Die USA & GB lieben es, in das Leben anderer Staaten und ihrer Bevölkerungen einzugreifen!

http://www.antikrieg.com/aktuell/2020_07_07_grossbritannien.htm

Die Konsumenten der Feierabendmedien (TV, Radio, Zeitungen) wissen warum: sie verbreiten das Gute. Das ist schon aus der kolonialen Vergangenheit (z.B. quasi industrielle Sklavenbeschaffung durch die USA in Afrika) dieser beiden Protagonisten der westlichen Hemisphäre plausibel. Und wem sollte die Welt mehr vertrauen als Kriegsverbrechern (2003 Angriffskrieg gegen den Irak aufgrund erfundener Gründe)!

Wer aber sind die Bösen, wenn USA & GB die Guten sind? Auch darüber werden die Konsumenten z.B. von SRF, ZDF, FAZ, Spiegel und wie sie alle heissen, jeden Tag aufgeklärt. Aber wissen Sie, es handelt sich da nicht um eine Partei, der auch die Medien angeschlossen sind – schliesslich habe ich noch nie vernommen, dass beim Eingreifen in das Leben von Menschen anderer Staaten durch Regimechange, Sanktionen, und Krieg es sich nicht um Staaten gehandelt hätte, die eine gewisse Mühe mit Israel haben. Hier könnten wir den Faden noch ziemlich weit spinnen, auch in finanzieller Hinsicht.

Sie wollen dem Volk einen Feind unterjubeln – was ethisch doch eine äussert wertvolle Sache ist, denn wenn zum Beispiel Assad von Syrien als blutrünstiger Diktator dargestellt wird, dann kann gegen ihn quasi legitim vorgegangen werden, und Syrien als Staat entweder zerstört, oder dort eine Regierung installiert werden, die es akzeptiert, dass zum Beispiel die Golanhöhen von Israel annektiert werden (und dann das Westjordanland, und schliesslich der Gazastreifen). Aber Achtung, wer solche Zusammenhänge herstellt, ist schnell einmal ein Antisemit, das heisst zwar nicht, dass er ein Rassist wäre, aber er stellt schlicht die Politik Israels in Frage, will sagen, er stellt dieses nicht über andere Völker; solches zu tun, bedeutet zwar Anhänger einer Clan-Ethik zu sein, aber da diese Gruppierung (Staat, Partei, Abstammungsgemeinschaft) im Westen darüber bestimmt, was oder wer gut und böse ist, könnte man sich erhebliche geschäftliche, finanzielle Nachteile einhandeln, und der Ruf der eigenen ethischen Qualitäten könnte darunter leiden. Das ist auch der Grund, warum es – offizielle – Historiker (meistens Staatsangestellte), sowie Polit- und Ethikexperten (meistens ebenfalls Staatsangestellte) es vorziehen, auf der Parteilinie zu bleiben.

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