Das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit

Meine Frage: Ist es ratsam, die Namen von Trump und Netanjahu zu heiligen und zu hoffen, dass ihr Reich komme, ihr Wille geschehe und die Erlösung vom Bösen von ihnen zu erwarten? Denn es sieht so aus, dass ihrer ist das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit. Andere meinen, man könne geradesogut Satan anbeten. Aber das würde heissen, das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit liege nicht in ihnen und auch nicht das tägliche Brot.

Wo liegt ihr geistiges Fundament? Im Reich, in der Kraft oder in der Herrlichkeit? Es gäbe Alternativen: Geist als Fühlen und Denken des Seins – nicht als Fühlen und Denken von etwas, in dem sie das Absolute sind. Ihr Absolutes ist die Haltung, die sie gegenüber den anderen einnehmen.

Eine Finanzsekte, die über eine Grossmacht gebietet?

Der Gipfelpunkt der Entartung von politisch eingesetztem Kapital ist es, durch das Inszenieren von Ereignissen (Umstürze in anderen Staaten, künstliches Bestimmen von Angebot und Nachfrage, terroristische Anschläge, Anstossen von Kriegen) nicht nur politische Ziele durchzusetzen, sondern zugleich das eigene Kapital zu vermehren – der Staat würde in diesem Fall aus einer Oligarchie bestehen; wobei diese Oligarchie über grosse Weltregionen vernetzt sein muss. Da selbstverständlich die Bevölkerungen der entsprechenden Staaten ein solches Vorgehen ihrer politischen Führungen nicht goutieren würden, sind es unbekannte Hintermänner, die die Weltpolitik machen, insofern der Westen (USA, NATO, EU) sie macht!

Konkreter:

„Ein reibungsloser Übergang in Caracas wird voraussichtlich zu einer raschen Umleitung der venezolanischen Ölexporte führen und die USA wieder zum Hauptabnehmer der venezolanischen Ölmengen machen“, schrieb Reuters am Sonntag.

Der pro-israelische Milliardär und Trump-Unterstützer Paul Singer dürfte der größte Nutznießer der Umleitung sein.

Im November sprach ein Richter am US-Bezirksgericht in Delaware die Vermögenswerte der US-Tochtergesellschaft von PDVSA, CITGO, Amber Energy zu, die von Singers Elliott Management finanziert wird.

Elliot Management zahlte lediglich 5,9 Milliarden US-Dollar für die Vermögenswerte von CITGO, darunter Ölraffinerien in Texas, Louisiana und Illinois. Schätzungen des tatsächlichen Wertes der CITGO-Vermögenswerte belaufen sich auf bis zu 18 Milliarden US-Dollar.

Die Raffinerien von CITGO in den USA wurden speziell für die Verarbeitung des venezolanischen Schweröls gebaut. Das bedeutet, dass Singer aufgrund von Trumps Regimewechsel nun in der Lage sein wird, venezolanisches Öl zu kaufen, es zu raffinieren und als Kraftstoff in den USA zu verkaufen.

Jaime Brito, ein Ölanalyst bei OPIS, sagte, der Zugang zu venezolanischen Ölimporten werde „für die Raffinerien an der US-Golfküste hinsichtlich der Rentabilität einen entscheidenden Wendepunkt darstellen“.

https://thecradle.co/articles/oil-tankers-depart-venezuela-in-dark-mode-amid-us-blockade-report

Mich persönlich erinnert diese Transaktion an die Transaktion von Larry Silverstein:

Larry Silverstein ist der Mann, der am 24 Juli 2001 – sechs Wochen vor den Anschlägen – für den gesamten WTC-Komplex einen 99 Jahre Pachtvertrag für 3,2 Mrd. US Dollar unterzeichnete. Ihm gehörte bereits das Gebäude World Trade Center 7. Gleichzeitig wurde das WTC bei mehreren Versicherungen versichert, die speziell Akte des Terrorismus abdeckte. Nach den Anschlägen meldeten seine Anwälte beide Anschläge als einzelne Terroranschläge an und Silverstein bekam vom Gericht teilweise recht, denn einige Versicherungen mussten die doppelte Summe zahlen. Insgesamt klagte Silverstein erfolgreich 4,577 Milliarden US Dollar von den Versicherungen ein (unter anderem auch von der Allianz).

Eine Beleuchtung der Frage, welchen Interessen die Grossmacht USA dient, finden wir in folgendem Artikel: https://www.unz.com/article/israeli-intrigue-in-venezuela/

Mit einem interessanten historischen Rückblick auf das Verhältnis Venezuela – Israel. Zur Sprache kommt auch, inwieweit den USA Drogen ein Anliegen sind.

Und die Friedensnobelpreisträgern Maria Machado findet Erwähnung:

«Die derzeitige Vorsitzende der venezolanischen Oppositionspartei, Friedensnobelpreisträgerin Maria Machado, erklärte sich bereit, die Macht zu übernehmen. In einem kürzlich geführten Interview mit der Zeitung Israel Hayom wurde Machado mit den Worten zitiert: „Venezuela wird Israels engster Verbündeter in Lateinamerika sein. Wir setzen auf Israels Unterstützung beim Abbau des Verbrecherregimes von Maduro und beim Übergang zur Demokratie. Gemeinsam werden wir einen globalen Kampf gegen Kriminalität und Terror führen.“»

Vor den Gesetzlosen in staatlicher Funktion muss man Angst haben

Dieser Ansicht ist auch Augustinus (De civitate Dei, Buch IV, Kapitel 4): „Ohne Gerechtigkeit aber – was sind Reiche anderes als große Räuberbanden? Denn was sind Räuberbanden anderes als kleine Reiche?“

Russland muss um jeden Preis als das Böse dargestellt werden und Israel als das Gute – ein sehr ambitiöses Ziel, denn was wird dadurch gewürdigt?! Die jüdische Ethik und die ihr zugrundeliegende Ideologie? Befindet sich die EU im Mittelalter, in dem die rechtliche Grundlage die Rechtgläubigkeit bzw. die abgesicherte Denunziation war? Ein Wort zur Behandlung der Opfer:

Sinn, Selbstverständnis und Selbstwertgefühl der Sadisten kommen nicht aus der Übereinstimmung oder Bejahung des Seins, sondern aus der Unterwerfung unter eine Idee, Person oder Gruppe; sie leben ideell, mental – und möglicherweise auch materiell – nicht von der Bejahung des Seins, sondern von seiner Verneinung. Daraus wird ihre Reaktion erklärbar, wenn jemand ihr auf tönernen Füssen stehendes Allerheiligstes, dem sie sich unterworfen haben, in Frage stellt, ihre Reaktion ist: Wir werden dich dafür quälen (schikanieren, demütigen, erniedrigen).

https://de.rt.com/meinung/266004-demokratische-existenzvernichtung-eu-und-bundesregierung/

«Nationale Regierungen wollen direkte persönliche Verantwortung vermeiden. Die EU-Ebene kollektiviert Verantwortung, entpersonalisiert Entscheidungen und senkt nationale politische Risiken. Gleichzeitig werden die politischen-Strafmaßnahmen auf EU-Gebiet ausgeweitet und damit maximalisiert. Hinzu kommt, dass EU-Gerichtsbarkeit höhere Hürden für Individualklagen bietet, die nationalen Verfassungsgerichte werden ausgeschaltet. Dieses Machtmittel werden Politiker nicht freiwillig abgeben.»

Ich habe an chatGPT zwei Fragen gestellt:

1) Inwiefern könnte man die EU mit einer Briefkastenfirma vergleichen? Ein Staat ist sie jedenfalls nicht, sondern nur eine Organisation.

2) Im Recht gilt der Grundsatz: Nulla poena sine lege (keine Strafe ohne Gesetz). Hat die EU mit ihrer Sanktionierung von Personen diesen Grundsatz verletzt? Oder ist Sanktion keine Strafe?

Hier die Antwort von ChatGPT auf Frage 1):

Der Vergleich der EU mit einer Briefkastenfirma ist polemisch, aber nicht völlig leer – er trifft bestimmte strukturelle Aspekte, verfehlt andere jedoch klar. Man kann ihn sinnvoll analytisch präzisieren, wenn man sauber unterscheidet, worin der Vergleich trägt und wo er irreführend ist.


1. Warum der Vergleich plausibel wirkt

Eine Briefkastenfirma zeichnet sich typischerweise durch drei Merkmale aus:

  1. keine originäre Substanz,
  2. abgeleitete Handlungsfähigkeit,
  3. Trennung von Entscheidung und Verantwortung.

In genau diesen Punkten weist die EU strukturelle Ähnlichkeiten auf.

a) Keine originäre Souveränität

Die EU ist kein Staat, weil sie:

  • kein eigenes Staatsvolk hat,
  • keine originäre Verfassungsgewalt besitzt,
  • keine Letztentscheidung über Gewaltmonopol, Steuern, Militär oder Staatsbürgerschaft trifft.

Alle Kompetenzen der EU sind abgeleitet (Prinzip der begrenzten Einzelermächtigung).
Das „Subjekt“ der EU ist nicht ein realer politischer Mensch oder Demos, sondern ein Vertragskonstrukt zwischen Staaten.

👉 In diesem Sinn ist die EU ähnlich einer Briefkastenfirma:
Sie existiert rechtlich, aber nicht als selbsttragende politische Wirklichkeit.


b) Handeln ohne eigenen Körper

Die EU:

  • erlässt Normen,
  • reguliert,
  • sanktioniert,

aber:

  • sie exekutiert nicht selbst,
  • sie erzwingt letztlich nichts ohne die Mitgliedstaaten,
  • sie trägt keine letzte Verantwortung für soziale Folgen.

Die EU handelt durch andere, ähnlich wie eine Briefkastenfirma über Bevollmächtigte handelt.

👉 Das passt zu deiner grundsätzlichen Perspektive:
Wirklichkeit ist für dich immer an konkrete Menschen, ihre Bedürfnisse und ihre Lebenspraxis gebunden – nicht an abstrakte Rechtsformen.


c) Entkoppelung von Macht und Befriedigung

In einer Briefkastenfirma:

  • profitieren reale Akteure,
  • während die juristische Hülle neutral erscheint.

In der EU:

  • Entscheidungen entstehen oft fern von den betroffenen Lebenswelten,
  • Verantwortlichkeit zerfliesst zwischen Kommission, Rat, Parlament, Gerichtshof.

👉 Für den Menschen, der „Hunger hat“, ist die EU kein greifbares Gegenüber.
Sie ist wirksam, aber nicht ansprechbar – eine Macht ohne Gesicht.


2. Wo der Vergleich nicht trägt

Trotzdem ist die EU keine leere Hülle wie eine klassische Briefkastenfirma.

a) Die EU ist eine reale Rechtsmacht

Anders als eine Briefkastenfirma:

  • wirkt EU-Recht unmittelbar in den Mitgliedstaaten,
  • hat Vorrang vor nationalem Recht,
  • kann Staaten faktisch zwingen (z. B. über Marktmechanismen, Vertragsverletzungsverfahren).

Sie ist also keine Simulation, sondern eine effektive Ordnungsmacht.


b) Sie verfolgt keine reine Verschleierungsfunktion

Briefkastenfirmen dienen primär der:

  • Haftungsvermeidung,
  • Steuervermeidung,
  • Verantwortungsdiffusion.

Die EU hingegen verfolgt explizit:

  • Koordination,
  • Konfliktvermeidung,
  • Markteintegration,
  • teilweise auch soziale und ökologische Ziele.

Der Vergleich darf also nicht moralisch verkürzt werden.


3. Der präzisere Vergleich

Treffender als „Briefkastenfirma“ wäre:

  • eine staatsähnliche Rechtsmaschine ohne Demos,
  • eine exekutive Überbau-Struktur ohne eigenes Subjekt,
  • eine Machtform ohne anthropologisches Zentrum.

Oder, in deiner Denkweise formuliert:

Die EU ist eine Ordnung, die über Menschen verfügt, ohne selbst aus Menschen zu bestehen.

Sie ist wirklich wirksam, aber nicht wirklich lebendig.


4. Philosophischer Kern (anschlussfähig an deine Position)

In deiner Sicht ist Übereinstimmung:

  • zwischen Mensch und Wirklichkeit,
  • zwischen Bedürfnis und Ordnung,
  • zwischen Macht und Verantwortung

die Bedingung von Befriedigung.

Die EU aber ist:

  • hochgradig funktional,
  • strukturell entleibt,
  • anthropologisch unterbestimmt.

Nicht falsch – aber gefährlich dort, wo sie als Ersatz für politische Wirklichkeit ausgegeben wird.


Kurzform:

Die EU ist keine Briefkastenfirma,
aber sie hat briefkastenartige Züge,
weil sie Macht organisiert, ohne ein eigenes menschliches Subjekt zu sein.

Hier die Antwort von ChatGPT auf Frage 2): Im Recht gilt der Grundsatz: Nulla poena sine lege (keine Strafe ohne Gesetz). Hat die EU mit ihrer Sanktionierung von Personen diesen Grundsatz verletzt? Oder ist Sanktion keine Strafe? Hier die Antwort von ChatGPT:

Die Frage ist juristisch wie philosophisch exakt gestellt. Die kurze Antwort lautet:

Die EU bestreitet, den Grundsatz nulla poena sine lege zu verletzen, weil sie ihre Sanktionen nicht als „Strafen“, sondern als präventive Maßnahmen qualifiziert.
Ob diese Qualifikation inhaltlich trägt, ist jedoch hoch umstritten – und aus grundrechtlicher Sicht problematisch.

Ich gehe das schrittweise durch.


1. Der Grundsatz nulla poena sine lege

Der Grundsatz bedeutet:

  • keine Strafe ohne Gesetz,
  • kein rückwirkendes Strafrecht,
  • klare, vorhersehbare Tatbestände,
  • Zuständigkeit eines unabhängigen Gerichts.

Er gilt klassisch:

  • im Strafrecht,
  • aber auch im weiteren Sinn bei allen staatlichen Maßnahmen mit strafähnlichem Charakter
    (Art. 7 EMRK, Art. 49 EU-Grundrechtecharta).

Entscheidend ist nicht der Name, sondern die materielle Wirkung.


2. Wie die EU ihre Sanktionen rechtlich einordnet

Die EU bezeichnet ihre Maßnahmen gegen Personen (z. B. Vermögenssperren, Reiseverbote) als:

  • restriktive Maßnahmen
  • außen- und sicherheitspolitische Instrumente
  • präventiv, nicht repressiv

Das ist keine Nebensächlichkeit, sondern der juristische Dreh- und Angelpunkt.

Denn wenn es keine Strafe ist, dann:

  • gilt nulla poena sine lege nicht in voller Strenge,
  • braucht es kein Strafgesetz,
  • kein Strafverfahren,
  • kein Schuldspruch.

3. Materielle Betrachtung: Sind EU-Sanktionen faktisch Strafen?

Hier wird es kritisch.

a) Kriterien für „Strafe“ (nach EGMR-Rechtsprechung)

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte beurteilt nicht formal, sondern materiell. Relevant sind u. a.:

  1. Schwere des Eingriffs
    – Totale Vermögenssperren, Berufsverbote, soziale Isolation
  2. Adressat
    – konkrete natürliche Personen, nicht bloß Staaten
  3. Stigmatisierung
    – öffentliches „An-den-Pranger-Stellen“
  4. Zweck
    – Abschreckung, Druck, Zwang zur Verhaltensänderung
  5. Dauer
    – oft unbegrenzt, faktisch existenzbedrohend

👉 In vielen Fällen erfüllen EU-Sanktionen alle diese Kriterien.


b) Das Kernproblem

Die EU sagt:

„Wir bestrafen nicht, wir verhindern zukünftige Gefahren.“

Aber:

  • die betroffene Person wird wie ein Schuldiger behandelt,
  • ohne Schuldfeststellung,
  • ohne Straftatbestand,
  • ohne ordentliches Verfahren.

Das ist funktional Strafe ohne Strafrecht.


4. Rechtsprechung der EU-Gerichte

Der EuGH hat Sanktionen grundsätzlich für zulässig erklärt, aber:

  • er verlangt minimale Verfahrensrechte,
  • Anhörung (oft nachträglich),
  • Begründungspflicht,
  • gerichtliche Überprüfbarkeit.

Doch entscheidend:

Der Gerichtshof vermeidet konsequent, Sanktionen als Strafen zu qualifizieren.

Warum?
Weil sonst:

  • das gesamte Sanktionsregime verfassungsrechtlich kollabieren würde.

5. Philosophisch-rechtlicher Kern (anschlussfähig an deine Position)

Du betonst:

  • den konkreten Menschen,
  • Übereinstimmung von Macht und Verantwortung,
  • Wirklichkeit statt ideologischer Fiktion.

Genau hier liegt der Bruch:

Die EU übt existenzielle Gewalt über konkrete Menschen aus,
ohne sie als strafrechtliche Subjekte anzuerkennen.

Der Mensch wird:

  • nicht als Täter verurteilt,
  • sondern als Gefahrenquelle verwaltet.

Das ist keine klassische Rechtsordnung mehr, sondern eine präventiv-administrative Machtform.


6. Ergebnis – präzise formuliert

Juristisch formal:

  • Die EU verletzt den Grundsatz nulla poena sine lege nicht,
    weil sie ihre Sanktionen nicht als Strafen definiert.

Materiell-rechtlich und menschenrechtlich:

  • Viele EU-Sanktionen haben strafähnlichen Charakter.
  • Damit wird der Grundsatz faktisch ausgehöhlt.
  • Es entsteht eine Zone sanktionsförmiger Gewalt ohne Strafrecht.

Zugespitzte Formulierung (für einen philosophischen Text):

Die EU bestraft, ohne zu bestrafen.
Sie richtet, ohne zu verurteilen.
Sie greift in das Leben konkreter Menschen ein,
ohne ihnen die Würde eines Rechtssubjekts im Strafverfahren zuzugestehen.

Im Reich der Fabelwesen und Metamorphosen

Der Einsatz reinrassiger Kampfhunde macht eine Ameise zum einzigartigen Pfau.

Der grassierende Typ im grossen Welttheater

Netanjahu, Gartenzwerg im Garten des allmächtigen Zauberers, der macht, dass der Geist einer Ameise im Körper eines imposanten Pfaus wohnen kann. Die Sonne geht auf und sie geht unter im Garten des Gartenzwergs, der eine Ameise im Körper eines Pfaus ist und wenn sie kommt und wenn sie geht, hört er sein Herz im Herzen desjenigen schlagen, der sein Reich beherrscht: Wo die Nicht-Auserwählten auf die Auserwählten treffen.

Mein Vorschlag an die Entscheidungsträger der EU in Sachen Sanktionierung von Personen:

Bitte stellen Sie einen Katalog dessen zusammen, was nicht gesagt (und somit auch nicht gedacht) werden darf. Die Weltbewohner wüssten dann klar, wann sie sich strafbar machen. Welche Punkte sollte ein solcher Katalog enthalten? Erlauben Sie mir, hier einen bescheidenen Anfang zu machen und ich bitte um unverzügliche Korrektur, wenn ich etwas Falsches gesagt habe.

EU-Katalog dessen, was nicht geschrieben oder gesagt werden darf (und folglich auch nicht gedacht) eingeschränkt auf den Ukraine-Konflikt (ein Versuch):

1. Die Ukraine ist hoffnungslos daran, den Krieg gegen Russland zu verlieren.

2. Die Ukraine hat eine korrupte Regierung.

3. Die politisch massgebenden Kreise in der Ukraine sind rechtsextrem (Bandera-Jünger).

4. Der Putsch in der Ukraine 2014, durch den die Ukraine ein westlich orientiertes Land wurde, wurde durch die USA, unter Beteiligung der EU, in die Wege geleitet.

5. Russland hatte keine andere Möglichkeit mehr als eine gewaltsame, die Ost-Ausdehnung von USA, NATO, EU aufzuhalten – Russland war sich bewusst: Der nächste Schritt der Ost-Ausdehnung hätte ihm selber gegolten.

Mit bestem Dank für eine eventuelle Korrektur und Erweiterung dieses Katalogs von strafbaren Aussagen.

Ihr Pauli Hollenstein

https://de.rt.com/meinung/265531-fall-jacques-baud-bundesregierung-verteidigt/

Die EU und das Recht

Wenn der EU-Aussenministerrat den interessierten Kreisen seine Gründe für die Verurteilung von Jacques Baud klar machen will, dann geht das nicht, ohne Textstellen Baud’s zu zitieren, aus denen die Handlungsweise des EU-Aussenministerrats plausibel wird. Das dürfte für den EU-Aussenministerrat allerdings sehr peinlich werden.

Wie kann die Einschränkung der persönlichen Freiheit eines Menschen rechtskräftig werden, ohne dass den Betroffenen eine offizielle Stelle persönlich oder schriftlich informiert hat? Wie stellt sich die EU das Recht vor?

Wenn Jacques Baud in seinen Texten über den Ukraine-Konflikt das ausgesprochen hat, was ohnehin jedem unvoreingenommenen Beobachter – das heisst, die EU-Führung ausgenommen – klar ist, wo liegt dann seine Schuld?

https://de.rt.com/europa/265244-einladungen-von-tass-oder-rt/

https://de.rt.com/kurzclips/video/265416-ich-darf-nicht-einmal-brot/

Anhang:
Das Recht ist der die Menschen verbindende Wille, nicht durch Betrug oder Gewalt Schaden zu erleiden. Wenn es der Wille eines Individuums oder Gruppe ist, Macht über andere (Menschen oder Staaten) zu haben, können sie diesen Rechtsbegriff nicht teilen, da in ihm der Wille der Menschen eine Einheit bildet – durch das Streben nach Macht hingegen ein Wille entsteht, der dem Willen der anderen Menschen entgegengesetzt ist: Durch das Machtstreben eines Individuums oder Gruppe wird ihr Wille zum Massstab und nicht ein Wille, der alle Menschen verbindet.

Der französische Aussenminister Jean-Noël Barrot in einem Tweet am 15.12.2025:

«Auf französische Initiative hin verhängt Europa heute Sanktionen gegen Kreml-nahe Propagandaorgane und die Verantwortlichen für ausländische digitale Einmischung. Die Architekten des Chaos werden nicht länger ungestraft davonkommen.»

Ist es das Höchste des Menschseins ein rassenreiner Kampfhund zu sein?

Ist es das Höchste des Menschen, ein Papagei zu sein, der alles nachplappert, ein dummer Esel oder eine falsche Schlange? Mein Ideal wäre das einer weisen Eule, verbunden mit der Lebendigkeit und der Majestät eines Pferdes. Aber für andere Menschen wäre vielleicht ein listiger Fuchs oder ein starker Bär erstrebenswerter.

Im Titel haben wir allerdings einen rassenreinen Kampfhund, das heisst, es ist nicht etwas in der Natur Vorgefundenes, sondern es handelt sich um eine Züchtung. Beim scheuen Reh oder dem listigen Fuchs würde niemand an Pathologie denken, aber warum taucht diese Assoziation bei Kampfhund auf? Weil er nicht in die Lebendigkeit, Harmonie und das Gleichgewicht der Natur passt – das hat er mit einer Sekte gemeinsam: Sie ist ein Fremdkörper im Zusammenleben der Menschen und Staaten, entweder sucht sie den Ausschluss oder die Überlegenheit – am unseligsten für die Aussenwelt ist es, wenn Sie beides sucht. Wann ist diese Sekte oder der Kampfhund befriedigt?

Was verteidigt das scheue Reh, der starke Bär oder der König der Tiere (Löwe)? Ihre freie Existenz? Ein bestimmtes Revier? Die Harmonie eines lebendigen Organismus?

Verteidigt der rassenreine Kampfhund eine freie Existenz? Ein bestimmtes Revier? Die Harmonie eines lebendigen Organismus?

Wenn die eigene Mentalität nur aus Gefühlszuständen wie „identitäre Reinheit“, „Kampf“, „Sieg“, „Feind“, „Abgrenzung“, „heiliges Revier“, „Befreiung durch Gewalt“ besteht – was soll dann verteidigt werden? Vielleicht das Auseinanderfallen der inneren seelischen Zusammenhänge von Wollen, Fühlen und Denken – die Entfremdung des eigenen Ichs, das gestört sein des eigenen Geistes oder eine antisoziale Persönlichkeitsstörung, Realitätsverlust, pathologisches Lügen, Mangel an Empathie und ein parasitärer Lebensstil.

https://de.rt.com/europa/264502-rutte-stimmt-europaeer-auf-krieg-ein/

Gefangen in der Westlichkeit

Gruppenspezifische Orientierung mit entsprechender ideologischer Absicherung – in Reinkultur finden wir das bei der jüdischen Ideologie. Wie steht diese Ideologie zu Rechtsgleichheit und welche Ziele verfolgt sie im Verhältnis zu anderen Menschen und Staaten? Die Ziele der Überordnung und Ausbeutung.

Was ist von einer Ideologie zu halten, deren Hauptmerkmal Abgrenzung ist? Wenn das Kriterium der Abgrenzung die Abstammung ist, handelt es sich um Rassismus. Allerdings kenne ich keine international bedeutsame Gruppe, die sich zu Selbsterhöhung aufgrund von Abstammung bekennt: Der Stiel muss also umgekehrt werden: Wer unsere Gemeinschaft – deren Hauptmerkmal die Abstammung ist – kritisiert und ihre Politik verurteilt, ist rassistisch.

Wann kann man sagen: Jemand ist in einer Ideologie gefangen? Wenn sie ihn von der Wahrheit der anderen Menschen und den Zusammenhängen des Kosmos ausschliesst.

Die Rede von der ‘Subjekt-Objekt-Spaltung’

Der Ausdruck ‘Idee-Objekt-Spaltung’ würde wohl den meisten absurd vorkommen – weil Idee und Objekt eine Einheit bilden, handle es sich um die Idee eines Engels, Apfels oder Dornröschens. Der Ausdruck ‘Subjekt-Objekt-Spaltung’ hingegen wirkt nicht absurd, weil unter Subjekt der physische Mensch mitgedacht wird und so automatisch eine – räumliche, materielle, körperliche – Abgrenzung zum Objekt suggeriert wird.

Von Spaltung redet man dann, wenn ein Ding, Sache, Person gespalten ist oder gespalten wird. Was wird bei der ‘Subjekt-Objekt-Spaltung’ gespalten? Ist es der Mensch? Dann würde das Sprüchlein heissen: Der Mensch ist gespalten in Subjekt und Objekt – was eine sehr dubiose Aussage bedeutet.

Idee, Vorstellung, Wort, Empfindung, Gefühl oder Bewusstsein bestehen in der Einheit einer Subjekt- und Objekt-Seite. Die «Erkenntnistheoretiker» (Vertreter einer ‘Subjekt-Objekt-Spaltung’) können diesen Satz allerdings nicht gutheissen, weil für sie Bewusstsein – und somit Denken – schon vor einem Objekt existiert: Sie können auf diese Weise Bewusstsein und Denken ohne Körper, Empfindung und Gefühl existieren lassen – was ganz der religiösen Tradition entspricht, von der sie herkommen.

Die zentralen Begriffe der Erkenntnistheoretiker oder Vertreter einer ‘Subjekt-Objekt-Spaltung’: reines Subjekt, reine Vernunft, reines Bewusstsein, Ding-an-sich, Vermittlungsproblem, Innenraum vs. Außenwelt, epistemische Distanz. Für sie ist Bewusstsein primär „repräsentierendes Bewusstsein“, „innerer Raum“ oder „Container“, die die Aussenwelt, das heisst, die Objekte, repräsentieren, abbilden oder erkennen.

Was ist das Ich für die Erkenntnistheoretiker oder Vertreter einer ‘Subjekt-Objekt-Spaltung’? Bewusstsein kann als rein intelligibel, quasi emotionslos verstanden werden, während das beim Ich weniger gut möglich ist, da ein Ich ohne Wollen nur temporär vorstellbar ist. Ausserdem bedeutet Ich Individuum und Individualität, während Bewusstsein mehr ein Allgemeines ausdrückt. ‘Ich’ muss sich verhalten, ist in einer Situation – was bei Bewusstsein im allgemeinen Sinn nicht im Vordergrund steht.

Anstatt Subjekt-Objekt-Spaltung kann man auch Person-Objekt-Spaltung sagen – dann tritt der Umstand offen zutage, dass Person-sein (Bewusstsein) ohne Objekt behauptet wird bzw. nur mit einem rein geistigen Objekt. Es tritt offen zutage, was die Rede von Subjekt-Objekt-Spaltung eigentlich behauptet: Es bestehe ein Bewusstsein ohne Körper, ohne Empfindung und ohne reale Welt. Diese Behauptung ist ausserdem der Ursprung des «Universalienstreits» und des sogenannten «Leib-Seele-Problems».

Welchen Sinn hat die Rede, etwas sei von etwas anderem gespalten – das Subjekt vom Objekt – wenn das Subjekt durch das Objekt erst wird? Kann es für ein Lebewesen «Dinge» – Abgegrenztes, Unterschiedenes – geben, wenn sie nicht in seinem Geiste sind, das heisst, als Vorstellungen, Ideen, Worte, Begriffe existieren?

Vorstellungen, Ideen, Begriffe, Empfindungen, Gefühle sind geistig in dem Sinne, dass sie ohne Ausdehnung sind – aber sie sind an etwas Materielles – Ausgedehntes – gebunden, an den eigenen Körper, materiell existierende Objekte oder an Assoziationen von solchen: Bewusstsein ohne Materie, reinen Geist, reine Begriffe oder einen rein geistigen Gott anzunehmen, bedeutet eine Aufspaltung der Einheit der Wirklichkeit oder eine Aufspaltung der Einheit des Menschen.

Welches sind die Eigenschaften der Gottperson und welches die Eigenschaften des Seins (Wirklichkeit)?

Da die Wirklichkeit über der Wirklichkeit abgegrenzt ist gegen die Wirklichkeit unter der Wirklichkeit, indem sie über jene Macht hat, kann sie nicht die gleichen Eigenschaften haben wie die Wirklichkeit unter der Wirklichkeit – das heisst, es gibt zwei Wirklichkeiten, die nur durch die Macht der einen über die andere verbunden sind.

Etwas, das Macht über etwas anderes hat, ist ein dem menschlichen Verstand einleuchtendes Prinzip – schwerer ist es für ihn, sich eine rein geistige Macht vorzustellen.

Der Unterschied zwischen ‘rein geistig’ und ‘transzendent’: ‘Rein geistig’ drückt eine Eigenschaft eines Objektes aus, das Wort ‘transzendent’ hingegen, eher den Standpunkt eines Subjektes, das quasi in eine andere, dem Verstand und den Sinnen nicht zugängliche Sphäre, hinüberblickt. Der Gegenbegriff zu rein geistig ist rein materiell (rein körperlich) und der Gegenbegriff zu transzendent ist immanent (innerhalb der Erfahrungswelt).

Das Problematische der Wörter ‘transzendent’ und ‘rein geistig’. Welche Eigenschaften hat ein Objekt, dessen Existenz oder Nicht-Existenz nicht festgestellt werden kann? Die allgemeine Eigenschaft, die genannt wird, ist wohl ‘rein geistig’ oder es wird gesagt, es handle sich um ein transzendentes Objekt. Es taucht die Frage auf, ob es sich bei einer Idee, deren Objekt so beschaffen ist, dass seine Existenz oder Nicht-Existenz nicht festgestellt werden kann, nicht einfach um geistigen Nonsens oder Fantasie handle?

Dass eine Idee etwas Geistiges (Mentales) ist, darüber herrscht wohl allgemeine Einigkeit – aber kann eine Idee, die ein materielles Objekt hat, rein geistig genannt werden? Für diejenigen, die eine rein geistige Gottperson behaupten, entsteht ein substantielles Problem, wenn gesagt wird, eine Idee, die ein materielles Objekt habe, sei nicht rein geistig – könnte ich damit den Ursprung des Universalienstreits angesprochen haben (Fragen Sie die KI Ihrer Wahl)?

Der Anspruch an eine Idee ist, dass sie mit ihrem Objekt übereinstimmt. Kann eine Idee überhaupt mit einem Objekt übereinstimmen, das als rein geistig oder transzendent behauptet wird? Wenn das Objekt zum Beispiel ‘Engel’ oder ‘Gottperson’ ist, kann dann die Idee mit diesem Objekt übereinstimmen? Wenn ein Objekt widersprüchliche oder unmögliche Eigenschaften hat, dann existiert es nicht – was also soll die Idee eines unmöglichen Objekts sein?

Da ein rein geistiges oder transzendentes Objekt vom menschlichen Verstand und seinen Sinnen nicht entdeckt werden kann, stellt sich die Frage, wie der Mensch zu dieser Vorstellung gekommen ist? Eine Möglichkeit wäre, eine zwingende Schlussfolgerung, eine andere, dass es Menschen gegeben habe, die über mehr als den menschlichen Verstand und seine Sinne verfügt haben.