Russland sollte aufpassen, dass die Weltmeister im Organisieren von Kriegen sich nicht mit verschmitztem Gesicht die Hände reiben

Das könnte zum Beispiel dann der Fall sein, wenn in Europa zum dritten Mal ein grosser Krieg ausgetragen wird, das heisst, europäische Mächte aufeinander losgehen und die USA zum dritten Mal unbehelligt davonkommen. Von Russland aus ein europäisches Land anzugreifen, würde den NATO-Bündnisfall auslösen. Ausserdem wäre es wünschenswert, wenn sich die Wut der europäischen Bevölkerungen nicht gegen Russland, sondern gegen ihre tatsächlichen Unterdrücker wenden würde.

Das allgemeine Problem ist, dass es vermutlich unmöglich ist, zu bewirken, dass Teufel aufeinander losgehen – der Idealfall für die Welt wäre nämlich, dass ein Kampf der USA gegen Israel ausbrechen würde.

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Auf welchem Ast sitzen die USA – materiell und geistig?

Die USA versuchen, am Ast zu sägen, auf dem Russland sitzt – aber auf welchem Ast sitzen sie selber? Was gibt Russland seine Macht und was gibt den USA ihre Macht? Die Macht der USA 2024 – im Gegensatz zu 1914 und 1936 – besteht hauptsächlich darin, dass sie mit Dollar bezahlen können: weil andere Staaten auch den Dollar benutzen, aber nicht die Druckerpresse haben.

Existiert eine übernationale Finanzmacht, die das Ziel hat, durch finanzielle Macht politische Ziele zu erreichen? Die USA und das USA-beherrschte Europa waren in der Ära nach 1945 das Zentrum der wirtschaftlichen und finanziellen Macht auf der Welt und das Co-Zentrum der militärischen Macht. Ist Urheberin dieser Macht – bzw. der beiden Weltkriege – eine Finanzmacht, die imstande war, eine übernationale Allianz zu schaffen, die gegen einen Gegner losgelassen werden konnte, der nie bereit gewesen wäre, sich dieser Finanzmacht unterzuordnen? Wenn man das Ergebnis der beiden Weltkriege betrachtet, könnte man es meinen.

Mittlerweile haben sich ausser USA/Europa neue wirtschaftliche Mächte etabliert, insbesondere China: wirtschaftliche Mächte, die nicht bereit sind, sich der westlichen Finanzmacht unterzuordnen. Das heisst, in gewisser Weise steht die machtbesessene, mächtige, übernationale Finanzgruppe von 1914 und 1939 wieder vor der gleichen Herausforderung. Allerdings ist der Ausgang dieses Kräftemessens im Wesentlichen schon entschieden – das gross angelegte Unternehmen, mittels Ukraine Hand an die Unabhängigkeit Russlands zu legen, endet zu Ungunsten der Dollarherrschaft.

Die Feinddefinition ergibt sich aus der Selbstdefinition

Für den Westen sind Russland, China und Iran der Feind, weil diese Staaten sich nicht durch das westliche Finanzkapital beherrschen lassen wollen. Aber warum sollten Russland, China, Iran der Feind der westlichen Bevölkerung sein? Sind sie es, die Europa und den USA keine günstige Energie verkaufen wollen oder Handelshemmnisse aufbauen? Sind sie es, die den Massenmord in Gaza und dem Libanon unterstützen? Sind es Russland, China, Iran, die der westlichen Bevölkerung Ideologien aufzwingen wollen oder ihren Lebensstandard senken und sich daran bereichern?

Auf welchem geistigen Ast sitzen die USA und der riesige geistige Zwerg, der sie beherrscht? Auf dem Ast des Exzeptionalismus – daraus ergeben sich ihre Feinde. Wer Machtausweitung betreiben will, kann seinen Opfern – im In- und Ausland – keinen reinen Wein einschenken. Das heisst, der geistige Ast, auf dem die USA & Israel sitzen, besteht in Falschheit. Das gilt sowohl für ihre Ober- als auch ihre Unterhunde.

Die westlichen Regierungen könnten eines Tages furchtbar schlecht aussehen – aber das kann erst dann wirklich der Fall sein, wenn sich das Volk nicht mehr durch ihre Medien betrügen lässt. Die Politiker – und Medien – sind auf den Glauben der Leute angewiesen, dass das, was sie tun, nützlich sei; anders ausgedrückt, mit Wahrheit, Geist und der Würdigung des Daseins übereinstimme.

Überlegenheit der eigenen Gruppe als Religion, Selbstverständnis und Lebensinhalt

Man stelle sich vor, es gäbe nur Juden auf der Welt.Was wäre ihre Religion oder geistiger Inhalt, woraus hätten sie ihr Selbstwertgefühl? Ich frage das, weil sie an einen Gott glauben, der sie über die anderen Menschen gestellt hat: Wenn es auf der Welt nur Juden gäbe, wäre dieser Gott sinnlos. Zentral für das Selbstverständnis eines Juden ist, sich als Angehöriger einer Gruppe (Abstammungsgemeinschaft) zu verstehen – dieses Verständnis wäre nicht mehr möglich, wenn es auf der Welt nur noch Juden gäbe: Ein Jude müsste sich dann einfach als Mensch verstehen – das aber negiert den Kern des Judentums: Es wäre nicht mehr möglich, sich in Abgrenzung zu anderen Menschen zu definieren. Damit ist auch der Grund angesprochen, aus dem die Juden nicht wollen, dass alle ihren Gott teilen. ‘Wir sind diejenigen, die das haben, was ihr nicht habt’ – diese Selbstdefinition oder dieses Selbstverständnis wäre nicht mehr möglich, wenn alle Menschen auf der Welt Juden wären; das Höchste und Wertvollste könnte nicht mehr der Glaube an einen Gott sein, der die eigene Abstammungsgemeinschaft über die anderen Menschen gesetzt hat.

Für mich – und ich denke, für die meisten Menschen oder Nicht-Juden – ist es nicht leicht, sich in diese Mentalität hineinzufühlen: Sich zuerst als Gruppenwesen und dann als Mensch empfinden, indem eine klare, in Fleisch und Blut übergegangene Grenze, zwischen der eigenen Gruppe und den aussenstehenden, anderen Menschen gepflegt wird. Was ist auf diese Weise das Verbindende zwischen der eigenen Gruppe und den anderen Menschen? Geist kann es nicht sein, denn unter Geist oder Religion wird der Glaube an einen Gott verstanden, der die eigene Gruppe über die anderen Menschen gestellt hat. Da das Allerhöchste und Wertvollste – Gott – diesem Volk sagt, es stehe über den anderen Völkern, ist es zwangsläufig, dass es zu den anderen Völkern den Standpunkt der Überlegenheit einnimmt oder anders ausgedrückt, des Exzeptionalismus. Diese Mentalität kann bei den anderen Völkern nur Antipathie hervorrufen – und wenn sie sich mit Machtansprüchen verbindet, ihre Feindschaft.

Welcher Umgang ergibt sich mit den Menschen, die gegenüber der eigenen Abstammung als minderwertig betrachtet werden? Es wird Wert auf Abgrenzung gelegt – im Weiteren sind die Verhältnisse Macht, Herablassung oder Ignorieren möglich. Die Beziehung der Macht über sie würde an das Verhältnis zu Nutztieren erinnern, da diesen Wesen nicht ein Wert und eine Würde zuerkannt wird, die man sich selber zuspricht. Da die Nicht-Juden kein Interesse daran haben, als minderwertige Opfer der Machtansprüche einer Herrenrasse zu fungieren – ausser jenen, die als ihre Unter-Hunde Karriere machen – wird dies zu um so grösseren Problemen führen, je mehr Macht die Juden haben.

Überlegen sein als Lebensinhalt. Das Tolle beim Lebensinhalt der Überlegenheit ist, dass er aus Beschränktheit oder aus Wahnideen bestehen kann bzw. aus Ideen, die keine Übereinstimmung mit den anderen Menschen oder Staaten aufweisen: Die Wahrheit oder die Realität anderer Menschen oder Staaten können ignoriert werden und man fühlt sich trotzdem – mehr oder weniger – grossartig; allerdings wird auf diese Weise eine Grenze zwischen sich oder der eigenen Gruppe und den anderen Menschen aufgerichtet. Führt die Idee einer Gruppe, wertvoller zu sein als die anderen Menschen zum Wunsch nach realer Macht über sie? Oder anders gefragt, hat der Wunsch, Macht über andere Menschen zu haben, die ideologische oder religiöse Voraussetzung, mehr wert zu sein als sie? Jedenfalls kann der religiöse oder ideologische Glaube einer Gruppe, wertvoller zu sein als andere Menschen, ethische Hemmnisse zur Ausübung von Macht über sie oder andere Staaten beseitigen.

Die Mentalität der Überlegenheit oder Machtansprüche sind der Übereinstimmung mit den anderen Menschen entgegengesetzt – und somit auch der Wahrheit, deren Merkmal die Übereinstimmung von Idee und Gegenstand ist.

Grundsätzlich beansprucht eine Gruppe, die sich anderen Menschen oder Staaten überlegen fühlt, das Mass der Dinge zu sein, das heisst, sie betrachtet ihre Vorstellungen von der Welt und die daraus entstehenden Wünsche als das Absolute. Konkret können wir uns fragen: Wie würde die Welt aussehen und was würde mit den Menschen passieren, wenn die Vorstellungen, die Israel von der Welt hat und die daraus entstehenden Wünsche zum Mass aller Dinge würden?

Der Nahe Osten, ein Pulverfass?

Was soll im Nahen Osten explodieren bzw. wer will aufeinander losgehen? Meiner Meinung nach gibt es dort eher etwas, das implodieren könnte – es sei denn, der implodierende Akteur finde noch die Gelegenheit, von seinen Atombomben Gebrauch zu machen.

Mit dem Massenmörder-Staat militärisch kurzen Prozess zu machen, wäre kein Problem – aber bei Israel handelt es sich um den Sonderstaat der Sonderstaaten, der seine Existenz der Finanzkraft zahlreicher Angehöriger seines Volkes verdankt, von dem etwa 60% ausserhalb Israels wohnen. Das heisst, auch die – westlichen – Medien, die durch diese Finanzkraft beherrscht werden, als auch die Finanzmacht selber müssen in die Überlegungen miteinbezogen werden, um dem verbrecherischen, rassistischen Wahn grössenwahnsinniger Stammespolitiker die Luft rauszulassen. Noch steht ein grosser Teil der westlichen Bevölkerung – insbesondere der USA und Deutschlands – auf der Seite des mächtigen Finanzkapitals, das den Tod von 42’000 palästinensischen Zivilisten erst möglich gemacht hat.

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Die politische Lösung einer Nach-Israel Existenz Palästinas ist kein Problem: Ein demokratischer Staat, der die gesamten Gebiete Palästinas umfasst (das jetzige Israel, Ost-Jerusalem, Westjordanland, Gaza). Das friedliche Zusammenleben von Muslimen, Juden und Christen wird durch das Gebot Mohammeds unterstützt und entspricht insofern einem modernen, demokratischen Verständnis. Der Iran ist keine Demokratie im westlichen Sinne, aber immerhin leben etwa 10’000 Juden auf seinem Staatsgebiet und man hört nie von Problemen.

Wovon ist ein Welt-Hegemon oder Welt-Beherrscher geleitet, der Massenmord unterstützt? Welche Regeln hat diese Ordnung – denn der Welt-Hegemon spricht von einer regelbasierten Ordnung, die er vertrete. Will der Welt-Hegemon durch die Unterstützung des Massenmords «die Rückkehr der Vereinigten Staaten zu einer autarken Weltführung im Status des stärksten Nationalstaates (Trump)» oder will er dadurch «die allmähliche Auflösung der USA in den Institutionen der globalen Welt zum Zwecke der endgültigen Unterwerfung aller anderen, die bereit sind, sich in diese Welt einzufügen (Harris und die Demokratische Partei)»?

Was an den USA ist die Identität der USA und was an den USA ist die Identität seines besten Freundes Israel?

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Implosion im Nahen Osten? Es könnte sich um einen Zwerg und einen Riesen handeln, wobei der Riese sein eigenes Hirn durch das des Zwerges ersetzt hat. Andere für sich denken lassen und dabei seine eigene geistige Selbständigkeit einbüssen, ist grundsätzlich schlecht, speziell dann, wenn der Spiritus Rector die Eigenschaft hat, die Ressourcen oder das Territorium der Bevölkerung zu beanspruchen, gegenüber der er sich abgrenzt.

‘Links’ und ‘rechts’ und die politischen Supporter des Finanzkapitals

Die – territorialen – Grenzen eines Staates sind klar (ausser bei Israel), aber wie steht es mit den Grenzen des Finanzkapitals und seines Einflusses? Finanzkapital ist weniger eine staatlich identifizierbare Grösse als Armee, Bruttoinlandprodukt, Staatshaushalt oder Regierung.

Die Macht des Finanzkapitals – oder des Geldes – hört nicht unbedingt an den Staatsgrenzen auf. Und wenn es einen Club mit Weltbeherrschungsambitionen gäbe, der aber keine Geldmacht ist, dann wäre er noch weniger als ein Papiertiger. Die Macht des Geldes besteht nicht nur in seinem Besitz, sondern auch darin, mit ihm zu handeln (Geldwechsel) oder es zu verleihen und dadurch Verbindlichkeiten zu erzeugen, das heisst, ein Beziehungsnetz aufzubauen.

Wann kann man sagen, ein Staat werde von der eigenen Regierung regiert? Dann, wenn er nicht von einem ausländischen Staat oder einer ausländischen Gruppe regiert wird oder anders gesagt, wenn eine Regierung im Interesse ihres Volkes handelt und nicht zu seinem Nachteil. Daraus, dass die Regierung eines Staates zum Nachteil des Volkes handelt, können wir schliessen, dass es eine Gruppe gibt, die den Staat benutzt, um ihre – privaten – Machtansprüche zu befriedigen. Handeln zum Beispiel die USA oder Deutschland zum Vorteil der Bevölkerung? Wir müssen uns im Klaren darüber sein, dass eine Gruppe, die den Staat dazu benützt ihre – privaten – Machtansprüche zu befriedigen, versucht, Regierungen zu installieren, denen sie ihre Bedingungen diktieren kann – und das soweit ihre Finanzmacht bzw. der Dollar reicht. Ein Erfolg für die Gruppe ist zum Beispiel, wenn sie Regierungen Krieg führen lassen kann gegen Staaten, die darauf bedacht sind, ihre Eigenständigkeit zu behalten. Die Gruppe versucht, Regierungen zu installieren, durch die sie die Macht über die Ressourcen des Staates, zum Beispiel Rohstoffe und ihren Handel, an sich reissen kann, dazu muss die Gesetzgebung, die die Bevölkerung eines Staates vor Ausbeutung – aus dem Ausland – schützt, eingeebnet werden und ermöglichen, die Gewinne möglichst steuerfrei abzuführen; beides durften die Russen unter Jelzin erleben, das heisst, in der Zeit als Russland als demokratisch galt. Der Gipfel dieser These ist, dass die Staaten des Westens gar nicht von ihren eigenen Regierungen regiert würden, sondern von einer übernationalen Gruppe. Und diese Gruppe hängt eindeutig mit Israel zusammen: Wenn ein Staat verbrecherische Handlungen eines anderen Staates billigt, gutheisst oder unterstützt, dann ist er kein Rechtsstaat mehr und handelt nicht mehr im Interesse des Volkes – was nichts anderes bedeutet, als dass er mit staatlichen Ressourcen einen Gruppenegoismus bedient. Wenn kriminelle oder verbrecherische Handlungen durch eine mächtige Gruppe begangen werden, müssen sie als Recht dargestellt werden – denn sonst würde diese Gruppe diskreditiert, das heisst, sie wäre nicht mehr wirklich mächtig, sondern angeschmiert.

Politisch rechts bedeutet traditionell Schutz des Staates vor ausländischem Einfluss. Eine Gruppe, die die Ambition hat, ihre Macht auszuweiten, indem sie in das Leben anderer Bevölkerungen und Staaten eingreift, muss jene Kräfte neutralisieren, die sich dagegen wehren – was insbesondere heisst, politisch rechts muss verteufelt werden: Gender-Ideologie und ‘Geflüchtete’ bilden die Themen, um die eigene Politik als die Politik der ethisch Guten darzustellen und den politischen Gegner als böse; das heisst, es geht nicht darum, Sachpolitik zu machen, sondern den politischen Gegner als ‘böse’ darzustellen und ihn so auszuschalten. So wie das Finanzkapital kennen auch die Medien keine staatlichen Grenzen – und wenn diese beiden Faktoren eine Einheit bilden, lässt sich zum Beispiel bewirken, dass die Bevölkerung sich selber zugunsten einer übernationalen Gruppe in den Nachteil setzt, wenn ihr gesagt wird, dass sie sonst zu den Bösen gehören würde. Zusammenarbeit mit dem Finanzkapital und den Medien wäre eine gute Sache – aber wird verbrecherisch, wenn sie dem Grundsatz folgen: Stammesrecht oder Gruppenmacht steht über dem Staatsrecht. Aufschlussreich ist, dass die Ideologie der Aufhebung der Souveränität der Nationalstaaten, die die Linken predigen, perfekt mit den Anforderungen des internationalen Finanzkapitalismus zusammenfällt. Wie ist das Bestreben, die Grenzen der Nationalstaaten aufzuheben, damit zu vereinbaren, ein Israel zu unterstützen, das sein Territorium ausweiten will, indem es die ansässige Bevölkerung vertreibt und massakriert? Dieser Widerspruch kann einfach erklärt werden, indem einem bewusst wird, dass diejenigen, die verantwortlich sind für die Vertreibung und Massakrierung der Palästinenser zu derselben Gruppe gehören, die das Finanzkapital und die Medien des Westens beherrschen und deren Grundsatz ist: Stammesrecht oder Gruppenmacht steht über Staatsrecht.

Sind die Juden interessiert an Geist?

Als was versteht sich ein Mensch, wenn er seine Abstammung über die der anderen Menschen stellt und dies mit dem Willen eines allmächtigen Gottes begründet? Ist das, was dem Menschen seine Würde oder seinen Wert gibt, die Abstammung? Wer dieser Meinung ist, wertet Geist herab: Wenn es die Abstammung ist, die dem Menschen den Wert und die Würde gibt, dann ist es nicht der Geist.

Kann eine Ideologie oder Religion, die das geistige Sein einschränkt, an Geist interessiert sein? Eine Wesenseinheit mit einer bestimmten Abstammung, das heisst, einer Gruppe, zu machen, ist etwas anderes als eine Wesenseinheit mit dem unendlichen Sein zu machen.

Intellektualität und Falschheit. Welchen Inhalt hat Intellektualität oder wonach strebt sie? Der Inhalt von Intellektualität kann sein, Inhalt – das heisst, das Wahrnehmen der Wahrheit und Realität anderer Menschen oder Staaten – zu vermeiden, zum Beispiel indem das Wahrnehmen oder Würdigen der anderen Menschen oder Staaten ersetzt wird durch das Verhältnis der Macht über sie und dieses Machtverhältnis dadurch begründet wird, es geschehe zum Vermehren des Guten in der Welt.

Was versteht ein Volk, das sich über Religion definiert und sich über sie von den anderen Völkern abgrenzt, unter Geist? Sich über Religion definieren und sich dadurch, sowie die Abstammung, von den anderen Völkern abgrenzen, sind die Merkmale einer Stammesreligion – aber auch des Judentums. Eine Stammesreligion würde heute allgemein als Sekte wahrgenommen – allerdings gilt das nicht für das Judentum, das als Weltreligion gilt.

Womit fühlt sich ein Volk verbunden, wenn es die anderen Völker vom Höchsten und Wertvollsten – das heisst, seinem Gott – ausschliesst? Jedenfalls kann Gott zu den Völkern, die er unter die Juden gestellt hat, nicht das gleiche Verhältnis haben, wie zu dem Volk, das er bevorzugt. Aber welches Verhältnis sollen die Völker zum – allmächtigen – Gott haben, der sie unter ein auserwähltes Volk gestellt hat? Es bleibt ihnen nur, sich gegenüber dem Volk, das Gott auserwählt hat, minderwertig zu fühlen und Gott zu gefallen, indem sie gegenüber dem auserwählten Volk gehorsam sind. Eine weitere Möglichkeit wäre, selber einen Gott zu kreieren, dessen Eigenschaft es ist, alle Menschen gleichwertig zu behandeln – insofern sie an ihn glauben.

Für die Juden ist Gott ein – allmächtiger – Wille, der alles so macht, wie er will – zum Beispiel die Juden über die anderen Völker stellen. Womit fühlt sich ein Volk verbunden, wenn es die anderen Völker durch seinen Gott vom Höchsten und Wertvollsten ausschliesst? Anders gefragt: Was soll das Höchste und Wertvollste – Gott – sein, wenn es etwas ist, von dem die anderen Völker ausgeschlossen werden können: Eine niederträchtige, hinterhältige Idee, durch die das eigene Volk über die anderen Völker gestellt werden kann? Wenn die Juden die ganze Welt für blöd halten, warum sollen sie nicht auch Gott für blöd halten?

Geist im weiten Sinne bedeutet: denken, fühlen, wahrnehmen der anderen Menschen, des Kosmos und von sich selber. Im engeren Sinne ist die Bedeutung von Geist, ein ausgeweitetes oder vertieftes Denken, Fühlen und Wahrnehmen und die Würdigung der anderen Menschen, des Kosmos und von einem selber. Die jüdische Religion bildet zu diesem Verständnis von Geist einen krassen Gegensatz, indem sie nicht eine Wesenseinheit macht mit einem unendlichen Sein, sondern einem aufgespaltenen und der Sinn davon ist, dass der eine Teil über dem anderen stehe oder Macht über ihn habe.

Geistige Ziele und äusserliche Ziele

Unter geistigen Zielen kann man verstehen: Fortschritte machen im Würdigen des Kosmos, der anderen Menschen und von sich selber. Eigentlich würde man meinen, dass Religion den Menschen in diesem Ziel unterstützt – erhebt sie doch den Anspruch, dem Menschen zu sagen, was sein Sinn ist.

Fatal ist, wenn etwas als Religion auftritt, aber bloss äusserliche Ziele verfolgt – und wie könnten die Ziele einer Religion andere als äusserliche sein, wenn ihr Sinn die Überlegenheit eines Volkes über die anderen ist? Wie gross ist die Spiritualität der bestimmenden Fraktion eines Volkes, wenn sie an nichts anderes denken kann und die grössten Anstrengungen unternimmt, um im Land, in dem ihre Vorfahren vor 2500 Jahren einen Staat hatten, wieder einen Staat zu errichten, und zu diesem Zweck bereit ist, die ansässigen Menschen zu vertreiben und 42’000 von ihnen durch Bomben zu töten?

Wie würde eine Ideologie aussehen, die Satan kreiert hat? Sie würde Aufspaltung und Betrug am Menschen bedeuten: Unter dem Namen des Guten, Gottes, Religion, Demokratie, Selbstverteidigung, Freiheit, Menschenrecht das geistige und materielle Sein der Menschen einschränken. Mit einem Wort: Die Ideologie Satans ist – gemäss dessen Wesen – eine Ideologie der Aufspaltung und der Macht. Wenn diese Ideologie oder Wesensart Erfolg hätte, wäre es geistiger Kehricht, der den Gang der Weltgeschichte bestimmt. Meiner Meinung nach werden diejenigen, die ihr Volk an Satan verkauft haben, den Kürzeren ziehen – im weltgeschichtlichen Rahmen.

Netanjahu über Terrorismus (1986)

«In einem Interview vom 30. Mai 1986 in der US-Sendung „Firing Line“ hat sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu über seine Definition von Terrorismus geäußert.

Er sagte, Terroristen würden absichtlich Unschuldige angreifen. Daher sei seine Definition von Terrorismus der systematische und vorsätzliche Angriff, die Ermordung, Verstümmelung und Bedrohung von unschuldigen Zivilisten für politische Ziele.

„Diejenigen, die für die Freiheit kämpfen, setzen nicht auf Terrorismus (…) Diejenigen, die das tun, (…) enden als Herrscher über terroristische Staaten“, so Netanjahu.

Erst am Sonntag hatte Israel erneut den Libanon bombardiert. Libanesischen Angaben zufolge wurden mehr als 50 Städte und Dörfer im Süden des Landes angegriffen und mehrere Orte fast vollständig zerstört.»

https://test.rtde.tech/kurzclips/video/223274-netanjahu-ueber-terrorismus-systematische-ermordung/

Gemäss den Worten, die Netanjahu 1986 geäussert hat, wäre er – 38 Jahre später – der Chef eines Terroristen-Staates. Ich nehme an, Netanjahu würde antworten, bei Worten gehe es nicht um den Wahrheitsgehalt, sondern darum, mit ihnen ein bestimmtes Ziel zu erreichen – diese Logik ist für die jüdische Ideologie kein Problem, weil das Recht ohnehin auf ihrer Seite ist, denn sie begründet eine Zweiklassengesellschaft, in der die Abstammungsgemeinschaft Israels tun darf, was die anderen Völker nicht tun dürfen. Dürfen wir von Herrenvolk oder von Opfervolk sprechen?

PNW will der Welt Demokratie, Freiheit und Menschenrecht bringen

PNW heisst Partei der Niedertracht und Wahnideen und ist auch bekannt unter dem Namen NATO. Oberstes Rechtsprinzip der PNW ist: Wir dürfen, was die anderen nicht dürfen. Wie aus gut informierten Kreisen verlautet, hätte die PNW dieses Prinzip von Israel übernommen.

Die PNW schafft das, was keine übernationale Organisation je schaffte, ihr Erfolg ist in der Weltgeschichte einmalig: Die Menschen und Staaten sind geeint durch Hochmut, Machtstreben, Hinterhältigkeit, Niedertracht, Lügen und Widersprüche.

https://test.rtde.tech/international/223168-nato-droht-nordkorea-fuer-fall/

Wie würde eine Ideologie oder Religion aussehen, die Satan kreiert hat?

Merkmal Satans und seiner Unternehmungen ist, dass bei ihm ‘nicht drin ist, was draufsteht’, das heisst, es steht bei ihm nicht Satan drauf – und das ist das Problem! Satan ist immer bei den anderen Menschen, aber nicht indem er ihr Sein anerkennt und achtet, sondern als Objekten seines Wollens. Was ist der Wille Satans? Strebt er nach Glück, Zufriedenheit, Frieden der Seele, Wohlergehen, innerer Ruhe? Ganz sicher strebt er nach Befriedigung. Und seine Befriedigung ist derart an die anderen Menschen gebunden, dass sein Wohl ihr Schaden ist, oder anders gesagt, ihre Umformung von freien, selbstdenkenden Wesen zu unterworfenen, unterdrückten, verführten, betrogenen Kreaturen, über die er Macht hat.

Wenn Satan eine Ideologie oder Religion kreieren würde, würde das auf jeden Fall Aufspaltung bedeuten: Auf der einen Seite er bzw. seine Gruppe und auf der anderen Seite seine Opfer bzw. die Opfer der Gruppe. Die Merkmale Satans sind Machtstreben und Falschheit – beides lässt sich am besten als Gruppe realisieren, nicht als Einzelperson. Wenn Satan für sich selber Religion, Gott und Gesetze in Anspruch nimmt, kommt kein Mensch auf Satan, vor allem dann nicht, wenn dieser Gott, von dem er redet, nicht ein Stammesgott ist, sondern allmächtig und der Gott aller Menschen.

Die Religion Satans ist erstens eine Aufspaltung in Herrschende und Beherrschte und zweitens ein Betrug an den Menschen. Wenn sie Erfolg hat, handelt es sich um ein Betrugssystem globalen Ausmasses. Wir können uns fragen, handelt es sich mehr um Politik oder Religion?

Natürlich wird eine Gruppe, die die Menschen betrügt – sei sie nun politisch, religiös oder finanziell zu nennen – ihren Argwohn wecken. Um dem entgegenzutreten, kann der Welt-Hegemon oder können die Vertreter des Exzeptionalismus in den Gesellschaften und Staaten, die sie infiltriert haben, Gesetze ins Leben rufen, die es erlauben, jene Leute, die ihre Politik in Frage stellen – strafrechtlich – zu verfolgen, denn sie bilden eine Gefahr für ihre politische Macht. Hier sollten wir beachten, dass sich grosse Intellektualität aufs Wunderbarste mit Falschheit und Machtstreben verträgt – unverträglich allerdings sind sie mit einem ehrlichen Charakter. Philosophie, die diesen Namen verdient, ist Falschheit ein Dorn im Auge!

Könnten die USA Welt-Hegemon sein, ohne jüdischen Impetus?

Könnten die USA Welt-Beherrscher sein, ohne die jüdische Beziehungs-, Finanz- und Medienmacht und ohne die jüdische Ideologie des Exzeptionalismus? In diesem Zusammenhang die Frage: Trägt die Existenz Israels dazu bei, dass die USA Beherrscher der Welt sind? Wenn Israel nicht mehr existieren würde, hätte der Welt-Beherrscher (Welt-Hegemon) USA gewisse Hebel nicht mehr, mit denen er andere Staaten zwingen kann, das zu tun, was er will – natürlich gilt das nur so lange Israel und seine Stammesgemeinschaft den Status des Opfer-Volks haben und nicht den Status eines Massenmörders.

Was wir auch nicht vergessen sollten: Der Weg zum Welt-Beherrscher (Welt-Hegemon), zur Dollarherrschaft und zur Existenz Israels führte über zwei Weltkriege. Und nun steht zu ihrer Erhaltung so etwas wie ein dritter umfassender Krieg an.

Was bedarf es, um Welt-Hegemon – Welt-Beherrscher – zu werden und was soll das Ziel oder der Vorteil davon sein? Fragen Sie die Ideologie oder die Vertreter des Exzeptionalismus.

Was hat der Welt-Hegemon, das heisst, das Duo Israel & USA, der Welt geistig zu bieten? Die Ideologie des Exzeptionalismus. Aber auch das ‚jüdische Recht‘ im Gegensatz zum ‚allgemeinen oder universalen Recht‘. Die Durchsetzung des jüdischen Rechts, das heisst, des Exzeptionalismus, hat – meiner Meinung nach – mit Welt-Hegemonie zu tun. Interessant ist, dass das jüdische Recht sich auf göttliche Offenbarung beruft, aber es sich um ein Stände-Recht (Klassen-Recht) handelt: Es gibt den Stand (Abstammung) der Juden und diejenigen, die nicht die gleichen Rechte haben wie sie. Von Relevanz ist dieses Rechtsverständnis nicht nur in einem eigenen Staat der Juden, sondern auch wenn sie eine einflussreiche – übernationale – Gruppe bilden. Gibt es Staaten mit Gesetzen, die die Juden in den Vorteil setzen und die Nicht-Juden in den Nachteil – man könnte die Holocaust-Gesetzgebung als solches betrachten.

Was ist der Reiz daran, andere an ihrer Entfaltung zu hindern? Oder anders gefragt, warum streben so viele Menschen danach, Macht über andere Menschen zu haben? Macht bedeutet eine Bindung an andere Menschen zu deren Nachteil (andernfalls würde es sich nicht um Machtausübung, sondern Führung handeln): Sie ermöglicht eigene Bedeutung ohne geistigen Inhalt, will sagen, ohne die Wahrheit oder Realität anderer Menschen oder Staaten zu bejahen oder wahrzunehmen. Eine Bindung an andere Menschen zu deren Nachteil bedeutet, dass jene ihr eigenes Sein aufzugeben hätten, um Wesen gemäss der geistigen Welt und dem Willen des Machthabers zu werden.