Erfolgserlebnisse – d.h. bejaht zu werden – geben unmittelbar Lust, und darum sind sie so begehrt. Diese Art Lust (Glück) quasi als Ziel zu verfolgen, hat allerdings ihre problematische Seite – weil Zustimmung erfahren, an sich noch nicht irgendeinen Inhalt bedeutet, sondern bloss auf Interessenabwägungen der Zustimmenden beruhen kann. Im Extremfall steht man eines Tages ohne unterstützende Meinungen und ohne Inhalt da. Was sogar Jesus passiert ist – aus seinen letzten Worten zu schliessen.
Autor: Paul Hollenstein
Warum hat Hitler die UdSSR angegriffen?
a) allgemein:
Im geheimen Zusatzprotokoll (des Hitler-Stalin-Paktes) wurden der UdSSR als Interessenssphäre Ostpolen, Bessarabien, Finnland und die Baltischen Staaten zugesprochen – das aber war für die Machtambitionen Stalins ein Klacks! vor allem dann, wenn man bedenkt, was er erreichen konnte, wenn Deutschland am Boden lag, das heisst, er sich auf die Seite der Westalliierten schlug – was allerdings früher oder später Krieg mit Deutschland bedeuten musste.
Dass
zum Zeitpunkt des Abschlusses des Nichtangriffspaktes zwischen Hitler und
Stalin (am 24. August 1939), die UdSSR schon Teil der Allianz der
Westalliierten war, lässt sich aus drei Punkten ableiten:
– es bestanden geheime Kontakte Churchill – Stalin [1]
– Stalin brauchte die „Erlaubnis“ der Westalliierten für den Einmarsch in Polen, sonst wäre er Gefahr gelaufen, dass sie (die Wahrer der Interessen Polens notabene) auch ihm den Krieg erklären würden.
– Damit die West-Alliierten gegen Deutschland siegreich sein konnten, waren sie auf die UdSSR als Ostalliierten angewiesen, das heisst, sie konnten nur aufgrund dieser Zusicherung es wagen, Deutschland (am 3. Sept. 1939) den Krieg zu erklären, nach seinem Angriff auf Polen (am 1. September).
Ein weiterer Punkt in diesem Zusammenhang ist, dass fast zwingend anzunehmen ist, dass der Kriegseintritt der USA zu einem bestimmten Zeitpunkt, Teil dieser Planungen war.
Es ist verständlich, dass die Friedensangebote Hitlers (am zweiten Tag des Polenfeldzuges, und an dessen Ende) für die Westalliierten (Churchill) nur Störungen ihrer Pläne bedeuteten, auf die sie unmöglich eingehen konnten, da sie das Projekt eines Weltkrieges verfolgten, an dessen Ende Deutschland am Boden lag.
Stalin hatte durch seine geheime Allianz mit den Westalliierten Deutschland in der Hand: um es zum Bruch kommen zu lassen, und trotzdem das Gesicht wahren zu können, musste er nur seine Forderungen erweitern, und Gebiete annektieren, deren Inbesitznahme eine Bedrohung Deutschlands darstellten (strategisch, oder bezüglich Versorgungssicherheit).
Der GB-Mann Churchill hat es sicher verstanden, Stalin ordentlich Honig ums Maul zu schmieren: was für ein mächtiger Mann er sein werde, wenn Deutschland zerstört sei; und die Grenzen zwischen dem kommunistischen, und dem kapitalistischen Reich – mitten durch Deutschland sozusagen – werden die beiden Herren auch schon festgelegt haben, unter Abstimmung mit dem smarten Roosevelt.
b) konkret
,, Hitlers Absicht, die Sowjetunion anzugreifen, entstand dann in einer ganz konkreten Lage. Im Juni 1940 annektierten die Sowjets Bessarabien und die Nordbukowina. Damit näherten sie sich bedrohlich den rumänischen Erdölquellen, aus denen Deutschland zu einem großen Teil versorgt wurde. Zu der Zeit lagen den 6 deutschen Sicherungsdivisionen an der Grenze zwischen Polen und der Sowjetunion bereits etwa 150 russische Heeresdivisionen gegenüber.“ Hitler reagierte. Im Juli 1940 gab er erstmals Weisung an die Oberkommandos des Heeres und der Wehrmacht, die Möglichkeit eines Angriffs gegen die Sowjetunion zu untersuchen. (Zeitgleich gab Stalin in Moskau die gleiche Weisung für einen Angriff gegen Deutschland) Als die deutsche Reichsregierung im September 1940 den Versuch machte, die Sowjetunion in den kurz zuvor gegründeten Dreibund zwischen Deutschland, Japan und Italien einzubeziehen, wurde der sowjetische Außenminister Molotow zu Besuch nach Deutschland eingeladen. Der aber erklärte in Berlin zur Überraschung der deutschen Seite, daß das „Geheime Zusatzabkommen“ vom August 1939 über die Aufteilung der Interessengebiete in Osteuropa ausgedient habe, und daß die Interessengrenzen neu ausgehandelt werden müßten. Dazu forderte erfolgende Staaten und Gewässer für die Sowjetunion: Spitzbergen, Finnland, die Ostseeausgänge, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, die Donau, Jugoslawien, Griechenland, die Türkei mit dem Schwarzmeer-Ausgang und den Iran. Da die Sowjets inzwischen alle Staaten, die 1939 ihrer Interessensphäre zugesprochen worden waren, annektiert oder zumindest angegriffen hatten, mußte die deutsche Seite davon ausgehen, daß die Sowjetunion nun ebenfalls beabsichtigte, diese hier genannten Staaten zu unterwerfen. Das hätte Deutschland seiner Rohstofflieferanten, seiner Handelspartner in Süd-Osteuropa und seiner Bewegungsfreiheit in der Ostsee beraubt, und den Kommunismus bis zu den Grenzen Italiens und Deutschlands vorgelassen. ,,
,, Hitler, der mit dem geplanten neuerlichen Pakt mit Stalin eigentlich Großbritannien zu einem schon mehrfach angebotenen Frieden bringen wollte, sah sich plötzlich der Gefahr einer britisch-russischen Zange ausgesetzt. Seine Befürchtungen in dieser Richtung wuchsen vom Spätherbst 1940 mit dem Eintreffen immer neuer Nachrichten vom weiteren Aufmarsch der Roten Armee, den er selbst in einem Gespräch mit dem rumänischen Staatschef Antonescu als den „größten Aufmarsch der Geschichte“ bezeichnete. Erst angesichts dieser neuen Gefahr beschloß Hitler den Angriff gegen die Sowjetunion. Der später so brutal geführte Krieg in der Sowjetunion, entsprang dieser Situation vom Oktober 1940. Von seiner Entstehung hergesehen, hatte auch der Krieg gegen die Sowjetunion zunächst nichts mit Hitlers Lebensraum-Vorstellung oder mit einem „Großen Plan“ zu tun. ,,
Gerd Schultze-Rhonhof: Der Krieg, der viele Väter hatte, 2014 Reinbek/München; Die Gegentheorie, S. 613, 614
[1] ,, Tatsache ist auch, dass Churchill und Stalin bereits am 15. Oktober 1939 einen geheimen Pakt zur Kooperation in einem Vierfrontenkrieg gegen Deutschland ausgehandelt hatten. Churchill war damals britischer Flottenminister und Angehöriger des Kabinetts. Im Juli hatte man sich darauf geeinigt, dass die Westalliierten im Fall eines gemeinsamen deutsch-sowjetischen Angriffs auf Polen lediglich Deutschland den Krieg erklären würden. Stalin unterzeichnete den Pakt am 28. Januar 1940 und Churchill am 8. Februar 1940. Diese Information „beruht auf dem Inhalt des sogenannten Dossiers S-32 von Marschall Mannerheim und wurde von dort von Vilho Tahvanainen, dem Geheimagenten des Marschalls, der während des Krieges mit diesem zusammengearbeitet hatte, kopiert.“
Im Zusammenhang mit Obenstehendem wird Folgendes klar:
,, In Nürnberg [Kriegsverbrecherprozesse] wurde es den Deutschen nicht erlaubt, irgendwelche Dokumente über die Zusammenarbeit zwischen Churchill und Stalin vorzulegen, und auch die Anklage erhielt keine diesbezüglichen Informationen. ,,
Von den Churchill-Stalin-Kontakten weiss ich von hier:
Klicke, um auf menuhin-gerard_wahrheit-sagen-teufel-jagen.pdf zuzugreifen
Der Zusammenhang von Glück und Gemeinschaft
Ein weiterer Gesichtspunkt ist, dass der Mensch nicht als Einzelwesen, sondern als Gemeinschaftswesen lebt. Wenn meine Vorstellungen vom Glück solche sind, die das Glück der andern beeinträchtigen, dann ist das nicht ideal für das Zusammenleben. Problematisch ist es auch, wenn meine Vorstellungen vom Glück zu Zerstörung und Gleichschaltung führen.
Ideal ist, wenn die Menschen solche Vorstellungen vom Glück haben, die zu einer Mehrung des Lebens und der Vielfalt führen.
Wenn die Lebensweise einer Gesellschaft darin besteht, das Lebendige durch Totes zu ersetzen, dann ist der Mensch mit der Natur nicht auf eine lebensfähige Art verbunden – und sein Glück besteht nicht in der Übereinstimmung mit der Natur und den andern Menschen.
GB sollte vor allem die Rolle Churchills für den Zweiten Weltkrieg klarlegen:
dann können sie ihn allerdings nicht mehr als Befreier Europas feiern, sondern dürfen ihn zur Kenntnis nehmen, als den grössten Kriegsverbrecher den die Welt je gesehen hat.
Churchill war der Organisator des Zweiten Weltkriegs: Sowohl USA als auch GB wollten die aufstrebende Wirtschaftsmacht Deutschland aus dem Weg räumen. Churchill war sich bewusst, dass das in einem Einfrontenkrieg nicht möglich war, also versuchte er Stalin einzuspannen, was er ausgezeichnet schaffte:
,, Tatsache ist auch, dass Churchill und Stalin bereits am 15. Oktober 1939 einen geheimen Pakt zur Kooperation in einem Vierfrontenkrieg gegen Deutschland ausgehandelt hatten. Churchill war damals britischer Flottenminister und Angehöriger des Kabinetts. Im Juli hatte man sich darauf geeinigt, dass die Westalliierten im Fall eines gemeinsamen deutsch-sowjetischen Angriffs auf Polen lediglich Deutschland den Krieg erklären würden. Stalin unterzeichnete den Pakt am 28. Januar 1940 und Churchill am 8. Februar 1940. Diese Information „beruht auf dem Inhalt des sogenannten Dossiers S-32 von Marschall Mannerheim und wurde von dort von Vilho Tahvanainen, dem Geheimagenten des Marschalls, der während des Krieges mit diesem zusammengearbeitet hatte, kopiert.“
Im Zusammenhang mit Obenstehendem wird Folgendes klar:
,, In Nürnberg [Kriegsverbrecherprozesse] wurde es den Deutschen nicht erlaubt, irgendwelche Dokumente über die Zusammenarbeit zwischen Churchill und Stalin vorzulegen, und auch die Anklage erhielt keine diesbezüglichen Informationen. ,,
Das ist verständlich, denn das Kriegsverbrechertribunal USA/GB, etc. hatte kein Interesse daran, sich selber als die wahren Kriegsverbrecher blosszustellen. Als Kriegsgrund quasi anzugeben: Wir wollten keine Grossmacht Deutschland in Europa, und haben aus diesem Grunde den Zweiten Weltkrieg in die Wege geleitet, macht sich natürlich nicht sehr gut vor einem Kriegsverbrechertribunal!
Zitate aus:https://bumibahagia.files.wordpress.com/2016/05/menuhin-gerard_wahrheit-sagen-teufel-jagen.pdf
Wer daran zweifelt, dass der Zweite Weltkrieg ein Projekt der West-Alliierten war, zu dessen Durchführung sie unbedingt Stalin brauchten, der möge sich nachfolgende Punkte überlegen:
Wusste Stalin, als er (am 24. August 1939) den Nichtangriffspakt mit Hitler abschloss – das geheime Zusatzprotokoll bezüglich der Teilung Polens enthaltend! – dass die West-Alliierten ihm nicht den Krieg erklären würden, zum Zeitpunkt wenn er in Polen einmarschiert?
Wenn die West-Alliierten dem Stalin vorgängig versicherten, dass sie ihm in diesem Fall nicht den Krieg erklären würden, dann haben sie eindeutig Polen betrogen, denn wenn sie ihm diese Zusicherung nicht gegeben hätten, wäre – wie anzunehmen ist – der Nichtangriffspakt ausgeblieben, und Hitler hätte Polen schwerlich angegriffen, da er kaum einen Zweifrontenkrieg riskiert hätte.
Andererseits hätten die West-Alliierten es nicht wagen können, Deutschland (am 3. September 1939) den Krieg zu erklären, wenn sie sich nicht des Eingreifens von UdSSR an ihrer Seite zu einem bestimmten Zeitpunkt versichert hätten.
Möchte diese Überlegungen gerne dem Herrn Historiker Dr. Jörg Morré unterbreiten, und ihn um eine Antwort bitten!
https://de.sputniknews.com/…/20180622321269206-stalin…/
Indizien dafür, dass die Alliierten (USA, GB) den Zweiten Weltkrieg gewollt haben:
– allgemein:
George Friedman am « Chicago Council on Global Affairs » , am 4. Februar 2015:
1)
„Der beste Weg die feindliche Flotte zu besiegen ist zu verhindern,
dass diese gebaut wird. Der Weg, den die Briten gegangen sind, um
sicherzustellen, dass keine europäische Macht die Flotte bauen konnte,
ist, dass die Europäer einander bekämpften.“
2) „Das
Hauptinteresse der US-Aussenpolitik während des letzten Jahrhunderts, im
ersten und im zweiten Weltkrieg und im kalten Krieg waren die
Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil vereint sind sie die
einzige Macht, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse galt,
sicherzustellen, dass dieser Fall nicht eintritt.“
– konkret:
Der Hitler-Stalin-Pakt (24. August 1939)
Hitler
erkannte, dass der Streit mit Polen in eine kriegerische
Auseinandersetzung mit den Westmächten münden könnte, für diesen Fall
wollte er sicher gehen, dass im Osten keine zweite Front gegen ihn
eröffnet würde, und zu diesem Zweck schloss er mit Stalin einen Pakt, in
dem dieser dem Deutschen Reich die sowjetische Neutralität bei einer
kriegerischen Auseinandersetzung mit Polen und den Westmächten
garantierte. In einem geheimen Zusatzprotokoll dieses Paktes wurde
(nebst anderen Territorien) Polen in eine sowjetische und in eine
deutsche Interessenssphäre aufgeteilt, und Deutschland räumte der
Sowjetunion die Möglichkeit ein, die nach dem Ersten Weltkrieg von Polen
annektierten sowjetischen Territorien ohne ein Eingreifen Deutschlands
zurückzuerobern. – Durch eine Indiskretion des deutschen
Botschaftssekretärs in Moskau (Hans von Herwarth), erfuhr sein Kollege
von der amerikanischen Botschaft von diesem Zusatzprotokoll, so dass es
Präsident Roosevelt schon am nächsten Tag quasi auf seinem Schreibtisch
hatte: er hätte es somit in der Hand gehabt, Polen zu warnen, und es zu
veranlassen sich mit Deutschland verhandlungsbereiter zu zeigen, und es
nicht zu einem Krieg kommen zu lassen, weil es sonst unweigerlich
zwischen den beiden Grossmächten zerrieben werden würde. Roosevelt
unterliess die Weitergabe seines Wissens, und machte sich so mitschuldig
am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges.
Wodurch hat Satan Macht über die andern?
Durch Geld, und das Wort, und das gezielte Aufhetzen von Menschen gegeneinander.
Der Höhepunkt dürfte dann erreicht sein, wenn das Geld-, Kredit-, Finanzwesen des Staates in den Händen von Privaten ist, die ihr Ziel darin sehen, die Sachwerte, Arbeitsleistung und Produktionsanlagen der Allgemeinheit in ihre Hände zu überführen. Dieser Fall ist eigentlich dann eingetreten, wenn sich die Zentralbank eines Staates in privaten Händen befindet, wie das in USA der Fall ist.
Der Wille, in das Leben anderer Menschen einzugreifen hört nicht an den Staatsgrenzen auf, wenigstens für eine Gruppierung, die sich gar keinem Staat verpflichtet fühlt, oder ausserhalb von diesem lebt! Krieg – der Höhepunkt des Aufeinanderhetzens von Menschen – soll nicht im Land stattfinden, in dem sich die eigene Zentralbank befindet, sondern ausserhalb. Die Beschränkung auf das Wirken in einem Staat, kann das Potential Satans überhaupt nicht zur Entfaltung bringen.
Kapital (Finanzmacht und geschäftliche Beziehungen), das staatsübergreifend in Anschlag gebracht werden kann, ist wirksamer als solches, das sich nur auf den eigenen Staat erstreckt: Die Macht kann sich so auch auf das Devisenwesen (Geldwechsel), und Kreditwesen (Geldverleih) anderer Staaten ausweiten, und so die Politik dieser Länder in eine Richtung gelenkt werden, die allgemeine Ressourcen in private überführt, und gleichzeitig können Akteure, die sich gegen diese Politik wehren, neutralisiert werden, dies umso mehr als Finanzmacht auch Medienmacht bedeutet! Das Volk soll nicht imstande sein, politische Geschehnisse (z.B. Krieg, gewaltsamen Regimechange, Sanktionen) in einen finanziellen Hintergrund einzuordnen.
Worin besteht der Nutzen Satans könnte gefragt werden? Sein Geschäft ist das Eingreifen in das Leben anderer Menschen, und Falschheit – und wie könnte er das anders realisieren als indem er das Gute schlecht macht, und das Schlechte als gut hinstellt?
Anmerkungen:
– Der Mensch kann Fähigkeiten entwickeln, die nicht eine Übereinstimmung mit der Natur und den andern Menschen bedeuten, sondern Macht über sie. Diese Fähigkeiten können auch quasi gezüchtet werden, wenn ein Volk so geartet ist, es sich über Jahrtausende innerhalb seinesgleichen vermehrt, und eine Ideologie (Religion) hat, die die eigene Abstammung favorisiert.
– Bei Satan handelt es sich um einen Parasiten (Schmarotzer) und leider nicht einen gutartigen, sondern einen, der zerstörerisch wirkt, das heisst, die Aufhebung der eigenständigen Existenz des Wirts, und insofern seinen Tod, herbeiführt.
https://de.sputniknews.com/kommentare/20190614325238100-usa-krieg-gegen-china-russland-gleichzeitig/
Warum die Entente den Ersten Weltkrieg gewonnen hat
Wegen des Kriegseintritts der USA. Der Grund für den Kriegseintritt der USA an der Seite von GB war ein „Handel“ zwischen der englischen Regierung und zionistischen Kreisen. Dieser Handel war folgender: die englische Regierung gab ein schriftliches Versprechen ab für eine Heimstätte für die Juden in Palästina, und im Gegenzug versprachen die Zionisten den Engländern, dass sie die USA an ihrer Seite in den Krieg gegen Deutschland bringen würden. Die sogenannte Balfour Deklaration wurde an Lionel Walter Rothschild ausgehändigt am 2.11.1917.
Es stellt sich tatsächlich die Frage: was sonst hätte die Engländer dazu bewegen sollen, sich während des Ersten Weltkrieges – zu einem Zeitpunkt als dieser festgefahren war, und die Situation der Engländer unheilvoll – mit dem Problem einer Heimstätte für die Juden in Palästina zu befassen?
Es stellt sich die Frage, ob der Kriegseintritt der USA an Seiten Englands geplant war? denn klar war zum vornherein, dass England und Frankreich – selbst mit dem Verbündeten Russland – durch einen Krieg gegen Deutschland, Österreich-Ungarn, und das Osmanische Reich in die grössten Schwierigkeiten kommen könnte. Daraus, dass der Kriegseintritt von USA an Seiten Englands sozusagen eine Sache auf Abruf war – denn es musste nur die finanziell-geschäftliche Macht Zions geeint gegen die Regierung der USA auftreten – kann der Schluss gezogen werden, dass der ganze Rest auch eine geplante Sache war!!
Was für ein Interesse konnte die amerikanische Bevölkerung – mit ihrem riesigen Binnenmarkt – daran haben, in Europa einen machtpolitischen Fuss in die Tür zu bekommen?! Immerhin müssen wir bedenken, dass die USA mit ihrem Kriegseintritt einen im Wesentlichen europäischen Krieg zu einem Weltkrieg ausweitete!
Wer hatte 1914 (und 1939) ein Interesse an einem europäischen oder einem Weltkrieg?
Dazu zwei allgemeine Bemerkungen von George Friedman am « Chicago Council on Global Affairs » , am 4. Februar 2015:
1) „Der beste Weg die feindliche Flotte zu besiegen ist zu verhindern, dass diese gebaut wird. Der Weg, den die Briten gegangen sind, um sicherzustellen, dass keine europäische Macht die Flotte bauen konnte, ist, dass die Europäer einander bekämpften.“
2) „Das Hauptinteresse der US-Aussenpolitik während des letzten Jahrhunderts, im ersten und im zweiten Weltkrieg und im kalten Krieg waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse galt, sicherzustellen, dass dieser Fall nicht eintritt.“
Deutschland war 1914 die aufstrebende Wirtschaftsmacht Nummer 1 auf der Welt – welches also hätte seine Motivation sein können, einen Krieg zu beginnen?
Das Weibliche, Männliche, und das Göttliche
Die Übereinstimmung mit der Aprikose, die ich esse, dürfte kein Problem sein, wenn ich Aprikosen gerne habe, und sie schmackhaft ist. Die Übereinstimmung mit der Frau, die neben mir im Bett liegt, ist schon weniger selbstverständlich: Wenn ich Macht über sie haben möchte, oder Angst habe, sie auf mich wirken zu lassen, dann führt das zu selektiver Wahrnehmung, was keine Übereinstimmung ist.
Eigentlich bedeutet die Bejahung des andern doch ein Zurücktreten meines willkürlichen Willens und Empfangen, Aufnehmen, Einsehen, auf-sich-wirken-Lassen. Dieses wiederum würde die Einsicht bedeuten, nicht das Absolute zu sein, sondern ein Miteinander-und Ineinander-sein.
Der Mann könnte das, was er als seine Abhängigkeit, und seinen Zusammenhang empfindet – das heisst, letztlich das Göttliche – als das Weibliche, bzw. die Frau, empfinden – zu dieser allerdings muss das Verhältnis des Aufnehmens, Empfangens, auf sich-wirken-Lassens bestehen, um die Erfüllung zu finden! In den semitischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) kann die Erfüllung ohne Aufnehmen, Empfangen, auf sich-wirken-Lassen bestehen, weil sie in Gehorsam, Anbetung, und Unterwerfung unter eine rein geistige, wollende, allmächtige Person besteht! das heisst, in Wollen und Hoffnung, die auf die Zukunft gerichtet sind.
Bei einem wollenden, sich als Ursache fühlenden Ich könnte die Vorstellung, nicht mehr die Kontrolle zu haben, Ängste auslösen: ich kann nicht mehr das Absolute sein, wenn ich im Sein aufgehe, im Selbstgenuss, der eingebettet ist in ein unendliches Sein.
Es gibt keine Übereinstimmung mit dem andern, ohne dessen Bejahung. Der willkürliche Wille aber kann bloss die Bejahung von sich selber enthalten.
Was Sex mit Andacht zu tun haben könnte
Hingabe, Versunkenheit, Innigkeit, Zartsinn, tiefe Empfindung, in etwas aufgehen, Ehrfurcht empfinden, freudvolle Gestimmtheit
Das Sein, oder die Wirklichkeit ist ein Zusammenschluss von Materie und Geist
es ist also nicht etwas, das eine materielle (räumliche) Grenze hat: es hat deshalb auch keinen Sinn, nach einer Ursache, einem materiellen, oder räumlichen Anfang zu suchen. Anders ausgedrückt ist das Sein unendlicher Zusammenhang, unendliche Möglichkeit, unendliche Unterschiedenheit (Vielfalt). Es hat deshalb auch keinen Sinn nach einem zeitlichen Anfang zu suchen.
Zum besseren Verständnis muss ich vielleicht noch daran erinnern, dass Geist keine – räumliche – Ausdehnung besitzt, Materie hingegen räumlich ausgedehnt ist (ist eine Erkenntnis Descartes‘).
Im menschlichen Bewusstsein ist die Verbindung von Materie und Geist einerseits so „eng, enger geht’s nicht“ (nach einer Formulierung Descartes‘), andererseits definiert die Unterscheidung von Materie und Geist das Wesen des Menschen, denn es besteht darin, dass es für ihn einen klaren Unterschied gibt zwischen etwas geistig Vorhandenem und etwas materiell Vorhandenem (zum Beispiel ist ein Apfel im Geiste nicht ein realer Apfel).
Jene, die ihr Bewusstsein als eine abstrakte Entität (Seele) betrachten, die im Grunde genommen ohne Zusammenhang mit dem Körper, aus sich selber bestehe, oder direkt von einer Gottperson stamme, haben eine Einstellung zur Materie – und überhaupt zur Wirklichkeit – in der sie zum vornherein das Absolute sind; was, wie ich denke, nicht ohne Einfluss auf ihre Sexualität ist: denn bei dieser besteht die gegenseitige Erfüllung im Aufnehmen, Empfangen, auf sich wirken lassen – nicht im Wollen, oder einer Machtposition.
Was ist das Sein – die Wirklichkeit?
Es ist für den Menschen zuallererst Bewusstsein (Denken, Geist); insofern habe ich keine andere Meinung als René Descartes: denn ohne Bewusstsein (Denken) bin ich nicht.
Unser Bewusstsein schliesst allerdings das räumlich Existierende (das Körperliche, Materielle) nicht aus, sondern ein: Sind wir uns doch des körperlich Ausgedehnten und des nicht körperlich Ausgedehnten gleichermassen ganz selbstverständlich bewusst.
Da Bewusstsein nicht körperlich ausgedehnt ist, kann es nicht gegen etwas Körperliches abgegrenzt sein; die körperliche Abgrenzung gegen andere Körper besteht nur durch den eigenen Körper – das Bewusstsein, das Sein, oder die Wirklichkeit ist also grundsätzlich unendlich.
Wie steht es mit dem Bewusstsein einer Gottperson? Bei ihr wäre Bewusstsein völlig ohne Bezug auf Körperlichkeit vorhanden – denn es wird gesagt, sie sei rein geistig.
Wie verhält sich Bewusstsein zu Wollen (Willen)? Beim Menschen ist dieses klar durch den Selbsterhaltungstrieb des Körpers gegeben. Wie aber ist das bei einer Gottperson, die rein geistig sei? Wodurch kann das Wollen von etwas rein Geistigem geleitet sein? Wie kann Wollen bei einer Gottperson vorhanden sein, bei der es doch völlig undenkbar ist, dass es bei ihr etwas geben könnte, das nicht von jeher in ihrem unendlichen Bewusstsein gewesen wäre: dass Macht über etwas anderes, in irgendeiner Art Traktandum einer allmächtigen Gottperson sein könnte, ist ein Widerspruch in sich selber!
Natürlich kann man sich fragen, was unendliches Bewusstsein (Geist) noch mit einer Person zu tun habe – dies umso mehr als Person-sein ohne Bindung an ein Wollen wohl undenkbar ist.