Macht ist ein Zusammenhang: Etwas wirkt auf etwas anderes. Allerdings spricht man bei den Zusammenhängen der Natur nicht unbedingt von Macht: zum Beispiel der Macht der Sonne auf die Pflanze. Man würde vielleicht von der Macht der Sonne reden, wenn ihr ein Wille beigelegt würde – allerdings ist die Sonne selber auch wieder in Zusammenhänge eingebettet, von denen ihre Existenz abhängt.
Es kann zwischen gegenseitigen und einseitigen Zusammenhängen unterschieden werden. Wenn der Zusammenhang durch Macht oder Wollen besteht – oder ein solcher behauptet wird – handelt es sich um einen einseitigen oder unilateralen Zusammenhang (ausser es handle sich um eine gegenseitige, übereinstimmende Willensäusserung).
Bei den Zusammenhängen der Gottperson handelt es sich um unilaterale Zusammenhänge des Willens oder der Macht. Daraus ergibt sich der Zusammenhang des Menschen: Er ist der Wille einer unumschränkten Macht-Person. Immerhin kann der Mensch wählen, ob sein Zusammenhang der Wille der jüdischen, christlichen oder muslimischen unumschränkten Macht-Person sei.