Woraus haben die USA ihre angenehmen Gefühle?

Aus der Übereinstimmung mit dem Sein oder daraus, Macht zu haben über andere Staaten und ihre Bevölkerungen? Haben die USA ihre angenehmen Gefühle aus der Würdigung des Menschen und anderer Länder oder aus ihrer Herabwürdigung?

Insofern ein Staat, bzw. eine Regierung, danach strebt, über andere Staaten und Bevölkerungen zu gebieten, führt sie das nicht zu einer Einheit mit dem Sein, Kosmos, Verstand, Geist und den anderen Menschen.

Kann das Streben, über andere Menschen – Staaten und ihre Bevölkerungen – Macht zu haben, der Selbstliebe oder Narzissmus entspringen?

Wie handelt jemand, der sich selbst liebt? Stellt er sich über die anderen Menschen und hält sich für wertvoller als sie? Ist illusionäres Selbstwertgefühl – Hochmut – ein Merkmal von Selbstliebe?

Jedenfalls heisst Selbstliebe, Wertschätzung für sich selber haben. Aber aufgrund wovon? Aufgrund davon, eine Einheit mit dem Sein zu bilden oder aufgrund davon, es von sich abzuspalten: es zu einer eingegrenzten Realität zu machen, über die man durch seinen Willen gebietet?

Vielleicht haben die USA ihre Wertschätzung von sich selber daraus, ethisch über den anderen Regierungen und Staaten zu stehen und daraus einen Rechtsstatus abzuleiten, der sie über diese stellt. Wenn die USA in das Leben anderer Menschen eingreifen – sie tun das routinemässig seit 1917 – dann teilen sie der Welt immer mit, dass dieses Eingreifen den Grund hat, böse Regierungen zu eliminieren und der Bevölkerung das Gute zu bringen. Unter ‘das Gute’ könnte man sozialen Frieden, Wohlstand und Rechtssicherheit verstehen oder die Haltung, die anderen Menschen (Staaten und Bevölkerungen) nicht herabzuwürdigen, sondern zu würdigen. Die USA drücken das allerdings nicht so aus: Sie brauchen die Worte Demokratie und Menschenrecht und beschuldigen die Regierung, die sie stürzen wollen, diesen zuwiderzuhandeln.

Kann der Betrug an anderen Menschen, der im Namen des Guten erfolgt, verbunden sein mit der Wertschätzung von sich selber (Liebe zu sich selber) oder führt er zu Selbstverachtung oder Selbsthass? Jedenfalls führt die Täuschung der anderen Menschen im Namen des Guten zu einer grundsätzlichen Falschheit der eigenen Person, einem Doppelleben, das die Merkmale der Existenz eines Süchtigen hat, und es ist (selbst)zerstörerisch. Haben die USA Wertschätzung für sich selber – und woraus kommt sie? Liebt sich ein Süchtiger, ein Getriebener – kann er ein Narzisst sein?

Wer einen Gott liebt, der die Wirklichkeit, bzw. die Menschen aufspaltet, kann durch ihn sich selber lieben, auch wenn er seine Liebe zu sich selber dann nicht mehr auf die Einheit mit dem Sein gründen kann. Es erlaubt ihm, in einer Clan-Ethik zu leben und die Zugehörigkeit zu einer Gruppierung über das universelle Recht und die Gleichheit der Völker zu stellen. Es erlaubt ferner, die persönliche materielle Bereicherung und Machtausweitung durch Religion zu erreichen. Mit einem Wort: US-amerikanische Politik – insbesondere Aussenpolitik – und jüdische Ideologie bilden eine Einheit.

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