Die westlichen Werte und die jüdischen Werte

Was die westlichen Werte sind, ist bekannt: Demokratie, Freiheit, Menschenrechte. Wie stehen die jüdischen Werte dazu? Der oberste jüdische Wert ist die Abstammung bzw. der Gott, der diese Abstammung über die der anderen Völker gestellt hat. Wie verhält sich das Bewusstsein der Juden, über den anderen Völkern zu stehen zu Demokratie und Menschenrecht: Man könnte sagen, die westliche Politik, das heisst, die Politik von USA & EU vertritt als PR-Version die Werte Demokratie, Freiheit, Menschenrecht und als reale Version die jüdischen Werte. Das erklärt, warum die Juden bzw. Israel das dürfen, was andere Staaten oder Völker nicht dürfen.

Anschlussfrage: Wie hängt der höchste Wert der Juden, die Abstammung und ein Gott, der sie über die anderen Völker gesetzt hat, zusammen, mit der Neigung zu Geldtransaktionen und Macht? Eine Antwort wäre: Sowohl durch die jüdische Gottperson als auch durch Macht und Geld, wird das, was Realität ist, durch den eigenen Willen bestimmt.

Warum dürfen die Juden bzw. Israel etwas, das andere Bevölkerungen oder Staaten nicht dürfen? Weil die Abstammungsgemeinschaft der zionistischen Juden den Westen – USA & EU – in ihrem finanziellen Griff hat; wenn Sie eine andere Erklärung vorweisen können, lassen Sie es mich wissen, ich wäre Ihnen dankbar.

Fazit: Sie können – staatlicher – Mörder, Lügner, Rassist, Völkermörder sein, wenn Sie die finanzielle Macht dazu haben. Diese finanzielle Macht hat aber nicht ein Staat, sondern ein durch seine Abstammung spezifiziertes – übernationales – Finanzsyndikat, das die – westlichen – Staaten finanziell, beziehungsmässig beherrscht.

Die Bedeutung von Macht in der jüdischen Ideologie

Im Verhältnis der Macht wird die Beziehung zwischen einem selber und dem anderen durch Wollen bestimmt oder anders ausgedrückt: Meine Wahrnehmung des Objekts oder das, was es sein soll, wird durch mein Wollen festgelegt – das heisst, es herrscht in gewisser Weise eine Identität zwischen mir und dem Objekt, die durch meinen Willen festgelegt wurde.

Macht über das Sein ist nicht das Sein selber. Das gilt für eine Gottperson, aber auch Individuen oder Gruppen, deren Lebensinhalt Macht über andere Menschen ist. Dass Macht über das Sein nicht das Sein selber ist, kann daraus ersehen werden, dass das Prinzip von Macht die Trennung von «Geist» und Sein ist: Im Verständnis des Machtorientierten ist Sein (die Wirklichkeit) nicht ein unbegrenzter Zusammenhang, sondern Produkt eines Willens. Anschlussfrage: Ist das Verhältnis der Macht, Ausdruck der Liebe zum Sein?

Macht ist eine Art zu existieren, bei der Geist – das Fühlen und Denken – sich vom Sein abspaltet, indem das Bewusstsein zwischen sich und seinem Gegenstand (Menschen, Kosmos) zielgerichtet eine Abgrenzung aufrichtet und sich auf diese Weise dem Sein verweigert bzw. sich selber eingrenzt. Es ist das, was die jüdisch-christliche Ideologie macht, indem sie Geist mit Willen oder Macht gleichsetzt und ihn über die Materie stellt.

Macht – eine Möglichkeit das eigene Sein seines unendlichen Zusammenhanges zu berauben

Indem ich zu anderen Menschen die Haltung der Macht einnehme, konstituiert deren Sein, mein eigenes Sein nur in einer reduzierten Weise: Ich bin bei ihnen in einer distanzierten, kanalisierten, kalkulatorischen Weise, in der ich mich als Ursache von ihnen fühle: Das eigene Existieren wird – via ‘Ursache des anderen sein’ – als eigener Realisierungsakt oder anders ausgedrückt als Ergebnis des eigenen Willens empfunden. Indem ich mit einem reduzierten – oder herabgewürdigten – Sein eine Einheit mache, wird die Identität (Wesenseinheit) des eigenen Seins mit dem – unendlichen – Sein ausgehebelt.

Der Inhalt des Willens des Machtorientierten

Sein Interesse ist nicht, den Geist und das materielle Sein der Menschen zur Entfaltung zu bringen, sondern aus ihnen dressierte Affen oder Sklaven zu machen. Da niemand ein Interesse daran hat, von anderen Menschen gemäss deren Willen «erschaffen» zu werden, müssen die Macht-Orientierten mit Betrug oder Gewalt operieren.

Aus dem Verständnis der Wirklichkeit (des Seins) als unendlicher Zusammenhang kann eine Volksgruppe nicht herleiten, über den anderen Völkern zu stehen und es kann keine Legitimation der Macht über sie hergeleitet werden. Der unüberbietbare Trick einer Volksgruppe, die Wert auf ihre Abstammung legt und für die Macht das Höchste auf der Welt darstellt, ist es, etwas zu installieren, das über der Wirklichkeit oder dem Sein steht und dieses speziell mit der eigenen Volksgruppe zu verbinden – so wurde der jüdische Gott geboren.

Die an der Macht Orientierten sind nicht am Sein oder an der Wahrheit orientiert. Das gilt auch für ihre Unterhunde. Psychologisch und historisch ist der Zusammenhang zwischen Macht und Wahnideen interessant. Damit ist der Konfliktherd Israel angesprochen.

Da eine auf Beherrschung anderer Menschen oder Staaten ausgerichtete Politik nur mittels Täuschung, Betrug oder Gewalt erfolgreich sein kann, mündet durchschlagende Macht in die Schaffung einer Parallel-Welt, in der die Inhalte von Unterhaltung, Medien, Finanzsystem, akademischem und politischem Milieu nicht Ausdruck des entfalteten, eigenständigen Geistes der Bevölkerung sind, sondern des Willens der herrschenden Klasse, sie für blöd zu verkaufen. Die Macht-Orientierten müssen ignorieren, dass Klugheit einen Zusammenhang mit Wahrheit hat, da Widersprüche, Wahnideen und Lügen zur Etablierung der Macht notwendig sind, aber der Klugheit widersprechen.

Zum Schluss wieder einmal die Frage: Wie geeignet ist die jüdische Ideologie, der dazugehörige Staat und die von ihnen beherrschte Grossmacht zur Führung der Welt oder als ihr Vorbild?

Die politische und finanzielle Macht einer Abstammungsgemeinschaft

Wie anzunehmen ist, wäre sie nicht zu dieser Wichtigkeit gekommen, wenn es nicht ihr Ziel gewesen wäre. Für eine Religion mutet Macht als Ziel nicht sehr religiös an, aber das gilt nicht für eine archaische Stammesreligion, deren Religion genauso politisch wie religiös ist. Seit der Ausrufung der Menschenrechte kommt allerdings der Verdacht auf, dass es sich bei den Betreibern eines Staates mit Stammesreligion um Erwachsene handelt, die geistig im Kleinkindalter steckengeblieben sind.

Religion sagt den Menschen, was die Welt, die anderen Menschen und sie selber sind und sie sagt ihnen, was gut und böse ist. Wie steht es damit, wenn die Deutung der eigenen Existenz über die Abstammung läuft?

Was soll überhaupt die Verbindung von Religion und Abstammung? Mit Spiritualität und Gottesfurcht dürfte es kaum zu tun haben, wenn der Rest der Menschheit vom Göttlichen ausgeschlossen wird – Religion und Abstammung zu verbinden, legt eine politische Absicht nahe, das heisst, den Zusammenhalt der Gruppe durch religiöse Untermauerung zu festigen, sie zu erhalten und möglicherweise ihre Macht zu vergrössern. (Darum gibt es ein Buch von Spinoza, das «Theologisch-politischer Traktat» heisst und das von den Juden handelt.)

Was könnte der Grund sein, wenn eine Gruppe von Menschen, die eine allmächtige Gottperson verehrt, nicht möchte, dass alle Menschen in ihrem Gott vereinigt sind? Menschen, die in diesem Gott vereinigt sind, sind grundsätzlich alle gleich an Wert und Rechten – es wäre zum Beispiel nicht möglich, einer Bevölkerung, die im gleichen Gott vereinigt ist, aus religiösen Gründen ihr Land wegzunehmen. Wenn eine Abstammungsgemeinschaft (‘Volk’) nicht möchte, dass alle Menschen in ihrer allmächtigen Gottperson vereinigt sind, dann liegt der Schluss nahe, dass sie  einen Nationalsozialismus pflegen will – der aber imperiale Ambitionen hat, denn die religiöse Autorität auf die sie sich beruft, ist allmächtig: Da der jüdische Gott die Juden über die anderen Völker gestellt hat, sind diese vom jüdischen allmächtigen Gott so betroffen, dass er sie unter das jüdische Volk gestellt hat – was soll das anderes heissen als, dass die Juden das Herrenvolk sind?

Was könnte der Grund sein, dass ein Volk, das durch seinen Gott über die anderen Völker gestellt wurde, keinen eigenen Staat hat? Oder aktueller gefragt: Was können wir daraus schliessen, wenn dieses Volk einen eigenen Staat hat?!

Da dieses Volk sich gegen die anderen Völker abschliesst und der Meinung ist, es stehe über ihnen, besteht sein Verhältnis zu ihnen durch Macht – der eigene Staat dieser Abstammungsgemeinschaft (in einem fremden Kulturkreis, durch Vertreibung des ansässigen Volkes entstanden) drückt diese Macht aus. Wodurch besteht diese Macht? Da die Bevölkerungsgrösse einer Abstammungsgemeinschaft beschränkt bleiben muss, kann sie nur durch die Macht über eine Grossmacht bestehen – und wie sollte diese erreicht werden ohne finanzielle Unterwanderung? Die Errichtung des jüdischen Staates in Palästina war der Sieg des Mammons über das Recht.

Was ist der Lebensinhalt oder das Wertvolle für den Staat Israel? Ist es die jüdische Religion oder ein Eretz Israel (plus Gazastreifen, Westjordanland, Ostjerusalem) in dem nur noch Juden (gemäss Judennachweis) existieren? Da zum Beispiel im Iran auch 10’000 Juden wohnen, kann der Lebensinhalt ‘jüdische Religion’ nicht an ein bestimmtes Territorium oder Staat gebunden sein – so wenig wie der Lebensinhalt ‘christliche oder muslimische Religion’. Allerdings handelt es sich bei der jüdischen Religion – im Unterschied zur christlichen und muslimischen – um die Religion einer Abstammungsgemeinschaft (Volk kann man eigentlich nicht sagen, weil in der jüdischen Abstammungsgemeinschaft verschiedene Völker zusammengefunden haben, es gibt zum Beispiel auch äthiopische Juden).

Selbstdefinition, Lebensinhalt, das Wertvolle anhand der Juden

Stell dir vor, du würdest dich über etwas definieren, das nur du hast und die anderen nicht haben. Zum Beispiel, dass du der vierte Sohn deiner Mutter bist oder über deinen Fingerabdruck. Das, worüber man sich definiert, ist doch der Lebensinhalt oder das Wertvolle: es ist das, wovon man sich abhängend und womit man sich zusammenhängend denkt.

Und jetzt stell dir eine Gruppe vor, die sich darüber definiert, dass sie etwas hat, was die Menschen ausserhalb der Gruppe nicht haben – zum Beispiel die Abstammung, einen Pimmel, Geld oder die Neigung, sich als Teil des anderen Geschlechts auszugeben.

Das Problem dabei, sich über etwas zu definieren, das die anderen Menschen nicht haben, ist, dass du all das ignorieren musst, das die anderen Menschen gemeinsam mit dir haben.

Die Juden definieren sich zuallererst als Abstammung, das heisst, als Gruppe und nachgeordnet als Mensch. Daraus ergibt sich, dass für sie der Lebensinhalt und das Wertvolle nicht etwas sein können, das alle Menschen verbindet, sondern etwas, über das sie exklusiv verfügen (die Abstammung). Es stellt sich die Frage: Was ist für die Juden das ethisch Gute – wenn sie keine Wesenseinheit mit den anderen Menschen machen? Immerhin muss man feststellen, dass das ‘Wertvolle’, das die Juden vertreten, den anderen Völkern überhaupt nichts nützt, sondern im Gegenteil, eine Ungleichheit – in Wert und Recht – der Völker statuiert. Da die Juden bzw. Israel durch das ‘Wertvolle’ das sie vertreten, Ungleichheit der Völker – in Wert und Recht – statuieren, ist es um so grotesker, wenn sie von ihnen erwarten, dass sie ihnen zu Hilfe eilen, um rassistische Ziele zu erreichen.

Tausende zu Tode gebombte Kinder damit die Juden in einem territorial vergrösserten, abstammungsmässig reinen Staat leben können.

Ist ein abstammungsmässig reiner Staat in irgendeiner Hinsicht ein wertvolles Ziel oder bedeutet er einfach nur Rassismus? Jedenfalls erfährt dieses Ziel die Unterstützung der deutschen bzw. der US-Regierung, das heisst, derjenigen Regierungen, die ihr Eingreifen in das Leben anderer Staaten stets mit der Verbreitung von Demokratie, Freiheit und Menschenrecht rechtfertigen.

Ein territorial vergrösserter, abstammungsmässig reiner Staat, ist dann ein lohnendes Ziel, wenn es das Ziel der den Westen beherrschenden Gruppe ist.

«Die Juden bzw. Israel vertreten das, was geschützt werden soll»

Das heisst, Israel bzw. die Juden vertreten das Allgemeininteresse, Rechtsgleichheit, das Wohl und die Unabhängigkeit der USA und der westlichen Staaten, LBTQ-Rechte, die weisse Rasse, die Zivilisation, Demokratie, Freiheit, Menschenrechte. Daraus folgt: Wer den Willen Israels unterstützt, ist für das vorgängig Aufgeführte und wer Israel nicht unterstützt, der Feind davon.

Es stellt sich die Frage: Wenn die Juden das Allgemeininteresse, Rechtsgleichheit, die Unabhängigkeit und Sicherheit der USA vertreten, warum sind sie dann nicht in deren Parlament oder überhaupt in den Parlamenten des Westens vertreten, zum Beispiel als ‘Jewish National Party’ oder ‘Jewish International Party’? Da alle Medien die Politik der Juden, will sagen Israels, unterstützen, ist anzunehmen, dass diese Partei enormen Zulauf hätte? Oder sind Sie nicht überzeugt vom Ergebnis des erfolgreichen Willens einer jüdischen Partei in Ihrem nationalen Parlament: Sind Sie nicht überzeugt davon, dass sie das Allgemeininteresse und Rechtsgleichheit repräsentieren würde? Dann sage ich Ihnen, was Ihr Problem ist: Wenn Sie nicht für Israel bzw. die Juden sind – in allem, was sie tun – sind Sie nicht für die herrschende Klasse.

Netanjahu (Mitte November 2023)

„Wir müssen siegen, um Israel zu schützen. Wir müssen siegen, um den Nahen Osten zu schützen. Wir müssen um der zivilisierten Welt willen gewinnen. Das ist der Kampf, den wir führen, und er wird gerade jetzt ausgetragen. Es gibt keinen Ersatz für diesen Sieg. Wenn wir jetzt nicht gewinnen, ist Europa der Nächste und Sie sind der Nächste.“

Der Rede Netanjahus dürfen wir entnehmen, dass Israel bzw. die Juden Europa – oder die ganze Zivilisation – vor dem Bösen beschützen – und deshalb ist der Wille Israels das, was geschützt werden muss.

Zum Abschluss noch ein Witz: Was hat ein Rassist, der einem Antirassisten Antisemit austeilt, mit Satan zu tun, der sich als Gott ausgibt? Beide betreiben Machtpolitik.

Der geistige Zusammenhang und der physische Zusammenhang

Ein geistiger Zusammenhang können zum Beispiel Widersprüche, Lügen und Wahnideen sein oder eine Gruppe, die diese vertritt – allerdings würde diese Art des geistigen Zusammenhangs niemand zugeben und gerade dann nicht, wenn sie ihm grosse materielle (physische) Vorteile beschert.

Raffiniert ist, wenn ‘sich über andere Menschen stellen’ mit Ideologie oder Religion begründet wird – dann wird niemand hinter diesem Ansinnen niedere Motive vermuten und diese geistig mit Widersprüchen, Lügen und Wahnideen verbundene Gruppe kann unter dem Titel Religion wunderbar politisch und finanziell tätig sein.

Wenn eine finanziell und politisch mächtige übernationale – mehr oder weniger informelle – Gruppe existiert, deren Kern der Dollar und der Staat Israel ist, dann werden staatliche und nicht staatliche Akteure Schwierigkeiten bekommen, wenn sie einen Kurs verfolgen, der diese Kernpunkte nicht berücksichtigt. Und jene, die in der Politik aufsteigen wollen, werden nicht umhinkönnen, sie zu berücksichtigen.

Der Rassismus der westlichen Machtpolitik

Wenn es einem Menschen oder einer Gruppe von Menschen nicht darum geht, zu sein – den Menschen und den Kosmos wahrnehmen, denken, fühlen – sondern Macht über sie zu haben, dann kommt es nicht darauf an, was ‘rechts’ oder ‘links’, ‘Wahrheit’, ‘Falschheit’, ‘Demokratie’ oder ‘Faschismus’ bedeuten, sondern es geht nur darum, diese Worte als Instrumente einzusetzen, um den Willen zur Macht zu realisieren. Wenn Worte ihre Bedeutung verlieren, verlieren Völker ihre Freiheit (Konfuzius).

Interessant ist, dass der Nihilismus (Hybris, Hochmut) des grenzenlosen Machtstrebens mit Idealismus, Glauben, Religion verbunden sein kann – und dann wird es für die Allgemeinheit gefährlich, weil dann der Hintergrund des Machtstrebens nicht einfach nur private Interessen sind, sondern eine Überlegenheit der Abstammung, die eine Gruppe für sich geltend macht.

Die Merkmale der westlichen Rassisten:

– sie grenzen sich gegen die Bevölkerung des Nicht-Westens ab und beanspruchen zugleich deren Ressourcen oder deren Territorium (zum Beispiel in Palästina)

– die westlichen Rassisten treten mit dem Anspruch der – ethischen – Überlegenheit gegenüber den nicht-westlichen Bevölkerungen und Staaten auf und benützen das als Grund, um in deren Leben einzugreifen

– Kein Anerkennen des Rechts auf ein eigenständiges Sein des Nicht-Westens

Ein Volk über andere Völker stellen

Das Problem ist, dass du heute – im Westen – um zu den Guten zu gehören, eine Volksgruppe über die anderen stellen musst.

Eine Volksgruppe über die anderen stellen, heisst zum Beispiel: Dieses Volk oder dieser Staat darf, was andere nicht dürfen, das heisst, er steht über den anderen Staaten oder Völkern und es besteht keine Rechtsgleichheit zwischen ihnen. Ein Volk über andere Völker stellen, ist leider Rassismus und es ist das, was insbesondere die Regierungen der USA und Deutschlands tun: Sie stellen Israel über die anderen Völker, insbesondere über das angestammte Volk Palästinas.

Wovon denken sich die westlichen Politiker, Medienleute abhängend und womit denken sie sich zusammenhängend? Man kann diese Frage weltanschaulich (ideologisch) auffassen – aber auch finanziell, politisch, beziehungsmässig.

Ein Individuum oder eine Gruppe können das, wovon sie abhängen und womit sie zusammenhängen, so auffassen (bestimmen), dass sie über den anderen Menschen stehen. Das kann zum Beispiel durch Orientierung auf eine Gottperson sein, die die eigene Abstammung bevorzugt oder die Unterwerfung unter ein mächtiges Individuum oder eine mächtige Gruppe –die dann eigene Machtausübung ermöglichen.

Was verbindet den Völkermordstaat mit den westlichen Regierungen?

Fragen wir ganz unschuldig: Kann die Regierung eines Staates finanzielle oder politische Gründe haben staatliche Mörder, Lügner, Betrüger und Rassisten zu unterstützen?

Wann befinden wir uns in einem Hinterzimmer eines Mafia-Clans? dann, wenn über Möglichkeiten diskutiert wird, sich selber Vorteile zu Lasten anderer zu verschaffen – wenn das Hinterzimmer eines Mafia-Clans identisch ist mit dem Kabinett eines Staates und dieser Staat eine Grossmacht ist oder von einem rassistischen Kleinstaat dirigiert wird, dann haben die Bürger dieses Staates keinen Grund mehr zu denken, der Staat, in dem sie leben, würde ihre Rechte schützen.

Nachbemerkung:

Wie gut, dass das Opfer-Volk kein Betrüger-Volk ist – ich sage das deshalb, weil die Religion des Opfer-Volks die Grundlage der abendländischen Religion ist und das Parlament der Grossmacht USA kontrolliert. Zum Spannungsfeld Opfer – Täter – Betrüger ist folgender Artikel höchst interessant:

https://www.unz.com/runz/american-pravda-the-nakba-and-the-holocaust/

Hatte die – politische – Judenheit überhaupt je Allianzen?

Eine Allianz ist eine Verbindung zum gegenseitigen Vorteil, in der der Partner nicht ausgenützt wird. Worauf beruht die Verbindung Israels mit den USA oder wie zeigt sie sich? Die Verbindung zeigt sich darin, dass die Abstammungsgemeinschaft, die den Staat Israel betreibt, dieselbe ist, die die Aussenpolitik der USA bestimmt – indem sie zum Beispiel das Parlament der USA kontrolliert (klarer als seit dem 7. Oktober 2023 konnte das noch gar nie beobachtet werden). Gegenüber wem sind einflussreiche US-amerikanische Juden loyal – gegenüber dem Land, in dem sie wohnen oder gegenüber Israel?

Eine wirkliche Allianz auf gleichberechtigter Basis zu bilden, ist den Juden bzw. ihrem Staat aus Prinzip unmöglich, denn es würde in gewisser Weise Vermischung und somit Auflösung bedeuten, ausserdem Aufgabe des Glaubens, über den anderen Menschen zu stehen.

Wie gestaltet sich der Umgang mit den anderen Menschen, wenn der eigene Gott oder Religion bzw. die eigene Abstammung einen über die anderen Völker der Erde gestellt hat? An sich gilt eine Ideologie, die die Überlegenheit der eigenen Abstammung ideologisch herleitet als faschistisch oder rassistisch. Mit der Ideologie, über den anderen Menschen zu stehen, ist der Wille, Macht über sie zu haben, legitimiert.

Es ist absolut bemerkenswert, dass ein Wort existiert, das Rassismus gegenüber einer bestimmten Abstammungsgemeinschaft (Volk) ausdrückt und dass sich dieses Wort auf eine Abstammungsgemeinschaft bezieht, die von ihrer Ideologie her grundsätzlich rassistisch ist – das Wort heisst ‘antisemitisch’.

Katastrophal in seinen Auswirkungen ist es, wenn ein übernationaler Zirkel von Menschen – zusammengehalten durch die Abstammung – in seinem Willen zur Machtentfaltung über andere Bevölkerungen und Staaten sehr erfolgreich ist, aber ihnen gegenüber null Verantwortungsgefühl kennt. Können jemand oder eine Gruppe, die keine Wesenseinheit mit den anderen fühlen, Verantwortungsgefühl für sie empfinden?

Und wodurch soll dieser elitäre Zirkel einer Abstammungsgemeinschaft mit einem eigenen Staat Macht über ganze Weltregionen haben? Hier ein kleiner Hinweis: $.

Zur Verbindung Israels mit den USA ist folgender Artikel sehr aufschlussreich:

https://www.unz.com/pgiraldi/the-fools-on-capitol-hill/

Die prekäre Lage Israels

Ein Grund für die prekäre Lage Israels ist die völlige Abhängigkeit vom Westen, insbesondere den USA – ein Merkmal, das Israel mit der Ukraine gemeinsam hat. Weitere Gemeinsamkeit von Israel und Ukraine: Beide Regierungen grenzen sich gegen die Bevölkerung ab, deren Territorium sie beanspruchen (Palästina bzw. Donezk/Lugansk); eine Regierung, die sich gegen die Bevölkerung abgrenzt, deren Territorium sie beansprucht, ist rassistisch. Was veranlasst den Westen, insbesondere die USA, in gewisser Weise ihr Schicksal mit diesen Staaten zu verbinden, die an einem archaischen Muster der Abstammung (in der Ukraine Asow-Style) orientiert sind und insofern die letzten beiden reaktionären Staaten auf dieser Welt sind? 80% der Weltbevölkerung merken es: Das – politische – Gedankengut dieser Staaten ist auf dem absteigenden Ast, es hemmt den Werdegang einer modernen Welt der Kooperation aller Staaten auf gleichberechtigter Basis.

Warum ist die Lage Israels prekär?

– seine unabdingbaren Unterstützer – USA, NATO, EU – gelten nicht mehr als unbesiegbar

– die Achse des Widerstandes – im engeren Sinne Iran, Irak, Syrien, Huthi, Hamas, Hisbollah – war noch nie so stark wie zur Zeit

– noch vor zwei Jahren wäre es undenkbar gewesen, das Multipack Israel & USA & NATO & EU zu konfrontieren – gegenwärtig wäre ihre Niederlage garantiert und das gewaltsame Kräftemessen würde nicht Jahre dauern; den israelischen Atombomben sollte allerdings grösste Beachtung geschenkt werden

– der Krieg Israels gegen die Hamas hat auch eine wirtschaftliche Seite: damit Israel dem Ruin entgehen kann, wird es die USA noch mehr rupfen müssen

– das grösste Kapital Israels, sein Nimbus als Opfervolk, hat schon grossen Schaden erlitten und wird je länger der Krieg gegen die Hamas dauert, noch mehr leiden

Einen ausgezeichneten Artikel zur prekären Lage Israels finden Sie hier:

https://www.unz.com/article/the-magicians-hat-and-the-great-simulacrum-of-palliative-balm/

(auf der Webseite kann auf deutsch übersetzt werden)

Ohne Israel würde der sichtbare Beweis der Macht und Existenz des Judentums fehlen

Warum sollte eine Religion, deren Sinn oder Hauptinhalt die Abgrenzung gegen andere Menschen ist, grossen Wert auf einen sichtbaren Beweis ihrer Macht und Existenz legen? Und worin soll überhaupt die Macht des Judentums bestehen? Vielleicht ist jemand der Meinung, der westliche Kleinstaat im arabischen Raum hätte auch ohne enorme Finanzkapazitäten und entsprechendem internationalen Beziehungsnetz errichtet werden können? Und vielleicht ist jemand der Meinung, eine übernationale Gruppe könne ihre Ambition, das Parlament einer Grossmacht – USA – zu kontrollieren, auch ohne Geld realisieren?

Wenn es den jüdischen Staat nicht gäbe, würde dann irgend jemand merken, dass wir im jüdischen Zeitalter leben? Und woraus hätten dann diejenigen, denen ein Staat mit Angehörigen der eigenen Abstammung so sehr am Herzen liegt, ihre Identität, wenn er nicht mehr existieren würde? Denn einfach Mensch oder Bürger eines Staates sein, ist nicht ihre Identität. Dazu allerdings, sich mit einer Gottheit zu identifizieren, die exklusiv mit der eigenen Abstammung verbunden ist, gehört nicht nur ein starker Glaube, sondern auch entsprechende Sozialisation und ein entsprechender Charakter.

Für eine Finanzreligion, wie für eine Abstammungsreligion ist Abgrenzung gegen andere Menschen das A und O ihrer Existenz – von daher kann man sagen, dass die Verbindung von Finanzreligion und Abstammungsreligion beträchtliche Synergien enthält. Allerdings hat eine Finanzreligion nur bedingtes Interesse an einem sichtbaren Beweis ihrer Macht und Existenz – vor allem dann, wenn sie zugleich eine Abstammungsreligion ist. Geld und Macht ist das eine – Ehre das andere. Ehre bedeutet, dass die anderen Menschen wissen, wie grossartig man selber ist. Und da steht eine Finanzreligion, die zugleich eine Abstammungsreligion ist vor einem Problem. Aber warum nicht mit einem Problem zwei lösen, denn ein Volk mit dem archaischen Konzept einer Gottheit, die exklusiv mit diesem Volk verbunden ist, wäre in der modernen Welt – ohne eigenen Staat – ein Auslaufmodell geworden.

Israel – ein Prestigeobjekt der jüdischen Elite? Dass ‘ein Schutzraum für die Juden’ nicht mehr als ein geschickter Slogan war, zeigte sich darin, dass der jüdische Staat immer unverhohlener und gewalttätiger das Land der ortsansässigen Bevölkerung in Besitz nahm – das ist nicht die Art einer Bevölkerung, die in Frieden und Sicherheit leben möchte. Als Prestigeobjekt der jüdischen zionistisch eingestellten Elite war das Projekt eines westlichen Kleinstaates mit rassenreiner Bevölkerung in Palästina jedenfalls gut gewählt – denn um es zu erhalten, ist es nötig, den arabischen Raum und sozusagen 80% der Welt zu konfrontieren bzw. in ein Unterwerfungsverhältnis zu bringen.

Die Erhaltung der Abstammungsgemeinschaft, die Installation eines westlichen Staates im arabischen Raum und Prestigedenken der jüdischen Elite waren, wie anzunehmen ist, die Gründe für die Etablierung eines Staates Israel in Palästina. Eine andere Seite könnte mit der Frage angesprochen sein: Wie viel Geld konnte mit US-Waffen verdient werden, die direkt oder indirekt mit Israel zusammenhängen?

Die westlichen Regierungen und Leitmedien verkaufen ihre Abhängigkeit vom jüdisch dominierten westlichen Finanzsystem als Kampf für das Gute, das heisst, es handelt sich bei ihnen nur um Leute, die Klientelpolitik betreiben – klarer als am gegenwärtigen Israel (Stand November 2023) konnte das noch selten beobachtet werden. Sie verkaufen ihren Bevölkerungen das als das ethisch Gute, das ihnen von denen vorgegeben wird, denen sie Karriere, Medienpräsenz und Gehalt verdanken – dafür sind sie sogar bereit, das gutzuheissen, was Israel mit der Bevölkerung in Gaza macht: Mechanische Massentötung von Zivilisten durch Bomben.

Chamfort: „Das Glück ist keine leichte Sache: es ist sehr schwer, es in uns, und unmöglich, es anderswo zu finden.“

Kann ich das Glück in mir selber finden, das heisst, in dem, was ich selber bin, wenn ich meinen Geist einschränke – durch Widersprüche, Illusionen, Lügen, Wahnideen?

Warum sollte ein ausgeweiteter Geist dem Glück förderlicher sein als ein eingeschränkter? Widersprüche, Illusionen, Lügen und Wahnideen können doch sehr viel Glück, Befriedigung, Lust bescheren und das Streben nach Wahrheit mit sehr viel Verdruss verbunden sein. Allerdings bedeutet die Übereinstimmung mit Widersprüchen, Illusionen, Lügen, Wahnideen und selektiver Wahrnehmung, dass das, was im Bewusstsein ist, nur ein eingeschränktes Bild der anderen Menschen und des Kosmos ist – aber immerhin ein Bild, das quasi auf den eigenen Willen zurückgeht: Es steht im Gegensatz zu Aufnehmen, Empfangen, Einsehen, Wahrnehmen, Auf-sich-wirken-lassen, das heisst, das, was im eigenen Geist ist, ist weniger die Realität der anderen Menschen oder des Kosmos, sondern ein willentliches Bild von ihnen.

Zu anderen Menschen das Verhältnis der Macht haben, bedeutet ein Verhältnis des Willens zu ihnen: Die Übereinstimmung mit sich selber – das heisst, Befriedigung, Glück, Lust – stellt sich dann ein, wenn sie mit meinem Willen übereinstimmen: Die Übereinstimmung mit sich selber wird an die Erfüllung des eigenen oder des Willens der Gruppe gebunden, nicht an die Übereinstimmung mit einem sachlichen Gehalt, will sagen, nicht an die Übereinstimmung von Idee und Gegenstand (= Wahrheit).

Macht ist nicht an einen Inhalt gebunden, aber sie gibt einen Inhalt: Die Beschäftigung mit anderen Menschen als deren Ursache man sich fühlen kann.

Die Frage ist: Was bin ich für die anderen Menschen, wenn ich mein Glück in Widersprüchen, Illusionen und Falschheit gefunden habe – denn es handelt sich um eine Abkoppelung von der allen Menschen gemeinsamen Realität. Wer das Glück – Befriedigung, Zufriedenheit – in Widersprüchen, Illusionen und Falschheit gefunden hat, der hat es nicht im Sein, sondern im Nicht-Sein gefunden, in der Macht oder im Schein. Von hier aus können wir einen Blick auf den Ursprung der abendländischen Religion werfen, das heisst, eine Religion, deren Sinn die Abgrenzung gegen andere Menschen ist. Und wenn die Abgrenzung nicht mehr vorhanden ist, ist die Religion aufgehoben. Der Ursprung der abendländischen Religion ist das Judentum.

Kann das Glück in der Aufspaltung von Geist (Psyche, Bewusstsein) und der – materiellen – Realität gefunden werden oder pointierter ausgedrückt: Anstatt im Sein, im Nicht-Sein?

Wenn der Sinn eines Staates an eine Bevölkerung gebunden wird, die sich über die Abstammung definiert, sind wir dann beim Nationalsozialismus?

Diese Frage kann man an Israel richten.

https://test.rtde.tech/europa/185862-joschka-fischer-im-interview-es/

Wo würden die deutschen Grünen heute ohne die USA stehen? Dasselbe kann man sich bezüglich Israel fragen. Da beide den gleichen Sponsor haben, bilden sie eine Art Schicksalsgemeinschaft. Wo würde heute die Ukraine ohne die USA stehen, das heisst insbesondere, ohne Westputsch 2014?

Was sich seit etwa 1933 sicher geändert hat, ist die Bedeutung der Wörter ‚Ariernachweis‘ und ‚Judennachweis‘, die beide dazu dienten bzw. dienen, die Abstammung nachzuweisen. Mit dem Judennachweis können Ausländer seit 1948 Bürger von Israel werden – dafür müssen allerdings die ortsansässigen Menschen vertrieben werden. Ob das ein Fortschritt im Menschenrecht, Völkerrecht und in der Rechtsgleichheit bedeutet? Was meinen Sie dazu, Herr Fischer?