Wer oder was steht hinter dem Verbrecher-Staat Israel?

Noch vor einem Jahr wäre man des Rassismus gegen die Juden – das heisst des Antisemitismus – bezichtigt worden, wenn man Israel als Lügen- oder Verbrecherstaat bezeichnet hätte. Antisemit ist ein Rassist und Rassist ist jemand, der ein Volk über die anderen Völker stellt, das heisst, die Rechtsgleichheit der Völker missachtet.

Der Staat Israel legt Wert auf die Rassenreinheit seiner Bürger – darin besteht gemäss den Betreibern dieses Staates sein Sinn. Rassenrein ist ein Bürger, wenn er den Judennachweis besitzt; durch diesen Nachweis kann jeder Bürger eines anderen Landes Bürger von Israel werden – dafür müssen allerdings die Eingeborenen des Landes vertrieben werden; was schon angefangen hat als Palästina britisches Mandatsgebiet war (1923) und erst recht seit 1948 (Gründung des Staates Israel). Israel ist somit – neben der Ukraine könnte man sagen – der einzige Staat auf der Welt, der eine rassenreine Bevölkerung anstrebt und dafür bereit ist, andere Abstammungen zu vertreiben oder zu diskriminieren – ironischerweise werden diese beiden Staaten vom Westen unterstützt, sonst würden sie gar nicht – mehr – existieren.

Israel-Chef Netanjahu beruft sich in seinem Anspruch auf Gaza, Westjordanland, … als israelisches Territorium auf den israelitischen Gott Jahwe. Tragisch für die Juden und die Welt ist es, dass der Gott Jahwe rassistisch ist: Er stellt 0.1% der Menschheit über 99.9% der Menschheit. Die Kollision des jüdischen Gottes mit der Moderne – deren weltanschauliche Grundlage die Rechtsgleichheit zwischen den Völkern ist – ist durch Gaza in voller Schärfe entbrannt.

Aber ist jetzt die Frage, wer oder was hinter dem Verbrecher-Staat Israel stehe, beantwortet? Man könnte es sich einfach machen und sagen, es seien die USA – und somit EU und NATO. Aber welche Gründe hätten die USA, sich mit Israel zu verbinden? Zweifellos würde dann eine Verbindung bestehen, wenn die Abstammungsgemeinschaft Israels das Finanzsystem der USA betreiben würde und somit des Westens und der israelische Geheimdienst Mossad «Mehrheitsaktionär» der CIA wäre – es gäbe dann eigentlich keine substantiellen Möglichkeiten mehr, den eigenen Staat gegen die «feindliche (oder freundliche?) Übernahme» abzugrenzen. Dies um so weniger wenn das Parlament (Kongress) des eigenen Staates durch die Lobbyisten des ausländischen Staates beherrscht wird. Kommt hinzu, dass der Epstein-Ring, dem Verbindungen zum Mossad nachgesagt werden, sicher nicht ohne Vorläufer war und der Existenzgrund dieser Art Zirkel gerade darin bestand, höhere Beamte der US-Regierung zu erpressen. Damit sind einige mögliche Verbindungen zwischen USA und Israel angedeutet, mehr und Konkreteres ist hier zu finden:

https://warprofiteerstory.blogspot.com/p/war-profiteers-and-israels-bank.html

Jeder Mensch und jeder Staat hat Ansprüche – problematisch wird es, wenn der verbrecherische Mensch oder Staat geschützt werden, es würde «unilaterale Rechtsordnung» bedeuten, was etwa einen so grossen Widerspruch bedeutet wie «unilaterale Sicherheitsordnung» oder die Gleichsetzung der Organisation eines Staates mit der eines Mafia-Clans. Welche Art Mensch ist im Westen für einen höheren oder höchsten Polit-job geeignet: Er ist gezwungen, am Laufmeter in mehr oder weniger geschliffener Sprache Widersprüche, Lügen und Banalitäten von sich zu geben und gleichzeitig verbrecherische Dinge zu tun und sie verbergen.

Von wem werden Sie gesteuert, wenn Sie – via Medien – von USA & Israel gesteuert sind? Sie sind vermutlich der Ansicht, von Staaten und nicht von – privaten – Finanzkreisen mit Welt-Beherrscher-Ambitionen.

Geld grundsätzlich

Geld ist ein abstraktes Zahlungsmittel: Es repräsentiert den Gegenwert – das Äquivalent – einer Sache: Als Münzen und Scheine (goldgedeckt oder nicht) oder digital. Geld hat dann einen Sinn, wenn man damit etwas kaufen – in seinen Besitz, Gebrauch – bringen kann. Die Frage, wie komme ich zu Geld, hat eine gewisse Lebensnotwendigkeit, da es notwendig ist, um den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Um uns besser vorstellen zu können, was mit Geld bewirkt werden kann, können wir uns vorstellen, was Geld in den Händen Satans bedeutet und was in den Händen Gottes. Eine tragische Dimension hat Geld angenommen, wenn es dazu benutzt wird, das geistige oder materielle Leben der Menschen einzuschränken, mit dem Ziel, durch den Betrug an ihnen, zu noch mehr Geld und Macht zu kommen.

Da Geld nicht die Sache selber ist, sondern das Mittel, mit dem etwas Reales verwirklicht werden kann, offenbart sich der Charakter eines Menschen in den Zielen, die damit verfolgt werden. Wie er sich auch darin zeigt, wie jemand zu Geld kommt bzw. gekommen ist.

Geld ermöglicht ein Besitz- oder Verfügungsverhältnis zu Sachen und Menschen: Es ermöglicht eine Welt gemäss meinem Willen oder dem meiner Gruppe – insofern dieser Wille zum Nachteil der Allgemeinheit ist, kollidiert er mit dem Willen des Staates. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder kontrolliert die Regierung diese Geldmacht oder diese Geldmacht die Regierung; wenn eine Geldmacht die Regierung kontrolliert, kann das natürlich nur versteckt und nicht offen geschehen, insbesondere dadurch, dass willige Politiker mediale Unterstützung erhalten.

Kann man sich eine Gruppe vorstellen, die den Ehrgeiz hat, die Welt zu beherrschen und wie würde sie vorgehen? Kann man sich eine staatliche Grossmacht mit diesem Ziel vorstellen? Was sollte sie sich davon versprechen? Schliesslich bedeutet Ausübung von Macht nicht viel anderes, als andere Bevölkerungen oder Staaten dazu zu bringen, zu ihrem eigenen Nachteil zu handeln – da kann der Aufwand den Ertrag leicht übersteigen, insbesondere wenn man bedenkt, dass es bedeutet, sich weltweit Feinde zu machen.

Hingegen kann man sich vorstellen, dass eine Gruppe Weltbeherrschungsambitionen hat, die im Geldwesen und im Handel – übernational – zu beträchtlicher Macht gekommen ist und diese immer weiter ausdehnen möchte, man darf hier zum Beispiel an mächtige – übernationale – Bankiers-Familien denken, deren Verbindung durch Abstammung besteht und deren Prestige- und ideologisches Projekt ein westlicher Kleinstaat im arabischen Raum ist.

Was wir in den USA seit 1913 (Gründung der Fed) vorfinden, ist die Verschmelzung einer staatlichen Grossmacht mit einer übernationalen privaten Finanzmacht zum Zwecke der Weltherrschaft oder anders ausgedrückt: eine übernationale private Finanzmacht, die eine staatliche Grossmacht gekapert hat. Die Synergien sind beträchtlich; dass der Staat, das heisst, das Gemeinwesen oder die Bevölkerung bei dieser Kombination zweiter macht, ist leider vorgezeichnet, wenn man an die Mentalität der besagten übernationalen Finanzmacht denkt. Es gilt wieder einmal das Sprichwort: Der zu Pferde gesetzte Bettler hetzt sein Tier zu Tode.

Wir vertreten das Gute und die Demokratie und wer unsere Politik nicht gutheisst, ist gegen das Gute und die Demokratie

Wenn Sie damit auftreten, Sie würden das Gute oder die Demokratie vertreten und die Leute fangen nicht gleich an zu lachen, haben Sie schon gewonnen und eine weitere politische Auseinandersetzung erübrigt sich, denn natürlich kann niemand gegen Ihre Politik sein, weil Sie derjenige sind, der das Gute oder die Demokratie vertritt und weil alle für das Gute oder die Demokratie sind bzw. alle die gegen das Gute oder die Demokratie sind, die Bösen sind. Das tönt einfach, aber der Welt-Hegemon USA macht es so – und in seinem Fahrwasser zum Beispiel die grün-rote Regierung Deutschlands.

Aufgrund der Darstellung dieser politischen Methode wissen die Staatenführer dieser Welt jetzt auch, warum es nötig ist, ihren eigenen Staat den USA unterzuordnen: Es ist nötig, den eigenen Staat den Zielen der USA unterordnen, weil die USA Demokratie, Freiheit und Menschenrecht vertreten.

Sie fragen sich jetzt vielleicht, wo wir denn da sind, wenn ein Mörder, Betrüger und Dieb in den Medien als Verbreiter von Demokratie, Freiheit und Menschenrecht verkauft wird. Zwei Weltkriege haben eine entscheidende Rolle gespielt – und jetzt würde eigentlich nach demselben Muster der dritte anstehen, der aber vermutlich ausbleiben wird, weil die übernationale Elite des Exzeptionalismus mit ihrem staatlichen Zentrum USA keine Allianz zusammengebracht haben, die siegreich sein kann.

Wie lange kann mit Ideologie, wie lange mit Geld und wie lange mit den Medien betrogen werden? Klar ist, dass Betrug destruktiv ist und je umfangreicher und tiefer er ist, um so destruktiver. Vielleicht könnte der Betrug mit Ideologie, Geld und Medien endlos weitergehen – aber die Welt würde von einem Paradies immer mehr zu einer Hölle werden, in der Satan das Szepter schwingt.

Wie lange noch, denken Sie, werden Sie von einer übernationalen Betrugselite mit der Ideologie des Exzeptionalismus profitieren können, die ihren Einfluss dem Geld verdankt mit dem sie unter anderem die Medien beherrscht? Diese Frage richtet sich an die Betrogenen, die vom Betrug profitieren – wir müssen allerdings bedenken, dass es auch Betrogene gibt, die vom Betrug nicht profitieren, es handelt sich leider um 85% der Weltbevölkerung, Tendenz zunehmend.

Die Führungskräfte von USA & NATO & EU sind von Eseltreibern zu Eseln mutiert. Aber sie haben es noch nicht ganz realisiert. Ich frage mich seit September 2023 definitiv, woher sie das Selbstbewusstsein nehmen, mit dem sie immer noch auftreten. Natürlich, den Dollar, SWIFT und die Medien haben sie noch – aber ihr Problem ist, dass andere Staaten von diesen westlichen Errungenschaften, die zu Herrschaftsmitteln geworden sind, sich schon weitgehend emanzipiert haben und dieser Prozess noch lange nicht abgeschlossen ist – an dessen Ende werden eine USA ohne weltherrschaftlichen Dollar stehen, da wird einiges anders werden auf der Welt und speziell in diesem Land selber.

Unterdessen redet Frau Baerbock in Kiew (2.10.2023) von einer EU, die sich von Lugansk bis Lissabon erstreckt. Frau Baerbock, haben Sie denn, um sicherzugehen, dass Ihre Einschätzungen richtig sind, vorher auch die USA gefragt? Ich meine nicht wegen der Überlegung ‘was wäre die Welt ohne Israel?’, sondern wegen der Überlegung, dass ohne die USA die momentane rot-grüne Regierung etwa das wäre, was Israel ohne die USA wäre – nämlich, nicht vorhanden. Vielleicht, Frau Baerbock, fragen Sie sich, was Israel mit der Ukraine zu tun habe? Etwa dasselbe wie der Versuch der USA den Nahen Osten umzugestalten. Was war denn im Nahen Osten das Ziel? Dasselbe wie beim Westputsch in der Ukraine: Die physische und materielle Unversehrtheit der Bevölkerung der Ukraine zu gewährleisten bzw. deren geistiges und materielles Sein auszuweiten, das heisst, ihnen Demokratie, Freiheit, Menschenrecht zu bringen, anders ausgedrückt, die Herrschaft des Westens. All dem steht Russland im Wege – aber es steht auch der physischen und materiellen Sicherheit der Bevölkerung im Westjordanland, Gaza-Streifen und Ostjerusalem im Wege, denn diese kann nur durch eine westliche, das heisst, eine US-amerikanische/israelische Herrschaft über den Nahen Osten gewährleistet werden – ist es nicht so, Frau Baerbock? Natürlich finde ich solche Überlegungen nicht in den westlichen Leitmedien, weil das für die USA und ihren besten Freund, aber auch für Sie und die EU entlarvend wäre. Und die Medien haben nicht die Aufgabe der Information und die Standpunkte von Parteien (zwischenstaatlichen und innerstaatlichen) darzulegen, sondern die «Tatsachen» gemäss dem Wunsch einer – übernationalen, politischen – Gruppe darzustellen. Frage an die – politischen – Führungskräfte von USA & NATO & EU: Warum sollte ich eine Gruppe unterstützen, die Macht über mich will? Was ich will, ist eine politische Führung, die meinem Land und somit mir selber dazu verhilft, mein geistiges und materielles Sein zu entfalten.

Was ist das Wertvolle für eine Gruppe, die Macht über andere Menschen oder Staaten anstrebt?

Was wird dadurch weniger wert oder wertlos, dass Macht als das Wertvolle gilt? Da Macht unilaterales Eingreifen in das Leben anderer Menschen oder Staaten bedeutet, wird das, was als wertvoll gilt, aufgespalten: Denn für die eine Seite besteht das Ziel darin, anderen Menschen oder Staaten vorzuschreiben, was sie zu tun, zu lassen oder zu denken haben und für die andere ist das Wertvolle, ein eigenständiges Leben zu führen.

Welchen Wert hat das Recht für eine Gruppe, die nach Macht strebt? Etwa den gleich grossen Wert wie Wahrheit: Da Wahrheit und Recht die Menschen auf die gleiche Ebene stellen (wenigstens insofern unter Recht Rechtsgleichheit verstanden wird), sind sie für das Ziel, sich selber oder die eigene Gruppe über die anderen Menschen zu stellen (= Macht) wertlos oder hinderlich.

Welche Bedeutung haben Demokratie, Freiheit und Menschenrecht für eine Gruppe, die nach Macht strebt? Was hat das Eingreifen in das Leben anderer Menschen und Staaten mit der Verbreitung von Demokratie, Freiheit und Menschenrecht zu tun? Was wollen Frau Baerbock und ihre Vorgesetzten anderes antworten als Folgendes: Die USA hätten durch ihr Eingreifen in Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen, Ukraine der Bevölkerung etwas Gutes getan, sie hätten das geistige und materielle Sein dieser Staaten bereichert, dazu sei es nötig gewesen Hunderttausende von Leben physisch auszulöschen und halbe Städte dem Erdboden gleichzumachen. Zur Verbreitung von Demokratie, Freiheit und Menschenrecht gehöre auch die Sprengung der Energie-Pipeline Northstream 2 durch die USA. Der Vorwurf den Frau Baerbock und ihre Vorgesetzten an Russland, China und den Iran richten, ist, dass diese Staaten noch nicht den von den USA angestrebten Zustand erreicht haben, wie ihn Deutschland schon erreicht habe, denn in ihm seien Demokratie, Freiheit und Menschenrecht verwirklicht. In Deutschland zeige sich die Freiheit, die der Westen dem Nicht-Westen bringe am Klarsten, denn Freiheit bedeute auch Souveränität und Eigenständigkeit des Staates.

Nehmen wir an, es gebe eine mächtige – übernationale – Gruppe deren Ziel Macht über andere Menschen oder Staaten ist – wie kann jemand in dieser Situation politisch Karriere machen? Da möchte ich Sie bitten Frau Baerbock, Frau Merkel oder Herrn Macron (um drei Beispiele zu nennen) zu fragen und zugleich die Frage anzuschliessen, ob sich die – politische – Karriere mit dem Dienst an der eigenen Bevölkerung vertrage oder ob sie ein Doppelleben und Falschheit erfordere?

Die Herrschaftsform des Westens

Der Westen – im Unterschied zum Nicht-Westen – wird von einem übernationalen Clan beherrscht. Kann daraus gefolgert werden, der Westen habe eine andere Ideologie als der Nicht-Westen oder gar, bei den westlichen Staaten handle es sich um Demokratien, die nicht-westlichen Staaten hingegen hätten Regierungen, die zum Schaden ihres Volkes leben würden? Aber ich nehme an der Dr. phil. und der Chefredakteur der Bildungsbürgerzeitung würden auf die Einschätzung hin, der Westen werde von einem übernationalen Clan beherrscht, nur maliziös lächeln oder sie würden den Verfassungsschutz alarmieren, denn es handelt sich immerhin um den Vorwurf, die nationalen Regierungen würden gegen ihre eigene Verfassung handeln – was in die Nähe von Verschwörungstheorie gerückt werden kann.

Regiert Deutschland sich selber? Oder regieren die USA sich selber?

Wenn eine – nationale – Regierung nicht im Interesse ihrer Bevölkerung handelt, gibt es drei Möglichkeiten: Entweder arbeitet die Regierung mit einer innerstaatlichen Gruppe zusammen, die das Volk ausbeutet oder es handelt sich um das Diktat eines anderen Staates oder die Bedingungen werden von einem übernationalen Finanz-Syndikat gestellt. Anschliessen könnte man die Frage, ob sich eine Regierung, die zum Schaden des Volkes handelt, sich überhaupt lange halten könnte?

Wodurch kann eine Elite glänzen, die keine intellektuelle Auseinandersetzung führen will? Merkmal einer Betrugs- oder Gewaltherrschaft ist, dass sie die Probleme, die sich daraus ergeben keinesfalls auf die Ebene einer intellektuellen Auseinandersetzung bringen will – ihre Methode ist, Leute, die den Nutzen ihrer Gruppe in Frage stellen, aus dem Weg zu räumen, sei es juristisch, mit Gewalt oder durch soziale, finanzielle oder geschäftliche Isolierung.

Es ist schwierig, nicht Teil des Betruges und der Lüge zu sein, wenn die Alternative soziales, finanzielles, geschäftliches Abgesägt-sein ist. Klar müssen wir allerdings sehen, dass dieses System nicht statisch ist, sondern Spaltungen erzeugt, die sich vergrössern und den Staat oder das Gemeinwesen schwächer machen, es vergiftet das Zusammenleben.

Die Herrschaftsform des Westens als ein Betrugs- oder Gewaltsystem zu bezeichnen, ist sicher ungewöhnlich, treten doch USA & NATO & EU allenthalben und unaufhörlich damit auf, den Menschen auf der ganzen Welt das Gute in Form von Demokratie, Freiheit und Menschenrecht zu bringen.

Die Aussage ‘Der Westen – im Unterschied zum Nicht-Westen – werde von einem übernationalen Clan beherrscht’ unterstellt eine Herrschaftsform und sagt eigentlich ‘USA & NATO & EU’ würden von einem ‘Clan’ regiert. Was soll das sein, Clan? Eine Abstammungsgemeinschaft oder eine Interessengemeinschaft? Immerhin müssen wir feststellen, dass USA ein Staat sind, NATO und EU hingegen Organisationen. Es gäbe noch den Ausdruck ‘globalistische Elite’, bei dem kein Mensch an Verschwörungstheorie denkt – schliesslich kann diese verantwortlich sein für die weltpolitische Agenda und die geistigen Inhalte von denen die Menschen geleitet sind, das heisst, so gut für die ‘Umgestaltung des Nahen Ostens’ wie die ‘Gender-Ideologie’ oder den Westputsch in der Ukraine – um nur einige Beispiele zu nennen. Dass diese Projekte auf dem Mist von einem einzelnen Staat gewachsen sind bzw. in dessen Interesse liegen würden, wird kaum jemand annehmen. Es stellt sich die Frage des Antriebes oder der Motive der – übernationalen – Gruppe.

Was ist das Wertvolle für die US-Neocons?

Was das Wertvolle ist, hängt damit zusammen, woraus Selbstwertgefühl, Selbstverständnis, Freude und Lust kommen. Befriedigung, Lust, Zufriedenheit, Glück, angenehme Gefühle bedeuten Übereinstimmung mit sich selber. Die Frage ist, auf welchen Vorstellungen und Ideen und auf welcher Haltung gegenüber den anderen Menschen die Übereinstimmung mit sich selber basiert? Ich kann zum Beispiel mit Ideen übereinstimmen, die mir ein Gefühl der Überlegenheit geben, auf dieser Grundlage Macht über andere Menschen anstreben, ihnen ihr eigenständiges Sein wegnehmen und auf diese Weise mit mir selber übereinstimmen, habe aber damit das Sein der anderen Menschen herabgewürdigt und meine Wahrnehmung von ihnen eingeschränkt.

Hochmut und Machtstreben sind orientiert an einer eingeschränkten oder aufgespaltenen Realität: Sie schliessen das Auffassen des Seins als Einheit aus, denn Hochmut und Machtstreben implizieren, dass es Menschen gibt, über denen man steht oder Macht hat – was mit einer bestimmten Einschätzung des eigenen Wertes zu tun hat.

Was kann der Inhalt von Herabwürdigung sein? Der Inhalt von Würdigung ist klar: Es ist das Sein des anderen Menschen oder des Kosmos durch ihr Aufnehmen, Empfangen, Einsehen, Wahrnehmen, Auf-sich-wirken-lassen.

Was kann der Inhalt von Freude (Befriedigung, Lust, Zufriedenheit, Glück, angenehmen Gefühlen) sein, die auf Herabwürdigung basiert? Das eingeschränkte Sein des anderen. Was ist der Inhalt von Freude (Befriedigung, Lust, Zufriedenheit, Glück, angenehmen Gefühlen) für die US-Neocons? Ihr Konzept ist, ‘wir gegen sie’ und ‘wir über ihnen’ – und ihre Freude ist, wenn sie in diesem Konzept Erfolge erzielen.

Sind die US-Neocons hochmütig?

Zu Hochmut gehört die Vorstellung, selber etwas zu haben oder zu sein, das die anderen Menschen nicht haben oder sind und sich aufgrund dessen über ihnen zu fühlen oder als wertvoller. Von besonderer bzw. politischer Bedeutung ist Hochmut, wenn es sich um den Hochmut einer Gruppe handelt und sie sehr einflussreich ist.

Hochmut ist das Gefühl der Überlegenheit – was eine gewisse Aufspaltung bedeutet: In mich selber bzw. die eigene Gruppe und Unterlegene. Worauf stützt sich die Überlegenheit? Allgemein gesagt, auf etwas, das ich bzw. die eigene Gruppe hat und die anderen nicht haben. An sich könnte der Umstand, etwas zu haben, was die anderen nicht haben, erfreulich sein, insofern es etwas für die Allgemeinheit Nützliches wäre und es dieser zur Verfügung gestellt würde. Für den Hochmütigen allerdings ist der Umstand, etwas zu haben, was die anderen nicht haben Ausgangspunkt von Spott und Schadenfreude (= Häme) bzw. Machtansprüchen.

Was ist der geistige Inhalt von Hochmut? Da der Hochmütige in einer aufgespaltenen Welt lebt, stellt sich die Frage, ob sein geistiger Inhalt diejenigen sind, auf die er herabblickt? Vielleicht besteht der Lebensinhalt des Hochmütigen aus Reisen, Villen, Kultur oder einer Briefmarkensammlung, vielleicht aber auch aus dem Eingreifen in das Leben anderer Menschen oder Staaten – in diesem Fall wären sein Lebensinhalt andere Menschen oder Staaten, die er ihres eigenständigen Seins beraubt.

Wie muss eine Ideologie beschaffen sein, die den Hochmut befriedigt? Sie muss einen geistigen Inhalt haben, der es erlaubt, sich über andere Menschen zu stellen und im radikalen Fall ein Kriterium einführt, durch das andere Menschen zum vornherein ausgeschlossen sind; das wird zum Beispiel durch einen Gott gewährleistet, der die eigene Abstammung über die der anderen Menschen gestellt hat.

Wenn jemand glücklich oder zufrieden ist, stimmt er mit sich selber überein. Die Frage ist, ob seine Übereinstimmung mit sich selber die anderen Menschen würdigt oder herabwürdigt?

Wodurch sich jemand mit sich selber übereinstimmend fühlt, hängt mit der eigenen Weltanschauung (Ideologie, Religion, Selbstverständnis) zusammen. Wenn zum Beispiel eine Ideologie oder Religion ihren Anhängern sagt: Unser Gott hat unsere Abstammung über die der anderen Menschen gesetzt, dann würdigen sie die anderen Menschen oder Staaten herab. Und wieder stellt sich die Frage: Woraus kommen Freude und Zufriedenheit tatsächlich? Aus dem «geistigen» Inhalt, der die Herabwürdigung erlaubt oder aus den anderen Menschen denen gegenüber man mit dem Gefühl der Überlegenheit oder der Macht auftreten kann? Wenn jemand oder eine Gruppe etwas darstellen möchte, ohne den eigenen Geist auszuweiten, besteht der Kunstgriff darin, mit etwas eine Einheit zu machen durch das sie sich über die anderen Menschen stellen können (zum Beispiel die Abstammung). Sich im Geiste über die anderen Menschen zu stellen, ist meistens an den Wunsch gekoppelt, sie auch real zu beherrschen, das heisst, Macht über sie zu haben. Ebenso wichtig wie der ideelle Grund, der erlaubt, sich über die anderen Menschen zu stellen, ist der reale Rückhalt und die Selbstvergewisserung durch die Gruppe.

Gibt es eine Übereinstimmung mit sich selber, die auf Widersprüchen, Lügen und Illusionen basiert? Klar ist, dass Übereinstimmung mit mir selber im Sinne von Freude, Lust, Befriedigung ohne weiteres aufgrund von Widersprüchen, Lügen und Illusionen möglich ist. Womit stimme ich durch Widersprüche, Lügen und Illusionen überein? Wenn ich antworte ‘mit mir selber’, was soll dann das ‘ich selber’ sein? Ein unendliches Geistwesen oder ein hämischer Irrer, der sich selbst bzw. seine Gruppe zum Absoluten gemacht hat?

Wie geht eine durch Ideologie, Religion oder Abstammung über die anderen Völker und Staaten erhobene Gruppe, wenn sie sehr einflussreich ist, mit der Welt um? Interessant ist zunächst die Frage, wodurch sie so einflussreich ist, denn durch geistige Überzeugungskraft kann sie es nicht sein, wenn Ausschluss das Prinzip ihres Konzeptes ist. An dieser Stelle würde ich vorschlagen: Fragen Sie Victoria Nuland und ihre Artgenossen von den US-Neocons: Wie sind die US-Neocons zu ihrem weltdominanten Einfluss gekommen? Ein kleines Stichwort möchte ich hier geben: $.

Was haben die USA der Welt zu bieten und was BRICS?

Widersprüche, Illusionen und Lügen beziehungsweise Regimechange, Krieg und Strafmassnahmen zu bieten, ist für den Teil der Welt, der darunter leidet, nicht sehr verlockend.

Man kann von einer Hegemonie – der Welthegemonie – erwarten, dass sie im Namen von Demokratie, Freiheit, und Menschenrecht auftritt, aber nicht, dass sie ein Interesse daran hat, das zu verwirklichen – weil dann ihre Hegemonie dahin wäre. BRICS hingegen ist nicht darauf angewiesen, Menschen und Staaten zu belügen, weil die Ziele, die dieser Zusammenschluss von Staaten verfolgt, die Ziele aller Bevölkerungen und Staaten sind.

BRICS ist dem Konzentrationsprozess von Kapital und übernationaler Zentralisierung politischer Gewalt auf der Welt entgegengesetzt. In diesem Zusammenhang muss gefragt werden, wer für den Konzentrationsprozess von Kapital und übernationaler Zentralisierung politischer Gewalt auf der Welt verantwortlich ist bzw. sie leitet – denn die nationalen Regierungen können es nicht sein. Daraus kann abgeleitet werden, dass in den westlichen Staaten (NATO- und EU-Staaten) die offiziellen nationalen Regierungen nur Entscheidungen fällen, die von anderer – informeller – Stelle vorgegeben wurden. Glaubt jemand, dass die – aussenpolitische – Agenda der USA von ihren offiziellen Regierungen geplant wurde (sagen wir seit 1917)?

Exzeptionalismus und Demokratie

Bedeutet Exzeptionalismus das gleiche wie Oligarchie? Die Ideologen und Vertreter des Exzeptionalismus würden das strikt verneinen mit dem Hinweis, ihre Sonderstellung auf der Welt beruhe auf ethischer Überlegenheit.

Demokratie herrscht dann, wenn die politischen Entscheidungen der Regierung den Willen des Volkes ausdrücken oder anders gesagt, wenn Übereinstimmung herrscht zwischen Volk und Regierung oder wieder anders ausgedrückt, wenn das Volk nicht durch eine – übernationale – Gruppe betrogen wird. Es stellt sich die Frage, ob eine Staatsform mit den Merkmalen ‘Allgemeine Wahlen, Gewaltenteilung, Grundrechte’ eine Garantie dafür ist? Die Frage ist, ob die herrschende Klasse – sei sie national oder übernational – daran interessiert ist oder zulässt, dass die Bevölkerung gut informiert ist und ihren Verstand anwendet? Wenn sie es verhindern will, ist davon auszugehen, dass sie der Bevölkerung etwas verheimlicht bzw. sie betrügt – beides ist dem Volkswillen, das heisst, der Demokratie, entgegengesetzt.

Die Bevölkerung des Westens hält Exzeptionalismus für Demokratie – was ist daraus zu schliessen?

– dass die Vertreter des Exzeptionalismus über grosse manipulative Fähigkeiten verfügen, sonst würden sie wegen ihrer Widersprüche als lächerliche Demagogen erscheinen

– dass ein Zirkel von Betrügern die Weltpolitik bestimmt.

– dass diese Gruppe über ausserordentliche finanzielle Ressourcen und Beziehungen für Public Relations – will sagen Beeinflussung der Öffentlichkeit – verfügt

Exzeptionalismus und Glaubensreligion

Dem Exzeptionalismus geht es nicht um Respektierung der Menschen oder Staaten, sondern um ihre Umformung, so dass sie der eigenen Macht unterliegen: es geht nicht um bilaterale Abmachungen, sondern um unilaterales Aufoktroyieren. Um eine bestimmte Politik zu realisieren, ist mehr oder weniger das Einverständnis der Bevölkerung nötig – wenn dieses Einverständnis auf tendenziöser Berichterstattung der Medien, Unterlassung von Information oder Lügen basiert, handelt es sich um einen Glauben, in den die Bevölkerung versetzt wurde: Der Bevölkerung wird zugemutet, sich an Glaubensinhalten, die einer bestimmten Gruppe Vorteile bescheren, zu orientieren und nicht an der souveränen Realität – die zum Beispiel die Bevölkerung selber darstellen würde.

Wie viele Gruppen oder Staaten mit der Ideologie des Exzeptionalismus gibt es auf der Welt? Anders gefragt: Welches ist die Voraussetzung dafür, in das Leben anderer Staaten einzugreifen, mit dem Ziel Macht über sie zu haben und zu fordern, die eigenen Positionen seien unantastbar?

– eine entsprechende Ideologie

– der Status einer militärischen Grossmacht

– eine durchdringende übernationale Finanz-, Geschäfts- und Beziehungsmacht und dadurch Macht über die Medien.

Der Exzeptionalismus ist auf eine geschlossene mediale Wand angewiesen und auf die Unterdrückung von Information und Gegenmeinungen – wenn seine Positionen offen diskutiert würden, käme zu Tage, dass sie widersprüchlich und gegen das Interesse der Menschen und Staaten gerichtet sind. Die Masche des Exzeptionalismus ist immer dieselbe: Es werden Böse deklariert, die durch die Guten bekämpft werden müssen. Natürlich sind die Bösen diejenigen Staaten und Personen, die ein eigenständiges, selbstdenkendes, souveränes Sein gegenüber einem Dasein als Knechte des Exzeptionalismus vorziehen, das heisst, die «Bösen» wollen nicht nach den Vorgaben einer Gruppe leben, die ihr geistiges und materielles Sein einschränkt und sich für etwas Besseres hält.

Welche Bedeutung hat das Wort ‘Demokratie’ für eine Gruppe, deren Ziel Macht über andere Staaten ist, hegemonial ausgerichtet ist und die Ideologie des Exzeptionalismus vertritt? Sie wird unter ‘Demokratie’ nicht ‘Regierung gemäss dem Willen des Volkes’ verstehen können, denn der Wille des Volkes ist nicht, dass eine ausländische Macht das eigene Land regiert. Wenn eine politische Gruppe positiv besetzte Begriffe braucht, um mit ihnen Zustimmung zum Eingreifen in das Leben anderer Staaten zu erreichen, aber die wahre Absicht nur Ausweiten des Herrschaftsbereichs ist, dann handelt es sich bei dieser Gruppe um eine simple Betrügerin oder Lügnerin.

Konfuzius sagt: Wenn Worte ihre Bedeutung verlieren, verlieren Völker ihre Freiheit. Er hätte auch sagen können: Wenn Worte durch Politiker und Medien sinnentleert verwendet werden, verlieren Völker ihre Freiheit.

Die NATO muss sich gegenüber denen verteidigen, auf die sie ihre Macht ausdehnen will

Wir können daraus schliessen, dass die ‘Organisation des Nordatlantikvertrags’ sehr wohl ein Verteidigungsbündnis ist: Die Organisation – unter der Führung der USA – verteidigt das Finanzsystem der westlichen Welt, das auch bestimmt (oder dessen Wille ist, zu bestimmen) unter welchen Regeln auf der Welt gewirtschaftet und gehandelt wird.

Eine elitäre – übernationale – Gruppe benützt die Ressourcen des Staates, das heisst, der Bevölkerung, für die Ausweitung ihrer finanziellen und wirtschaftlichen Macht. Was meinen Sie dazu, Herr Stoltenberg? Sie werden antworten: Irre Verschwörungstheorie, schliesslich sei in den – westlichen – Medien Tag für Tag zu lesen, für was die NATO stehe und das sei nicht Eingreifen in das Leben anderer Menschen und Falschheit. Gerade er und sein Vorgänger Rasmussen wüssten das am besten, weil sie enge Verbindungen zum Bankwesen haben. NATOZISMUS bestehe keineswegs darin, mit militärischen Mitteln jene Mächte zu zähmen, die dem Aufbau eines weltweiten Kreditgeber-Kartells im Wege stehen. Und schon 1939 sei es nicht darum gegangen, europäische Staaten gegen Russland zu lancieren.

Seien wir ehrlich, Herr Stoltenberg, was hat die NATO der Welt zu bieten? Wahrheit als Währung einer elitären Finanzsekte. Bei der Ukraine würde niemand an Finanzsekte denken oder höchstens als Ort mit hohen Geldwäschefähigkeiten und doch bestehen erstaunliche Analogien zu Israel: Eine Regierung, die sich gegen die Bevölkerung abgrenzt, deren Territorium sie beansprucht; ist natürlich Rassismus.

Du Jens, wenn ich so sagen darf, was mich bei dir und deinen hochgestellten Freunden und Freundinnen immer wieder erstaunt, ist das nette Äussere und die satanischen Handlungen – wie geht das, frage ich mich? Die mir einleuchtende Antwort ist folgende: Es handelt sich um menschliche Automaten. Das Erleben des Automaten ist mechanisch, nicht dynamisch: das, was ihm die Gefühle gibt, sind starre Ideen oder Vorstellungen, nicht das Erleben der Aktualität eines geistig-sinnlichen Austausches: ein geistiger Austausch oder Kommunikation wird nicht oder nur scheinhaft oder nur kontrolliert oder selektiv zugelassen. Im Automaten läuft ein Programm ab, das alles ausblendet und abwehrt, das seine eingeschränkte Welt in Frage stellen könnte. Der Automat kann die anderen Menschen und den Kosmos nicht aufnehmen, empfangen, einsehen, wahrnehmen, auf-sich-wirken-lassen, weil dieser Austausch und diese Kommunikation es unmöglich machen würden, in einer eingegrenzten Welt zu leben. Es stellt sich die Frage: Was ist die Realität für ihn? Ein bisschen Macht und Unterwerfung und Gruppenorientierung.

PS: Zur Logik des menschlichen Automaten (Typ Satan) passt der Titel dieses Textes.

Welche Auffassung des Menschen ergibt sich aus dem Selbstbild der USA?

Aus dem Selbstbild der USA ergibt sich die Auffassung, dass es Menschen gibt, die über anderen Menschen stehen, denn sie selber stehen über den anderen Bevölkerungen und Staaten dieser Welt. Erstaunlich ist, wie jemand, der das zur Kenntnis nimmt, der Ansicht sein kann, das Eingreifen der USA in das Leben anderer Bevölkerungen und Staaten könne etwas mit der Verbreitung von Demokratie zu tun haben. Immerhin bedeutet Demokratie eine Rechtsordnung, in der niemand über jemand anderem steht, sowohl innerstaatlich als auch zwischenstaatlich. Aber es gibt viele, die bereit sind, Satan anzubeten, wenn er die mächtige Partei ist.

Die Auffassung, dass es Menschen gibt, die über anderen Menschen stehen, ist natürlich rassistisch, aber sie entspricht der jüdischen Ideologie. Ist der US-amerikanische Exzeptionalismus autochthon oder steht er in Zusammenhang mit der Ideologie Israels?

Religion und Politik – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Religion ist ein geistiges Konzept, es sagt den Menschen, was sie selber, die anderen Menschen und die Welt seien, was der Sinn, was Gut und Böse, Wahr und Falsch und was das Wertvolle sei. Unter Politik könnte man das Verfolgen von Zielen verstehen, die die Gemeinschaft und das Zusammenleben der Menschen betreffen.

Religion ist nicht an einen staatlichen Rahmen gebunden, Politik hingegen betrifft die Steuerung eines Gemeinwesens, handle es sich um einen Staat, einen Stamm oder ein Konglomerat von Staaten. Ein geistiges Konzept, das die Menschen eines Staates eint, ist dem Wohlergehen des Staates höchst förderlich – sofern es nicht gegen einen anderen Staat oder andere Staaten gerichtet ist.

Welche geistige Identität stiftet der Welt-Hegemon USA, worin vereinigt er die Welt?

Anders gefragt: Welches ist das geistige Konzept der USA? Ein geistiges Konzept sagt den Menschen, was sie selber, die anderen Menschen und die Welt seien, was der Sinn, was Gut und Böse, Wahr und Falsch und was das Wertvolle sei. Handelt es sich bei der Direktive ‘wir stehen über den anderen Bevölkerungen und Staaten dieser Welt’ um ein geistiges Konzept? Dass mit einem solchen Konzept eine Identität gestiftet werden kann, in der die Welt vereinigt ist, werden nicht viele Leute glauben. Handelt es sich bei den Steuermännern der USA bloss um eine Sekte, deren Botschaft an die Welt ist: Wir wollen Macht über euch, aber ihr werdet nie vollwertige Mitglieder sein können.

Kann der Wille, über andere Macht zu haben, einem geistigen Konzept entspringen?

Konkret können wir fragen: Gibt es eine theoretische oder geistige Grundlage auf der die Machtansprüche der USA über die Welt beruhen? Auf jeden Fall kann der Wille, über andere Macht zu haben, in ein geistiges Konzept verkleidet sein – im Falle der USA ist es die Masche, ihr Eingreifen in das Leben anderer Bevölkerungen und Staaten habe das Ziel der Verbreitung von Demokratie, Freiheit und Menschenrecht.

Klar ist, dass die Bevölkerung an der Lösung von Problemen interessiert ist und nicht an Problemen, die dadurch geschaffen werden, dass eine Gruppierung von Personen Macht über ganze Bevölkerungen und Staaten beansprucht. Wenn eine solche Gruppierung auf der Welt dominant ist, können sachliche Probleme gar nicht wirklich angegangen werden, weil eine solche Gruppierung alles und jedes unter machtpolitischen Gesichtspunkten betrachtet: Es bedeutet, gegeneinander arbeiten, nicht miteinander oder anders gesagt, zum Nachteil des andern zu leben, nicht zu seinem Vorteil.

Religion und Politik unter dem Gesichtspunkt des Schaffens von Recht

Wenn ein Staat sich gegen die Bevölkerung abgrenzt, deren Territorium er beansprucht und den Anspruch auf dieses Territorium aus der Religion herleitet, will sagen, von einer allmächtigen Gottperson, die ihr dieses Land versprochen habe, dann ist das ein Rechtsverständnis, das das Prinzip der Rechtsgleichheit verneint.

Kann ein geistiges Konzept politisch motiviert sein?

Wenn ein geistiges Konzept durch eine Gottperson gestiftet wurde, wird man sagen, es handle sich um Religion, nicht um Politik. Was aber, wenn die Einführung dieser Gottperson politische Gründe hatte: Politisch motiviert, würde heissen, ein bestimmtes Volk oder Gemeinwesen betreffend und mit dem Ziel verbunden, dieses zu steuern. Im Fall der jüdischen Religion liegt dieser Gedanke nahe, weil die Gott-Person zwar allmächtig ist, sich aber nur an das jüdische Volk wendet. Insofern kann man sagen, dass jeder – archaische – Stammesgott nicht nur ein religiöses, sondern auch ein politisches Konzept verkörpert(e).

Was ist die Bedeutung von ‘Geist’ für ein Volk, das von sich selbst die Idee hat, es stehe über den anderen Völkern? Welches Verhältnis zu den anderen Menschen ergibt sich aus diesem Selbstbild? Womit wir wieder am Anfang dieses Textes wären oder bei der Anschlussfrage: Will sich Geist von den anderen Menschen abgrenzen?