Für ein anderes Land den Bündnispartner bestimmen

Wenn Sie als Grossmacht Ihre grosse Macht vergrössern wollen, gehen Sie wie folgt vor: Sie machen im anvisierten Land Regimechange (braucht natürlich eine Menge Dollars) und installieren eine genehme Regierung, dann können die neue Regierung und die grosse Macht unisono den Bündniswunsch ausrufen. Wenn das dem benachbarten anderen Staat nicht passt, weil er dadurch seine Unabhängigkeit oder Sicherheit gefährdet sieht, sagen Sie: Jedes Land habe das Recht, seinen Bündnispartner frei zu wählen.

Welchen Sinn sieht der Staat Ukraine darin, eine Bedrohung der Unabhängigkeit und der Sicherheit des Nachbarlandes zu bilden, indem er ein Bündnis mit einer Allianz eingeht, die diese Unabhängigkeit und Sicherheit beschneiden will? Hier ist es aufschlussreich zwischen einer pekuniär profitierenden Gruppe und einer missbrauchten Bevölkerung zu unterscheiden.

Warum würden die USA es nicht zulassen, dass ein an sie angrenzendes Land (z.B. Mexico) ein Bündnispartner Russlands inkl. militärischer Aufrüstung würde?

Welches wäre der Sinn einer Militärallianz Russlands z.B. mit Mexico, was wäre das Ziel davon? Die Vergrösserung der eigenen Sicherheit?

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Das Stichwort ‚ausländische Mächte, die ein Land regieren‘ ist interessant

Es wird doch nicht Israel sein, das jetzt Syrien regiert: Man würde doch nicht ein Land, das man regiert, bombardieren und zerrütten. Ich verstehe unter ‘regieren’ etwas anderes als ‘zerstören’ – hingegen gehen ‘Macht über etwas haben’ und ‘es zerstören’ gut zusammen.

Der Vorteil davon, dass man jetzt nicht mehr weiss, wer Syrien regiert, ist, dass es auch unklar ist, wer der Urheber davon ist, wenn plötzlich die US-Militärstützpunkte (z.B. At Tanf) oder die US-Ausbeuter der syrischen Ölquellen nicht mehr da sind – will sagen, der grosse Vorteil ist, es wird keinen Krieg zwischen den Weltmächten mehr auslösen.

Konkreter gefragt: Wer wäre es gewesen, wenn die US-Militär- und Diebstahlpräsenz in Syrien Schaden erleiden würde – Syrien, Irak, Iran, die Türkei, Russland, eine unbekannte terroristische, rassistische Gruppe mit imperialen Ansprüchen? die CIA oder die NATO sicher nicht, denn diese sind involviert in die US-amerikanischen Ansprüche.

https://test.rtde.tech/international/229025-wie-russland-seine-stuetzpunkte-in/

Der nächste Schritt der allmächtigen US-amerikanischen-israelischen Gruppe inklusive EU und der Organisation NATO wird sein, dasselbe Szenario, das in Syrien ablief, über den Iran zu bringen. Die westlichen Medien werden aber erst dann wirklich jubeln, wenn auch Russland das Schicksal von Syrien ereilt haben wird. Allerdings wird sich auch dann die allmächtige Gruppe noch nicht fühlen wie Hitler unter dem Eiffelturm – denn es bleibt noch China. Aber man kann davon ausgehen, dass auch ohne die Eroberung Chinas das Ziel, dass Gaza und das Westjordanland wie auch Jerusalem und die Golanhöhen fest in jüdischer Hand sind, schon erreicht ist.

Die Symbiose von Macht und Falschheit

Kann der Wille, über andere Menschen oder Staaten Macht zu haben, das heisst, das Ziel, dass sie tun, lassen und denken, was man selber oder die eigene Gruppe will, dadurch realisiert werden, dass man ihnen reinen Wein einschenkt? Die Betroffenen würden fragen: Welches Recht habt ihr, uns vorzuschreiben, wie wir zu leben und was wir zu denken haben? Seid ihr unsere Vormünder, steht ihr über uns, haltet ihr euch für etwas Wertvolleres oder Herrenmenschen? Gemeinsamkeit von Falschheit und Macht ist – im Unterschied zum Führungsverhältnis – dass sie die Wahrheit und Realität anderer Menschen oder Staaten verneinen, sie herabwürdigen oder nicht zulassen.

Eine Gruppe, die zu Macht kommen will oder sie ausweiten, muss mit Falschheit operieren – denn die Menschen oder Staaten handeln nicht von sich aus gegen ihr Interesse. Selber betrügen ist das eine – aber das befriedigt den Ehrgeiz der US-amerikanischen und israelischen Herrenmenschen mit der Ideologie des Exzeptionalismus noch nicht: Das Problem, vor das sie sich stellten, ist: Wie bringen wir es fertig, Menschen in anderen Ländern zu Mitarbeitern unseres Betrugs zu machen? Grob gesagt, ist ihr Rezept: Wir spalten die Welt auf in die Guten und die Bösen und wer sich uns nicht unterwirft, sind die Bösen – natürlich wollen auch die westlichen Intellektuellen nicht die Bösen sein, sondern Karriere machen, also spielen sie brav mit: Intelligenz nimmt allerdings dadurch eine sehr spezielle Form an, denn als Wahrheit kann nur das zugelassen werden, was die Falschheit nicht aufdeckt – damit ist zum Beispiel Philosophie und Geschichte, die von diesen Leuten betrieben wird, wertlos oder schädlich und die Falschheit wirkt sich auf das ganze Geistesleben aus.

Ethisch Überlegene, die am Gängelband von Betrügern laufen

Wenn wir die Ambition des israelischen und US-amerikanischen Herrenmenschen bedenken: «Wie bringen wir es fertig, Menschen in anderen Ländern zu Unterstützern und Mitarbeitern unseres Betrugs zu machen?» Dann können wir feststellen, dass der Herrenmensch sehr erfolgreich war: Er hat die Unterstützung der westlichen Bevölkerung erreicht, andere Menschen und Staaten um ihr Territorium, Bodenschätze oder ihr eigenständiges Sein zu bringen, zum Beispiel Russland, Ukraine, Iran, Palästina, Libanon, Syrien, …. Der Grund für die Zustimmung der westlichen Bevölkerung ist aber nicht eine Mischung aus Blödheit und Häme, sondern ethische Überlegenheit: Sie hat die Weisung des israelischen bzw. US-amerikanischen Herrenmenschen gehorsam verinnerlicht: Gut ist, wer uns zu Diensten ist und böse, wer sich uns nicht unterwirft. Die Ideologie, ein Mensch könne nach Belieben ein Mann oder eine Frau sein, ist eine gute Vorstufe zum ultimativen geistigen Mülleimer, der glaubt, seine Existenz würde einen Glanzpunkt für die Menschheit bedeuten und den man in diesem Sinne – politisch – auf alles hetzen kann, was man nur will. Aber hat der geistige Müllschlucker tatsächlich den Ehrgeiz für seine grossartige Rolle in der Welt, den Welt-Ethikpreis aus den Händen des Israel- oder USA-Chefs in Empfang zu nehmen? Der westliche geistige Müllschlucker glaubt vermutlich ernsthaft, dass Russland, China und Iran böse sind – aber daran, dass seine eigene Regierungsclique irgendwie das Gute verkörpern würde, daran ist sein Glaube schon weniger stark.

Ist es ethisch wertvoll, die eigenen Betrüger bzw. die Betrüger anderer zu unterstützen? Es ist dann ethisch wertvoll, wenn es sich bei den Betrügern um Herrenmenschen handelt, gegen die zu handeln böse ist und man zudem Einbussen an Karriere und Finanzen hinnehmen müsste. Das heisst: Sich betrügen lassen, ist dann ethisch wertvoll, wenn der Betrüger Israel oder USA heisst.

Russland sollte aufpassen, dass die Weltmeister im Organisieren von Kriegen sich nicht mit verschmitztem Gesicht die Hände reiben

Das könnte zum Beispiel dann der Fall sein, wenn in Europa zum dritten Mal ein grosser Krieg ausgetragen wird, das heisst, europäische Mächte aufeinander losgehen und die USA zum dritten Mal unbehelligt davonkommen. Von Russland aus ein europäisches Land anzugreifen, würde den NATO-Bündnisfall auslösen. Ausserdem wäre es wünschenswert, wenn sich die Wut der europäischen Bevölkerungen nicht gegen Russland, sondern gegen ihre tatsächlichen Unterdrücker wenden würde.

Das allgemeine Problem ist, dass es vermutlich unmöglich ist, zu bewirken, dass Teufel aufeinander losgehen – der Idealfall für die Welt wäre nämlich, dass ein Kampf der USA gegen Israel ausbrechen würde.

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Auf welchem Ast sitzen die USA – materiell und geistig?

Die USA versuchen, am Ast zu sägen, auf dem Russland sitzt – aber auf welchem Ast sitzen sie selber? Was gibt Russland seine Macht und was gibt den USA ihre Macht? Die Macht der USA 2024 – im Gegensatz zu 1914 und 1936 – besteht hauptsächlich darin, dass sie mit Dollar bezahlen können: weil andere Staaten auch den Dollar benutzen, aber nicht die Druckerpresse haben.

Existiert eine übernationale Finanzmacht, die das Ziel hat, durch finanzielle Macht politische Ziele zu erreichen? Die USA und das USA-beherrschte Europa waren in der Ära nach 1945 das Zentrum der wirtschaftlichen und finanziellen Macht auf der Welt und das Co-Zentrum der militärischen Macht. Ist Urheberin dieser Macht – bzw. der beiden Weltkriege – eine Finanzmacht, die imstande war, eine übernationale Allianz zu schaffen, die gegen einen Gegner losgelassen werden konnte, der nie bereit gewesen wäre, sich dieser Finanzmacht unterzuordnen? Wenn man das Ergebnis der beiden Weltkriege betrachtet, könnte man es meinen.

Mittlerweile haben sich ausser USA/Europa neue wirtschaftliche Mächte etabliert, insbesondere China: wirtschaftliche Mächte, die nicht bereit sind, sich der westlichen Finanzmacht unterzuordnen. Das heisst, in gewisser Weise steht die machtbesessene, mächtige, übernationale Finanzgruppe von 1914 und 1939 wieder vor der gleichen Herausforderung. Allerdings ist der Ausgang dieses Kräftemessens im Wesentlichen schon entschieden – das gross angelegte Unternehmen, mittels Ukraine Hand an die Unabhängigkeit Russlands zu legen, endet zu Ungunsten der Dollarherrschaft.

Die Feinddefinition ergibt sich aus der Selbstdefinition

Für den Westen sind Russland, China und Iran der Feind, weil diese Staaten sich nicht durch das westliche Finanzkapital beherrschen lassen wollen. Aber warum sollten Russland, China, Iran der Feind der westlichen Bevölkerung sein? Sind sie es, die Europa und den USA keine günstige Energie verkaufen wollen oder Handelshemmnisse aufbauen? Sind sie es, die den Massenmord in Gaza und dem Libanon unterstützen? Sind es Russland, China, Iran, die der westlichen Bevölkerung Ideologien aufzwingen wollen oder ihren Lebensstandard senken und sich daran bereichern?

Auf welchem geistigen Ast sitzen die USA und der riesige geistige Zwerg, der sie beherrscht? Auf dem Ast des Exzeptionalismus – daraus ergeben sich ihre Feinde. Wer Machtausweitung betreiben will, kann seinen Opfern – im In- und Ausland – keinen reinen Wein einschenken. Das heisst, der geistige Ast, auf dem die USA & Israel sitzen, besteht in Falschheit. Das gilt sowohl für ihre Ober- als auch ihre Unterhunde.

Die westlichen Regierungen könnten eines Tages furchtbar schlecht aussehen – aber das kann erst dann wirklich der Fall sein, wenn sich das Volk nicht mehr durch ihre Medien betrügen lässt. Die Politiker – und Medien – sind auf den Glauben der Leute angewiesen, dass das, was sie tun, nützlich sei; anders ausgedrückt, mit Wahrheit, Geist und der Würdigung des Daseins übereinstimme.

Überlegenheit der eigenen Gruppe als Religion, Selbstverständnis und Lebensinhalt

Man stelle sich vor, es gäbe nur Juden auf der Welt.Was wäre ihre Religion oder geistiger Inhalt, woraus hätten sie ihr Selbstwertgefühl? Ich frage das, weil sie an einen Gott glauben, der sie über die anderen Menschen gestellt hat: Wenn es auf der Welt nur Juden gäbe, wäre dieser Gott sinnlos. Zentral für das Selbstverständnis eines Juden ist, sich als Angehöriger einer Gruppe (Abstammungsgemeinschaft) zu verstehen – dieses Verständnis wäre nicht mehr möglich, wenn es auf der Welt nur noch Juden gäbe: Ein Jude müsste sich dann einfach als Mensch verstehen – das aber negiert den Kern des Judentums: Es wäre nicht mehr möglich, sich in Abgrenzung zu anderen Menschen zu definieren. Damit ist auch der Grund angesprochen, aus dem die Juden nicht wollen, dass alle ihren Gott teilen. ‘Wir sind diejenigen, die das haben, was ihr nicht habt’ – diese Selbstdefinition oder dieses Selbstverständnis wäre nicht mehr möglich, wenn alle Menschen auf der Welt Juden wären; das Höchste und Wertvollste könnte nicht mehr der Glaube an einen Gott sein, der die eigene Abstammungsgemeinschaft über die anderen Menschen gesetzt hat.

Für mich – und ich denke, für die meisten Menschen oder Nicht-Juden – ist es nicht leicht, sich in diese Mentalität hineinzufühlen: Sich zuerst als Gruppenwesen und dann als Mensch empfinden, indem eine klare, in Fleisch und Blut übergegangene Grenze, zwischen der eigenen Gruppe und den aussenstehenden, anderen Menschen gepflegt wird. Was ist auf diese Weise das Verbindende zwischen der eigenen Gruppe und den anderen Menschen? Geist kann es nicht sein, denn unter Geist oder Religion wird der Glaube an einen Gott verstanden, der die eigene Gruppe über die anderen Menschen gestellt hat. Da das Allerhöchste und Wertvollste – Gott – diesem Volk sagt, es stehe über den anderen Völkern, ist es zwangsläufig, dass es zu den anderen Völkern den Standpunkt der Überlegenheit einnimmt oder anders ausgedrückt, des Exzeptionalismus. Diese Mentalität kann bei den anderen Völkern nur Antipathie hervorrufen – und wenn sie sich mit Machtansprüchen verbindet, ihre Feindschaft.

Welcher Umgang ergibt sich mit den Menschen, die gegenüber der eigenen Abstammung als minderwertig betrachtet werden? Es wird Wert auf Abgrenzung gelegt – im Weiteren sind die Verhältnisse Macht, Herablassung oder Ignorieren möglich. Die Beziehung der Macht über sie würde an das Verhältnis zu Nutztieren erinnern, da diesen Wesen nicht ein Wert und eine Würde zuerkannt wird, die man sich selber zuspricht. Da die Nicht-Juden kein Interesse daran haben, als minderwertige Opfer der Machtansprüche einer Herrenrasse zu fungieren – ausser jenen, die als ihre Unter-Hunde Karriere machen – wird dies zu um so grösseren Problemen führen, je mehr Macht die Juden haben.

Überlegen sein als Lebensinhalt. Das Tolle beim Lebensinhalt der Überlegenheit ist, dass er aus Beschränktheit oder aus Wahnideen bestehen kann bzw. aus Ideen, die keine Übereinstimmung mit den anderen Menschen oder Staaten aufweisen: Die Wahrheit oder die Realität anderer Menschen oder Staaten können ignoriert werden und man fühlt sich trotzdem – mehr oder weniger – grossartig; allerdings wird auf diese Weise eine Grenze zwischen sich oder der eigenen Gruppe und den anderen Menschen aufgerichtet. Führt die Idee einer Gruppe, wertvoller zu sein als die anderen Menschen zum Wunsch nach realer Macht über sie? Oder anders gefragt, hat der Wunsch, Macht über andere Menschen zu haben, die ideologische oder religiöse Voraussetzung, mehr wert zu sein als sie? Jedenfalls kann der religiöse oder ideologische Glaube einer Gruppe, wertvoller zu sein als andere Menschen, ethische Hemmnisse zur Ausübung von Macht über sie oder andere Staaten beseitigen.

Die Mentalität der Überlegenheit oder Machtansprüche sind der Übereinstimmung mit den anderen Menschen entgegengesetzt – und somit auch der Wahrheit, deren Merkmal die Übereinstimmung von Idee und Gegenstand ist.

Grundsätzlich beansprucht eine Gruppe, die sich anderen Menschen oder Staaten überlegen fühlt, das Mass der Dinge zu sein, das heisst, sie betrachtet ihre Vorstellungen von der Welt und die daraus entstehenden Wünsche als das Absolute. Konkret können wir uns fragen: Wie würde die Welt aussehen und was würde mit den Menschen passieren, wenn die Vorstellungen, die Israel von der Welt hat und die daraus entstehenden Wünsche zum Mass aller Dinge würden?

Der Nahe Osten, ein Pulverfass?

Was soll im Nahen Osten explodieren bzw. wer will aufeinander losgehen? Meiner Meinung nach gibt es dort eher etwas, das implodieren könnte – es sei denn, der implodierende Akteur finde noch die Gelegenheit, von seinen Atombomben Gebrauch zu machen.

Mit dem Massenmörder-Staat militärisch kurzen Prozess zu machen, wäre kein Problem – aber bei Israel handelt es sich um den Sonderstaat der Sonderstaaten, der seine Existenz der Finanzkraft zahlreicher Angehöriger seines Volkes verdankt, von dem etwa 60% ausserhalb Israels wohnen. Das heisst, auch die – westlichen – Medien, die durch diese Finanzkraft beherrscht werden, als auch die Finanzmacht selber müssen in die Überlegungen miteinbezogen werden, um dem verbrecherischen, rassistischen Wahn grössenwahnsinniger Stammespolitiker die Luft rauszulassen. Noch steht ein grosser Teil der westlichen Bevölkerung – insbesondere der USA und Deutschlands – auf der Seite des mächtigen Finanzkapitals, das den Tod von 42’000 palästinensischen Zivilisten erst möglich gemacht hat.

https://test.rtde.tech/der-nahe-osten/224586-iran-droht-mit-ausweitung-seiner/

Die politische Lösung einer Nach-Israel Existenz Palästinas ist kein Problem: Ein demokratischer Staat, der die gesamten Gebiete Palästinas umfasst (das jetzige Israel, Ost-Jerusalem, Westjordanland, Gaza). Das friedliche Zusammenleben von Muslimen, Juden und Christen wird durch das Gebot Mohammeds unterstützt und entspricht insofern einem modernen, demokratischen Verständnis. Der Iran ist keine Demokratie im westlichen Sinne, aber immerhin leben etwa 10’000 Juden auf seinem Staatsgebiet und man hört nie von Problemen.

Wovon ist ein Welt-Hegemon oder Welt-Beherrscher geleitet, der Massenmord unterstützt? Welche Regeln hat diese Ordnung – denn der Welt-Hegemon spricht von einer regelbasierten Ordnung, die er vertrete. Will der Welt-Hegemon durch die Unterstützung des Massenmords «die Rückkehr der Vereinigten Staaten zu einer autarken Weltführung im Status des stärksten Nationalstaates (Trump)» oder will er dadurch «die allmähliche Auflösung der USA in den Institutionen der globalen Welt zum Zwecke der endgültigen Unterwerfung aller anderen, die bereit sind, sich in diese Welt einzufügen (Harris und die Demokratische Partei)»?

Was an den USA ist die Identität der USA und was an den USA ist die Identität seines besten Freundes Israel?

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Implosion im Nahen Osten? Es könnte sich um einen Zwerg und einen Riesen handeln, wobei der Riese sein eigenes Hirn durch das des Zwerges ersetzt hat. Andere für sich denken lassen und dabei seine eigene geistige Selbständigkeit einbüssen, ist grundsätzlich schlecht, speziell dann, wenn der Spiritus Rector die Eigenschaft hat, die Ressourcen oder das Territorium der Bevölkerung zu beanspruchen, gegenüber der er sich abgrenzt.

‘Links’ und ‘rechts’ und die politischen Supporter des Finanzkapitals

Die – territorialen – Grenzen eines Staates sind klar (ausser bei Israel), aber wie steht es mit den Grenzen des Finanzkapitals und seines Einflusses? Finanzkapital ist weniger eine staatlich identifizierbare Grösse als Armee, Bruttoinlandprodukt, Staatshaushalt oder Regierung.

Die Macht des Finanzkapitals – oder des Geldes – hört nicht unbedingt an den Staatsgrenzen auf. Und wenn es einen Club mit Weltbeherrschungsambitionen gäbe, der aber keine Geldmacht ist, dann wäre er noch weniger als ein Papiertiger. Die Macht des Geldes besteht nicht nur in seinem Besitz, sondern auch darin, mit ihm zu handeln (Geldwechsel) oder es zu verleihen und dadurch Verbindlichkeiten zu erzeugen, das heisst, ein Beziehungsnetz aufzubauen.

Wann kann man sagen, ein Staat werde von der eigenen Regierung regiert? Dann, wenn er nicht von einem ausländischen Staat oder einer ausländischen Gruppe regiert wird oder anders gesagt, wenn eine Regierung im Interesse ihres Volkes handelt und nicht zu seinem Nachteil. Daraus, dass die Regierung eines Staates zum Nachteil des Volkes handelt, können wir schliessen, dass es eine Gruppe gibt, die den Staat benutzt, um ihre – privaten – Machtansprüche zu befriedigen. Handeln zum Beispiel die USA oder Deutschland zum Vorteil der Bevölkerung? Wir müssen uns im Klaren darüber sein, dass eine Gruppe, die den Staat dazu benützt ihre – privaten – Machtansprüche zu befriedigen, versucht, Regierungen zu installieren, denen sie ihre Bedingungen diktieren kann – und das soweit ihre Finanzmacht bzw. der Dollar reicht. Ein Erfolg für die Gruppe ist zum Beispiel, wenn sie Regierungen Krieg führen lassen kann gegen Staaten, die darauf bedacht sind, ihre Eigenständigkeit zu behalten. Die Gruppe versucht, Regierungen zu installieren, durch die sie die Macht über die Ressourcen des Staates, zum Beispiel Rohstoffe und ihren Handel, an sich reissen kann, dazu muss die Gesetzgebung, die die Bevölkerung eines Staates vor Ausbeutung – aus dem Ausland – schützt, eingeebnet werden und ermöglichen, die Gewinne möglichst steuerfrei abzuführen; beides durften die Russen unter Jelzin erleben, das heisst, in der Zeit als Russland als demokratisch galt. Der Gipfel dieser These ist, dass die Staaten des Westens gar nicht von ihren eigenen Regierungen regiert würden, sondern von einer übernationalen Gruppe. Und diese Gruppe hängt eindeutig mit Israel zusammen: Wenn ein Staat verbrecherische Handlungen eines anderen Staates billigt, gutheisst oder unterstützt, dann ist er kein Rechtsstaat mehr und handelt nicht mehr im Interesse des Volkes – was nichts anderes bedeutet, als dass er mit staatlichen Ressourcen einen Gruppenegoismus bedient. Wenn kriminelle oder verbrecherische Handlungen durch eine mächtige Gruppe begangen werden, müssen sie als Recht dargestellt werden – denn sonst würde diese Gruppe diskreditiert, das heisst, sie wäre nicht mehr wirklich mächtig, sondern angeschmiert.

Politisch rechts bedeutet traditionell Schutz des Staates vor ausländischem Einfluss. Eine Gruppe, die die Ambition hat, ihre Macht auszuweiten, indem sie in das Leben anderer Bevölkerungen und Staaten eingreift, muss jene Kräfte neutralisieren, die sich dagegen wehren – was insbesondere heisst, politisch rechts muss verteufelt werden: Gender-Ideologie und ‘Geflüchtete’ bilden die Themen, um die eigene Politik als die Politik der ethisch Guten darzustellen und den politischen Gegner als böse; das heisst, es geht nicht darum, Sachpolitik zu machen, sondern den politischen Gegner als ‘böse’ darzustellen und ihn so auszuschalten. So wie das Finanzkapital kennen auch die Medien keine staatlichen Grenzen – und wenn diese beiden Faktoren eine Einheit bilden, lässt sich zum Beispiel bewirken, dass die Bevölkerung sich selber zugunsten einer übernationalen Gruppe in den Nachteil setzt, wenn ihr gesagt wird, dass sie sonst zu den Bösen gehören würde. Zusammenarbeit mit dem Finanzkapital und den Medien wäre eine gute Sache – aber wird verbrecherisch, wenn sie dem Grundsatz folgen: Stammesrecht oder Gruppenmacht steht über dem Staatsrecht. Aufschlussreich ist, dass die Ideologie der Aufhebung der Souveränität der Nationalstaaten, die die Linken predigen, perfekt mit den Anforderungen des internationalen Finanzkapitalismus zusammenfällt. Wie ist das Bestreben, die Grenzen der Nationalstaaten aufzuheben, damit zu vereinbaren, ein Israel zu unterstützen, das sein Territorium ausweiten will, indem es die ansässige Bevölkerung vertreibt und massakriert? Dieser Widerspruch kann einfach erklärt werden, indem einem bewusst wird, dass diejenigen, die verantwortlich sind für die Vertreibung und Massakrierung der Palästinenser zu derselben Gruppe gehören, die das Finanzkapital und die Medien des Westens beherrschen und deren Grundsatz ist: Stammesrecht oder Gruppenmacht steht über Staatsrecht.

Sind die Juden interessiert an Geist?

Als was versteht sich ein Mensch, wenn er seine Abstammung über die der anderen Menschen stellt und dies mit dem Willen eines allmächtigen Gottes begründet? Ist das, was dem Menschen seine Würde oder seinen Wert gibt, die Abstammung? Wer dieser Meinung ist, wertet Geist herab: Wenn es die Abstammung ist, die dem Menschen den Wert und die Würde gibt, dann ist es nicht der Geist.

Kann eine Ideologie oder Religion, die das geistige Sein einschränkt, an Geist interessiert sein? Eine Wesenseinheit mit einer bestimmten Abstammung, das heisst, einer Gruppe, zu machen, ist etwas anderes als eine Wesenseinheit mit dem unendlichen Sein zu machen.

Intellektualität und Falschheit. Welchen Inhalt hat Intellektualität oder wonach strebt sie? Der Inhalt von Intellektualität kann sein, Inhalt – das heisst, das Wahrnehmen der Wahrheit und Realität anderer Menschen oder Staaten – zu vermeiden, zum Beispiel indem das Wahrnehmen oder Würdigen der anderen Menschen oder Staaten ersetzt wird durch das Verhältnis der Macht über sie und dieses Machtverhältnis dadurch begründet wird, es geschehe zum Vermehren des Guten in der Welt.

Was versteht ein Volk, das sich über Religion definiert und sich über sie von den anderen Völkern abgrenzt, unter Geist? Sich über Religion definieren und sich dadurch, sowie die Abstammung, von den anderen Völkern abgrenzen, sind die Merkmale einer Stammesreligion – aber auch des Judentums. Eine Stammesreligion würde heute allgemein als Sekte wahrgenommen – allerdings gilt das nicht für das Judentum, das als Weltreligion gilt.

Womit fühlt sich ein Volk verbunden, wenn es die anderen Völker vom Höchsten und Wertvollsten – das heisst, seinem Gott – ausschliesst? Jedenfalls kann Gott zu den Völkern, die er unter die Juden gestellt hat, nicht das gleiche Verhältnis haben, wie zu dem Volk, das er bevorzugt. Aber welches Verhältnis sollen die Völker zum – allmächtigen – Gott haben, der sie unter ein auserwähltes Volk gestellt hat? Es bleibt ihnen nur, sich gegenüber dem Volk, das Gott auserwählt hat, minderwertig zu fühlen und Gott zu gefallen, indem sie gegenüber dem auserwählten Volk gehorsam sind. Eine weitere Möglichkeit wäre, selber einen Gott zu kreieren, dessen Eigenschaft es ist, alle Menschen gleichwertig zu behandeln – insofern sie an ihn glauben.

Für die Juden ist Gott ein – allmächtiger – Wille, der alles so macht, wie er will – zum Beispiel die Juden über die anderen Völker stellen. Womit fühlt sich ein Volk verbunden, wenn es die anderen Völker durch seinen Gott vom Höchsten und Wertvollsten ausschliesst? Anders gefragt: Was soll das Höchste und Wertvollste – Gott – sein, wenn es etwas ist, von dem die anderen Völker ausgeschlossen werden können: Eine niederträchtige, hinterhältige Idee, durch die das eigene Volk über die anderen Völker gestellt werden kann? Wenn die Juden die ganze Welt für blöd halten, warum sollen sie nicht auch Gott für blöd halten?

Geist im weiten Sinne bedeutet: denken, fühlen, wahrnehmen der anderen Menschen, des Kosmos und von sich selber. Im engeren Sinne ist die Bedeutung von Geist, ein ausgeweitetes oder vertieftes Denken, Fühlen und Wahrnehmen und die Würdigung der anderen Menschen, des Kosmos und von einem selber. Die jüdische Religion bildet zu diesem Verständnis von Geist einen krassen Gegensatz, indem sie nicht eine Wesenseinheit macht mit einem unendlichen Sein, sondern einem aufgespaltenen und der Sinn davon ist, dass der eine Teil über dem anderen stehe oder Macht über ihn habe.

Geistige Ziele und äusserliche Ziele

Unter geistigen Zielen kann man verstehen: Fortschritte machen im Würdigen des Kosmos, der anderen Menschen und von sich selber. Eigentlich würde man meinen, dass Religion den Menschen in diesem Ziel unterstützt – erhebt sie doch den Anspruch, dem Menschen zu sagen, was sein Sinn ist.

Fatal ist, wenn etwas als Religion auftritt, aber bloss äusserliche Ziele verfolgt – und wie könnten die Ziele einer Religion andere als äusserliche sein, wenn ihr Sinn die Überlegenheit eines Volkes über die anderen ist? Wie gross ist die Spiritualität der bestimmenden Fraktion eines Volkes, wenn sie an nichts anderes denken kann und die grössten Anstrengungen unternimmt, um im Land, in dem ihre Vorfahren vor 2500 Jahren einen Staat hatten, wieder einen Staat zu errichten, und zu diesem Zweck bereit ist, die ansässigen Menschen zu vertreiben und 42’000 von ihnen durch Bomben zu töten?

Wie würde eine Ideologie aussehen, die Satan kreiert hat? Sie würde Aufspaltung und Betrug am Menschen bedeuten: Unter dem Namen des Guten, Gottes, Religion, Demokratie, Selbstverteidigung, Freiheit, Menschenrecht das geistige und materielle Sein der Menschen einschränken. Mit einem Wort: Die Ideologie Satans ist – gemäss dessen Wesen – eine Ideologie der Aufspaltung und der Macht. Wenn diese Ideologie oder Wesensart Erfolg hätte, wäre es geistiger Kehricht, der den Gang der Weltgeschichte bestimmt. Meiner Meinung nach werden diejenigen, die ihr Volk an Satan verkauft haben, den Kürzeren ziehen – im weltgeschichtlichen Rahmen.

Netanjahu über Terrorismus (1986)

«In einem Interview vom 30. Mai 1986 in der US-Sendung „Firing Line“ hat sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu über seine Definition von Terrorismus geäußert.

Er sagte, Terroristen würden absichtlich Unschuldige angreifen. Daher sei seine Definition von Terrorismus der systematische und vorsätzliche Angriff, die Ermordung, Verstümmelung und Bedrohung von unschuldigen Zivilisten für politische Ziele.

„Diejenigen, die für die Freiheit kämpfen, setzen nicht auf Terrorismus (…) Diejenigen, die das tun, (…) enden als Herrscher über terroristische Staaten“, so Netanjahu.

Erst am Sonntag hatte Israel erneut den Libanon bombardiert. Libanesischen Angaben zufolge wurden mehr als 50 Städte und Dörfer im Süden des Landes angegriffen und mehrere Orte fast vollständig zerstört.»

https://test.rtde.tech/kurzclips/video/223274-netanjahu-ueber-terrorismus-systematische-ermordung/

Gemäss den Worten, die Netanjahu 1986 geäussert hat, wäre er – 38 Jahre später – der Chef eines Terroristen-Staates. Ich nehme an, Netanjahu würde antworten, bei Worten gehe es nicht um den Wahrheitsgehalt, sondern darum, mit ihnen ein bestimmtes Ziel zu erreichen – diese Logik ist für die jüdische Ideologie kein Problem, weil das Recht ohnehin auf ihrer Seite ist, denn sie begründet eine Zweiklassengesellschaft, in der die Abstammungsgemeinschaft Israels tun darf, was die anderen Völker nicht tun dürfen. Dürfen wir von Herrenvolk oder von Opfervolk sprechen?