Die Aufgabe des Rechts ist Schutz vor Willkür

Religion als Gruppierung

Willkür heisst: was Recht und Unrecht – und somit Wahrheit und Lüge, Gut und Böse – ist, wird von einer Gruppierung bestimmt, die sich über die anderen Menschen stellt. Diese Gruppierung hat ihren Höhepunkt erreicht, wenn sie die Bevölkerung täuschen, Lügen verbreiten, und kriminell tätig sein kann, ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden, da ihre einflussreichen Mitglieder sich gegenseitig decken, und ihre Behauptung, das Gute zu vertreten, durch die Medien bestätigt wird.

Wenn eine Gruppierung mächtig ist, dann wird sie versuchen, Einfluss zu nehmen auf die Politik (die Innen- und die Aussenpolitik) – aber wo befindet sich eigentlich diese Gruppierung? Und warum stellt sie nicht gerade – offen – selber die Regierung? Jedenfalls können wir feststellen: Wenn die Innen- und die Aussenpolitik einer Regierung nicht im Interesse der Bevölkerung ist, dann steht sie offensichtlich in den Diensten einer bestimmten Gruppierung. Was für eine Politik verfolgt eine Gruppierung, die sich nicht mit dem Ziel identifiziert, das Wohl der Bevölkerung eines Staates sicher zu stellen, oder zu fördern? was formell das Ziel jeder Regierung ist. Auf der innenpolitischen Ebene ist es klar: den Gang der Dinge – u. a. durch Gesetze – so zu bestimmen, oder zu unterstützen, dass das, was gross und privat ist, noch grösser werden kann. In der Aussenpolitik geht es darum, denjenigen Staaten, die sich nicht den Bedingungen des US-geführten Kredit-, Finanz-, Wirtschafts-, und Handelssystems unterwerfen wollen, an den Karren zu fahren.

Gibt es einen Staat, dessen Bevölkerung von dieser Gruppierung profitieren kann? oder ist es bloss so, dass diese Gruppierung die Mittel der Staaten (Armee, Diplomatie) benutzt, um ihren Einfluss, und Vermögen zu vergrössern?

Was für diese Gruppierung Gut und Böse ist, ist jedenfalls klar: Wenn Regierungen tun, was sie will, gehören sie zu den Guten, sonst sind sie böse und müssen bestraft werden. Was, bzw., wer gut und böse ist, teilt die Gruppierung der Bevölkerung durch die Medien mit, und die assoziierten Regierungen handeln im Einklang mit ihnen. Jetzt können wir überlegen: welche Staaten, Staatsoberhäupter, und Regierungen werden als die Guten dargestellt, und welche als die Bösen? Und dann sind wir der Identität dieser Gruppierung etwas nähergekommen.

Wenn Gut und Böse – Recht und Unrecht, wahr und falsch – vom Willen einer Gruppierung abhängen, worin sollen dann Menschen, und Staaten vereinigt sein? Sollen sie darin vereinigt sein, dass ein anderer Staat für sie bestimmt, was Gut und Böse ist, Recht und Unrecht, wahr und falsch? Wenn die Regierung eines Staates gegen die Regierung eines anderen Staates Gewaltmittel einsetzt – mit welchem Recht tut sie das? Sie kann sagen, die Regierung des anderen Staates unterdrücke die Bevölkerung, und es sei ihre Pflicht, dort das Recht und das Gute zu verbreiten. Allerdings kann das jeder vorbringen, der die Ausweitung des eigenen Herrschaftsbereichs anstrebt, und zu diesem Zweck, im anderen Land eine ihm angenehme Regierung installieren möchte.

Das Recht ist derjenige Wille, dasjenige Verhalten, oder diejenigen Ansprüche, die Bestätigung erfahren. Wenn ein Staat, der gegen andere Gewaltmittel anwendet (Krieg, Unterwanderung, Sanktionen), Bestätigung erfährt, dann ist seine Handlungsweise quasi zu Recht geworden – unabhängig davon, ob die Zustimmung auf Täuschung, Betrug, oder Verleumdung zurückgeht. Das Hauptinstrument, das der Handlungsweise eines öffentlichen Akteurs (z.B. Regierung) entweder Bestätigung verschafft, oder sie verweigert, sind die Medien.

Wenn die Zustimmung zu einer Handlungsweise auf Täuschung, Betrug, oder Verleumdung zurückgeht, ist der Beschiss der Bevölkerung dreifach: sie verehrt jene als Verbreiter des Guten, die verbrecherische Betrüger sind, und sie ist bereit eigene staatliche Ressourcen (Militär, Diplomatie) beizusteuern, und Handelseinbussen hinzunehmen, um anderen Bevölkerungen und Staaten Schaden zuzufügen.

Recht kann nur zwei Grundlagen haben: entweder die Bestätigung eines Willens, Verhaltens, oder Ansprüchen, oder die Gleichstellung der involvierten Akteure. – Recht, das alle Staaten und Völker verbindet, kann nur darin bestehen, dass kein Staat über dem andern steht. Wenn die Bestätigung eines Willens, Verhaltens, oder Ansprüchen auf Täuschung, und Betrug basiert, ist klar, dass das Prinzip der Gleichstellung verletzt wurde. Ausserdem gibt es kein Recht auf der Welt, das Lüge, Täuschung, und Betrug als legitime Mittel zur Erlangung eines Status des Rechts betrachtet.

Das Recht und die Weltanschauung

Für eine Gruppierung (z.B. eine Gruppierung, die einen Staat beherrscht), die eine Weltanschauung hat, gemäss derer sie über den anderen Menschen, Staaten, und Völkern steht, kann Gleichstellung keine Grundlage des Rechts sein: für sie gibt es die eigene Gruppierung und Aussenstehende, über denen sie steht, und mit denen sie gar nicht verbunden sein will, auch nicht durch das Recht, es sei denn, dieses stelle sie über die andern (!).

Julian Assange

Wer Lügen aufdeckt, oder Verbrechen des Staates entlarvt, unterstützt das Recht so würde es wenigstens der unbefangene Laie denken! Wenn man beobachtet, was die Regierung von UK und sein Alliierter USA, mit Julian Assange (Bürger von Australien) machen, könnte der Schluss gezogen werden, dass diese Staaten Verbrecher unterstützen.

«Der Gründer von Wikileaks und Whistleblower Julian Assange lebte sieben Jahre auf engstem Raum in der Botschaft Ecuadors und befindet sich seit mittlerweile insgesamt fast 17 Monaten im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh, dem „britischen Guantanamo“, wie manche es nennen. Üblicherweise werden dort nur besonders gefährliche Mörder sowie Terroristen verwahrt. 23 Stunden am Tag befindet er sich in vollständiger Isolation. „Weiße Folter“ nennen das Menschenrechtsexperten. Foltermethoden, die zwar in ihrer Anwendung und ihrer unmittelbaren Wirkung schwer belegbar oder nachweisbar sind, jedoch die Psyche oder auch den Körper des Folteropfers angreifen und mitunter dauerhaft schädigen oder zerstören. Jeden Morgen um 5 Uhr wird er geweckt, mit Handschellen gefesselt, in eine Arrestzelle gesteckt, nackt ausgezogen und einer Röntgenuntersuchung unterzogen. Besuch darf er nur einmal im Monat für 40 Minuten empfangen. Für das Telefonieren steht ihm ebenso bloß eine äußerst beschränkte Zeitspanne zur Verfügung.»

https://de.sputniknews.com/politik/20201127328450106-assanges-extrem-gefaehrlicher-praezedenzfall/

Der Idealfall für eine Gruppierung liegt vor, wenn sie einerseits Nachforschungen über eigene kriminelle Handlungen als strafbare Handlung verfolgen lassen kann, und andererseits, Verbrechen verfolgen lassen kann, die der politische Gegner gar nicht begangen hat. Die Aufgabe des Rechts wäre allerdings Schutz vor Willkür. Diejenigen, die der Ansicht sind, dass das Recht nicht die Aufgabe habe, Schutz vor Willkür zu bieten, sind der Ansicht, dass Gesetze dazu dienen, die einen in den Vorteil zu setzen und die anderen in den Nachteil.

Nato – eine Organisation, die darauf basiert, Feinde zu haben

Die Guten

Ein Staat, der darauf basiert, Feinde zu haben, ist doch eine völlig absurde Idee. Wie aber steht es bei einer Organisation? Die Existenzgrundlage einer Organisation kann sehr wohl ein Feind sein (sei es ein realer oder ein eingebildeter). Wenn eine Organisation zu ihrer Existenzerhaltung auf einen Feind angewiesen ist, wäre meine Empfehlung, sich an Israel zu binden, denn bei einem Staat, der sein Territorium zu Lasten anderer ausweiten will, sind Feinde garantiert.

Ein Staat kann sein Territorium ausweiten, aber kann es auch eine Organisation? Ein Zusammenschluss von Staaten, der in einem Bündnis organisiert ist – zum Beispiel die Nato – kann sich ausweiten, indem mehr Staaten dazukommen. Der Zweck der Nato war ursprünglich die kollektive Verteidigung gegen die Sowjetunion, diese allerdings gibt es seit 25 Jahren nicht mehr. Mäuse sind nicht die Feinde der Katze, sondern Gegenstand ihrer Unterhaltung, oder sogar ihre Existenzgrundlage – aber sie lassen sich nicht gerne fangen; ähnlich könnte es sich mit der Nato-Vertragsorganisation, und deren hegemonialem Mitglied – den USA – verhalten.

Die Nato, unter ihrer Führerin USA, sind nicht bloss eine militärische Einheit, sondern auch eine politische, finanzielle, wirtschaftliche, geschäftliche, mediale. Und je mehr Mitglieder dazukommen, desto grösser wird diese «Union». Welches Verhältnis hat sie zu den Aussenstehenden? Hat es einen Sinn von den Nicht-Mitgliedern als Feinden zu sprechen?! Sind mächtige Staaten, die nicht Mitglied sind, automatisch eine Bedrohung? Aber die Frage der Nato ist vielleicht: hat ein Staat überhaupt das Recht Aussenstehender zu sein? das heisst, sein eigenständiges politisches, finanzielles, wirtschaftliches, geschäftliches, mediales Leben zu pflegen, ohne sich der alles durchdringenden Herrschaft des Nato-Hegemons USA zu unterwerfen?

Eine Mentalität, die in den Kategorien Herrschaft und Unterwerfung denkt, und für die Kooperation auf gleichberechtigter Basis ausserhalb des Denkbaren ist, muss notwendig eine verlogene Rhetorik adoptieren, um an ihr Ziel zu gelangen: denn es wäre politisch unkorrekt, offen auszusprechen, über andere Staaten die politische, finanzielle, wirtschaftliche, geschäftliche, mediale Dominanz anzustreben. Das heisst, um jenen Staaten, die sich der US-Herrschaft nicht unterordnen wollen, an den Karren fahren zu können, müssen sie schlecht gemacht werden, als Feinde der Demokratie und des Menschenrechts gebrandmarkt werden, das geschieht mittels «Nato-Medien» (den gleichgeschalteten Medien der westlichen Wertegemeinschaft)!

Man würde gerne wissen, was so faszinierend daran ist, Teil des amerikanischen Herrschaftsgebietes zu sein?

Vielleicht muss man unterscheiden zwischen dem, was einer Clique förderlich ist, und dem, was der Bevölkerung förderlich ist – offensichtlich ist jedenfalls, dass die Nato, und ihre Ausweitung, gut fürs westliche Waffengeschäft ist.

Was für Vorteile hat es für einen Politiker, integraler Bestandteil des amerikanischen Herrschaftsgebietes zu sein? du kannst auf mediale Unterstützung bei den Wahlen rechnen, bist super integriert in das westliche Kredit- und Finanzsystem, und viele politisch-wirtschaftlich-finanzielle Probleme können zu Gunsten der eigenen Partei, Klientel, und Macht gelöst werden.

Ist die Nato dem Frieden, der Völkerverständigung, und dem wirtschaftlichen Austausch zum gegenseitigen Wohlergehen förderlich oder hinderlich? Da sie eine unipolare Welt anstrebt, und bereit ist, dafür Gewaltmittel einzusetzen, können wir daraus schliessen, dass die Welt friedlicher würde, wenn sie verschwinden würde.

Wer profitiert von der Existenz der Nato? Wer profitiert von der Ausweitung des westlichen Kredit- und Finanzsystems? Mit den neu dazu gekommenen Nato-Staaten werden auch Verträge abgeschlossen, die Rohstoffe betreffen, Finanz- und Güterströme, Militärbasen, und natürlich Waffengeschäfte. Ausserdem wird durch die Nato-Mitgliedschaft die Aussenpolitik des eigenen Staates bestimmt, bzw. die Aussenpolitik der USA gutgeheissen, und die eigene Wirtschafts- und Finanzpolitik hat sich mehr oder weniger den USA zu unterwerfen – wenigstens, wenn es sich um ein kleines Land handelt.

Ich denke, Israel hätte keine Freude, wenn es die Nato nicht mehr gäbe, denn die USA haben eine hegemoniale Rolle in dieser Allianz, und USA ist der beste Freund von Israel. Idealfall für Israel wäre, wenn es Mitglied der Nato wäre – vermutlich existiert so etwas jetzt schon, aber noch nicht offiziell: man stelle sich vor: ITO (Israel Treaty Organisation). Oh, du arme Welt!! Die Frage ist, welche Staaten ein Interesse daran haben, Mitglied der ITO zu sein, denn durch dieses Bündnis würde nicht der eigene Staat verteidigt. Vermutlich versprechen sich jene Regierungen etwas davon, die tief im westlichen Finanz- und Beziehungssystem drinstecken. Ein internationales Finanzsystem jedenfalls gibt es, und die USA sind seine Beherrscher – sonst wäre es nicht möglich, dass sie darüber entscheiden können, wer davon ausgeschlossen wird. Besitzt die Nato ein Monopol, z.B. andere vom Finanzsystem auszuschliessen, oder mit dem Finger auf eine Regierung zu zeigen, und zu sagen, sie ist böse: sie muss Mitglied werden, oder beseitigt werden. Die Bevölkerung des Westens jedenfalls hat die Anweisung erhalten, Russland böse zu finden, und seit neuestem auch China.

Politische Entscheidungen auf irrrationaler Grundlage

Hinterhältigkeit + Intelligenz = Macht

Wenn politische Entscheidungen auf irrationaler Grundlage gefällt werden, steckt meistens eine Agenda dahinter. Um staatliche Eingriffe auf irrationaler Grundlage durchziehen zu können, muss die Bevölkerung in einen Glauben versetzt werden! das besorgen die Medien; die aber gleichgeschaltet sein müssen: wenn namhafte Medien ausscheren, könnte die Sache auffliegen. Wir müssen uns bewusst sein: gleichgeschaltete Medien sind nicht eine Naturerscheinung, sondern eine Frage der – langjährigen – Organisation: Schaffen von Anreizen, und wirtschaftliches, finanzielles, und karrieremässiges Bestrafen bei Ausscheren gehören dazu. Das muss von jemandem, bzw., einer Gruppierung besorgt werden.

Beim PCR-Test – mit dem die wirtschaftlich und sozial verheerenden staatlichen Eingriffe begründet werden – handelt es sich um puren Glauben (Nonsens), aber nicht um Wissen – das haben viele Mediziner und einschlägige Wissenschaftler seit seinem Auftauchen vermutet, und haben ihre Argumente vorgebracht, aber sie sahen sich einer medialen, und politischen abwehrenden Wand gegenüber. Jetzt allerdings wird es allmählich zur Farce, mit dem PCR-Test schwerwiegende, zerstörerische Eingriffe in das Leben der Bürger zu rechtfertigen:

«Eine Begutachtung von einer Gruppe bestehend aus 22 internationalen Experten hat zehn „schwerwiegende Mängel“ im Hauptprotokoll für solche Tests festgestellt. Der Bericht zerlegt die ursprüngliche Studie namens Corman-Drosten-Papier systematisch, in der ein Protokoll zur Anwendung der PCR-Technik zur Erkennung von COVID beschrieben wurde.

Das Corman-Drosten-Papier wurde am 23. Januar 2020, nur einen Tag nach seiner Einreichung, veröffentlicht. Damit wäre ein Peer-Review-Prozess, sofern er stattgefunden hätte, möglicherweise der kürzeste in der Geschichte. Wichtig dabei ist, dass das beschriebene Protokoll in rund 70 Prozent der COVID-Tests weltweit verwendet wird. Es ist billig, schnell – und absolut nutzlos.»

Wie kann eine wissenschaftlich nicht validierte Methode zur Grundlage werden, auf drastische Weise in das Leben von Millionen von Menschen einzugreifen? Wie hätte so etwas geschehen können, wenn es nicht eine machtvolle Gruppierung gäbe, die diese Vorgehensweise gepusht hat, und noch immer pusht?! Glaubt jemand, es passiere ohne Agenda dahinter?!

https://de.rt.com/meinung/109980-experten-finden-zehn-schwerwiegende-fehler-covid-19/

Israel – und die kriegerische Lösung für seinen Fortbestand

Wer ist hier die Weltmacht?

Israel scheint eine kriegerische Auseinandersetzung mit dem Iran anzuvisieren. Als Grund gibt es an, Iran sei daran, Atomwaffen zu bauen. Bewusst müssen wir uns sein: Israel hätte die Garantie haben können, dass der Iran keine Atomwaffen baut (Garantiestaaten: Deutschland, Frankreich, Vereinigtes Königreich, die EU, China, Russland, USA). Bekanntlich ist die USA aus dem JCPoA ausgestiegen – wie anzunehmen ist, auf den Druck Israels.

Was ist die Absicht Israels, beziehungsweise: was gibt ihm die Selbstsicherheit, bei einer kriegerischen Auseinandersetzung mit dem Iran mehr zu gewinnen als zu verlieren? Ist es überlegene Waffentechnik, oder sind es Allianzen?

Israel selber hat die atomare Triade (Atomwaffen können vom Boden, aus der Luft, und zu Wasser abgefeuert werden), es verfügt über eine ausgezeichnete Luftwaffe (Drohnen und bemannte Flugzeuge). Wie steht es mit den Allianzen? es hat als besten Freund die USA – aber würden auch GB, Frankreich, und Deutschland an der Seite Israels in einen Krieg gegen den Iran eintreten? Dass Russland, China, Syrien, die Hisbollah den Fall Irans zulassen würden, ist nicht anzunehmen! Ich frage mich, was Israel erreichen will, und wie es das erreichen will?!

https://de.rt.com/meinung/109925-israels-geschenk-an-joe-biden-zum-amtsantritt-krieg-mit-iran/

«“Wie Kavallerie gegen Panzer“: Türkei perfektioniert neue Art der Kriegführung mit Drohnenschwärmen»

«Was am Himmel von Bergkarabach geschah, wo Aserbaidschan eine Vielzahl an türkischen und israelischen Drohnen einsetzte, um die armenischen Stellungen nicht nur zu überwachen und anzugreifen, sondern das gesamte Schlachtfeld zu gestalten und zu beherrschen, kommt einer Revolution im Kriegswesen gleich. Einer Revolution vergleichbar mit der, die von der Entstehung von Panzern, Panzerfahrzeugen und Flugzeugen zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingeläutet wurde, die schließlich zum Untergang der Kavallerie führte.»

«Die wichtigsten von der Türkei in dieser Rolle eingesetzten Systeme [in Syrien, Libyen, Berg-Karabach) sind das Störsystem KORAL und eine speziell konfigurierte Anka-S-Drohne, die als luftgestützte Aufklärungsplattform dient. Die Anka-S fungierte auch als luftgestützte Gefechtsleitstelle, die Zielinformationen an Bayraktar-Drohnen in der Umgebung weiterleitete, die das Ziel dann visuell erfassten, bevor sie hochpräzise Luft-Boden-Raketen an Bord abfeuerten und das jeweils zugewiesene Ziel zerstörten. Bereits wenn ein integrierter Drohnenangriff, wie von der Türkei durchgeführt, isoliert stattfindet, kann er tödliche Wirksamkeit zeitigen; doch führt man ihn mit vier oder mehr Systemen gleichzeitig durch, von denen jedes in der Lage ist, auf mehrere Orte zu zielen, sind die Ergebnisse verheerend und könnten die Angriffe aus der Sicht der Empfänger durchaus mit einem tödlichen „Schwarm“ verglichen werden.»

«Das Gesicht der modernen Kriegführung hat sich für immer verändert. Und jene Staaten, die auf ein Schlachtfeld, auf dem die Drohnentechnologie vollständig in jeden Aspekt des Kampfes integriert ist, nicht vorbereitet oder ausgerüstet sind, können mit ähnlichen Konsequenzen rechnen wie jetzt Armenien: mit schweren Verlusten an Menschenleben und Ausrüstung, Niederlagen, Demütigung und wahrscheinlich territorialen Verlusten. Dies ist die Realität der modernen Kriegführung, die – wie Gressel feststellt – jeden Staat, der beim Einsatz der Drohnentechnologie nicht vollständig mitzieht, „zum Nachdenken – und zur Besorgnis“ veranlassen sollte.»

https://de.rt.com/meinung/109883-wie-kavallerie-gegen-panzer-tuerkei-perfektioniert-neue-art-der-kriegfuehrung/