Die natürlichen Zusammenhänge des Seins auflösen

Aufspaltung eröffnet folgende Möglichkeiten:

– es gibt etwas oder jemanden, über die man sich erhaben fühlen kann, über denen man steht

– mit Aufspaltung ist im Allgemeinen Gruppenbildung verbunden und Orientierung an der eigenen Gruppe, will sagen, Kriterium für Wahrheit ist nicht die Übereinstimmung von Idee und Gegenstand, sondern die Ideologie der Gruppe und ihr Wille zum Machterhalt. Die Einwilligung in das Verbreiten von Widersprüchen, Illusionen und Lügen kann sogar die Voraussetzung sein, in der Gruppe aufzusteigen

– mit der Gruppenbildung ist ein bestimmtes Bild der anderen Menschen oder der Wirklichkeit verbunden, es werden nur noch Eindrücke und Wahrnehmungen zugelassen, die das eigene Bild bestätigen (erinnert an einen Computer, bei dem nur ROM [Read Only Memory] vorhanden ist, aber kein RAM [Random Access Memory]).

Der Antrieb zu Aufspaltung

Aufspalten heisst, aus einer Einheit eine Zweiheit machen oder es heisst, natürliche und selbstverständliche Zusammenhänge aufzulösen und sie durch willkürliche oder künstliche zu ersetzen. Welches ist der Antrieb, sich nicht als Einheit mit dem Kosmos oder den anderen Menschen zu fühlen? Das Sein wahrzunehmen, zu fühlen und zu denken, erfordert andere Qualitäten als die Idee, über ihm zu stehen. Aufspaltung ermöglicht, sein ohne zu sein – für wen ist das eine Verlockung? Folgenschwer ist es, wenn Aufspaltung ideologisch oder religiös abgestützt ist – es können ganze Völker, Erdteile und die Weltgeschichte betroffen sein. Aus was anderem als aus Widersprüchen, Wahnideen und raffiniert fieser Rhetorik soll eine Ideologie bestehen, die aufspaltet? Meiner Meinung nach ist die jüdische Ideologie von Meistern dieses Fachs kreiert worden. Individuen, Gruppen oder Staaten, die nicht daran interessiert sind, mit dem Sein eine Einheit zu machen, sondern über ihm zu stehen, sind nicht interessiert an der Übereinstimmung von Idee und Objekt, sondern daran, sich durch die Idee über das Objekt (Menschen, Kosmos, Völker, Staaten) zu stellen: Aufspaltung ist nicht an der Erweiterung des geistigen Horizonts interessiert, sondern daran, natürlich gegebene Zusammenhänge in Abhängigkeitsverhältnisse umzuwandeln – in Machtverhältnisse; am liebsten würden sie die Sonne in ihre Macht bringen und sie dann für diejenigen scheinen lassen, die dafür bezahlen, sie würden sich jeden Tag an dem vielen Geld freuen, das die Sonne ihnen einbringt – aber da die Reduktion des Seins nicht Übereinstimmung mit ihm ist, liegt es in der Natur dieser Weltanschauung, dass zu dieser Freude bald wieder ein neuer Kitzel hinzukommen muss.

Was wollen die Menschen? Wollen sie Einheit des Seins oder Aufspaltung? Wer blüht auf, wenn durch Destruktivität (Zerstörung) und Einschränken des geistigen und materiellen Seins der Menschen (Völker und Staaten) Geld verdient wird? Ich würde sagen, Satan, aber nicht Gott und der Mensch.

Wer ist der Verlierer, wenn Wahrheit, Völkerverständigung und Sachpolitik gewinnen? Individuen, Gruppen, Organisationen und Staaten, die sich nichts von Wahrheit, Völkerverständigung und Sachpolitik versprechen – weil ihr Ziel Macht über andere oder anders gesagt, ihre Unterdrückung ist, was sich nur durch Lügen, Irreführung, Betrug und Gewalt erreichen lässt.

Ist Israel & USA mit den anderen Menschen durch den Willen zur Wahrheit verbunden?

Lebensinhalt, Lebenssinn und Selbstverständnis können auf einem Macht- oder einem Unterwerfungsverhältnis beruhen oder einer Kombination von beidem. Der «Vorteil» oder das Problem bei dieser Art Lebensinhalt besteht darin, dass er nicht an Wahrheit gebunden ist, das Sein aufspaltet und im Namen einer Ideologie oder Religion oder unter dem Namen Geist die Herabwürdigung des Seins ermöglicht, das heisst, anderer Menschen, Staaten und Völker. Bei einem Macht- oder Unterwerfungsverhältnis handelt es sich um Willensakte oder willentliche Festlegungen und nicht um Akte des Einsehens.

Wenn der Lebensinhalt oder das Selbstverständnis von Israel oder den USA die Überlegenheit über andere Völker und Staaten ist, womit machen sie dann eine Wesenseinheit oder geistige Übereinstimmung – mit der Menschheit kann es nicht sein.

Überlegenheit als Lebensinhalt und als Selbstverständnis bedeutet, dass die anderen Menschen der Lebensinhalt sind. Man würde annehmen, wenn ein Individuum, Volk oder Gruppe etwas haben, was die anderen nicht haben, sie in geistiger Autarkie und Souveränität mit diesem Inhalt beschäftigt sind. Wenn allerdings die Freude weniger aus diesem Inhalt kommt als daraus, dass die anderen ihn nicht haben, dann handelt es sich um eine Art Schadenfreude, die nichts mit geistiger Autarkie und Souveränität zu tun hat.

Aus diesem Umstand lässt sich der Hass der Juden auf Jesus erklären: Indem er Gott zu etwas erklärte, das für alle Menschen da ist, hat er die Juden um die Freude gebracht, dass nur sie – ihr Stamm – Zugang zum Wertvollsten hätten. Es ist plausibel, Freude, die sich darauf gründet, etwas zu haben, das die anderen nicht haben, mit Kleinkindmentalität in Verbindung zu bringen.

Diejenigen, deren Freude ist, etwas zu haben, das die anderen nicht haben, können es nicht zulassen, dass andere etwas haben, das sie selber nicht haben – es würde eine Verneinung ihres Weltbildes und ihrer Persönlichkeit bedeuten. Das heisst, der nach Überlegenheit oder Macht Strebende ist grundsätzlich neidisch: Diejenigen, die mit dem Lebensinhalt der Überlegenheit bei den anderen Menschen sind, wollen durch ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen nicht deren Entfaltung, sondern den Kitzel der Macht über sie spüren. Diese Haltung schliesst den Willen, von anderen geistig zu profitieren grundsätzlich aus: sich einschliessen in die kleine Welt der eigenen Gruppe ist das Höchste, was sie erreichen können – nebst dem Kitzel des Geldes und der Macht im Allgemeinen. Ein Charakter, dessen Befriedigung auf Macht beziehungsweise Unterwerfung beruht, wird notgedrungen zum Feind jedes nennenswerten Geistes oder der Wahrheit.

Was passiert, wenn eine Gruppe, deren Merkmal ideologisch (religiös) begründete Überlegenheitsgefühle gegenüber anderen Menschen sind, unter die reale Macht der anderen Menschen gerät? Sie fühlt sich als Opfer von bösen Menschen: Für die in der Ideologie der Überlegenheit lebende Sekte gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder sie ist Täter oder sie ist Opfer.

Woraus schöpfen die Israeliten und die zugewandten Amerikaner ihre Zufriedenheit, das heisst, ihre Übereinstimmung mit sich selbst? Aus einer Aufspaltung des Seins und entsprechenden Erfolgserlebnissen: Wir gegen sie, wir über ihnen und er über uns. Für sie ist das Höchste und Wertvollste ein aufgespaltenes Sein: Auf der einen Seite die Gruppe, zu der sie gehören und auf der anderen die Objekte ihres Willens; das heisst, für sie bildet das Sein keine Einheit, mit der sie durch Aufnehmen, Empfangen, Einsehen, Wahrnehmen, Auf-sich-wirken-lassen verbunden sind – verbunden sind sie mit einer Gruppe, die der Ansicht ist, sie würde über anderen Bevölkerungen und Staaten stehen. Das Höchste und Wertvollste für diese Gruppe besteht in etwas, das ihnen sagt, sie würde über den anderen Menschen und dem materiellen Kosmos stehen. Auf diese Weise kann unter Geist nicht die Fähigkeit zur Würdigung und zum Genuss der eigenen Existenz bzw. der anderen Menschen und des Kosmos verstanden werden, das heisst, nicht die Fähigkeit, die Fülle und Tiefe des Seins wahrzunehmen oder zu erfassen. Womit wir wieder beim Anfang dieses Textes wären.

Für Frau Baerbock ist das Höchste und Wertvollste ein aufgespaltenes Sein:

Auf der einen Seite die Gruppe, zu der sie gehört und auf der anderen die Objekte ihres Willens; das heisst, für sie bildet das Sein keine Einheit, mit der sie durch Aufnehmen, Empfangen, Einsehen, Wahrnehmen, Auf-sich-wirken-lassen verbunden ist – verbunden ist sie mit einer Gruppe, die ihr sagt, sie würde über anderen Bevölkerungen und Staaten stehen.

Anschlussfrage: Sind USA & Israel beziehungsweise Frau Baerbock mit den anderen Menschen durch den Willen zur Wahrheit verbunden?

Welches sind die Ziele der Regierung eines Staates?

Oberstes Ziel der Regierung eines Staates ist seine Erhaltung und Einheit und das Wohlergehen seiner Bürger. Die Ziele eines Menschen sind grundsätzlich Selbsterhaltung und Befriedigung. Gehört zur Befriedigung eines Menschen selbständiges oder eigenständiges Denken und ein autarker, souveräner Geist? Leider nein, wenn man die Worte von Kaja Kallas, der Staatspräsidentin Estlands vernimmt. Das Nachplappern von Phrasen einer ausländischen Hegemonie kann zu politischem Erfolg führen – aber führt es auch zu innerer Befriedigung?

Was man sicher sagen kann, ist, dass Kaja Kallas ein grosser Dollar-Fan ist und Unterstützerin der Politik ‚alle Macht dem Dollar‘ – wenn nämlich Russland zu einem zerstückelten Territorium würde, dann wäre ein grosses Hindernis für die globale Finanz-Herrschaft der USA beseitigt (und wer oder was die USA beherrscht, ist mittlerweile auch fast allen klar). Aber sie machen das sehr gut: eine Politik zu betreiben, die tatsächlich ein Ablutschen des Dollar ist und sie als Verbreiten von Demokratie, Freiheit und Menschenrecht verkaufen.

https://test.rtde.tech/europa/206530-estlands-ministerpraesidentin-fordert-zerschlagung-russlands/

Ein Staat, der seine Macht auf einen anderen Staat, Territorium oder Bevölkerung ausdehnen will, gefährdet deren Sicherheit

Beispiele sind USA & NATO & EU bezüglich der Ukraine (seit 1945 bzw. 2014) und Israel gegenüber Palästina (seit 1923 bzw. 1948).  

Welche Rolle spielt das Recht, wenn ein Staat seine Macht auf einen anderen Staat, Territorium oder Bevölkerung ausdehnen will?

Rechtsgleichheit jedenfalls kann nicht stattfinden, da für sich selber etwas in Anspruch genommen wird, das dem anderen verweigert wird. Was soll Recht bedeuten, wenn für sich selber etwas in Anspruch genommen wird, das den anderen verweigert wird oder anders ausgedrückt, wenn der eine Mensch, Gruppe oder Staat etwas dürfen, was die anderen nicht dürfen?

Wenn eine Gruppe oder ein Staat ihren Machtanspruch über andere Völker rechtlich abstützen wollen – wie gehen sie vor? Sie holen sich Bestätigung ihrer Ansprüche und ihres Handelns von möglichst vielen Medien, Organisationen, Staaten – denn das Recht sind derjenige Wille, diejenigen Ansprüche, oder dasjenige Verhalten, die Bestätigung erfahren; das heisst, was als Recht gilt, wird zu einer Machtfrage.

Wenn es der Wille eines Staates oder einer Gruppe ist, andere Staaten zu beherrschen oder einer angestammten Bevölkerung ihr Land wegzunehmen und dieser Wille Bestätigung erfährt, dann hat das die Aufspaltung der Welt zur Folge: in Herrschende und Beherrschte. Da das Ziel, andere Staaten ihrer Eigenständigkeit oder Souveränität zu berauben, nur gegen deren Willen verwirklicht werden kann, kann es nur durch Betrug oder Gewalt erreicht werden – vor der Weltöffentlichkeit wird dieses Eingreifen in das Leben anderer Staaten damit begründet, es gelte eine böse Regierung durch eine gute zu ersetzen. Das ist die Masche der USA seit 1917.

Wie kann ein imperialer, hegemonialer Anspruch rechtlich begründet werden?

Natürlich gibt es einen Weg, seine Machtansprüche über andere Völker und Staaten zu legitimieren: Der entsprechende Akteur – Volk, Gruppe oder Staat – muss sich auf einen Gott berufen, der ihn selber über die anderen gestellt hat, das heisst, auf Exzeptionalismus oder Rassismus. Man könnte sagen, dass der Westen (USA & NATO & EU) das unilaterale Rechtsverständnis Israels übernommen hat und es der eigenen Bevölkerung aufzwingt. Ein unilaterales Rechtsverständnis macht innerstaatliche und zwischenstaatliche Politik zu einer Machtfrage und spaltet Menschen, Staaten und Völker, es ist der Demokratie, das heisst, innerstaatlicher und zwischenstaatlicher Rechtsgleichheit entgegengesetzt. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass alle, die den imperialen, hegemonialen Machtanspruch Israels nicht stützen, antisemitisch bzw. böse sind, denn sie akzeptieren nicht das göttliche Recht bzw. die Auserwähltheit Israels und seines Juniorpartners, der Grossmacht USA.

Warum sollte eine Regierung das geistige und materielle Sein der Bevölkerung einschränken?

Natürlich wird jede Regierung behaupten, sie sei eine Bereicherung für das geistige und materielle Sein der Bevölkerung – und «beweisen» tut sie es meistens dadurch, dass sie mit dem Finger auf die «Bösen» – im In- und Ausland – zeigt; wenn die Medien Regierungsorgane sind, wird es für die Bevölkerung schwer, dieses clevere Schema zu durchschauen.

Das geistige Sein wird durch Widersprüche, Wahnideen, Illusionen, Lügen eingeschränkt – den Bürgerinnen und Bürgern solche in die Köpfe zu setzen, erhöht nicht die Produktion der Volkswirtschaft, vergrössert nicht den Zusammenhalt des Staates und macht ihn nicht stärker, aber es ermöglicht der Regierung Entscheidungen zu fällen, die nicht im Interesse ihrer Bürgerinnen und Bürger sind, sondern im Interesse eines ausländischen Staates oder übernationalen Finanzmacht. Daraus können wir schliessen, dass diese Regierung durch einen ausländischen Staat oder eine übernationale Finanzmacht an die Macht gekommen ist.

Jetzt müssen wir nur noch Staaten finden, deren Regierungen Widersprüche, Wahnideen, Illusionen und Lügen verbreiten, dann wissen wir, ob sie das geistige Sein ihrer Bürger einschränken. Klar ist, dass es sich bei einer Regierung, die das geistige und materielle Sein der Bevölkerung einschränkt, nicht um Führung handelt, sondern um Betrüger.

Mit einem Staat, der souverän ist, ist es wie mit einem Menschen, der souverän ist: Was soll er sich von Widersprüchen, Wahnideen, Illusionen, Lügen versprechen? Er wird auch Ideologien zurückweisen, die sein geistiges Sein einschränken. Und hier stossen wir auf die Ideologie Israels, das heisst, die Ideologie des Exzeptionalismus und auf die Frage, ob ein unilaterales Rechtsverständnis, das heisst, die Zurückweisung der Rechtsgleichheit der Völker, das geistige Sein eines Menschen, Staates oder seiner Bevölkerung einschränkt oder ausweitet? Weitet, sich anderen Menschen oder Völkern überlegen zu fühlen, den eigenen Geist aus? Man ist nicht geneigt, dem zuzustimmen, wird aber irritiert, wenn diese Ansicht religiös begründet wird.

Haben die jüdischen Religionsgründer den Geist ihres Volkes eingeschränkt oder ausgeweitet? Im Mittelpunkt einer archaischen Stammesreligion steht der Stammesgott, dieser soll den eigenen Stamm in seinen Zielen unterstützen, sei dies blosser Fortbestand oder Machtausweitung.

Wie kann es das im 21. Jahrhundert geben: ein Staat, der sich als Stamm versteht, dem ein Stammesgott vorsteht, der diesen Stamm über die anderen Völker gestellt hat? Welches ist der Charakter dieses Volkes, dessen Selbstverständnis und Staatsverständnis im Jahre 2024 immer noch ein Stammesverständnis ist? Weitet ein Staat, dessen Hauptmerkmal die Abgrenzung gegen andere Völker ist, das geistige Sein seiner Bürger aus oder schränkt er es ein? Eine Wesenseinheit mit einem eingeschränkten Sein machen, ist das Merkmal einer Sekte – wenn diese allerdings die Ambition hat, Macht zu haben über diejenigen, denen sie sich überlegen fühlt, das heisst, den Völkern dieser Erde, dann gerät die Welt durch den Erfolg dieser Sekte in Schieflage.

Ist Geld ein religiöser Inhalt? Wenn ein rassistischer Gott ein religiöser Inhalt ist, warum soll nicht auch Geld ein religiöser Inhalt sein? Bei beiden handelt es sich um eine Sinngebung, die eine Wesenseinheit mit einem eingeschränkten Sein bedeutet und emotional den ganzen Menschen in Beschlag nehmen kann. Sagt doch Spinoza: «Aller Dinge Inbegriff aber ist das Geld.» Sowohl ein Gott (zum Beispiel ein rassistischer) als auch Geld kann dazu benutzt werden, andere vom Wertvollen auszuschliessen, eine Gruppenidentität aufzurichten und über Aussenstehende Macht zu erlangen. Das heisst, ein rassistischer Gott, der Zusammenhalt der Gruppe, der daraus entsteht, die Haltung der Überlegenheit anderen Völkern gegenüber, das Fehlen von ethischen Schranken ihnen gegenüber, das Streben nach Macht über sie und der Hang Geld und Handel als Machtmittel zu benutzen, können ein gewaltige Wirkung entfalten, indem die einzelnen Teile einander befördern. Insofern eine Ideologie oder Religion das Höchste und Wertvollste vom Sein abgrenzt, kann die Verbindung mit dem Höchsten und Wertvollsten oder die Befriedigung nicht in der Übereinstimmung mit dem Sein bestehen. Ein Volk dazu zu bringen, das Göttliche oder Gott, das heisst, das Wertvollste als etwas Abgegrenztes zu betrachten, das 0 % Sein und 100 % Macht hat und das dem eigenen Stamm vorbehalten ist, verdirbt den menschlichen Geist grundsätzlich. Womit wir wieder bei der Anfangsfrage wären: Warum sollten die Führer eines Volkes dessen geistiges Sein einschränken? Zum Beispiel, weil sie das Format von grössenwahnsinnigen Stammespolitikern haben und die entsprechende Intelligenz und den entsprechenden Charakter oder weil sie die Unter-Hunde einer Grossmacht sind, die ihrerseits von grössenwahnsinnigen Stammespolitikern – aus dem In- und Ausland – beherrscht wird.

Womit stimme ich überein, womit mache ich eine Übereinstimmung oder woraus habe ich meine Identität?

Grundsätzlich hat der Mensch die Möglichkeit, entweder mit einem aufgespaltenen, eingegrenzten Sein eine Übereinstimmung und Einheit zu machen oder mit einem nicht aufgespaltenen, nicht abgegrenzten, unendlichen Sein. Im ersten Fall wird er das Sein und sich selber mehr als «Ding» wahrnehmen oder besser gesagt als zwei Objekte, die einander gegenüberstehen und im zweiten Fall mehr als Zustand: als ein Sein.

Kann der Mensch den inneren Frieden oder die Übereinstimmung mit sich selber finden, wenn er mit einem aufgespaltenen, eingegrenzten Sein eine Wesenseinheit macht und den anderen Teil von sich abspaltet? Zum Beispiel, wenn er eine Wesenseinheit mit Geist macht und die Materie von sich abspaltet oder eine Wesenseinheit mit seiner Abstammung macht und die anderen Völker für minderwertig hält. Stimmt der Mensch mit dem überein, was er ist, wenn er von sich die Idee hat, es gebe ein Wesen, das ihn über die anderen Menschen gestellt habe und er deshalb befugt sei, ihnen ihr Land wegzunehmen und ihnen den eigenen Willen aufzuzwingen? Kann das Selbstverständnis eines Menschen adäquat sein, wenn es auf Widersprüchen, Wahnideen, Illusionen und Lügen basiert? Klar ist, dass widersprüchliche, illusionäre, lügenhafte Ideen dazu dienen, kurzfristig zu Befriedigung zu kommen oder Unbefriedigtheit zu vermeiden – allerdings bedeutet, sich durch seine Ideen in Widerspruch zur Realität zu stellen, eigentlich nichts anderes als die Verleugnung oder Herabwürdigung der Realität, das heisst, der anderen Menschen und des Kosmos. Widersprüche, Wahnideen, Illusionen, Lügen spalten die Welt oder das Sein auf – am folgenschwersten, wenn sie ideologisch oder religiös abgestützt sind.

Warum kann der innere Friede nicht durch Herabwürdigung oder ein Macht- oder Unterwerfungsverhältnis erreicht werden? Innerer Friede heisst, in sich selber ruhen: es ist ein Zustand, in dem der eigene Geist durch das kontemplative Erfahren der Welt, sich selber wahrnimmt, geniesst und würdigt. Die Übereinstimmung mit dem eigenen Geist kann insofern nicht stattfinden als das Denken und Fühlen der anderen Menschen und des Kosmos eingeschränkt wird.

Die Wirklichkeit als Geist oder als Gegenstand von Macht?

Vergrössert Machtstreben den geistigen Horizont? Macht gibt das Gefühl von Wichtigkeit – was ein Grund sein kann, nach Macht zu streben. Was ist Geist für den nach Macht Strebenden? Was ist Geist für eine Abstammungsgemeinschaft? Etwas, das sie hat und die anderen nicht haben, das heisst, Geist – das Wertvollste – sei etwas die anderen Menschen Ausschliessendes.

Wenn Menschen und Kosmos als Gegenstand von Macht existieren, handelt es sich grundsätzlich um die Haltung ‘wir gegen sie’ und ‘sie gegen uns’. Natürlich muss es ein Unterscheidungsmerkmal geben, das ‘wir’ von ‘sie’ unterscheidet oder anders ausgedrückt, die eigenen Machtansprüche über die anderen legitimiert – grundsätzlich kann das eine Stammesgesellschaft sein, das heisst, ein sich abgrenzender Kollektivismus, Gruppen-Subjektivismus, Gruppen-Egoismus oder National-Sozialismus. Die Ideologie einer Stammes-Gesellschaft kann entweder religiös begründet werden (dann kommt zum ‘wir gegen sie’ und ‘sie gegen uns’ noch ein ‘er über uns’ hinzu) oder das religiöse Moment kann fehlen. Beispiel für das erste sind die Juden und Beispiel für das zweite die Bandera-Jünger der Ukraine. Bemerkenswert ist, dass diese sich als exzeptionell verstehenden Überbleibsel der archaischen Stammes-Ideologie geistig und materiell nicht selbstgenügsam sind, sondern ausgesprochen hegemonial ausgerichtet.

Zufriedenheit mit sich selber aufgrund von Macht

Übereinstimmung (Zufriedenheit) mit sich selber kann durch Ideen erreicht werden, die nicht mit der Realität übereinstimmen, das heisst, durch Widersprüche, Wahnideen, Illusionen und Lügen. Oder die Übereinstimmung (Zufriedenheit) mit sich selber kann durch ein eingeschränktes Auffassen und Wahrnehmen der Realität erreicht werden, das heisst, Zufriedenheit mit sich selber kann zum Beispiel dadurch erreicht werden, dass die Realität (Menschen, Staaten, Natur) quasi auf ein Objekt der eigenen Macht reduziert wird bzw. der Macht der eigenen Gruppe: Übereinstimmung mit sich selber durch das Eingrenzen der Realität anderer Menschen, Bevölkerungen oder Staaten. Wenn das durch Ideologie geschieht, ist nicht nur etwas Privates, sondern etwas Öffentliches auf dem Abwärtsweg oder ganze Erdteile.

Wenn ich durch meinen Lebensinhalt die Realität anderer Menschen und des Kosmos eingrenze, woraus anderem als aus Widersprüchen, Wahnideen, Ignoranz oder Machtansprüchen besteht er dann? Was soll ein Leben, das aus Bindungen an andere Menschen besteht, ohne sie als eigenständiges Sein wahrzunehmen? Welche Realität habe ich selber, wenn ich die Realität der anderen Menschen und des Kosmos nur eingeschränkt oder selektiv wahrnehme? Macht bedeutet Reduktion des Seins des anderen – was könnte das Motiv sein, die geistige und materielle Existenz anderer Menschen einzuschränken? Zum Beispiel Neid oder das Erleben von Häme (Spott und Schadenfreude). Die Machtansprüche können durch eine Wahnidee legitimiert werden: Ein Gott habe die eigene Abstammung über die der anderen Menschen gestellt. Es ist eine Demut, die erlaubt, gegenüber allem anderen hochmütig zu sein; etwas anbeten, das einen über andere Menschen stellt, scheint wenig mit Religion zu tun zu haben, aber es bestimmt die sozialen Beziehungen und das politische Gefüge.

Eine Religion, deren Inhalt Macht über die Wirklichkeit – Menschen und Kosmos – ist  

Das Sein kann nicht gegen das Sein abgegrenzt werden – ausser es werde aufgespalten, indem der eine Teil des Seins Macht über den anderen hat; Extremfall: Null % Sein und 100% Macht verwirklicht im Willen einer Gottperson. Der geistige und charakterliche Hintergrund der Schöpfer eines solchen Gottes kann erahnt werden, wenn seine weitere Eigenschaft der Wille ist, das eigene Volk über die anderen Völker zu stellen.

Natürlich sind wir uns einig darüber, dass es nicht der Sinn einer Ideologie oder Religion sein sollte, ein Paradigma aufzurichten, hinter dem sich Opportunisten, Ignoranten und Lügner versammeln können, die von sich die hohe Meinung haben, sie würden eine ethische Bereicherung für die Welt darstellen.

Was will eigentlich »die goldene Milliarde»?

Will sie weiterhin ein koloniales Verhältnis gegenüber dem Nicht-Westen oder will sie Menschenrechte, Demokratie und Rechtsgleichheit zwischen den Völkern verwirklichen? Wenn sie letzteres will, wäre es an der Zeit für die innerliche und äussere Bereitschaft Kooperation mit Iran, Russland, China zuzulassen und nicht auf Ansprüchen zu beharren, die nicht mehr haltbar sind. Ist der Eindruck, Israel bzw. seine Abstammungsgemeinschaft seien das Getriebe und der Motor der »goldenen Milliarde» so falsch? Haben sie nichts mit dem westlichen Finanzsystem zu tun? Meiner Meinung nach sollte die westliche Bevölkerung dem Iran, Russland und China dankbar sein, denn diese vertreten das, was der Westen nur vorgibt zu vertreten, nämlich Rechtsgleichheit zwischen den Völkern – der Westen hingegen verteidigt nur eine übernationale private Finanzmacht mit der Ambition der Weltherrschaft. Verteidigen die USA, NATO, EU mit Israel den westlichen Kolonialstatus?

PS: Neben der «goldenen Milliarde» gibt es noch 7 weitere Milliarden.

Wer oder was steht hinter dem Verbrecher-Staat Israel?

Noch vor einem Jahr wäre man des Rassismus gegen die Juden – das heisst des Antisemitismus – bezichtigt worden, wenn man Israel als Lügen- oder Verbrecherstaat bezeichnet hätte. Antisemit ist ein Rassist und Rassist ist jemand, der ein Volk über die anderen Völker stellt, das heisst, die Rechtsgleichheit der Völker missachtet.

Der Staat Israel legt Wert auf die Rassenreinheit seiner Bürger – darin besteht gemäss den Betreibern dieses Staates sein Sinn. Rassenrein ist ein Bürger, wenn er den Judennachweis besitzt; durch diesen Nachweis kann jeder Bürger eines anderen Landes Bürger von Israel werden – dafür müssen allerdings die Eingeborenen des Landes vertrieben werden; was schon angefangen hat als Palästina britisches Mandatsgebiet war (1923) und erst recht seit 1948 (Gründung des Staates Israel). Israel ist somit – neben der Ukraine könnte man sagen – der einzige Staat auf der Welt, der eine rassenreine Bevölkerung anstrebt und dafür bereit ist, andere Abstammungen zu vertreiben oder zu diskriminieren – ironischerweise werden diese beiden Staaten vom Westen unterstützt, sonst würden sie gar nicht – mehr – existieren.

Israel-Chef Netanjahu beruft sich in seinem Anspruch auf Gaza, Westjordanland, … als israelisches Territorium auf den israelitischen Gott Jahwe. Tragisch für die Juden und die Welt ist es, dass der Gott Jahwe rassistisch ist: Er stellt 0.1% der Menschheit über 99.9% der Menschheit. Die Kollision des jüdischen Gottes mit der Moderne – deren weltanschauliche Grundlage die Rechtsgleichheit zwischen den Völkern ist – ist durch Gaza in voller Schärfe entbrannt.

Aber ist jetzt die Frage, wer oder was hinter dem Verbrecher-Staat Israel stehe, beantwortet? Man könnte es sich einfach machen und sagen, es seien die USA – und somit EU und NATO. Aber welche Gründe hätten die USA, sich mit Israel zu verbinden? Zweifellos würde dann eine Verbindung bestehen, wenn die Abstammungsgemeinschaft Israels das Finanzsystem der USA betreiben würde und somit des Westens und der israelische Geheimdienst Mossad «Mehrheitsaktionär» der CIA wäre – es gäbe dann eigentlich keine substantiellen Möglichkeiten mehr, den eigenen Staat gegen die «feindliche (oder freundliche?) Übernahme» abzugrenzen. Dies um so weniger wenn das Parlament (Kongress) des eigenen Staates durch die Lobbyisten des ausländischen Staates beherrscht wird. Kommt hinzu, dass der Epstein-Ring, dem Verbindungen zum Mossad nachgesagt werden, sicher nicht ohne Vorläufer war und der Existenzgrund dieser Art Zirkel gerade darin bestand, höhere Beamte der US-Regierung zu erpressen. Damit sind einige mögliche Verbindungen zwischen USA und Israel angedeutet, mehr und Konkreteres ist hier zu finden:

https://warprofiteerstory.blogspot.com/p/war-profiteers-and-israels-bank.html

Jeder Mensch und jeder Staat hat Ansprüche – problematisch wird es, wenn der verbrecherische Mensch oder Staat geschützt werden, es würde «unilaterale Rechtsordnung» bedeuten, was etwa einen so grossen Widerspruch bedeutet wie «unilaterale Sicherheitsordnung» oder die Gleichsetzung der Organisation eines Staates mit der eines Mafia-Clans. Welche Art Mensch ist im Westen für einen höheren oder höchsten Polit-job geeignet: Er ist gezwungen, am Laufmeter in mehr oder weniger geschliffener Sprache Widersprüche, Lügen und Banalitäten von sich zu geben und gleichzeitig verbrecherische Dinge zu tun und sie verbergen.

Von wem werden Sie gesteuert, wenn Sie – via Medien – von USA & Israel gesteuert sind? Sie sind vermutlich der Ansicht, von Staaten und nicht von – privaten – Finanzkreisen mit Welt-Beherrscher-Ambitionen.

Geld grundsätzlich

Geld ist ein abstraktes Zahlungsmittel: Es repräsentiert den Gegenwert – das Äquivalent – einer Sache: Als Münzen und Scheine (goldgedeckt oder nicht) oder digital. Geld hat dann einen Sinn, wenn man damit etwas kaufen – in seinen Besitz, Gebrauch – bringen kann. Die Frage, wie komme ich zu Geld, hat eine gewisse Lebensnotwendigkeit, da es notwendig ist, um den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Um uns besser vorstellen zu können, was mit Geld bewirkt werden kann, können wir uns vorstellen, was Geld in den Händen Satans bedeutet und was in den Händen Gottes. Eine tragische Dimension hat Geld angenommen, wenn es dazu benutzt wird, das geistige oder materielle Leben der Menschen einzuschränken, mit dem Ziel, durch den Betrug an ihnen, zu noch mehr Geld und Macht zu kommen.

Da Geld nicht die Sache selber ist, sondern das Mittel, mit dem etwas Reales verwirklicht werden kann, offenbart sich der Charakter eines Menschen in den Zielen, die damit verfolgt werden. Wie er sich auch darin zeigt, wie jemand zu Geld kommt bzw. gekommen ist.

Geld ermöglicht ein Besitz- oder Verfügungsverhältnis zu Sachen und Menschen: Es ermöglicht eine Welt gemäss meinem Willen oder dem meiner Gruppe – insofern dieser Wille zum Nachteil der Allgemeinheit ist, kollidiert er mit dem Willen des Staates. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder kontrolliert die Regierung diese Geldmacht oder diese Geldmacht die Regierung; wenn eine Geldmacht die Regierung kontrolliert, kann das natürlich nur versteckt und nicht offen geschehen, insbesondere dadurch, dass willige Politiker mediale Unterstützung erhalten.

Kann man sich eine Gruppe vorstellen, die den Ehrgeiz hat, die Welt zu beherrschen und wie würde sie vorgehen? Kann man sich eine staatliche Grossmacht mit diesem Ziel vorstellen? Was sollte sie sich davon versprechen? Schliesslich bedeutet Ausübung von Macht nicht viel anderes, als andere Bevölkerungen oder Staaten dazu zu bringen, zu ihrem eigenen Nachteil zu handeln – da kann der Aufwand den Ertrag leicht übersteigen, insbesondere wenn man bedenkt, dass es bedeutet, sich weltweit Feinde zu machen.

Hingegen kann man sich vorstellen, dass eine Gruppe Weltbeherrschungsambitionen hat, die im Geldwesen und im Handel – übernational – zu beträchtlicher Macht gekommen ist und diese immer weiter ausdehnen möchte, man darf hier zum Beispiel an mächtige – übernationale – Bankiers-Familien denken, deren Verbindung durch Abstammung besteht und deren Prestige- und ideologisches Projekt ein westlicher Kleinstaat im arabischen Raum ist.

Was wir in den USA seit 1913 (Gründung der Fed) vorfinden, ist die Verschmelzung einer staatlichen Grossmacht mit einer übernationalen privaten Finanzmacht zum Zwecke der Weltherrschaft oder anders ausgedrückt: eine übernationale private Finanzmacht, die eine staatliche Grossmacht gekapert hat. Die Synergien sind beträchtlich; dass der Staat, das heisst, das Gemeinwesen oder die Bevölkerung bei dieser Kombination zweiter macht, ist leider vorgezeichnet, wenn man an die Mentalität der besagten übernationalen Finanzmacht denkt. Es gilt wieder einmal das Sprichwort: Der zu Pferde gesetzte Bettler hetzt sein Tier zu Tode.