Was soll die NATO in einer multipolaren Welt?

Um als Hegemon mit der Ideologie des Exzeptionalismus aufzutreten, das heisst, die Welt aufzuspalten, braucht es wirtschaftliche, finanzielle und militärische Macht. Wenn Kräfte entstanden sind, die diese Macht parieren oder ihr sogar überlegen sind, dann ist es vorbei mit der Welt als erweiterter USA plus Israel oder anders ausgedrückt als NATO.

https://test.rtde.tech/international/212757-warum-nato-nicht-mehr-funktioniert/

Auf wie verlorenem Posten die NATO steht, wird sich in naher Zukunft zeigen, wenn sich die NATO in IISO umwandeln wird: «International Israel Security Organization». Auf welche Seite soll man sich schlagen, um zu den Gewinnern zu gehören? Immerhin handelt es sich bei dem, das da verteidigt werden soll, um eine Mini-Atommacht mit bedeutenden Hebeln im Weltfinanzsystem. Ihr Ziel, auf dem in Besitz genommenen Territorium eine rassenreine Abstammungsgemeinschaft zu installieren, mutet in der heutigen Welt – und nach Ausrufung der Rechtsgleichheit aller Menschen – skurril an, aber immerhin liegt es in einer Linie mit der (noch) dominierenden politischen Kraft in der Ukraine, zum Beispiel dem Asow-Regiment.

Die Ideologie der Aufspaltung: NATO und jüdische Ideologie

Es gibt Menschen, deren Psyche von einer Aufspaltung lebt: Wir sind oben, sie unten; wir sind wertvoll, sie nicht; wir haben die Macht, sie sind ihr unterworfen. Der Mensch kann der Wahrnehmung der Menschen und des Kosmos und dem Respekt vor ihnen dadurch ausweichen, dass er sich über sie stellt: Der Mensch kann Geist – das Denken und Fühlen des Seins – durch Macht über es ersetzen. Die jüdische Ideologie ist durch und durch eine Ideologie der Aufspaltung – dasselbe lässt sich von der NATO sagen: Eine Organisation, die psychisch und finanziell von der Aufspaltung lebt. Es stellt sich die Frage, ob hinter der ideologischen Übereinstimmung eine Steuerung von derselben Seite steckt? Oder anders gefragt: zu welchem Nutzen existiert die NATO?

https://www.unz.com/article/the-nato-declaration-and-the-deadly-strategy-of-neoconservatism/

Für die rot-grüne Regierung ist Deutschland Teil einer übernationalen Agenda:

> Russland hört auf als Weltmacht zu existieren: wo einst Russland war, besteht ein Flickenteppich von Kleinstaaten

> der Nahe Osten steht unter der Kontrolle von Israel & USA

> China und Iran – wie auch der Rest der Welt – haben sich den ethischen und grünen Vorgaben des Westens zu fügen

Für die Verwirklichung der Ziele der übernationalen Agenda werden beträchtliche staatliche Ressourcen aufgewendet – weil dazu keine Mehrheit gefunden werden kann, ist es notwendig, störende Kräfte sozial zu isolieren oder zu kriminalisieren und medial unschädlich zu machen

https://test.rtde.tech/meinung/212765-compact-verbot-folgen-koennen-verheerend/

Drei Anmerkungen:

° Eine intellektuelle Auseinandersetzung verhindern, befördert im Allgemeinen eine brachiale.

° Die Regierung Deutschlands (2024) würde ich mit einem Menschen vergleichen, der sagt, er gebe sein eigenständiges Denken auf, weil er bei dieser Sekte gut aufgehoben sei.

° Was ist der Unterschied zwischen: ‘Menschen aufgrund ihrer politischen Ansichten diskriminieren’ und ‘ohne rechtliche Grundlage ein Publikationsorgan verbieten’?

Pauli und der Staatsanwalt

P: «Kann ich als prinzipiell Abweichender eine hinreichende kognitive Sicherheit personalen Verhaltens leisten, damit ich vom eigenen Staat nicht als Feind bekriegt werde?»

S: «Sie müssen sich blöd stellen und das als Wahrheit im Munde führen, was Ihnen von der Regierung vorgegeben wird.»

P: «Kann, so tun als ob, in irgendeinem Sinne ein ethisch wertvolles Ziel sein und zu etwas Gutem führen?»

S: «Wenn Sie sich nicht den Anschein geben können, das selbe übernationale goldene Kalb anzubeten wie wir, müssen wir Sie leider als Feind des eigenen Staates betrachten.»

https://test.rtde.tech/meinung/212534-faeser-marie-antoinette/

Was für eine Führung ist von denen zu erwarten, die die Welt aufspalten?

Das Ziel, Macht über andere zu gewinnen, bedeutet Aufspalten des eigenen Staates, anderer Staaten und der Welt. Denn wie anders will dieses Ziel erreicht werden als durch Falschheit, Täuschung, Säen von Zwist und Zwietracht und Gewalt? Das heisst, bei einer Gruppe oder einer Regierung, die das Ziel hat, Macht über andere zu gewinnen, handelt es sich um eine Scheinführung, Machthaber, die sich als Führer ausgeben oder Betrüger. Jemand ist dann ein Führer, wenn er den geistigen Horizont, das materielle Wohl und die Einheit seines Staates verbessern oder erhalten kann.

Worin besteht die Einheit des Westens?

Der Westen bildet dadurch eine Einheit, dass er die Interessen Israels vertritt.

Dass der Westen das Gute ist, erklärt sich daraus, dass er die Interessen Israels vertritt, daraus erklärt sich auch, wer die Medien beherrscht.

Dass die Grundlage der Einheit des Westens Israel ist, bedeutet leider, dass die Grundlage der Einheit des Westens eine Aufspaltung der Welt ist.

https://www.unz.com/pgiraldi/israel-lobby-cash-dominates-and-perverts-american-elections/

Anschlussfragen:

– Hat Gott die USA unter Israel gestellt oder die USA über die anderen Völker?

– Ist der Sinn von Politik oder Religion, dass die einen über die anderen herrschen?

Die Aufspaltung der Welt in die Guten und die Bösen

Welche Eigenschaften haben die Guten und welche die Bösen? Als gute Eigenschaften würde ich Ehrlichkeit, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft nennen. Als schlechte Eigenschaft Falschheit, im Speziellen dann, wenn sie mit Eingreifen in das Leben anderer Menschen verbunden ist. Wodurch sollte sich jemand, der ehrlich, freundlich, hilfsbereit ist, die Feindschaft anderer Menschen zuziehen? Vielleicht durch Neid, wegen seines eigenständigen Willens oder weil er ein Feind der Falschheit ist.

Die Guten können wir daran erkennen, dass sie mit dem Finger auf die Bösen zeigen und dann in ihr Leben eingreifen – was sagt man zu diesem Prinzip der Weltpolitik, das nur dann funktionieren kann, wenn diese Guten, die mit dem Finger auf die Bösen zeigen, die Medien beherrschen. Wenn es ein politischer Akteur ist, der die Welt in die Guten und die Bösen aufspaltet, wer wird dann zu den Guten gehören und wer zu den Bösen? Diejenige Gruppe oder Regierung, die Anschuldigungen gegen Staaten und Regierungen auf der ganzen Welt erhebt, wird für den Statthalter des Guten auf der Welt gehalten – wenn sie dem Publikum das Böse-sein anderer Staaten und Regierungen medial glaubhaft vermitteln kann bzw. sie finanziell und militärisch mächtig ist, ansonsten würde sie nur für einen lächerlichen Kläffer gehalten, der aus zweifelhaften Gründen Staaten und Regierungen verleumden will.

Um in das Leben anderer Menschen, Bevölkerungen oder Staaten eingreifen zu können, muss ein Grund angegeben werden – allerdings wird nicht geradezu gesagt werden können, die Bösen seien jene, die sich nicht der eigenen Herrschaft unterwerfen wollen. Wenn diejenigen, die mittels Lüge, Betrug, Gewalt und Zwang Herrschaft ausüben, sich in den Medien als die Guten darstellen können, dann ist das ein perfektes Verbrecher-System.

Die Realität als Einheit oder aufgespalten

Die Realität (das Sein, die Wirklichkeit) kann durch Macht aufgespalten werden oder dadurch, dass ein Teil für minderwertig erklärt wird. Die Realität als Einheit aufzufassen, ist den Machtambitionen des Exzeptionalismus entgegengesetzt. Wie vereinbar ist Religion mit Exzeptionalismus und seinen Machtambitionen? Man könnte geradesogut fragen: Wie vereinbar ist Religion mit dem Judentum? Die Botschaft seines Gottes ist: Eure Abstammung steht über der der anderen Völker: die jüdische Ideologie führt ihre Angehörigen nicht zum Wunsch, nützliche Mitglieder der menschlichen Gesellschaft zu werden, sondern Macht über die Aussenstehenden zu haben.

Ist Geist etwas, zu dem ein Machtverhältnis besteht?

Geist ist die Fähigkeit, eine Idee von sich selber, den anderen Menschen und des Kosmos zu haben. Dadurch, dass er eine Idee von sich selber, den anderen Menschen und des Kosmos hat, lebt der Mensch in einem Zusammenhang, in dem er sich selber bestimmen muss: die Frage nach seinem Zusammenhang ist die Frage nach seinem Sinn. Die Befriedigung oder das Glück des Menschen ist mit seiner Sinnfindung verknüpft.

Die Sinnfrage durch ein Machtverhältnis lösen

Die Wirklichkeit nicht aufgespalten zu denken, das heisst, als unendlichen Zusammenhang, ist etwas anderes als sie aufgespalten zu denken, zum Beispiel in eine rein geistige und eine rein materielle Wirklichkeit, die dadurch zusammenhängen, dass die eine über die andere herrsche. Die eigene Existenz identifiziert sich so nicht mit einem unendlichen Sein, an dem sie durch das Ausweiten ihres Geistes und Sinne Anteil haben könnte, sondern als sich Unterwerfende unter ein Machtobjekt: Man könnte sagen, die Sinnfrage sei durch ein Macht- bzw. Unterwerfungsverhältnis gelöst worden.

Durch die Idee, die ich von den anderen Menschen und dem Kosmos habe, kann ich mich entweder über sie stellen oder ihr Sein wahrnehmen und auf mich wirken lassen, das heisst, zulassen, was bedeuten würde, dass ihr Sein mein Sein in einem grösseren Umfange konstituiert, als wenn sie nur Objekte der Macht wären. Wenn ich mich über die anderen Menschen und den Kosmos stelle, ist der Wille aktiv, nicht das Aufnehmen, Wahrnehmen, Einsehen, Auf-mich-wirken-lassen – ein Wille, der seine Zustimmung gibt zu Widersprüchen, Wahnideen, Illusionen, Lügen und schliesslich Betrug und Gewalt ohne die es nicht möglich ist, sich über die anderen Menschen und den Kosmos zu stellen. Das Unterdrücken, Wegwischen oder Einschränken der Realität anderer Menschen, Bevölkerungen, Staaten oder Erdteilen ist ein Akt frevelhafter Selbstüberhebung. Als besonders clever mag angesehen werden, sich einer Wahnidee zu unterwerfen, die einen in den Glauben versetzt, über den anderen Völkern zu stehen und es als Religion auszugeben. Durch diesen raffinierten ideellen Schachzug können Hochmut, Ehrgeiz oder Hybris Urständ feiern und der Charakter schwach und der Geist tot sein. Mit der eigenen Sinngebung ist ein Antrieb installiert und sind quasi die Freuden vorprogrammiert.

Die Herrschaft der Guten über die Bösen

J: Da unser Wille das Gute ist, seid ihr die Bösen, wenn ihr nicht tut, was wir euch sagen.

P: Woran können wir erkennen, dass euer Wille das Gute ist?

J: Ihr könnt es daran erkennen, dass wir nicht rechtsextrem und antisemitisch sind.

P: Woran können wir erkennen, dass ihr nicht rechtsextrem und antisemitisch seid?

J: Wir sind für Israel, die USA und die NATO.

P: Dann bedeutet die Herrschaft Israels und der USA die Herrschaft der Guten über die Bösen?

J: Die Bösen hören dann auf böse zu sein, wenn sie sich unserer Herrschaft unterwerfen.

P: Was müssen die Palästinenser tun, damit sie nicht mehr zu den Bösen gehören?

J: Sie müssen ihr angestammtes Land verlassen oder sich den Bedingungen unterwerfen, die wir bestimmen.

P: Welches sind die Kriterien von böse sein und gut sein?

J: Wenn du nicht die von den Guten geforderte Meinung vertrittst, gehörst du zu den Bösen.

P: Das heisst, wenn ich eine andere und begründete Meinung habe, muss ich sie ändern, weil ich sonst zu den Bösen gehöre.

Fazit: Eine politische Debatte oder Auseinandersetzung über den Weg, der politisch eingeschlagen werden soll, kann nicht stattfinden, wenn diejenigen, die über eine Sache eine andere Meinung haben als Böse bezeichnet werden: Denn das Böse ist das, was keine Existenzberechtigung hat. Wenn es auf der Welt eine Gruppe oder einen Block gibt, die darüber entscheiden, was auf der Welt Existenzberechtigung hat und der Bürger über seine Medien nur ihre Meinung vernimmt, dann ist die Spaltung der Welt und der Menschen zwangsläufig: Es gibt sehr viele Menschen und Staaten denen es zu wenig ist, als Unterhund von Oberhunden und in einer gespaltenen Welt zu leben, was zum Beispiel heisst, Massenmord an einer Bevölkerung gutzuheissen und sich von den Medien sagen lassen, man gehöre zu den Guten.

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Das Monster

Das Erleben des Monsters (eine These): Es ist nicht erlebtes Sein, sondern Interpretieren von Vorgängen: Es zerfällt in Zeit der Aufzeichnung (Gedächtnis) und Zeit der Realisierung (Lust): im nachhinein verbindet sich das Monster mit diesem, zu dem es vorher eine Distanz gehabt hat: vorher bestand quasi eine taktische, beschränkte Verbindung, nachher, wenn es allein ist, lässt es die volle Verbindung zu. Dieses Doppelleben ist die gut versteckte Grundbefindlichkeit des Monsters.

Zu dieser Lebensweise passt der Standpunkt des absoluten Beobachters: Taktik und Kalkül sind die Angelpunkte seines Lebens aus zweiter Hand. Sein Verständnis des Menschen und der Natur ist prinzipiell intellektuell unsinnlich bzw. ästhetisch distanziert – und was gefällt, oder nicht gefällt unterliegt nicht der direkten Spontaneität, denn sie könnte die ganze eigene Existenz ad absurdum führen.

Das Leben des Monsters ist ein Schielen auf etwas, das es selber nicht ist: Es lebt eigentlich nicht in seinem eigenen Körper, sondern in der Perspektive, im Blickwinkel auf etwas.

Die Banalität des Monsters: Es sieht sich gezwungen, alles auf eine banale Ebene zu bringen, denn es scheut die volle Tiefe des Seins; was insbesondere heisst: es existiert durch etwas, das grundsätzlich inhaltslos, illusionär oder äusserlich ist.

Wie fühlt sich das Clan-Monster zu seinen Mitgliedern hingezogen?

Das Clanmonster würdigt in seinen Clan-, Gruppen- oder Familienangehörigen nicht Wesen, die eingebettet sind in die unendlichen Zusammenhänge des Seins, sondern schematische Wesen, die von ihm abgespalten sind und die seine Bedingungen erfüllen: zum Beispiel bezüglich Abstammung, Religion, Ideologie, Weltanschauung, Meinung, Hautfarbe oder Finanzkraft.

Eine schöne Stimmung und Harmonie kann unter den Clanmonstern nicht aufkommen, da sie ihre Verbundenheit nicht aus dem Erleben der Einheit mit dem Sein schöpfen, sondern nur einer schematischen Verbundenheit untereinander. Die Stimmung – bzw. Verbundenheit – steigt dann, wenn sie sich gegen einen ihrer zwangsläufig sehr vielen Feinde erheben können, bzw. sich als Unterdrückte fühlen.

Interessant ist die Frage: inwieweit haben die Monster, die ihre Identität aus der Gruppe haben, ihre Freude und positiven Selbstwertgefühle aus den – ideologischen – Inhalten ihrer Gemeinschaft selber, und inwieweit aus dem Gefühl der Überlegenheit? oder daraus, dass sie die andern als Feinde betrachten können beziehungsweise sich selber als Opfer.

Woraus hat das Monster seine angenehmen Gefühle?

Aus seiner Unverfrorenheit auf das herabzusehen, was es wertvoll findet und das als das Erstrebenswerte hinzustellen, was es selber verachtet.

Stellt sich die Frage: was veranlasst den Menschen dazu, diese zwiespältige Haltung einzunehmen zu etwas, das er selber erstrebenswert (das heisst, wertvoll) findet?

Antworten:

1) Jemand ist innerlich nicht dazu disponiert etwas zuzustimmen, das er erstrebenswert findet, wenn die Zustimmung seine Persönlichkeit in ein Dilemma stürzen würde.

2) Damit, zuzugeben, dass ich nicht die freie Willkür habe, etwas zuzustimmen, oder nicht zuzustimmen, wäre verbunden, zuzugeben, dass ich nicht das Absolute bin, sondern eingebunden in einen grösseren Zusammenhang, über den ich nicht selber bestimmen kann.

3) Es gibt Menschen, denen daran gelegen ist, selber diejenigen zu sein, die das Wertvolle schöpfen – durch ihr (Wert-) Urteil nämlich: so sind sie diejenigen, die das selber schaffen, womit sie sich am tiefsten verbunden fühlen – denn das ist doch das Wertvolle!

4) Über etwas ein positives Werturteil zu fällen, könnte mit einer Erweiterung des Horizontes verbunden sein; es hat etwas Teuflisches eine Erweiterung seines Horizontes nicht zuzulassen, weil man dann vor sich selbst nicht mehr so gut dastehen könnte.

5) Neid bedeutet geradezu ein zwiespältiges Verhältnis zu etwas zu haben, das man wertvoll findet: denn Neid bedeutet, dass ich das auch gerne hätte, oder wäre, was der andere hat, oder ist, andererseits gibt man nicht gerne zu, etwas nicht zu haben oder zu sein, was der andere hat, oder ist.

Der Gipfelpunkt des Monsters ist dann erreicht, wenn diejenigen, die es betrügt, ihm die Füsse küssen – dann feiern Häme, und irre Verschmitztheit ihren unüberbietbaren Triumph! Wie steht es mit dem geistig-charakterlichen Zustand jener, die denen, die sie betrügen, die Füsse küssen?

Hat das Monster Souveränität? Unter Souveränität könnte man verstehen: geistig auf eigenen Füssen stehen, eine durchdachte und widerspruchsfreie Weltanschauung haben, die Realität und Wahrheit anderer Menschen zulassen. Auf der Grundlage von Widersprüchen zu leben, ist mit der Angst verbunden, dass sie aufgedeckt werden.

Hochmut – eine Art Geisteskrankheit: Er lügt, wie er atmet (il ment, comme il respire): Beim Einatmen nimmt er Schönheit, Liebreiz einer Sache oder Person auf – und beim Ausatmen fühlt er sich über sie erhaben und etwas Besseres als sie.

Der Lebensinhalt des Monsters: Eine eigene Welt der Illusion, Lügen und Widersprüche kreieren, diese von ihm geschaffene Welt ermöglicht, sein, ohne zu sein und zugleich, über andere zu herrschen: Wirklich entfalten kann sich das Monster nicht als Individuum, sondern in einer Gruppe mit adaptierter Ideologie – sie bieten den geschützten Rahmen für den eigenen Charakter und verleihen Macht.

Der Genuss des Monsters: Es lässt auf sich wirken, wie es die Ursache des andern ist. Es ist das Absolute, es bestimmt selber, wie das andere auf es wirkt – es lebt in einer hermetisch abgeschlossenen Welt in dem der Austausch gemäss seinen Bedingungen stattfindet.