Was den Genuss – das heisst, die Übereinstimmung mit der Natur und dem eigenen Geist – verkleinert:

– Verdrängung, Illusion, Lügen, selektive Wahrnehmung

– Pflanzen, Tiere, Dinge und Menschen unter einem Gesichtspunkt betrachten, in dem ich über ihnen stehe, d.h. Ideen, durch die ich mich selber mehr bejahe als sie

– mich selber belügen, um vor mir selber besser dazustehen, andere belügen, um vor diesen besser dazustehen

– auf das Fühlen von Neid mit Herabsetzung des andern reagieren, bzw. das, worauf ich neidisch bin, für wertlos erklären, ignorieren, zerstören, oder verbieten.

– meine Aufmerksamkeit gefangen nehmen lassen durch kurzfristige Reize, die inhaltslos sind (vorzüglich durch eine Maschine).

– mir Illusionen machen, zum Beispiel die, die Wirklichkeit, in der ich lebe, sei nur eine vorläufige

– über Produkte oder Ideen nachsinnen, die nur mich selber bejahen, die Natur aber herabwürdigen

– danach streben über andere zu bestimmen mit dem Ziel, dadurch zu Ehre und Reichtum zu kommen

– nach Erfolg streben, durch den ich nur mich selber bejahe, aber die Gemeinschaft und die Natur schädige

– die Ruhe fliehen und in der Rastlosigkeit leben

– durch Produkte leben, die die Rastlosigkeit vergrössern

Anmerkung:

Sich selber bejahen ist sicher eine gesunde Einstellung, nur sollte die eigene Bejahung nicht die Verneinung des andern bedeuten.

Sich selber nicht weniger bejahen, als den andern, würde ich sogar zu den Tugenden rechnen.

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