Wer ist der böse Diktator?

In grossen Teilen der Welt herrschen Krieg und Elend, weil es böse Diktatoren gibt, nicht weil es eine Gruppierung gibt, die ihre finanzielle und wirtschaftliche Macht auf diese Teile der Welt ausdehnen möchte. Das ist der geistige Horizont, in dem der westliche Otto Normalverbraucher lebt und webt.

Wie muss ein politischer Akteur vorgehen, der im 21. Jahrhundert seine wirtschaftliche, finanzielle Macht ausweiten will, und das nicht über die Vergrösserung der Produktivkräfte des eigenen Staates tun möchte?

Er muss Hand an die Produktivkräfte anderer Staaten legen: ein System, Organisationen, und Positionen schaffen, durch die er überall die Finger drin haben kann, und abschöpfen: bei den Rohstoffen, den Wertschöpfungsprozessen und beim Handel. Die Geldverleiher und Devisen-Manipulatoren mit dem heißen Draht zu den Anstössern von Kriegen, bzw. Bürgerkriegen sind hier das passende Stichwort. Ein weltweites System finanzieller Abhängigkeiten zu schaffen, an dessen einem Ende ich – bzw. meine Gruppierung – steht, ist doch das Grossartigste, das es gibt. Und wissen Sie, von finanziellen Abhängigkeiten zu politischen und medialen ist es ein sehr kleiner Schritt! Und die Zentralbank einer Grossmacht, die sich in privaten Händen befindet (gemeint ist die Fed von USA) verbindet doch das Finanzielle, Politische, und Aussenpolitische grundlegend, alles durchdringend, und unwiderstehlich!

Natürlich kann kein politischer Akteur oben genanntes Ziel offen nennen – also muss er es verheimlichen! Wie macht er das? Er stempelt jene zu Bösen, die sein System durchschauen, und sich den Vorgaben dieser Gruppierung – «des Westens» – widersetzen, dann kann er mit dem Segen der westlichen Bevölkerung gegen sie losziehen. Damit ist eine Weltpolitik installiert, die als Grundlage die Irreführung der Bevölkerung hat, es bedeutet, dass eine mächtige Gruppierung besteht, die es unternommen hat, die Welt durch Lüge, Verleumdung, und Betrug zu regieren. Und der Konsument der Feierabendmedien, inklusive Dr. phil., schluckt es wie ein Mülleimer, wenn Presse und Sendeanstalten berichten, welche bösen Handlungen dieser oder jener böse Staatsmann in fernen Ländern begangen haben – denn wenn es um Gut und Böse geht, ist klar für wen man Partei ergreift, da kennt der Feierabendmedien-Konsument, und der Dr. phil. keinen Spaß; insbesondere wenn sie das Bild vom toten Kind am Strand gesehen haben, oder das Bild eines leidenden Kindes, vergiftet durch das Gas des Diktators.

Die als Müllschlucker figurierenden Konsumenten der Feierabendmedien und der Dr. phil. glauben das nicht nur beim ersten Diktator, sondern auch beim zweiten, dritten, vierten, fünften, … und so vergehen die Jahre, und dann erreicht die Konsequenz der Verbreitung des geistigen Mülls, und die Mentalität jener Gruppierung, die dahintersteht, allmählich auch sie.

Hier noch ein Hinweis auf die Guten, valabel seit 1917, dem Jahr des Eintritts der USA in den Ersten Weltkrieg an der Seite der europäischen West-Alliierten, und dem Jahr der Unterzeichnung der Balfour-Deklaration.

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