Die Mehrheit hat sich nach der Minderheit zu richten

if all you have is a hammer, everything looks like a nail

Und wenn jemandem das bei den Transgendern nicht einleuchtet, dann sollte es ihm wenigstens anhand der Juden und ihrem Staat einleuchten. Denn erst, wenn sich die Mehrheit nach der Minderheit zu richten hat – zum Beispiel die Weltgemeinschaft nach dem jüdischen Staat – ist Rechtsgleichheit erreicht; oder läuft das Befriedigen der Ansprüche von Minderheiten nicht unter dem Titel Rechtsgleichheit?! Hier sollten wir uns bewusst sein, dass ‚Schutz von Minderheiten‘ nicht unbedingt das Gleiche bedeutet, wie ‚Befriedigen der Ansprüche von Minderheiten‘!

Das Entscheidende ist, über was sich ein Mensch, oder eine Gruppierung definiert. Bei den Juden ist es die Abstammung (Religion), und bei den Transgendern das Geschlecht – nicht etwa einfach Mensch, oder Franzose, Schweizer, oder Syrer, denn in diesem Fall würde die Anrede, oder die Abstammung nicht so eine Rolle spielen.

Wem geht es darum, in das Leben anderer Menschen einzugreifen, und was sind die Motive? Und was sind das für Personen, die sich stark machen für Leute, die in das Leben anderer Menschen und Staaten eingreifen? Jedenfalls stellen sie sich als die Guten dar, und nicht als Personen, die ihre Macht, oder ihren – politischen – Profit vergrössern wollen.

Eingreifen in das Leben anderer Menschen und Staaten ist meistens strukturell – hängt es doch mit der Mentalität zusammen, und es benötigt einen Publicity-Apparat (Medien), der es dem Publikum schmackhaft machen soll, das heisst, es als Akt des Guten, oder des Rechts, hinstellen. Insofern sich der Publicity-Apparat in den Händen einer übernationalen Gruppierung befindet, hat sie einen enormen Einfluss auf die Politik! und sogar die Staatsanwaltschaften, und Gerichte der einzelnen westlichen Länder können schwerlich gegen die Medienvorgaben, bzw. die Vorgaben dieser Gruppierung, handeln, wenn der Publicity-Apparat, und die hinter ihm Stehenden, die Schuldigen bestimmt haben (z.B. 9/11, Skripal, MH17).

Diejenigen, die sich stark machen für Leute, die in das Leben anderer Menschen und Staaten eingreifen, und sich als die Guten zur Schau stellen, sind ihrem Nutzen nach leider nur Vertreter einer Clan-Ethik: Es wird im Namen einer Minderheit ein Gut-sein reklamiert, das zu Lasten anderer Bevölkerungsgruppen geht.

Was kann die Botschaft einer Gruppierung sein, die sich über die andern stellt?

Wir müssen uns bewusst sein: die Identität daraus beziehen, gegen andere abgegrenzt zu sein, ist leider kein Inhalt, und es kann – per definitionem – nicht ein Inhalt sein, der alle Menschen verbindet. Wenn mit der Abgrenzung zudem verbunden ist, den andern die eigenen Regeln aufzuzwingen, ist die Perversion perfekt.

Minderheiten vor Übergriffen zu schützen, kann ohne weiteres zu den Aufgaben des Rechts gezählt werden. Allerdings wird das Recht pervertiert, wenn Minderheiten gesetzliche Bestimmungen einführen wollen, die sie über die andern Bürger stellen.

Wenn eine übernationale Gruppierung existiert, die an der Anzahl Personen gemessen eine verschwindende Minderheit ist, aber grundsätzlich in allen Staaten ihre Gesetze einführen möchte, handelt es sich um eine Minderheit, die sich über die Mehrheit stellt, pointierter ausgedrückt: sie um ein selbstbestimmtes Leben betrügt.

Wenn ‚Recht‘, gesetzliche Festlegungen bedeutet, mittels derer eine Minderheit den Staat benutzt, um ihre Stellung zu Lasten der Mehrheit auszubauen, dann müsste der Bürger vor dem Staat geschützt werden.

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