Ein Staat, der durch seine Rechtsprechung die Lüge schützt

Was ist das für ein Staat? Er besteht aus einer Partei, die beschränkte Interessen verfolgt – die einer übernationalen Gruppierung, wie zu vermuten ist; jedenfalls nicht die seiner Bevölkerung!

Wer ungesetzliche Handlungen, oder Lügen von Politikern, oder Staatspersonen aufdeckt, macht sich strafbar – diese Rechtsprechung bedeutet, dass dieser Staat nicht auf der Seite des Rechtsstaates steht.

,, Die tatsächlichen Anklagepunkte in der US-Klage lauten auf eine angebliche Verschwörung mit Chelsea Manning zur Veröffentlichung der „Iraq War Logs“ (Kriegstagebücher), der „Afghan War Logs“ und der Kabel des US-Außenministeriums. Am 23. Mai beschuldigte die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika Assange ferner, gegen das Spionagegesetz von 1917 verstoßen zu haben, das jede Offenlegung von geheimen Informationen der US-Regierung an jedem Ort der Welt von jedermann kriminalisiert. Seine Anwendung würde einen Präzedenzfall schaffen: jeder investigative Journalist, der Verbrechen der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika aufdeckt, könnte ebenfalls angeklagt werden. „

Der tatsächliche Auslöser von Wut und Hass, die Teile des amerikanischen Establishments Assange entgegenbringen, dürfte allerdings in der Veröffentlichung von e-Mails im Vorfeld der Wahlen um die US-Präsidentschaft liegen: es handelt sich um e-Mails, die den DNC (Democratic National Committee) und den Leiter von Hillary Clintons Wahlkampagne für die Präsidentschaft (John Podesta) kompromittieren – und somit der Wahl Clintons geschadet haben.

Wie kam Wikileaks, bzw. Assange, zu diesen e-Mails? Die offizielle Erzählung ist, dass russische Hacker den Server des DNC (Democratic National Committee) gehackt hätten – darauf basiert auch die ganze Geschichte, dass Russland Einfluss auf die Wahlen in den USA genommen habe.

,, Das entscheidende Problem mit der Hacker-Narrative ist, dass es keinen Hack gab. Die Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS) führten eine Analyse der Metadaten durch – Informationen über die Vorgänge in einem Computer – die mit diesem angeblichen Hack verknüpft waren. Ein Bericht über die Analyse wurde etwa ein Jahr nach dem angeblichen Hack auf der Website consortiumnews.com veröffentlicht.

Das Schlüsselereignis

5.Juli 2016: Am frühen Abend, Eastern Daylight Time (EDT), arbeitete jemand in der EDT Zeitzone mit einem Computer, der direkt mit dem DNC Server oder dem LAN-Netz des DNC verbunden war und kopierte in 87 Sekunden 1.976 MegaBytes an Daten auf eine externes Speichermedium. Diese Geschwindigkeit ist um vieles schneller als es physisch mit einem Hack möglich wäre.

Somit scheint es, dass der angebliche „Hack“ des DNC durch Guccifer 2.0 (die selbsternannte WikiLEaks-Quelle) kein Hack durch Russland oder sonst wen war, sondern eher eine Kopie der der DNC-Daten auf ein externes Speichermedium.

 — Consortiumnews.com, “Intel Vets Challenge ‘Russia Hack’ Evidence,” July 24, 2017

VIPS verfügt über einwandfreie Referenzen. Wie der Name schon sagt, sind alle Mitglieder Experten für Nachrichtentechnik, darunter William Binney, früher bei der NSA und Mitbegründer des Signals Intelligence Automation Research Center. Das FBI oder die NSA hätte die gleiche Analyse wie VIPS durchführen können, tat es aber nicht. Sie haben nie versucht, den Server in Besitz zu nehmen, um ihn zu untersuchen. Beide Agenturen akzeptierten kritiklos die Schlussfolgerungen des DNC-Kontraktors CrowdStrike..

Dieses eklatante Versäumnis, eine Untersuchung durchzuführen, bestärkte VIPS in seiner Schlussfolgerung: Das DNC wurde nicht gehackt, seine E-Mail-Dateien wurden durch einen viel schnelleren Download übertragen, als dies durch Hacking möglich wäre, einen Download auf ein externes Speichermedium, vielleicht einen USB-Stick, von jemandem, der physischen Zugriff auf den Server hatte. Mit anderen Worten, es war ein Insider-Job. Es wurde spekuliert, dass der Download von DNC-Mitarbeiter Seth Rich stammt, dessen kurz darauf folgende Ermordung nie aufgeklärt wurde. ,,

,, CrowdStrike [die Firma, die mit der Untersuchung des Datenklaus von den DNC-Servern betraut wurde] hat nie einen Abschlussbericht über seine russische Hacking-Untersuchung erstellt und musste die Aussagen, die man zur Unterstützung seiner Schlussfolgerung verwendete, überarbeiten und zurückziehen. ,,

Es stellt sich die Frage, warum das DNC (Democratic National Committee) dem FBI den Zugriff auf seine Server nicht gestattet hat, und stattdessen eine private Firma engagiert hat, die – wie sich herausgestellt hat – die Untersuchungen völlig unseriös, bzw. tendenziös, und schliesslich unhaltbar geführt hat?! Immerhin haben die unseriösen, unhaltbaren Ergebnisse dieser Privatfirma den eigenen Präsidenten ins Zwielicht gestellt, und zu den eklatantesten Vorwürfen und Verurteilungen gegenüber einem anderen Staat (Russland) geführt!!

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