Die Ablösung des Denkens vom Sein

Das Konzept der semitischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) besteht darin, dass ursprünglich nur Geist – das Bewusstsein, oder das Ich, der rein geistigen Person – gewesen sei, aber keine Materie: das heisst, Geist sei das Unvermittelte, Unbedingte, Göttliche, die Materie hingegen nur Nachgeordnetes, Hinzugekommenes, Vorläufiges, Zweitrangiges, Willkürliches, Minderwertiges, Gegenstand der Macht.

„Creatio ex nihilo“ bedeutet aber nicht eigentlich Erschaffen aus dem Nichts, denn es wird gesagt, das, was erschaffen wurde – und fortwährend wird – sei zuerst in geistiger Form – als Idee – in der rein geistigen, allmächtigen Person vorhanden gewesen. Wie aber wurde aus der Idee eines Baumes ein tatsächlicher Baum, aus der Idee der Sonne eine physische Sonne, aus der Idee des Menschen ein konkreter Mensch? Das wird aus dem Wollen der rein geistigen Person erklärt, aus ihrem Streben nach einem Realisierungsakt. Allerdings ist Wollen eine Empfindung – und Empfindung kann wohl nicht als rein geistig bezeichnet werden. Ausserdem können in der rein geistigen, wollenden, allmächtigen Person nicht Empfindungen (Gefühle) sein, die davon herrühren, dass etwas anders sein sollte als es ist! Kann es doch ausserhalb des unendlichen Geistes der allmächtigen Person nicht etwas geben, das ihren Festlegungen entgegengesetzt sein könnte.

Was sind die Gründe, dass in den semitischen Religionen Materie nicht göttlich sein darf? Wenn Materie als unendlich tätiges, in unendlichen Zusammenhängen wirkendes Prinzip angesehen würde, dann hätte sie Sinn und Zweck in sich selber! Der Sinn aber soll eine willkürliche, rein geistige, allmächtige Person sein, zu der das Verhältnis des Glaubens und der Unterwerfung besteht, und für die Materie Gegenstand der Macht ist.

Kann sich jemand eine rein geistige Person vorstellen? Ich jedenfalls nicht, weil „rein geistig“ keinen Raum einnimmt, Person aber nur fassbar wird, wenn sie einen Ort einnimmt, etwas sinnlich Wahrnehmbares hat, das heisst, gegen etwas anderes abgegrenzt ist; eine Stimme, die Worte spricht, wäre immerhin etwas sinnlich Wahrnehmbares.

Was Realität – oder Wahrheit ist – wird für den Gläubigen durch seinen Glauben bestimmt, nicht durch Aufnehmen, Empfangen, Einsehen, Auf-sich-wirken-lassen, Wahrnehmen – dieses wäre nicht dem Glauben unterstellt, und somit auch nicht dem Willen.

War Moses – der Gründer der rein geistigen, wollenden, allmächtigen Person – mehr Politiker, Philosoph, Theologe oder Jurist (Advokat, Gesetzgeber, Anwalt)? Er ist der Gewährsmann des semitischen Glaubens, denn er hat als erster mit der rein geistigen, wollenden, allmächtigen Person gesprochen.

PS: Herr Thomas von Aquin, gibt es für die rein geistige, wollende, allmächtige Person ein „vorher“ und ein „nachher“? Oder läuft ihr Geist simultan zu dem, was vorgeht auf der Erde und im Universum?

Frage an Herrn N. und Frau M.

Auf welcher Seite stehen Sie? Auf der Seite des geistigen Nonsens, weil dieser Macht gibt?

Welche politisch-religiös-finanzielle, übernationale Abstammungsgemeinschaft, oder welche Staaten, haben von der Aufdeckung von Falschheit am meisten zu befürchten, beziehungsweise würden dadurch in sich zusammenfallen?

Klar ist, dass es nicht eine für die Bevölkerung unvorteilhafte Politik geben kann, wenn sie nicht betrügerisch ist, das heisst, die Bevölkerung hinters Licht führt! Es wäre also die Aufgabe jeder verantwortungsbewussten Mitbürgerin, und jedes verantwortungsbewussten Mitbürgers Falschheit und Lüge zu entlarven! Blöder ist es, wenn man selber in diese involviert ist, und von ihr profitiert! Natürlich stehen jene, die sich selber betrügen auf der Seite des Guten. Wenn der Fall häufig ist, dass jemand, der die andern betrügt, selber betrogen wird, dann stehen wir vor einem gesellschaftlichen Problem, das heisst, der Spaltung der Gesellschaft.

Sind die Gesetze der jüdischen Gottperson im Dienste aller Menschen?

Das heisst, sind sie demokratisch, und antirassistisch? Da die jüdische Abstammungsgemeinschaft seit 1948 einen eigenen Staat besitzt – einen westlichen Staat in einem fremden Kulturkreis, dem arabischen Raum – ist die Relevanz dieser Frage grösser geworden als zu jener Zeit als sie noch ohne eigenen Staat war.

Die Grundlage des Staates Israel ist die Religion, das heisst, die rein geistige, wollende, allmächtige jüdische Gottperson. Ist es diese göttliche Person, die den Juden sagt, dass die eingeborenen Bewohner Palästinas kein Existenzrecht an ihrem angestammten Wohnort haben, und dass die Juden recht daran tun, sie zu vertreiben? In diesem Fall würden wir auf den Widerspruch von Demokratie und Antirassismus zu einem göttlichen Gesetz stossen.

Der Anspruch der Juden auf Palästina wird mit der Religion begründet, das heisst, durch einen Glauben, und die Zugehörigkeit zur Religion wird durch die Abstammung bestimmt: Das heisst, das Recht, in Palästina zu wohnen, hängt von der Abstammung ab, unabhängig davon wo auf der Welt man geboren wurde.

Der Sinn des jüdischen Staates Israel ist, dass Juden die Regierung bilden, und das überwiegende Staatsvolk Juden sind. Da die ursprünglichen Bewohner des beanspruchten Territoriums Araber sind, und diese sich schneller vermehren als die Juden, ist die Doktrin des Staates Israel klar: Vertreibung der einheimischen Bewohner, und Förderung des Importes von Juden aus aller Welt.

Man könnte sich fragen: Was hat Religion mit Politik zu tun? Religion hat mit der Lebensweise und der Weltanschauung zu tun; der Iran zum Beispiel möchte eine muslimische Regierung, und keine jüdische, oder christliche, aber auf seinem Territorium dürfen Christen und Juden leben.

Man kann sich fragen, was einer Staatsgründung vorangeht: das Leben eines Volkes auf einem bestimmten Territorium, oder das Herholen eines bestimmten Volkes aus aller Welt auf ein bestimmtes Territorium, das allmählich durch Gewalt – und unter dem Schutz von Grossmächten – in den eigenen Besitz genommen wird?

Was hat Religion mit Politik zu tun? Hätte die Abstammungsverbundenheit – ohne Religion – schon genügt, um die west-alliierte Welt davon zu überzeugen, dass dieses Volk, das über die ganze Welt zerstreut ist, einen eigenen Staat braucht: einen westlichen Staat in einem fremden Kulturkreis unter Einsatz von Gewalt?! Wenn das Judentum einfach eine Religion wäre – ohne den Hintergrund einer Abstammungsgemeinschaft – dann hätte die Forderung nach einem eigenen Staat völlig komisch angemutet. Andererseits hat die Verbindung von Religion und Abstammung Sektencharakter – obwohl das Judentum als (Welt-) Religion gilt.

Der Hintergrund der Etablierung eines jüdischen Staates in Palästina bildete der Erste Weltkrieg mit der Balfour-Deklaration („Heimstätte für die Juden“), und der Zweite Weltkrieg mit der Holocaustdoktrin („Schutzraum für die Juden“). Wie sieht es nach 71 Jahren Heimstätte für die Juden, und Schutzraum für die Juden aus? Es sieht so aus als ob die ursprünglichen Bewohner dieses Landes eine Heimstätte und einen Schutzraum brauchen! An dieser Stelle sollte noch gesagt werden, dass die politisch-religiöse Abstammungsgemeinschaft, die sich durch Gewalt auf diesem Territorium etabliert hat weder eine Verfassung noch festgelegte Landesgrenzen besitzt! Dass so etwas von den offiziellen Institutionen (Staaten) dieser Welt als Staat behandelt wird, lässt tief blicken!

Wenn es jemandem nach dem Gesagten einfällt, mich „Antisemit“ zu nennen, möchte ich ihn fragen, ob er damit meine, ich sei ein Antidemokrat, oder Rassist? Wenn er mir mit „Antisemit“ bloss vorwirft, ich sei nicht bereit, die Juden über andere Völker zu stellen, möchte ich ihn fragen, ob er die Absicht habe, die Sprache zu benutzen, um Inhalte zu verwischen?!

Flugzeugträger und Verteidigung

„Vovor würde die chinesische Führung mehr fürchten, vor 2.000 Raketen, die die USA und ihre Verbündeten im westlichen Pazifik stationiert haben, oder vor einem Flugzeugträger? Die Kosten für beides sind vergleichbar.“

https://de.sputniknews.com/politik/20191016325866859-usa-flugzeugtraegerflotte-verzicht-diskussion-experten/

Mich würde es wundernehmen, wie die USA die Offensiv-Orientierung (Gegensatz zu Verteidigungs-Orientierung) ihres Militärs begründen? Haben sie etwa die gleiche Staatsräson wie Merkel, zu der die Verteidigung Israels gehört?! Was in der Tat nicht mit der Aufgabe, die USA zu verteidigen, gleichzusetzen wäre, und andere Mittel erfordert.

Die USA fühlen sich bekanntlich dazu auserkoren, den Kapitalismus zu verteidigen, ob sie damit allerdings die freie Marktwirtschaft meinen, ist mittlerweilen sehr unklar geworden. Ich meine es ist sehr unklar geworden, ob die USA den weltweit freien Austausch von Gütern, Dienstleistungen, und Finanzmitteln verteidigen – eigentlich ist doch das Gegenteil zu beobachten! und zu diesem Zweck ist eine offensiv schlagkräftige Armee sehr dienlich! Um allerdings die Weltwährung Dollar auch in Zukunft militärisch zu schützen, dafür dürften die militärischen Kräfte der USA nicht mehr ausreichen.

Selbstverwirklichung

Heisst, ein anderes Land angreifen, sich in die Angelegenheiten eines anderen Staates einmischen? Warum sagt Saudi-Arabien den Medien nicht, es habe den Jemen angegriffen, um Demokratie und Menschenrecht zu verbreiten? schliesslich sind das die Gründe, die die USA angeben, wenn sie ein anderes Land angreifen. Dafür, die Städte anderer Länder zu bombardieren und deren Menschen zu töten, wird also ein sozialer Grund angegeben – nicht ein machtpolitischer, religiöser, oder wirtschaftlicher, die Selbstverwirklichung der Menschen in anderen Ländern soll gefördert werden.

Ich weiss nicht, wie zum Beispiel Marieluise Beck von den Grünen zu Saudi-Arabien steht; sicher aber ist, dass sie den Menschen auf der ganzen Welt zu ihrer Selbstverwirklichung verhelfen möchte. Und diese Selbstverwirklichung kann nicht ohne den Westen, und die USA stattfinden. Sie versteht aber die Selbstverwirklichung der Menschen dieser Erde nicht als machtpolitisches Anliegen, sondern als soziales.

Da sie zum Beispiel den Menschen in der Ukraine, und in Russland zu ihrer Selbstverwirklichung verhelfen möchte, hat sie eine klare Vorstellung davon, was das ist: nämlich, das zu verwirklichen, was der Westen hat. Sie koppelt quasi ihre eigene Selbstverwirklichung an die der Menschen in anderen Ländern. Selbstverwirklichung heißt, bei dem angelangt sein was man eigentlich will. Sie will aber nicht Macht, oder steht in diesem Sinne, im Dienste einer übernationalen Gruppierung – denn das würde Eingreifen in das Leben anderer Menschen und Falschheit bedeuten.

https://de.sputniknews.com/politik/20191013325854838-saudischer-aussenminister-unser-problem-mit-dem-iran-ist-der-iran-selbst/#comments

Wem, oder was, bin ich untergeordnet?

Wie ich den Zusammenhang mit dem sehe, was mir übergeordnet ist, oder dem ich untergeordnet bin – dem Göttlichen – das bestimmt auch, wie ich meinen Zusammenhang mit der Welt, und den andern Menschen sehe.

Wie nimmt ein Staat einen andern wahr, oder ein Mensch einen anderen? Wie behandelt er ihn? Wem, oder was, fühlt sich ein Staat, oder ein Mensch, untergeordnet, oder verantwortlich, das heisst, womit fühlen sie sich zusammenhängend?

Wie nehmen die USA Russland wahr? Wem fühlen sich die USA untergeordnet, oder womit verbunden? Dem moralischen Gesetz in ihnen, und dem bestirnten Himmel über ihnen? Das würde heissen, dass Russland sich dem Gleichen untergeordnet fühlen, und mit dem Gleichen verbunden fühlen könnte wie die USA.

Je nachdem, wessen sich die USA oder Russland untergeordnet, oder verbunden fühlen, wird ihr Verständnis von Wahrheit und Freiheit sein.

Ein Staat tritt öffentlich in Erscheinung. Wenn etwas öffentlich in Erscheinung tritt, kann man sich fragen: was ist sein Hintergrund? Ist er willkürlich, oder anerkennt er als seinen Zusammenhang das, worin alle sind, das heisst, den Geist, den Verstand, die Natur, und ihre Zusammenhänge. Oder ist es etwas anderes, das diesem Staat, oder diesen Menschen seine Befehle gibt? Etwas, das sie über alle anderen stellt?

Wer lässt sich von solchen Leuten bescheissen?

Wenn die Amerikaner behaupten, es seien die Iraner gewesen, die die saudi-arabischen Ölanlagen beschädigt hätten, wollen sie damit sagen, dass es iranische Soldaten gewesen seien, die die Drohnen gesteuert hätten?!

Wenn die jemenitische Bevölkerung von Raketen und Bomben aus Flugzeugen getötet wird, behauptet dann jemand, es seien die Amerikaner gewesen, die die Jemeniten getötet hätten?! Weil es amerikanische Flugzeuge, Raketen, Bomben, und Radardaten waren! – Wobei – wohlverstanden – es noch unklar ist, wer die Drohnen produziert hat, die die saudi-arabischen Ölförderanlagen beschädigt haben.

Satan, oder nur menschliche Schwäche in der sexuellen Situation?

Unter Satan kann man einen Menschen von vollendeter Verstellung, und unvorstellbarer Gemeinheit verstehen, in der Sexualität läuft das auf hinterhältige Obszönität hinaus, die einen – übergestülpten – Rahmen der Schamhaftigkeit haben kann.

Durch Selbstbefriedigung allein mit mir selber zum Orgasmus zu kommen, bietet im Allgemeinen – wenn noch geeignete Hilfsmittel wie Fetische oder Videos zur Verfügung stehen – kein Problem. Die Situation des Zusammenseins mit einem realen Partner ist allerdings eine andere – dann ist diese Person wirksam, nicht bloss die Fantasie: Dieser Mensch würde es schätzen wahrgenommen zu werden, und die Übereinstimmung mit ihm kann nicht durch seine Reduktion zu einem stimulierenden Fantasieprodukt erfolgen, sondern muss über dessen Persönlichkeit geschehen – immerhin könnte die Situation der Sexualität ein Gipfelpunkt der Verbindung zweier Menschen sein, die sich sympathisch finden. Wenn z.B. der Mann mental so strukturiert ist, dass seine Lust durch das Erfassen seines Gegenübers nicht angestachelt wird, sondern er es auf ein Fantasieobjekt reduzieren muss, um zum Höhepunkt zu kommen, dann kann es zwar sein, dass er sich sehr zu ihm hingezogen fühlt (es liebt), aber letztlich nur wie ein Fremder auf diesem Planeten ist.  

Ohne die gütige Beihilfe der Frau, die den Mann in seiner Einschränkung des Auffassens ihrer eigenen Person „sextechnisch“ – grimassierend, stöhnend, stellungsmässig, Illusion gebend – unterstützt, das heisst, sich selber zum gewünschten Fetisch reduziert, wird es diesem allerdings nicht unbedingt zum Höhepunkt reichen. Durch einen eventuellen Kinderwunsch, oder Liebe, ist sie im Allgemeinen bereit, sich in diese abartige Situation zu schicken.

Sexualität – wenn die beidseitige Erfüllung stattfindet – ist die Situation, in der sich das Sein in seiner Totalität, Ganzheit, oder Unendlichkeit zeigt. Sexualität ist dann die Situation, in der die räumliche Trennung der Körper aufgehoben ist, und eine Vermischung des Geistes der einen Person mit dem der andern stattfindet, oder ihre Einheit. Das bedeutet die – momentane – Aufhebung der Kontrolle in der räumlichen Distanz, das heisst, von etwas, das der am individuellen Wollen festgemachte Mensch nicht zulassen kann. Dass es auf der Welt unermesslich viele Körper gibt, aber nur einen Geist, entspricht nicht der Mentalität Satans!

Um den Partner in der Sexualität nicht in seinem ganzen Sein wahrzunehmen, könnte auch die Rolle eines Gläubigen geeignet sein. Das Göttliche jedenfalls wird der Gläubige in seiner Sexualpartnerin nicht finden können, da das, was er als Göttliches verehrt, eine rein geistige, wollende, allmächtige Person ist, deren Eigenschaft es ist, über alles Macht zu haben, und dessen Ursache zu sein. Darauf bezieht sich die Gottesfurcht des Gläubigen, nicht auf die unendlichen Zusammenhänge des Seins der Natur und des Menschen, die in seinem Gegenüber zu finden wären.

Satan hat zum Gegenstand der Lust das Verhältnis der Macht, Unterhaltung, Herabwürdigung, oder Gier, aber nicht das des Fühlens einer Einheit. Wenn ich in seinen Willen einwillige, begebe ich mich in die unergründlichen Zusammenhänge von jemandem, der nur Herr oder Knecht sein kann!

Im Zustand des Orgasmus bin ich ganz bei mir selber; in gewisser Weise entspricht das mehr dem Gefühlszustand der Unterwerfung als der willensmässigen Gerichtetheit in der Position der Macht: Möglicherweise wechselt deshalb der Machtorientierte in der sexuellen Situation in die Rolle des Unterwürfigen (Masochisten) – eine Rolle, die der Gläubige schon von seiner Religion her kennt.

Möglicherweise gibt es im Charakter eines Menschen Entscheidendes, das sich nur im sexuellen Beisammensein zeigt (und vielleicht nur für einen unsichtbaren Dritten, der die Vorgänge beobachten könnte, und seine Schlüsse daraus ziehen).

Staat und Kapitalismus

Unter Kapitalismus wird im Allgemeinen der Gegenbegriff zu Kommunismus verstanden, das heisst, eine gesetzliche Ordnung, die Privateigentum an Immobilien und Produktionsmitteln zulässt. Unter Kapitalismus kann aber auch eine Mentalität verstanden werden, die Dinge, Pflanzen, Tiere, und Menschen zu blossen Mitteln reduziert, die Kapital (Geld) abwerfen sollen – was eine Ideologie (Mentalität) wäre, die dem Kommunismus grundsätzlich entgegengesetzt ist.

In kapitalistischen Staaten ist es grundsätzlich möglich, dass mittels Kapital die Politik bestimmt wird, sei es durch inländisches, oder ausländisches – was im Kommunismus grundsätzlich nicht möglich ist: In kommunistischen – oder sozialistischen – Staaten ist das Geldwesen (Geldverleih, Geldhandel) unter staatlicher Kontrolle, wie das auch allgemein in einem autoritär geführten Staatswesen der Fall sein kann (z.B. im Nationalsozialismus). Bei Kapital kann es sich um Geldmittel, und die entsprechenden Institute, oder Produktionsbetriebe handeln.

Der Gipfelpunkt der Entartung von politisch eingesetztem Kapital ist es, durch das Inszenieren von Ereignissen (Umstürze in anderen Staaten, künstliches Bestimmen von Angebot und Nachfrage, terroristische Anschläge, Anstossen von Kriegen) nicht nur politische Ziele durchzusetzen, sondern zugleich das eigene Kapital zu vermehren  – der Staat würde in diesem Fall aus einer Oligarchie bestehen; wobei diese Oligarchie über grosse Weltregionen vernetzt sein muss. Da selbstverständlich die Bevölkerungen der entsprechenden Staaten ein solches Vorgehen ihrer politischen Führungen nicht goutieren würden, sind es unbekannte Hintermänner, die die Weltpolitik machen, insofern der Westen sie macht!!

Im autoritär – oder kommunistisch – geführten Staat ist Gesetzgeber (Legislative) und Regierung (Exekutive) identisch, im kapitalistisch-demokratischen hingegen ist das Parlament der Gesetzgeber: das heisst, es gibt eine offizielle Gewaltentrennung. Wie steht es mit dem dritten Teil der Gewaltentrennung, der Rechtsprechung (Justiz)? Rechtsprechung besteht darin, festzustellen, was Unrecht ist, zum Beispiel Kriminalität, Lüge und Falschheit im Staat. Der wahrhafte Demokrat, Menschenfreund, und Antirassist wird hier die dem Ausland gegenüber begangene Kriminalität miteinbeziehen!!

Ist der Staat ohne Gewaltenteilung, das heisst, ein autoritär geführter Staat – sei es unter dem Namen Kommunismus, Sozialismus, oder Nationalsozialismus – der bessere Weg ein prosperierendes Zusammenleben der Menschen auf der Welt und im eigenen Staat zu gewährleisten, oder ist es der kapitalistisch-demokratische Staat mit Gewaltenteilung?! Konkret gefragt: ist der Weg von USA, GB, F dazu geeigneter oder der Weg Chinas und Russlands?!

Wie verhält sich Kapital zu Demokratie? Demokratie ist eine Rechtsordnung in der niemand über jemand anderem steht. Der Milliardär, oder Multimilliardär, steht über den andern bezüglich Macht, Prestige, Verbindungen, und sein Einfluss auf das Staatswesen kann beträchtlich sein, insbesondere wenn er mit bedeutenden Leuten aus dem Ausland vernetzt ist.

Wenn es eine Kontrolle politischer Macht, Instanzen, und Personen gäbe, was müsste kontrolliert werden: ob diese mit dem Allgemeinwohl einhergehen, konform mit der eigenen Verfassung sind, kriminell sind, oder lügen?

Wenn im eigenen Staat gewaltsame Unruhen ausbrechen, der Wechselkurs der eigenen Währung ins Bodenlose fällt, oder die Wirtschaft nicht mehr läuft, weil andere Staaten den eigenen boykottieren, dann ist der Grund davon nicht zwangsläufig die Kriminalität der eigenen Regierung, sondern es kann auch die ausländischer Regierungen sein, die unter dem Einfluss einer übernationalen Gruppierung stehen: einer Gruppierung, die ihren Einfluss nicht aus nationalen, oder sozialen Gründen geltend macht, sondern weil sie etwas über das prosperierende Zusammenleben von Menschen stellt: sei es einen Zuwachs an Kapital, oder einen Staat, der über allen anderen steht. Was sonst, könnte der Grund sein, in einem zerstörerischen Sinne in das Leben anderer Staaten einzugreifen?

Kann ein kommunistischer – oder autoritär – geführter Staat mit andern durch ein Finanzsystem verbunden sein, das auf privater Basis existiert? Das ist schwerlich möglich, weil in dieser Art Regierungssystem das Geldwesen (Geldverleih, Geldwechsel) unter staatlicher Kontrolle steht. Die Zentralbank der USA (Fed) hingegen befindet sich in privaten Händen – und somit auch die Weltwährung Dollar. Daraus kann geschlossen werden, dass sich das westliche Finanzsystem in privaten Händen befindet – und somit auch die entsprechenden Druckmittel, die auf Staaten angewendet werden können.

Dass Russland, China, der Iran, und viele weitere Staaten kein Interesse daran haben sich unter ein Finanzsystem zu begeben, das sich in privaten Händen befindet, leuchtet ein – dies umso mehr als die entsprechende Gruppierung mit einem Staat verbunden ist, der über allen anderen steht.

Dass Kapital, das international verbunden ist, und nicht unter staatlicher Kontrolle steht, politisch missbraucht werden kann, liegt auf der Hand, zum Beispiel, um – via staatliche Geheimdienste – Ereignisse zu inszenieren: Umstürze in anderen Staaten, terroristische Anschläge, Anstossen von Kriegen, künstliches Bestimmen von Angebot und Nachfrage. Das politische Ziel dieser Nicht-Regierungs-Organisation besteht nur mehr darin, das Kapital der eigenen Gruppierung zu vermehren, und das als Recht zu installieren, was den zu dieser Gruppierung gehörenden Staat über die andern stellt. Zu sagen, eine private Gruppierung (Nicht-Regierungs-Organisation) habe einen eigenen Staat, ist nicht unbedingt ein Widerspruch, wenn dieser ihr seine Existenz zu verdanken hat. Im Gegensatz dazu weiss man bei einem kommunistisch – oder autoritär – geführten Staat, wer für das verantwortlich ist, was im Staat selber vor sich geht, und wofür er aussenpolitisch verantwortlich ist. Von wem die Regierenden (Exekutive) und Parlamentarier (Legislative) der westlichen Demokratien regiert werden, ist weniger klar!