Was erwartet die Bevölkerung von einer Führungsperson?

Eigentlich dasselbe wie eine Frau, oder ein Mann vom Partner: Die Befriedigung der eigenen Wünsche, dass man sich dem andern anvertrauen darf, aber auch, dass es sich um einen Menschen handelt, zu dem man aufblicken kann, weil er Geist und Charakter hat.

Die Frau – oder der Mann – erwartet vom andern, dass er ihr zu dem verhilft, was sie eigentlich möchte – und dasselbe erwartet die Bevölkerung von der Führungsperson: dass sie quasi ihr Geburtshelfer ist.

Alle – sowohl die Frau vom Mann, der Mann von der Frau, als auch die Bevölkerung von der Führungsperson – erwarten, dass der andere die richtigen Entscheidungen trifft, das heisst jene, die den eigenen Interessen dienen – und sie wollen Vollbeschäftigung, keine zerstörte Natur, keine Autobahnen, die verstopft sind, fortschreitende Technisierung, aber kein Ersetzen des Lebendigen durch Totes.

Von einer Führungsperson erwarte ich:

– dass sie mich mit Respekt behandelt, ernst nimmt, sich nicht über mich stellt

– dass ich durch sie Gedanken und Zusammenhänge erfahre, die meinen Geist bereichern

– sie mir dazu verhilft, meine Souveränität und Würde zu bewahren

– Gefahren erkennt

– die Lösung aus einer problematischen Situation weiss

– Falschheit entlarvt

Welches sind die Eigenschaften einer Führungsperson?

– an der Sache orientiert sein, nicht an selbstherrlichen Entscheidungen

– die Fähigkeit zur Identifikation mit dem Ganzen

– sie kennt in erster Linie das Gefühl der Verantwortung, nicht das der Macht: sie sieht in ihren Mitbürgerinnen, Mitbürgern, Mitarbeitern nicht Instrumente durch die sie zu Macht (über sie) gelangen kann, indem sie in ihr Leben eingreift

– die Fähigkeit, nicht nur für die andern zu leben, sondern auch für sich selber; meiner Meinung nach sind Aufopferungstypen nicht für höhere und höchste Führungsaufgaben geeignet, der Idealfall ist, wenn die Führungsperson zugleich der allergewöhnlichste Mensch ist, und der aussergewöhnlichste

– geistiges Format, Charakter, und Fähigkeiten, sowie mit allen Wassern gewaschen sein, was insbesondere heisst, sich von andern (z.B. Staaten, oder Gruppierungen) nicht reinlegen zu lassen

– Höflichkeit und Anstand sind unentbehrlich für eine Führungsperson

Ziel der staatlichen (oder betrieblichen) Führungsperson ist, dass die Bürgerinnen und Bürger aus eigenem Antrieb das tun, was dem Gemeinwesen förderlich ist. Auf diese Weise würde die wahrhafte Führungs- und Staatskunst gar nicht in Befehlen und Gesetzen liegen. Im allgemeinsten Sinne ist Führer jemand, der dem Ganzen die Richtung gibt.

Wenn es im eigenen Staat – oder auf der Welt – Leute (Gruppierung) gibt, die die Richtung bestimmen, aber man weiß gar nicht, wer sie sind, dann wäre das beunruhigend, vor allem dann, wenn diese Richtung oder diese Leute die Bevölkerung auf der Erde nicht einen, sondern sie auseinanderdriften lassen, in Zwist und Sinnlosigkeit versinken lassen, das heißt, diese „Führer“ wirken zerstörerisch, im Sinne von divide et impera.

Inwiefern ist ein staatlicher Führer ein geistiger?

Die Identifikation mit dem Ganzen enthält notwendig eine geistige Dimension. Eine Führungsperson muss das sichtbar machen, womit sich die Menschen identifizieren können, und was sie eigentlich erstreben: den Frieden mit sich selber, den andern, und mit der Natur. Und in diesem Sinne muss der Führer dem Volk Sinn und Bedeutung geben.

Ergebnis der Führung müsste doch sein, die Menschen in etwas vereinigt zu haben! oder soll das Ergebnis, der Sieg einer Partei sein, die übernational ist, und über dem Volk steht? Soll die Bevölkerung im Inhalt vereinigt sein, mit den einen Staaten zusammenzuarbeiten, um andere zu zerstören?

Die Vereinigung wird nur im Geiste der Menschen stattfinden können; was den Verstand und die Natur einschliesst, als auch das Streben nach den höchsten Genüssen.

Wie investiert ein Staatsoberhaupt das Geld seiner Bürger (Steuergeld)? das ist eines der besten Kriterien, um seine Qualität, bzw. Nützlichkeit für das Volk, beurteilen zu können. Wenn eine Regierung zum Nachteil der Bevölkerung investiert – oder Gesetze macht – sind meistens ausländische Interessen im Spiel, was heisst, die einer übernationalen Gruppierung.

Worte des Generalhaushaltsführers

Wenn der geistige Haushalt auseinanderfällt, fällt auch der materielle auseinander.

Das Recht

sind derjenige Wille, diejenigen Ansprüche, oder dasjenige Verhalten, die Bestätigung erfahren.

Im Gegensatz dazu gelten ein Wille, Anspruch, oder Verhalten, die als illegitim, unberechtigt, oder böse beurteilt werden, nicht als Recht.

Das Recht betrifft das Verhalten der Menschen untereinander; sowie gegenüber Tieren und Sachen, es kann auch das Verhalten gegenüber einer Gottperson oder Göttern betreffen. Von Recht kann nur die Rede sein, wenn es ein Verhalten gibt, das als illegitim, unrecht oder „böse“ beurteilt wird.

Das Recht regelt die Ansprüche der Teilnehmer eines Staates, das heisst, der Bürger und der Regierung. – Anstatt Ansprüche kann man auch Forderungen sagen.

Wir können unter Recht auch die Summe der Vorschriften (Gesetze) eines Landes verstehen.

Das Recht regelt aber auch die Ansprüche der Staaten untereinander; das heisst, es gibt nicht nur ein innerstaatliches, sondern auch ein zwischenstaatliches Recht.

Wir sollten „Recht“ als „Anspruch“ verstehen, es würden sehr viele Dinge sehr viel klarer:

Wenn zum Beispiel D. sagt, ich möchte in der Stube rauchen, und seine Freundin sagt, ich mag das nicht, dann stehen sich zwei Ansprüche gegenüber – und man kann es so sehen, dass dasjenige, das sich als Anspruch durchsetzt, fortan das Recht ist. Wenn allerdings dieses „Recht“ die Spaltung der Gemeinschaft zur Folge hat, dann ist vermutlich weder dem einen noch dem andern Teil der Gemeinschaft gedient.

Hinter einem Anspruch steckt ein Wollen – das einem anderen Wollen gegenübersteht. Natürlich kann sich jemand durch sein Wollen über den andern stellen.

Die Arten von Ansprüchen (Rechten):

Der Anspruch kann sein:

1) dass der andere etwas an mir unterlässt; z.B. Mord, Raub, Vergewaltigung, Diebstahl, Beleidigungen, …

2) dass der andere mir etwas gibt, z.B. Nahrung, Wohnung, Arbeit, gesundheitliche Versorgung, …

3) dass der andere mir nicht etwas vorschreibt, z.B., wie ich mich zu verhalten, und zu handeln habe, oder was ich zu denken, zu sagen oder zu schreiben habe

Welche Ansprüche könnten diesen entgegenstehen?

zu 1): Ich habe jemanden schändlich hintergangen, es reicht ihm, er will mir ans Leben, oder jemand ist derart in Not, dass er aufs Stehlen verfällt

zu 2): ich möchte nicht Leute unterstützen, die für sich selber sorgen könnten, die Möglichkeit dazu hätten, es aber nicht tun

zu 3): das Verhalten, oder die Handlungen des andern schädigen mich, oder die Allgemeinheit, sie würdigen den Menschen herab, oder stören mich

Politik heisst, den Gang der Dinge so beeinflussen, dass es meinen Interessen dient

meine Interessen können entweder mit dem Allgemeinwohl einhergehen oder ihm abträglich sein.

Offiziell den Gang der Dinge bestimmen tun die Politiker, denn sie sind es, die befugt sind, Gesetze zu beschliessen, das heisst, Vorschriften zu erlassen.

Warum werden Vorschriften erlassen?

– es muss auf eine veränderte Situation reagiert werden

– ein Missstand soll bekämpft, oder eine Situation verbessert werden

– eine Interessengruppe (Partei) will ihre Ansprüche ausbauen, oder ins Spiel bringen

Im Allgemeinen setzt ein Gesetz (eine Vorschrift) den einen ins Recht, den andern ins Unrecht, d.h. für den einen bedeutet es einen Zwang für den andern einen Triumph.

Wenn es in einem Staat Interessengruppen gibt, die dominant sind, deren Interessen aber zu Lasten der Allgemeinheit gehen, dann kann dies das Florieren des Gemeinwesens (Staates) beeinträchtigen und zu Spannungen führen.

Ebenso kann das Zusammengehörigkeitsgefühl in einem Staat darunter leiden, dass es Gruppierungen gibt, die ihre Vorstellungen von einem gesunden, guten, oder moralischen Leben gesetzlich verankert wissen wollen. Die Masche ist: die eigenen Interessen geschickt für die der Allgemeinheit ausgeben. Gesetze beschliessen heisst Ansprüche durchsetzen.

Was gibt der Anwendung von militärischer Gewalt in einem anderen Land die Legitimation?

Denkbar ist der Fall, dass ein Land ein anderes zu Hilfe ruft, wenn es von terroristischen Aktivitäten bedroht wird (wie z.B. in Syrien). – Terrorismus ist politisch motivierte Gewalt! – Dieser Fall könnte zum Beispiel dann eintreten, wenn Saudi-Arabien Deutschland zu Hilfe ruft, weil es von terroristischen Organisationen bedroht wird, die gewaltsam Frauenrechte verwirklichen wollen. Deutschland wäre als Freund Saudi-Arabiens prädestiniert, weil die Verbindung sehr eng ist, und sich schon militärische Ausbilder im Land befinden.

In Afghanistan verhält sich der Fall etwas komplexer, weil sich die dortige momentane Regierung nur mit Hilfe des Auslandes am Leben erhalten kann. Macht das für die deutsche Verteidigungsministerin einen Unterschied zu Saudi-Arabien?! Das ist nicht anzunehmen, erstens, weil es die CDU ist, die bestimmt, was für die Menschen in einem anderen Land wünschenswert ist, und zweitens, das atlantische Bündnis das definiert, was die CDU für wünschenswert erachtet.

Für die Invasion des Irak (2003) durch die USA wurden als Grund zwar nicht Frauenrechte angegeben, aber Frau Merkel war trotzdem dafür. Obwohl Krieg sicher nicht etwas ist, das Frauen wünschen, weil es nur Angst, Tod, Gewalt, und Zerstörung ist. Im eigenen Land will man keinen Krieg, das ist klar – weil es nur Angst, Tod, Gewalt, und Zerstörung bedeutet, aber Frieden wollen die europäisch-amerikanischen Soldaten Afghanistan auch nicht bringen, sondern nur Frauenrechte mitsamt Demokratie. Frieden würde es dort schon geben, aber dann würde es heissen: europäisch-amerikanische Soldaten raus aus Afghanistan!!

https://de.sputniknews.com/politik/20190914325733120-akk-warnt-vor-abzug-aus-afghanistan-und-irak/

Menschen als Manövriermasse von Washington/Tel Aviv

,, Die „Administration“ des Flüchtlingslagers Rukban in der vom US-Militär besetzten Zone At-Tanf in Syrien hat Busse der Uno zur Evakuierung von Flüchtlingen nicht zugelassen. Das teilte der Leiter des russischen Versöhnungszentrums in Syrien, Generalmajor Alexej Bakin, am Freitag gegenüber Journalisten mit. ,,

Klar ist, dass die „Administration“ dieses Flüchtlingslagers die Evakuierung von Flüchtlingen durch die UNO nur ablehnen kann, weil sie das Einverständnis der Regierung der USA hat. Was aber sind die Gründe dieser Regierung den Flüchtlingen die freie Entscheidung darüber zu verwehren, nach Syrien zurückzukehren?

AT-Tanf – in dessen Umkreis das Flüchtlingslager Rubkan liegt – ist ein wichtiger Grenzübergang zwischen Irak und Syrien, den Washington/Tel Aviv unbedingt unter ihrer militärischen Kontrolle behalten wollen – dafür aber müssen sie einen Grund angeben, und als diesen Grund geben sie das Flüchtlingslager an (sie haben so diese Menschen effektiv als ihre Geiseln genommen). Diese Masche zieht natürlich nur so lange als die „westliche Wertegemeinschaft“ dieses verbrecherische Spiel nicht durchschaut – dafür sind die westlichen Medien zuständig! Und man kann daraus einmal mehr ersehen, wer die Kontrolle über diese Medien hat!

Dass Israel die treibende Kraft für diese Politik ist, kann man daraus ersehen, dass es sich nicht scheut, den Irak, Syrien, und den Libanon zu bombardieren in der Absicht den freien Austausch – natürlich auch von Waffen – nicht zuzulassen. Dass es auch Israel war, das alle Hebel in Bewegung setzte, um Syrien als integralem Staat ein Ende zu setzen, scheint mir offensichtlich!

Darf ein souveräner Staat seine Freunde frei wählen? Israel ist nicht dieser Ansicht! Warum ist ein westlicher Staat im arabischen Raum, der den Platz der indigenen Bevölkerung beansprucht, und diese vertreibt, nicht erwünscht? Dieser Frage sollte sich Israel – aber auch diejenigen, die dessen Politik unterstützen – stellen! Und jeder sollte sich bewusst sein: jemand, der ein Volk über ein anderes stellt, denkt, bzw. handelt, rassistisch!!

https://de.sputniknews.com/panorama/20190913325730422-syrien-uno-evakuierungsbusse-zum-fluechtlingscamp-rukban-nicht-zugelassen/

Ein Staat ist eine Organisationseinheit auf einem bestimmten Territorium

Er besteht in Abgrenzung und Verbindung zu den anderen Organisationseinheiten (Staaten).

Der Staat enthält: Staatsgewalt, Institutionen, Regeln des Zusammenlebens (Gesetze, Vorschriften), und mehr oder weniger explizit einen Zweck, der auf jeden Fall den Schutz seiner Angehörigen (Bürgerinnen und Bürger) vor der Ausbeutung durch ausländische Mächte enthält: Ausbeutung des Staates durch ausländische Mächte (die allerdings fast notwendig ein Instrument im Inland haben müssen) würde nämlich dem Zweck des Staates widersprechen. Was für einen Sinn könnte der Staat noch haben, wenn sein Zweck nicht den Schutz seiner Mitglieder vor Ausbeutung durch ausländische Mächte enthält?

Kann das Territorium der Organisationseinheit Staat quasi beliebig ausgeweitet werden? Insofern es eine übernationale Gruppierung gibt, die den Geldverleih (Bankwesen), den Geldwechsel (Devisengeschäft) und die Handelsbedingungen bestimmt, als auch die Medien, und das Recht, werden die Landesgrenzen weniger wichtig. Andererseits: was soll dann Demokratie noch bedeuten? Ist Nation doch der einzige Rahmen um demokratische Macht auszuüben.

Was sich als Nation versteht, lässt sich an einem Punkt klar erkennen, nämlich an der Steuerhoheit. Gibt es einen Schweizer oder Deutschen, der seine Sozialleistungen von Brüssel beziehen möchte? oder wäre ein Pole oder Grieche damit einverstanden, wenn sein Steuersekretär direkt Brüssel untersteht? Wir sollten allerdings bedenken, dass die moralisch-ethische Oberhoheit nicht in Brüssel liegt, sondern von noch weiter weg kommt, nämlich Washington/Tel Aviv. Hätte es denn nicht seine Logik, dass diejenigen, die bestimmen, was und wer auf der Welt gut und böse ist, auch am besten darüber Bescheid wissen, wie das Steuergeld jener zu verwenden ist, über die sie ethisch-moralisch bestimmen?!

Schönes Beispiel jüdischer (israelischer) Rhetorik

Wer imstande ist, eine rein geistige, wollende, allmächtige Person zu erfinden, ist sicher auch imstande Souveränität als etwas zu verstehen, das man nicht nur bewahren, sondern auch ausweiten kann. Ausweiten kann man den Machtbereich – aber der Israel-Chef will der Welt nicht mitteilen, Israel wolle seinen Machtbereich ausweiten, er möchte ihr auch nicht mitteilen, Israel wolle seine Staatsgewalt auf weitere palästinensische Gebiete ausdehnen, sondern er möchte der Welt mitteilen, dass Israel für den Frieden sei, und nur seine Souveränität (Eigenständigkeit) ausweiten wolle. Er verwirrt zwar so die Wörter und die Sprache, aber das geht nicht anders, wenn er seine Ziele erreichen will.

,, Auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Ramat Gan, einer Stadt in der Nähe von Tel Aviv, versprach Benjamin Netanjahu, die „israelische Souveränität“ auf das Jordantal auszudehnen. Der israelische Ministerpräsident bezeichnete es als „unsere Ostgrenze, unsere Schutzmauer“. ,,

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/92174-bei-wiederwahl-netanjahu-will-jordantal-annektieren/

3000-jährige Erfahrung in widersprüchlicher Rhetorik – schlagendes Beispiel ist die Erfindung einer rein geistigen, wollenden, allmächtigen Person – plus Vermehrung nur innerhalb der eigenen Abstammungsgemeinschaft vergrössern zweifellos gewisse Fähigkeiten, können allerdings im Verlauf des Fortschreitens auch zu Verblödung mit einseitigen Fähigkeiten, bzw. Realitätsverlust führen – und Schutzmauern, die aufgestellt werden müssen, wenn diese Abstammungsgemeinschaft einen eigenen Staat hat: am besten gesichert durch die internationale Gemeinschaft, und gerichtet gegen eine indigene Bevölkerung!! Wer imstande ist, der westlichen Welt eine rein geistige wollende allmächtige Person unterzujubeln ist sicher auch imstande, diese Welt – genauer, die westliche Wertegemeinschaft – für sich Krieg führen zu lassen.

Eine unklare, verschrobene Sprache, das heisst eine in sich widersprüchliche, ist übrigens ein Hinweis auf Schizophrenie.

Mein Wille ist die Wahrheit und das Gesetz

Frau X, Herr Y, wir bestimmen Ihre Informationsgrundlagen

und Sie wissen, das, was wir Ihnen als Information geben, hat mit Werten zu tun – mit den Werten der westlichen Wertegemeinschaft. Ist Ihnen das klar?!

Und wenn es Ihnen nicht klar ist, möchte ich Ihnen sagen, dass wir auch die Befugnisse haben, Ereignisse, die noch gar nicht existieren, Wirklichkeit werden zu lassen – Sie verstehen?! Sie wollen sich doch nicht strafbar machen?! Wir haben Ihnen diesbezüglich klare Angaben gemacht.

Tja, zum Beispiel das Buch von Lenni Brenner „Zionismus und Faschismus“ hätte ich gerne gelesen. Aber es scheint, dass es Leute gibt, die finden, dass ich nicht das Recht habe, mich dafür zu interessieren!

Ich hätte auch gerne das Buch „Hess, Hitler & Churchill“ von Peter Padfield (2014) gelesen, aber es gibt es leider nur auf englisch – obwohl es sicher deutsche Verleger gibt, die scharf darauf wären, es auf deutsch herauszubringen! Nun ja, es scheint Leute zu geben, die die Macht haben, unsere Informationsgrundlagen zu bestimmen – und somit, was Wahrheit ist!

Die Grundlage einer Freiheit des Wollens

Mit einem bestimmten Wollen ist meistens auch ein Gegenantrieb, eine Gegenidee, ein Zweifel, oder ein Hinderungsgrund verbunden, dessen ich mir mehr oder weniger bewusst bin, und der mehr oder weniger wirksam ist. Ob ich dem einen, oder dem andern nachgebe, darin besteht meine Freiheit.

Wir müssen uns bewusst sein, das Motiv des Wollens besteht darin, zu angenehmen Gefühlen zu kommen, oder unangenehme zu vermeiden. Insofern könnte man das Wollen mit dem Verstand gleichsetzen – denn der Verstand verfolgt doch genau dieses Ziel.

Allerdings kann der Verstand eingeschränkter, oder ausgeweiteter sein, er kann zum Beispiel kurzfristig, oder langfristig denken, und gründlich, oder weniger gründlich.

Erfreuliche soziale Beziehungen, Geltung, Sinnenlust, Besitz, und Gesundheit sind im Allgemeinen die Ziele menschlichen Strebens. Ich kann zum Beispiel Geltung durch Lüge erreichen, Lust durch Ruinieren meines Körpers, und Neutralisierung meines Neides durch die Herabwürdigung des andern – all dies kann sogar unter Aufwendung von viel Verstand geschehen. Allerdings werden mich Lüge, Ruinieren meines Körpers, und Herabwürdigung nicht freier machen, denn sie bedeuten Widersprüche, beziehungsweise den Verlust meiner Übereinstimmung mit der Natur, meinem eigenen Geist, und den andern Menschen.

Angenehme Gefühle bedeuten Übereinstimmung mit mir selber – wenn ich allerdings diese Übereinstimmung durch Herabwürdigung, Widersprüche, und Illusion erreiche, ist es eine Ablösung des Denkens vom Sein: denn in diesem Fall kommen Freude, Lust, Befriedigung nicht aus dem Gegenstand (z.B. Person) selber, sondern bloss aus meiner willkürlichen Beziehung, die ich zu ihm herstelle: zum Beispiel Macht, Überlegenheit, Herablassung, Schadenfreude, Freude an seiner Zerstörung. Auf diese Weise bestehen Denken und Wollen nicht darin, das Sein zu erfassen, sondern sich über es zu erheben.

Wir könnten unterscheiden zwischen dem, was wir durch unser Wollen sind und dem, was wir nicht durch unser Wollen sind. Derjenige, dessen Sein vornehmlich auf Wollen beruht – das heisst, von sich selber als Ursache – neigt dazu, sich von allem bedroht zu fühlen, über das er nicht Macht hat.

Wie hängt das Denken mit dem Wollen zusammen?

Wenn das Denken zusammenhangslos ist, ist es auch das Wollen.

Der springende Punkt beim wollen ist eine Realisierung, der springende Punkt beim Denken ist der Zusammenhang. Beim Wollen bestimme ich durch meinen Willen, was das andere ist. Beim Denken hingegen durch die Zusammenhänge, die beim Nachdenken und Nachforschen auftauchen. Natürlich gibt es auch zielgerichtetes Denken, das aber eher Wollen zu nennen wäre, insbesondere dann, wenn als Resultat des „Denkens“ das herausspringen soll, was zum vornherein die Absicht war.