eseltreiber, dabei ist man der Esel

Die USA halten sich gegenüber Russland für den Eseltreiber – wie damals als sie den West-Putsch in der Ukraine (2014) organisierten. Das vorläufige Ende davon war, dass die Krim zu Russland zurückkehrte und dass die mehrheitlich russischstämmige Bevölkerung des Donbass sich aus Gründen des Selbstschutzes von der Ukraine abspaltete. Wie wird das Ende des von den USA inszenierten Theaters 2022 aussehen? Eine imperial gestärkte USA oder eine zerrüttete Vasallengemeinschaft (EU) und ein Donbass, der als von Russland anerkannte selbständige Republiken Donezk und Lugansk existiert?

Woraus haben die USA ihre angenehmen Gefühle?

Aus der Übereinstimmung mit dem Sein oder daraus, Macht zu haben über andere Staaten und ihre Bevölkerungen? Haben die USA ihre angenehmen Gefühle aus der Würdigung des Menschen und anderer Länder oder aus ihrer Herabwürdigung?

Insofern ein Staat, bzw. eine Regierung, danach strebt, über andere Staaten und Bevölkerungen zu gebieten, führt sie das nicht zu einer Einheit mit dem Sein, Kosmos, Verstand, Geist und den anderen Menschen.

Kann das Streben, über andere Menschen – Staaten und ihre Bevölkerungen – Macht zu haben, der Selbstliebe oder Narzissmus entspringen?

Wie handelt jemand, der sich selbst liebt? Stellt er sich über die anderen Menschen und hält sich für wertvoller als sie? Ist illusionäres Selbstwertgefühl – Hochmut – ein Merkmal von Selbstliebe?

Jedenfalls heisst Selbstliebe, Wertschätzung für sich selber haben. Aber aufgrund wovon? Aufgrund davon, eine Einheit mit dem Sein zu bilden oder aufgrund davon, es von sich abzuspalten: es zu einer eingegrenzten Realität zu machen, über die man durch seinen Willen gebietet?

Vielleicht haben die USA ihre Wertschätzung von sich selber daraus, ethisch über den anderen Regierungen und Staaten zu stehen und daraus einen Rechtsstatus abzuleiten, der sie über diese stellt. Wenn die USA in das Leben anderer Menschen eingreifen – sie tun das routinemässig seit 1917 – dann teilen sie der Welt immer mit, dass dieses Eingreifen den Grund hat, böse Regierungen zu eliminieren und der Bevölkerung das Gute zu bringen. Unter ‘das Gute’ könnte man sozialen Frieden, Wohlstand und Rechtssicherheit verstehen oder die Haltung, die anderen Menschen (Staaten und Bevölkerungen) nicht herabzuwürdigen, sondern zu würdigen. Die USA drücken das allerdings nicht so aus: Sie brauchen die Worte Demokratie und Menschenrecht und beschuldigen die Regierung, die sie stürzen wollen, diesen zuwiderzuhandeln.

Kann der Betrug an anderen Menschen, der im Namen des Guten erfolgt, verbunden sein mit der Wertschätzung von sich selber (Liebe zu sich selber) oder führt er zu Selbstverachtung oder Selbsthass? Jedenfalls führt die Täuschung der anderen Menschen im Namen des Guten zu einer grundsätzlichen Falschheit der eigenen Person, einem Doppelleben, das die Merkmale der Existenz eines Süchtigen hat, und es ist (selbst)zerstörerisch. Haben die USA Wertschätzung für sich selber – und woraus kommt sie? Liebt sich ein Süchtiger, ein Getriebener – kann er ein Narzisst sein?

Wer einen Gott liebt, der die Wirklichkeit, bzw. die Menschen aufspaltet, kann durch ihn sich selber lieben, auch wenn er seine Liebe zu sich selber dann nicht mehr auf die Einheit mit dem Sein gründen kann. Es erlaubt ihm, in einer Clan-Ethik zu leben und die Zugehörigkeit zu einer Gruppierung über das universelle Recht und die Gleichheit der Völker zu stellen. Es erlaubt ferner, die persönliche materielle Bereicherung und Machtausweitung durch Religion zu erreichen. Mit einem Wort: US-amerikanische Politik – insbesondere Aussenpolitik – und jüdische Ideologie bilden eine Einheit.

Warum wir wissen, dass die USA die Verteidigerin des Guten sind:

Sie haben in zwei Weltkriegen – «die sie weder angefangen noch organisiert haben» – erfolgreich das Böse besiegt und wenn sie im dritten Weltkrieg Russland, China und den Iran besiegen, haben sie zum dritten Mal die Welt vor dem Bösen gerettet.

Wenn Sie diese Aussage für blöd halten, dann fragen Sie ganz einfach bei den Chefredaktionen von Tageschau, Spiegel, FAZ oder Zeit, … nach, die werden Sie dann aufklären!

Sie können dann auch gleich nachfragen, wie Dollarherrschaft mit der Herrschaft des Guten zusammenhänge und ob es Zufall sei, dass die Fed am Vorabend des ersten Weltkrieges (am 23. Dezember 1913) gegründet worden sei und wer sie gegründet habe und ob es richtig sei, dass sich die US-amerikanische Zentralbank in privaten Händen befinde?