Der jüdische Nationalsozialismus:

Im Nationalsozialismus spielt Rasse, das heisst, die Abgrenzung der eigenen Abstammung gegen andere, eine entscheidende Rolle – was im Falle des Judentums wohl niemand bestreiten kann. Im Gegensatz zum deutschen Nationalsozialismus ist der jüdische religiös – das heisst, durch eine Gottperson – legitimiert oder abgesichert. Das erhoben sein des jüdischen Volkes über die anderen Völker durch Gott macht es zur Herrenrasse.

Immerhin muss klar festgestellt werden, dass es sich beim Christentum und Islam nicht um die Ideologie oder Religion eines bestimmten Volkes handelt, bei der Ideologie der Juden hingegen schon – und das muss aufhorchen lassen: Denn hier geht es um eine Abgrenzung einer bestimmten Abstammung (Volk, Stamm), nicht um das Verbindende durch einen Gott aller Menschen.

Ich trage mich mit dem Gedanken, einen Artikel zu schreiben mit dem Titel: Opportunismus und Ignorieren des jüdischen Rassismus. Hätten Sie mir ein paar Anregungen dazu?

Was halten Sie von folgender Argumentation: Ideologie-Kritik ja, aber nicht gegenüber den Juden, denn das wäre rassistisch (antisemitisch), da die Juden ein Volk sind und somit ein Volk kritisiert würde.

Der Mensch und sein Zusammenhang

Als Geist-Körper-Wesen steht der Mensch vor der Frage, ob seine Voraussetzung mehr geistig oder materiell sei oder ob er Teil einer Wirklichkeit sei, die unendlicher Zusammenhang, unendliche Möglichkeit und unendliche Vielfalt ist – was es unmöglich machen würde, reinen Geist einer reinen Materie gegenüberzustellen.

Ist die Idee eines dreieckigen Rades, das die Form eines Kruges hat, rein geistig? Diese Vorstellung existiert insofern nur im Geiste als sie widersprüchlich ist und keine Entsprechung in der Wirklichkeit hat – nicht rein geistig ist sie insofern, als sowohl ‘dreieckig’ als auch ‘Rad’ und ‘Krug’ real und an Materie gebunden sind.

Worin soll das Kriterium für die Übereinstimmung von Idee und Objekt bestehen, wenn das Objekt nur als Vorstellung existiert, das heisst, als reiner Geist? Kann zum Beispiel ‘ein dreieckiges Rad, das die Form eines Kruges hat’ Objekt sein? Und ist das, was man rein geistig nennt, nicht insofern ein Widerspruch als es nicht auf Anklänge, Assoziationen oder Bestandteile der körperlichen (materiellen) Welt verzichten kann? Kann strenggenommen, etwas Begriff genannt werden, dessen Objekt nur rein geistig besteht, das heisst, nur als Vorstellung – Gottperson wäre in diesem Sinne kein Begriff, sondern einfach ein Wort, Idee oder Vorstellung.

Was folgt daraus, dass die Voraussetzung der Materie und des Menschen rein geistig sei? Wenn die Voraussetzung des Menschen (oder der Materie) nur als Idee oder Vorstellung besteht, das heisst, rein geistig ist, dann steht dem Menschen die Voraussetzung seines Seins als Idee oder Vorstellung gegenüber – natürlich wird dieser Umstand dadurch verdeckt, dass diese rein geistige Voraussetzung eine Person sei (Gottperson).

Was ist das – ein rein geistiges Objekt? Es ist jedenfalls etwas, das als nicht sinnlich wahrnehmbar existiert – ausser in dem Sinne, dass es als Wort oder Ausdruck existiert (als Substantiv oder Hauptwort, nicht als Verb oder Adjektiv). Sie können zum Beispiel einem dreieckigen Rad, das die Form eines Kruges hat, den Namen Vorfon (= Substantiv, Hauptwort) geben, was allerdings noch nicht spektakulär ist – Bedeutung bekommt es erst, wenn sie Vorfon übernatürliche Kräfte zuschreiben und politisch im Sinne der eigenen Gruppe instrumentalisieren.

Religion und Rechtsverständnis

Unter Religion oder Ideologie verstehe ich Sinngebung oder Sinnfindung: Eine Antwort auf die Frage, was das Wertvolle sei, das heisst, was das Sein oder der Kosmos, die anderen Menschen und mein Existieren für mich sind.

Wenn eine Ideologie oder Religion aufspaltend ist, das heisst, eine bestimmte Gruppe über die anderen Menschen erhebt, ist ihr Merkmal Gruppenegoismus oder Separatismus, das heisst, es kann kein gemeinsamer Lebensinhalt mit den anderen Menschen existieren: Entweder ist der Lebensinhalt Absonderung oder Macht über die anderen Menschen oder eine Kombination von beidem. Wenn der Schwerpunkt auf Macht über die anderen Menschen liegt, handelt es sich um eine Betrugsideologie – denn selbstverständlich wird diese Ideologie oder Religion im Namen des Guten oder eines Gottes daherkommen. Welche Art Recht – oder Politik – bringt eine solche Ideologie oder Religion mit sich bzw. strebt sie an?

Nehmen wir an, Satan würde eine Ideologie kreieren – wie würde sie aussehen? Die Ideologie Satans ist eine Machtideologie, aber auch eine Betrugsideologie. Steile These: Satan erfindet eine Person Gottes, um seine Ziele zu verwirklichen. Es wäre eine Religion, die Gruppen-Egoismus bedient.

Eine Gruppe, die sich durch ihre Ideologie über die anderen Menschen erhebt, macht sich in der Welt nicht beliebt. Woher bezieht eine solche Gruppe ihr Recht, ihre Legitimation oder ihr Selbstverständnis? Es kann nur pro forma die Verfassung eines modernen Staates sein.

Wer auf der Welt teilt religiös oder durch Abstammung begründeten Gruppenegoismus?

Zur Ideologie der USA scheint die Koexistenz von zwei oder drei Supermächten zum gegenseitigen Vorteil nicht zu gehören. Was ist die Ideologie der USA? Meine ganz persönliche Vermutung: Die Ideologie des Alten Testamentes – die leider bedeutet: Widersprüche und geistiger Nonsens mit politischem Hintergrund seit dreitausend Jahren.

Frage: Ist es geistig nicht eine sehr armselige Sache, das Göttliche auf Macht und einen Willen zu reduzieren?

Recht und Herrschaft (englisch: Law and Rule)

Wissen Sie, worauf die Israeliten ihr Recht gründen – zum Beispiel ihr Recht auf das Land der Palästinenser? Die Rechtsquelle der Israeliten ist das Alte Testament, das besagt, dass sie grundsätzlich – aufgrund ihrer von Gott bevorzugten Abstammung – über dem Rest der Menschheit stehen. Das heisst, die Israeliten haben grundsätzlich auf alles das Recht, das sie begehren. Im Speziellen aber wird das Recht der Israeliten auf das Land der Palästinenser damit begründet, dass die Israeliten vor 3000 Jahren in diesem Gebiet einen bzw. zwei Staaten hatten, nämlich Juda und Israel, die sich aber vor etwa 2500 Jahren auflösten. Diese Vorgeschichte begründet gemäss israelitischem Recht den Anspruch auf das Land der Palästinenser und den Massenmord an 50’000 von ihnen. Dass Israel keine Verfassung hat, wird verständlich dadurch, dass ihre Rechtsquelle die Ideologie des Alten Testamentes ist.

Frage: Ist USA-Recht, NATO-Recht und EU-Recht kompatibel mit Israel-Recht?

Welche Konsequenzen ergeben sich daraus, dass die USA, NATO und EU das als Recht anerkennen, was Israel tut? Was bedeutet die Übernahme des Rechtsverständnisses einer dreitausendjährigen Ideologie von Widersprüchen und geistigem Nonsens mit politischem Hintergrund? Erstens die Etablierung dieser Gruppe als die herrschende Klasse und zweitens geistiger und charakterlicher Zerfall der betroffenen Staaten.

Wort zum Sonntag: Welche Realität anerkennt Satan?

Ich würde sagen, diejenige Realität, die er bzw. seine Gruppe durch ihre Macht geschaffen hat und unterhält. Man kann daraus verstehen, warum Satan aus dem Himmel herausgeworfen wurde.

Die Wonnen der Gewöhnlichkeit und die Genussfähigkeit des eigenen Geistes – sind sie Satan bekannt? Wenn man ihn als archetypische Figur des Bösen betrachtet – als das Prinzip der Täuschung, der Herrschsucht und der Entfremdung vom Sein –, dann wäre er genau das Gegenteil von jemandem, der die „Wonnen der Gewöhnlichkeit“ kennt. Und welchen eigenen Geist kann er geniessen?

Die Wonnen der Gewöhnlichkeit und die Genussfähigkeit des eigenen Geistes setzen ein tiefes Einverständnis mit sich selbst voraus. Wenn Satan das Symbol für das rastlose, getrennte Bewusstsein ist, dann bleibt ihm dieser Genuss verwehrt.

Satan fühlt sich eng mit den anderen Menschen verbunden

Ich selber würde Satan als einen Typ Mensch definieren, der sich erstaunlicherweise eng mit den anderen Menschen verbunden fühlt – allerdings nicht in dem Sinne, dass seine Befriedigung daraus kommt, sie wahrzunehmen, zu würdigen und zu schätzen, sondern über ihnen zu stehen, Macht über sie zu haben und sie zum eigenen Produkt zu formen, was eine Einschränkung ihres geistigen und materiellen Seins bedeutet.

Im Gegensatz zur religiösen Charakterisierung Satans halte ich ihn durch und durch für ein Gruppenwesen: Durch Gruppen- oder Sektenbildung ist es möglich, ein Menschsein zum Massstab zu machen, das vom allgemeinen Menschsein abgekoppelt ist – insbesondere von seinem allgemein verbindenden Element der Rationalität.

Gruppe heisst, dass Menschen in denselben Ideen und Zielen miteinander verbunden sind. Menschen können zum Beispiel dadurch eine Gruppe bilden, dass sie in der gleichen Art der Befriedigung zusammengeschlossen sind. Von Bedeutung ist, wie eine Gruppe mit den anderen Menschen verbunden ist und wie sie sich gegen sie abgrenzt. Eine Gruppe kann dadurch mit den anderen Menschen verbunden sein, indem sie ihre Befriedigung daraus zieht, über ihnen zu stehen oder über sie Macht zu haben. Und von ihnen abgegrenzt sein, kann sie dadurch, dass sie den Anspruch stellt, etwas zu haben, dass die anderen nicht haben (zum Beispiel einen exklusiven Gott, die Abstammung oder ethische Überlegenheit).

Interessant ist, dass durch diese Art der Verbindung und Abgrenzung sowohl Opfer- als auch Täterbedürfnisse befriedigt werden können (anders ausgedrückt Masochismus als auch Sadismus): Man kann sich an die eigenen Gruppenmitglieder kuscheln und zugleich auf die bösen Aussenstehenden zeigen und sagen: Schau, was diese Bösen mit mir machen wollen. Oder umgekehrt, kann man den bösen Aussenstehenden eines auswischen und sagen: Habt ihr gesehen, wie ich diesen Typ ruiniert habe?

Das Einschränken des Denkens auf die Vorgaben einer Gruppe. Wenn die Vorgabe einer Gruppe ist: Wir stehen über den anderen Menschen, dann bedeutet das nicht einen Inhalt, aber ein bestimmtes Verhältnis zu ihnen. Inwiefern haben die Menschen eine gemeinsame Realität oder ein Sein, das allen Menschen gemeinsam ist? Man könnte zum Beispiel Rationalität für so etwas halten. Ist der Vertreter des Exzeptionalismus damit einverstanden? Den Anhänger des Exzeptionalismus muss Rationalität allerdings nicht kümmern, da er Inhalt ohnehin nur vortäuscht – ihm geht es um eine Beziehung zu den anderen Menschen, in der er über ihnen steht und dieses Ziel kann er auch durch Widersprüche, geistigen Nonsens oder Wahnideen erreichen.

Machtstreben kann den Inhalt haben, dem anderen etwas wegzunehmen, zum Beispiel Besitz, Territorium, Rechte – und der erfolgreiche Machtmensch kommt in den Genuss von Prestige. Kann Machtstreben einen Inhalt zulassen durch den beide – sowohl das Subjekt der Macht als auch sein Objekt – verbunden sind? Anerkennt der Machtmensch eine Wesenseinheit mit seinem Objekt? Kann das Wertvolle oder Erstrebenswerte etwas sein, das unilateral besteht, anders gesagt, in einer Gruppe, die wertvoll ist (Herrengruppe) und einer Gruppe, die nicht wertvoll ist (die Knecht-Gruppe)? Und das Spiel heisst: Wer ist die Herrengruppe und wer die Knecht-Gruppe? Und das Spiel heisst weiter: Wie können wir der Bevölkerung Inhalte vortäuschen, damit sie ihre Zustimmung gibt, zu unserem Vorteil und zu ihrem Schaden in das Leben von Menschen einzugreifen? Kann man es das Spiel des Alten Testaments nennen – momentan betrieben vom Westen, das heisst, USA & Israel, EU, Deutschland.

Zweifellos ist zum Beispiel Frau Baerbock ein ganz anderer Mensch als der Israel-Chef Netanjahu, da Frau Baerbock zur Fraktion der Ultraguten gehört, was vom Israel-Chef die wenigsten sagen würden – das Erstaunliche aber ist: Sie stützen sich gegenseitig. Das erklärt sich daraus, dass Frau Baerbock und der Israel-Chef darin vereinigt sind, dass sie die Gruppe über alles stellen, der Herr Netanjahu angehört.

Die Aufspaltung des Seins geschah im Namen von etwas, das wertvoller sei als der Kosmos und der Mensch

Religion bestimmt, wonach der Mensch streben soll – denn sie legt fest, was das Höchste und Wertvollste sei. Ein Sonderfall einer Religion liegt vor, wenn sie das Höchste und Wertvollste auf eine Gruppe von Menschen einschränkt, was das Merkmal einer Sekte ist.

Kann der Mensch in den Genuss des Höchsten und Wertvollsten durch ein Macht- oder Unterwerfungsverhältnis gelangen? Jedenfalls kann die Entfaltung des Geistes und die Würdigung des Kosmos und des Menschen weder durch ein Macht- noch durch ein Unterwerfungsverhältnis erreicht werden.

Welches ist das Hauptmerkmal des Göttlichen? Macht als Hauptmerkmal des Göttlichen zu postulieren, bedeutet erstens eine Aufspaltung des Seins, das heisst, einen Dualismus und zweitens ist es widersprüchlich, da es keine Gründe ausserhalb der göttlichen Macht geben kann. Wenn es ausserhalb des Göttlichen keine Gründe oder Ursachen geben kann, wogegen soll es abgegrenzt sein?

Wie kam eine Gruppe von Menschen dazu, in Frage zu stellen, dass das Göttliche als unendlicher Zusammenhang, unendliche Möglichkeit und unendliche Unterschiedenheit (Vielfalt) besteht? Der Hintergrund konnte nicht der Drang nach Entfaltung des Geistes und der Würdigung des Kosmos und des Menschen sein – aber der Drang, mehr zu sein als ein Teil des unendlichen Seins.

Das Alte Testament und Gaza

Handelt es sich um eine Verbindung von Ideologie (Religion) und Politik, die auch vor Massenmord nicht zurückschreckt? Klarstellen möchte ich: Eine Gruppe, Abstammungsgemeinschaft oder Staat können im 21. Jahrhundert nicht Massenmord begehen, wenn sie nicht – übernational – die herrschende Klasse sind – sie wären schnell von der Bildfläche verschwunden. Wenn es einen Staat oder eine Gruppe gibt, die ungeahndet 50.000 Zivilisten umbringen kann, dürfen wir davon ausgehen, dass es sich um die herrschende Klasse handelt. Zweitens dürfen wir davon ausgehen, dass es sich um Betrüger bzw. Beherrscher der Medien handelt.

Anschlussfrage: Ist es das Merkmal einer herrschenden Klasse, dass sie Verbrechen mit Lügen oder Gott begründen kann?

Was geht in Menschen vor, die sich geistig nicht weiterentwickeln können? Sie tendieren zum Sadismus oder Masochismus. Zu beobachten ist das nicht nur in Europa, sondern auch im Nahen Osten (Israel). Wenn es die den Westen beherrschende Klasse ist, die sich geistig nicht weiterentwickeln kann, stellt sich für die Welt die Frage, wie das Problem gelöst werden kann? Wer sich geistig nicht weiterentwickeln kann, ist ein Fundamentalist bzw. in Widersprüchen gefangen oder lebt in einer Fixierung oder Gruppenwelt.

Um was handelt es sich, wenn Bevölkerungen oder Staaten – medial und politisch – gezwungen werden, Betrüger und Massenmörder als die Guten zu verehren? Ich würde sagen, um eine Gruppe, die das Finanzsystem und die Medien beherrscht. Aber auch darum, dass der halbe Planet zu einem Schandfleck verkommen ist. Von einer Ideologie, die den Geist des Menschen einschränkt – organisch verbunden mit einer entsprechenden Politik – kann man sagen, es handle sich um geistigen Dreck. Als Staat mit einer Sekten-Ideologie aufzutreten, das heisst, ein gruppenexklusives Objekt anzubeten, gibt keinen inneren Frieden, keinen Inhalt, keine Verbundenheit mit den anderen Menschen und zwingt zu Falschheit – aber es verschafft Bedeutung und Lebensinhalt durch Macht.

Das Recht eines Staates sagt etwas aus darüber, was das Wertvolle ist – denn das Wertvolle soll durch Gesetze geschützt werden. Wie ist das, wenn es in einem Staat oder auf der Welt eine mächtige, dominante Gruppe gibt – ist dann sie das Wertvolle und dasjenige, das durch Gesetze geschützt werden soll? Die – implizite – Aussage dieser Gruppe ist: Das Wertvolle ist das, was Macht hat über dich, deshalb musst du es anbeten, verehren, gehorsam sein und seine Gesetze befolgen – dabei beruft sich diese Gruppe normalerweise auf etwas Höheres, zum Beispiel eine Gottperson.

«Was ist für Ihre Gruppe, das Allerhöchste?»

«Das Allerhöchste ist für uns eine Gottperson, durch die wir uns über die anderen Menschen stellen können.»

«Das ist hochintelligent und ausserdem ethisch sehr wertvoll, weil es sich um die weltanschauliche Grundlage einer Weltreligion handelt.«

Wenn Sie den Leuten die Ansicht verkaufen können: Ihr steht aufgrund eurer Abstammung über den anderen Menschen – handelt es sich dann um Religion oder Politik? Die meisten Menschen des 21. Jahrhunderts würden antworten, es handle sich um Nationalsozialismus oder Rassismus. Was ist für die Juden (Israel) das Allerhöchste? Der Stamm oder der Kosmos und der Mensch? Ich persönlich denke, dass der Glaube an einen überirdischen Gangsterboss, der Massenmord rechtfertigt und schon seit etwa drei Tausend Jahren besteht, in der Geschichte einzigartig ist – insbesondere sein Status als Weltreligion.

Der Weg zu Befriedigung

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, um zu Befriedigung zu kommen: Ideen und Gefühle, die den Kosmos und den Menschen herabwürdigen oder solche, die sie würdigen. Befriedigung aus der Herabwürdigung des Kosmos und des Menschen bedeutet, dass nicht der Kosmos und der Mensch das Wertvolle sind. Natürlich strebt der Mensch nach dem Wertvollen und nicht nach dem Wertlosen: Es würde niemand von sich sagen, er strebe nach etwas Wertlosem – auch nicht der Heroinsüchtige.

Wodurch bestimmt sich, was wertvoll ist? Welches sind die Kriterien dafür, ob etwas wertvoll ist oder wertlos? Was ist die Definition von wertvoll? Man könnte sagen, das Wertvolle sei das, wonach man strebt. Jeder wird dieser Definition zustimmen, solange das Streben sich darauf richtet, den Kosmos und den Menschen zu würdigen – ist der Fall denkbar, dass etwas als das Wertvolle gilt – das heisst, als das Erstrebenswerte – durch das der Kosmos und der Mensch herabgewürdigt werden? Etwas zu statuieren, das über dem Kosmos und dem Menschen und seinem Verstand stehe und es als das Wertvolle zu verehren, würdigt den Kosmos und den Menschen und seinen Verstand herab. Es stellt sich die Frage, was gewürdigt wird durch etwas, das über dem Kosmos, dem Menschen und seinem Verstand stehe? Wir müssen uns bewusst sein: Etwas über den Kosmos zu stellen, bedeutet die Auflösung der Einheit des Seins.

Was könnte wertvoller sein als die Einheit von Geist und Materie und ihre unendlichen Zusammenhänge? Beschränkte Gemüter haben gefunden, die Macht über sie, zu diesem Zweck sind sie auf eine Person ohne Körper gekommen, aber mit einem unendlichen Willen, der auch enthalte, die Abstammung eines bestimmten Volkes über die der anderen Völker zu stellen. Wenn das Wertvolle – oder höchste Gut – durch Glauben, Unterwerfung und Gehorsam besteht, ist eine Übereinstimmung mit dem menschlichen Geist an einem sehr kleinen Ort, die politische Absicht dahinter aber sehr gut versteckt, wenn man es Religion nennt.

Welche Mentalität steckt hinter der Aufspaltung des Seins? Skrupellose Geistlosigkeit auf intellektuell hohem Niveau oder anders gefragt, der Wunsch nach Macht, Überlegenheit und Abgrenzung? Handelt es sich beim Statuieren von etwas, das über dem Kosmos, den Menschen und ihrem Verstand stehe, um Politik oder Religion? Jedenfalls ist dadurch der Ausgangspunkt des menschlichen Geistes nicht mehr der Kosmos und der Verstand, sondern die gruppenspezifische Festsetzung eines Allerhöchsten. Geist und Kosmos sind allerdings – im Gegensatz zu etwas, das über sie gestellt wird – nicht etwas Gruppenspezifisches und sie haben grundsätzlich kein Interesse daran herabgewürdigt zu werden. Was soll Religion sein, wenn sie dazu dient, sich von den anderen Menschen abzugrenzen?

Womit macht eine Gruppe, die das Sein aufspaltet, eine Einheit oder Übereinstimmung? Mit dem einen Teil oder dem anderen Teil des aufgespaltenen Seins? Das heisst, mit dem Kosmos als Machtobjekt einer Gottperson oder mit der Gottperson selber? Kann mit dem Kosmos eine Übereinstimmung oder Einheit gemacht werden, wenn er Machtobjekt einer Gottperson ist? Oder kann mit der Gottperson selber eine Einheit oder Übereinstimmung gemacht werden? Mein Geist erwartet von einer Sinngebung, dass er mit sich selber übereinstimmen kann – mit sich selber übereinstimmen oder eine Einheit bilden, kann der Geist durch die Würdigung, die Wahrnehmung und den Genuss des Seins. Es stellt sich die Frage, ob durch ein Unterwerfungs-, Glaubens- und Gehorsamsverhältnis die Würdigung, Wahrnehmung und der Genuss des Seins realisiert werden kann?

Unter Ethik kann das Werte-System einer Gruppe verstanden werden oder aber ein Handeln und Denken, das nach Wahrheit und dem Guten strebt. Es wird zum Beispiel niemand sagen können, die Juden (Israel) würden nicht nach dem Guten, sondern nach Macht, Abgrenzung und Überlegenheit streben oder nicht nach der Wahrheit – aber ihr Gutes und ihre Wahrheit ist ein Gruppen-Gutes und eine Gruppen-Wahrheit und dadurch bestimmt sich für sie, was das Wertvolle ist.

Strebt der Mensch nach dem Wertvollen? Das Wertvolle ist das, was der Allgemeinheit zu ihrer geistigen und materiellen Entfaltung förderlich ist. Der Mensch strebt nach Befriedigung – wenn das, was dem Menschen Befriedigung gibt, der geistigen und materiellen Entfaltung der Allgemeinheit entgegengesetzt ist, spaltet er erstens die Gesellschaft und ist zweitens, in sich selber gespalten.

Allerdings wird ein Mensch oder realer gesagt, eine Gruppe von Menschen, deren Befriedigung der geistigen und materiellen Entfaltung der Allgemeinheit entgegengesetzt ist, das, wonach sie streben, nicht schädlich oder wertlos nennen – weil es einem Menschen zuwider ist, das, was ihm Befriedigung gibt, wonach er strebt und was sein Lebensinhalt ist, schädlich oder wertlos zu nennen, denn er würde sich selber wertlos vorkommen. In dieser Situation kann die Berufung auf einen höheren Willen helfen (im psychologischen Sinne handelt es sich um eine Rationalisierung) – es kann argumentiert werden: Unser Wille ist übereinstimmend mit dem Willen vom Allerhöchsten. Natürlich kann diese Berufung oder Argumentation nicht auf dem Verstand beruhen, sondern auf Glauben, Gehorsam und Unterwerfung – auf dem Prinzip: Gegenüber etwas demütig sein, das erlaubt, gegenüber allem anderen hochmütig zu sein. Natürlich kann die Erfüllung eines Wunsches, anders ausgedrückt, des Willens, nicht als wertlos bezeichnet werden – aber eventuell als schädlich.

Wenn Sie sich durch widerspruchsfreies Denken bedroht fühlen, sollten Sie Ihre Meinung oder Sinngebung überprüfen. Was einiges an Charakter erfordern wird, denn Widersprüchen die Zustimmung zu geben, gründet nicht darauf, die Wahrheit oder das Sein der anderen Menschen und des Kosmos zu würdigen, sondern auf der Loslösung von ihrem Sein und ihrer Wahrheit.

Eine Clan-Ethik, die sich als Universal-Ethik ausgibt

Ethik ist das Werte-System einer Gruppe, Gemeinschaft oder Gesellschaft. Es bestimmt, welches Verhältnis, Haltung, Umgang, Handeln, Verhalten gegenüber anderen Menschen wertvoll und angemessen ist und welches verachtenswert. Das Werte-System kann ideologisch oder religiös abgestützt sein, es kann rassistisch oder aufspaltend sein oder im Sinne des Exzeptionalismus.

Wie widerspruchsfrei ist das Werte-System oder die Ethik des Westens? Klar ist, dass USA, Israel, NATO, EU mit dem Anspruch auftreten, eine Universal-Ethik zu vertreten und nicht eine Clan-Ethik. Da alles darauf hindeutet, dass es sich bei Israel um den Kopf und den Motor der westlichen Politik handelt, ist die Frage bedeutsam, ob Israel eine Clan-Ethik oder eine Universal-Ethik vertritt? Israel grenzt sich gegen die Menschen ab, deren Territorium es beansprucht – ein eindeutiges Merkmal einer Clan-Ethik! Die Werte oder ethischen Grundlagen Israels sind die Werte des Exzeptionalismus, die einer Universal-Ethik entgegengesetzt sind – dadurch, dass das politische Handeln Israels um jeden Preis als den Regeln einer universalen Ethik folgend, dargestellt werden muss, kommt eine grundsätzliche und alles durchdringende Verlogenheit in die Welt.

Welches Werte-System (Ethik) haben diejenigen, die für den politischen Kurs des Westens (USA, Israel, NATO, EU) verantwortlich sind? Was ist für sie das Wertvolle? Das Fühlen und Denken des Kosmos und des Menschen wäre ein Inhalt – Macht bloss ein Nicht-Inhalt, Beziehungsspiel und Aufspalten des Seins. Ziele zu verfolgen, die andere Menschen an der Anwendung ihres Verstandes hindern und daran, sie zu ihrer geistigen und materiellen Entfaltung kommen zu lassen, sind das Merkmal einer Clan-Ethik und erinnern an Satan: Er kann keinen Inhalt, sondern nur Wahnideen, in die Menschen pflanzen – diese sollen ermöglichen, über sie zu herrschen. Eine Gruppe mit der Ideologie oder Religion des Exzeptionalismus – das heisst, des ideologisch oder religiös abgestützten Hochmuts – ist gezwungen, verlogen zu sein: Sie kann das Werte-System von dem sie geleitet ist, nicht öffentlich nennen – es würde Abscheu erregen.

Ethik und Macht

Die Ziele, die man anstrebt und das entsprechende Handeln sind eine Folge des eigenen geistigen und charakterlichen Zustandes bzw. den Affekten von denen man beherrscht wird. Wenn Bedeutung, Sinn oder meine angenehmen Gefühle aus anderen Menschen kommen, die mein Realisierungsakt sind, das heisst, aus Macht, dann kommen sie aus meinem Willen, den ich an die anderen Menschen anlege.

Insofern Bedeutung und Lebensinhalt aus einem Machtverhältnis kommen, ist es nicht das Sein oder die Wirklichkeit, die die Bedeutung und den Lebensinhalt geben, sondern ein Wille, der einen über andere Menschen und die unendlichen Zusammenhänge des Kosmos stellt – eine völlig unreligiöse Haltung! Erstaunlicherweise ist die Grundlage der abendländischen Weltanschauung ein durch eine Ideologie (Religion, Wille einer Gottperson) abgestützter Wille, der ein Volk über die anderen Menschen und die unendlichen Zusammenhänge des Kosmos stellt. Der geistigen und charakterlichen Beschaffenheit der Vertreter dieser Weltanschauung kommt zugute, dass Wollen, gerichtet sein auf etwas ist, aber nicht das Sein selber.

Womit macht der Vertreter einer – religiös fundierten – Machtorientierung eine Wesenseinheit oder Identifikation, als was versteht er sich – als Nihilist oder Gruppenegoist, der sich auf Gott beruft? Als Luzifer, der vom göttlichen Sein abgefallen ist, weil sein Hochmut nach mehr verlangte, als ein Teil des unendlichen Seins zu sein?

Westliches Gruppendenken und nicht-westliches Staatsdenken

Die USA & Israel haben immer noch die Illusion, dass sie sich ungestraft über die Interessen anderer Völker und Staaten hinwegsetzen können, beruhe auf ihrer militärischen Macht bzw. darauf, dass ihre Opponenten militärisch weniger stark wären. Das Problem der Opponenten von USA & Israel ist allerdings nicht ein Mangel an militärischer Stärke, sondern ihr Interesse, eine sehr grosse militärische Auseinandersetzung mit einer enormen Zerstörung an Menschenleben und Sachwerten zu vermeiden.

Natürlich stellt sich die Frage: Wer unterstützt eine Macht, die sich über die Interessen anderer Völker und Staaten hinwegsetzt? Zum Beispiel Regierungen, die eingebunden sind in eine übernationale Finanz- Beziehungs- und Medienmacht, die nicht den Interessen ihrer Staaten dient; das heisst, Regierungen, die nicht eine Staatspolitik, sondern eine Gruppenpolitik verfolgen.

Werden die USA durch Gruppendenken oder Staatsdenken regiert? Wenn es eine Gruppe gibt, die die Verwendung der Ressourcen des Staates darauf ausrichtet, einen Stammes-Staat auf einem anderen Kontinent zu unterhalten, dann triumphiert eine Gruppe über das Staatsdenken und betreibt ausserdem einen Verrat an der eigenen Bevölkerung.

Wie kann man einer Gruppe, die ihre Macht der Beherrschung des Finanzkapitalismus verdankt, klar machen, dass sie nicht die Besitzerin der Welt ist, sondern nur der Medien und eines Finanz- und Beziehungssystems? Die Ambition, über die Völker der Erde Macht zu haben – sie nicht zur Entfaltung durch ihre eigenen geistigen und materiellen Ressourcen kommen zu lassen – hat etwas Gespenstisches und Perverses – aber sie passt perfekt zusammen mit einer Welt, in der Rassisten und Massenmörder die Macht über die Medien haben: Welches Rechtsverständnis folgt daraus und mit welchen Handlungen der involvierten Regierungen ist es verbunden?

Der Wille, der sich über den Verstand stellt

Den Willen über den Verstand zu stellen, ist weniger folgenschwer, wenn es privat geschieht, als wenn es in der Politik geschieht. Oder man stelle sich eine Ideologie, eine Religion oder einen Gott vor, die das Produkt eines Willens sind, der sich über den Verstand gestellt hat – zum Beispiel mit dem Effekt, das eigene Volk über die anderen Völker zu stellen.

Wenn in einem Menschen Freude ist und ihr Grund ist zum Beispiel Macht, erfolgreicher Betrug oder allgemein Herabwürdigung, dann kommt sie nicht aus der Wahrnehmung des Objektes, sondern daraus, sich über es zu stellen – ein Vorgang, der durch den Willen realisiert wird. Hat, sich über andere Menschen zu stellen und ihre Wahrheit und ihr Sein zu verneinen, mit Verstand zu tun? Man kann sich fragen, was der Sinn davon sein soll?

Der Mensch strebt nach Übereinstimmung mit sich selber, das heisst, nach Zufriedenheit, nicht nach Unzufriedenheit. Zufriedenheit mit sich selber kann entweder dadurch erreicht werden, dass der Wille zum Widersacher des Verstandes wird oder zu seinem Freund und Unterstützer. Was könnte den Menschen dazu veranlassen, Ziele zu verfolgen, die ihn in Widersprüche verwickeln? Zum Beispiel bestimmte Affekte, insbesondere Hochmut, Neid, Angst, übertriebener Ehrgeiz oder Gier. Mit diesen Affekten ist ein Wollen verbunden, das den Menschen dazu drängt, zu Lasten von Ehrlichkeit zu handeln, Falschheit als Mittel einzusetzen, dem Augenblick zu erliegen, die Zukunft nicht zu bedenken und sich in Widersprüche zu verwickeln.

Ist der Sinn, der dem Menschen gegeben wurde, die Realisierung seines Hochmuts, masslosen Ehrgeizes und Machtstrebens, sowie das Ausradieren all dessen, was seinen Neid erregt? In diesem Fall wäre ‘sich über andere Menschen zu stellen und ihre Wahrheit und ihr Sein zu verneinen’ die Angelegenheit des allerhöchsten Verstandes und die Erfüllung des Sinns des Menschen. Da zu diesem Sinn des Lebens eine Aufspaltung der Menschen gehört – in Herrenmenschen und Knecht-Menschen – ist ein geistiger Überbau (Ideologie, Religion) hilfreich, durch den diese Rollenverteilung legitimiert wird.