Sich einen Sinn geben, der andern das Sein stiehlt

Was kann der Lebenssinn von jemandem sein, insofern er andere Menschen, oder die Natur herabwürdigt? Sich-überlegen-Fühlen, Schadenfreude, materielle Bereicherung, oder simples Verdrängen der Realität.

Herabwürdigung geschieht nicht durch Aufnehmen, Empfangen, Einsehen, Wahrnehmen, auf-mich-wirken-Lassen sondern durch zielgerichtetes Denken. Wenn andere Menschen und die Natur für mich als zielgerichtetes Denken existieren, oder als Gegenstand meines Realisierungsaktes, dann kann ich mich zwar in gewisser Weise als ihre Ursache fühlen – aber sie machen nicht eigentlich mein Sein aus, da ich selber es bin, der durch mein zielgerichtetes Denken bestimme, was sie sind, und ihnen willkürliche Grenzen setze.

Interessant dazu: Das Weibliche, Männliche, und das Göttliche

https://paulhollenstein.net/?s=Das+Weibliche%2C+M%C3%A4nnliche%2C+und+das+G%C3%B6ttliche

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