Die Idee von sich selber und die Übereinstimmung von Idee und Gegenstand

Die Idee, die ich von mir selber habe, kann der Fantasie entspringen, zum Beispiel in Form einer Gottperson, die mich über die anderen Menschen gestellt hat und das, was die anderen Menschen und der Kosmos für mich sind, kann durch diese Fantasie bestimmt werden. Die anderen Menschen und der Kosmos sind allerdings keine Fantasiegestalten und ich bin ihren Einwirkungen anders unterworfen als denen einer Fantasiegestalt.

Handelt es sich um Spiritualität, wenn ich aus einer Wirklichkeit zwei mache und die eine hat Macht über die andere?

Aus der Wirklichkeit zwei machen, ist gut vorstellbar, insofern sie materiell ist – aber wie steht es, insofern sie Geist ist? Und wie steht es mit dem Erfassen der Wirklichkeit – müssen, um die Wirklichkeit zu erfassen, zwei Wirklichkeiten erfasst werden? Geist kann aufspaltbar gemacht werden, insofern er als Macht verstanden wird.

Die Juden glauben von sich selber, sie seien anders mit der allmächtigen Person verbunden als die Nicht-Juden wegen ihrer Abstammung. Kommt ihre Freude mehr aus der Verbundenheit mit ihrer allmächtigen Person oder mehr daraus, dass sie etwas haben, was die anderen Menschen nicht haben, das heisst, aus der Abgrenzung gegen die anderen Menschen und den Kosmos?

Was für ein Sein habe ich selber, insofern ich mit Ideen übereinstimme, die nicht mit ihrem Gegenstand übereinstimmen, das heisst, insofern ich mit eingeschränkten, widersprüchlichen oder illusionären Ideen übereinstimme? Klar ist, dass Widersprüche, Lügen und Illusionen die Herabwürdigung der Realität – der anderen Menschen und des Kosmos – bedeuten.

Die Idee von sich selber und Spiritualität

Unter Spiritualität könnte man verstehen: Das Geheimnis, die Tiefe, den Reichtum und die Zusammenhänge des Kosmos in sich aufnehmen.

Womit bin ich durch die Idee, die ich von mir selber habe, verbunden und wovon abgegrenzt?

Ich selber zum Beispiel fühle mich durch die Idee, die ich von mir selber habe, mit dem ganzen Sein verbunden und abgrenzen möchte ich mich von Widersprüchen, Lügen und Illusionen.

Womit ist zum Beispiel Victoria Nuland (Neocons USA) durch die Idee, die sie von sich selber hat, verbunden und wovon abgegrenzt? Verbunden fühlt sie sich mit einer Gruppierung, von der sie die Idee hat, sie würde über anderen Menschen und Staaten stehen, abgegrenzt ist sie von allen Menschen und Staaten, in deren Leben sie eingreifen will, um sie zu ihren Befehlsempfängern zu machen: sie grenzt sich ab von der Quelle ihrer Befriedigung. Wo liegt der Sinn dieser Lebensweise, die den anderen Menschen und Staaten zur eigenen Befriedigung das Sein stiehlt?

Von was für einem Sein wird der Mensch bestimmt, wenn er von Widersprüchen, Lügen und Illusionen bestimmt wird? Von Ideen oder Vorstellungen, die der Realität die Realität aberkennen.

Um sich in jemanden hineinfühlen zu können, ist es hilfreich, sich vorzustellen, woraus diese Person ihre angenehmen Gefühle hat. Möglicherweise lassen sich zwei Typen von Menschen unterscheiden: Jene, die eine Einheit machen mit der Quelle ihrer Befriedigung, das heisst, den anderen Menschen und dem Kosmos und jene, die sich von der Quelle ihrer Befriedigung abgrenzen, das heisst, sich gegen andere Menschen und den Kosmos abgrenzen. Victoria Nuland gehört zu einer Gruppierung, deren Befriedigung und Sinn die Vergrösserung ihrer Macht bzw. ihrer Assets (Vermögenswerte) ist, was politisch durch das Eingreifen in das Leben anderer Bevölkerungen und Staaten erreicht werden soll.

Die USA und somit NATO und EU wollen, dass Russland ein eigenständiger, souveräner Staat ist

Sie wollen auch, dass China, Iran, Kuba, Syrien, Venezuela und der Rest der Welt eigenständige, freie, unabhängige Staaten sind. Die USA wollen das, weil sie sich selbst als Welt-Hegemonie verstehen und daher nicht vor der Welt damit auftreten können, ihr Wille sei es, die Staaten dieser Welt zu ihren Befehlsempfängern zu machen.

Das – intellektuelle – Problem besteht in der Frage, wie es möglich war, dass Russland und die Ukraine in einen militärischen Konflikt geraten konnten, wenn es doch das Bestreben der USA (und somit NATO und EU) ist, alle Staaten dieser Welt – und somit auch die Ukraine – zu eigenständigen und souveränen Staaten zu machen? Souveräne und eigenständige Staaten haben kein Interesse daran, die Souveränität und Eigenständigkeit anderer Staaten in Frage zu stellen – weil es einen Widerspruch bzw. Rechtsungleichheit bedeuten würde, anderen Staaten das abzusprechen, was man für sich selbst beansprucht.

Was kann der – geistige – Inhalt eines Staates sein, der die Staaten dieser Welt als seine Befehlsempfänger betrachtet? Worin soll seine Eigenständigkeit oder Souveränität liegen, wenn er mit keinem Inhalt der Welt verbunden ist? Woraus besteht sein Geist? Kann eine Regierung, die zum Nachteil der anderen Völker lebt, ein Vorteil des eigenen Volkes sein? Die Ukraine macht sich zum willigen Werkzeug – oder besser gesagt, Komplizen – dieses Staates, der die Staaten der ganzen Welt als seine Befehlsempfänger betrachtet.

Ist es der Wille der Ukraine, ein eigenständiger, souveräner Staat zu sein? Jedenfalls ist es seit 2014 nicht mehr der Wille der Ukraine, die Interessen ihres grössten Nachbarstaates und der russisch-stämmigen Minderheit im eigenen Land zu berücksichtigen. Kann der Wille eines Staates zu Eigenständigkeit und Souveränität unabhängig davon betrachtet werden, wie er mit seinen Minderheiten und seinen Nachbarn umgeht? Sich auf Wunsch eines ausländischen Staates (Grossmacht) mit dem Nachbarstaat und einer grossen ethnischen Minderheit im eigenen Land zu verfeinden, ist Eigenständigkeit und Souveränität entgegengesetzt – was ist die Motivation dazu, wer will dadurch profitieren, welche Ziele sollen dadurch erreicht werden? Mit dem Willen zur Erhaltung des Staates stimmt eine solche Handlungsweise nur dann überein, wenn die Spekulation besteht, dass die ausländische Grossmacht (USA), die zur Konfrontation drängt, über die konfrontierte Macht (Russland) die siegreiche sein wird.

Wie handelt ein Staat, dessen Bestreben Eigenständigkeit und Souveränität sind? Er lässt Scharfschützen aus dem Ausland auf landeseigene Demonstranten schiessen, er grenzt sich gegen die Bevölkerung ab, deren Territorium er beansprucht, er bringt erstens militärische Kräfte einer ausländischen Militärmacht auf sein Territorium und zweitens solche militärischen Kräfte, die seinem Nachbarland feindlich gesinnt sind.

Wie lassen sich folgende Passagen aus der ukrainischen Verfassung mit der Realität oder dem Willen zu einem eigenständigen, souveränen Staat vereinbaren?

– Aus Artikel 16: «[…] und die Bewahrung des Erbguts des Ukrainischen Volkes sind Pflicht des Staates.»

– Aus Artikel 17: «Auf dem Territorium der Ukraine ist die Errichtung ausländischer Militärstutzpunkte nicht gestattet.»

https://www.verfassungen.net/ua/verf96-i.htm

«EU-Industriekommissar: EU muss sich auf Kriegswirtschaft vorbereiten»

Um der Dollarherrschaft zu Diensten zu sein, darf der Bevölkerung der europäischen Union (EU) kein Preis zu hoch sein.

Wenn Unterstützer einer Gruppierung, deren Ziel es ist, Macht über andere Staaten zu haben, für ihre Unterstützung ethische Gründe geltend machen, dann sind sie gut gesteuert. Aber kommt nicht irgendwie der Verdacht auf, dass es sich um Profiteure der Dollarherrschaft handelt?

https://test.rtde.tech/international/164476-eu-kriegswirtschaft/

Die Abgrenzung gegen die Quelle der Befriedigung

Insofern mir etwas Befriedigung, Lust, Freude gibt, mache ich eine Einheit mit ihm. Womit aber mache ich eine Einheit – oder stimme ich überein – wenn Befriedigung, Lust, Freude aus der Macht über andere Menschen kommen? Denn ich mache mit ihnen keine Einheit, wenn ich das Verhältnis der Macht zu ihnen habe: Befriedigung, Lust, Freude kommen nicht aus ihrem Aufnehmen, Empfangen, Einsehen, Wahrnehmen, Auf-sich-wirken-lassen oder aus ihrer Auffassung als eigenständige Wesen, sondern daraus, ihnen überlegen zu sein, über ihnen zu stehen. Das heisst, es findet eine Abgrenzung gegen die Quelle der Befriedigung statt.

Macht ist eine Möglichkeit der Abgrenzung gegen die Quelle der Befriedigung, aber es gibt auch andere: Zum Beispiel die Befriedigung daraus, etwas zu haben, was die anderen nicht haben, selektive Wahrnehmung, zielgerichtetes Denken, Ignorieren, das Ziel, den anderen etwas wegzunehmen, sie schlecht machen (inadäquates Werturteil), herabwürdigen.

Zu anderen Menschen das Verhältnis der Macht haben, bedeutet eine Beleidigung ihres Seins, denn sie werden nicht als eigenständige Wesen wahrgenommen; ihr Existieren und ihre Relevanz bestehen nur darin, Objekte des eigenen Willens zu sein. Um Missverständnissen vorzubeugen, möchte ich hier auf den Unterschied von Machtperson zu Führungsperson hinweisen: Eine Führungsperson macht eine Einheit mit ihren Untergebenen oder ihr Anvertrauten, fühlt sich für sie verantwortlich und ist ihrem geistigen und materiellen Sein förderlich.

Politisch bedeutet ein Machtverhältnis grundsätzlich, den anderen Menschen als Partei gegenüberzustehen, da keine Einheit mit ihnen gebildet wird. Zur Erfassung der eigenen Existenz würde allerdings das Erfassen dessen gehören, worin alle sind und was alle verbindet. Kann ich ein eigenständiges, aus dem Kleinkindbewusstsein herausgewachsenes, verantwortliches Wesen sein, wenn ich nicht willens oder fähig bin, die anderen Menschen oder den Kosmos als eigenständige Wesen aufzufassen? Das, woraus Menschen oder politische Akteure ihre Befriedigung haben, hat dann ethische Relevanz, wenn sie sie daraus haben, das Leben anderer Menschen oder Staaten einzuschränken.

Zu anderen Menschen das Verhältnis der Macht zu haben, ist der Bewusstwerdung der eigenen Existenz entgegengesetzt

Gibt es einen Antrieb, das Bewusstsein der eigenen Existenz einzuschränken? Klar müssen wir uns darüber sein: Das Bewusstsein der eigenen Existenz einschränken, bedeutet nichts anderes, als die Wahrnehmung der anderen Menschen und des Kosmos einschränken. Unnötig zu sagen, dass das Einschränken der Wahrnehmung der anderen Menschen und des Kosmos eigentlich ihre – partielle – Verneinung bedeutet und destruktiv ist. Die Ironie – oder das Teuflische – besteht darin, dass durch diese Lebensweise angenehme Gefühle – Lust, Freude, Glück, Erfolgserlebnisse – generiert werden.

Bedeutet Erfüllung des eigenen Willens Zufriedenheit mit sich selber? Das Problem ist, dass ‘Erfüllung des eigenen Willens’ nicht notwendig an einen Inhalt gebunden ist oder an Widerspruchsfreiheit. Das heisst: jemand kann zwar die Erfüllung seines Willens erreichen, aber gezwungen sein, seinen Verstand zu verneinen. Es stellt sich die Frage: Was bejaht jemand und was verneint jemand, um seinen Willen zu erreichen?

In gewisser Weise handelt es sich bei jeder Herabwürdigung des Seins um einen Widerspruch

Herabwürdigen heisst, sich über andere Menschen oder den Kosmos stellen, sie in ihrem Sein kleiner machen, ihnen das Sein stehlen, ihnen ihre Relevanz für das eigene Sein aberkennen. Anders gesagt, heisst ‘herabwürdigen’, den Zusammenhang zwischen Idee und Gegenstand willkürlich bestimmen und nicht durch die Gegebenheiten der Sache (den Verstand). Herabwürdigung – wie die Lüge – bedeuten einen Widerspruch zur Realität.

Geschichtlich folgenschwer wird es, wenn eine mächtige religiöse oder politische Partei in Erscheinung tritt, die den Zusammenhang zwischen Idee und Gegenstand willkürlich so bestimmt, dass er mit ihrem zielgerichteten Willen übereinstimmt.

Die Herabwürdigung des Seins mündet unweigerlich in Falschheit: Widersprüchen zwischen Reden und Handeln, Worten und Taten, Gefühl und Verstand, Fehlschlüssen, Missachtung von Zusammenhängen, Schöpfung von Fantasiegestalten. Es werden Verbindungen, Abgrenzungen, Unter- und Überordnungen nach Kalkül hergestellt und was unvereinbar ist, zusammengeschmolzen: endlose intellektuelle Anstrengungen, um Widersprüche zu verdecken und die Anwendung des Verstandes zu unterdrücken.

Weltreligion:

Ihre Schöpfung ist eine Gottperson, durch die Willen und Macht mit Geist gleichgesetzt werden. Merkmal dieser Gottperson ist neben Allmacht und Reingeistigkeit, dass sie durch einen Vertrag die eigene Abstammungsgemeinschaft über die anderen Menschen erhoben hat. Durch diese Weltreligion wird eine Quelle der religiösen Befriedigung – eine Gottperson – geschaffen, durch die 99.9% der Menschen auf der Erde zu Wesen zweiter Klasse degradiert werden.

Lässt sich für einen Welt-Hegemon eine bessere Ideologie denken als besagte Weltreligion?

Brauchen die USA Russland zu ihrer Befriedigung? Was soll der Sinn davon sein, wenn die USA bzw. das von ihr geführte Militärbündnis ihr Territorium um das der Ukraine erweitert, und so seine Grenze bis an die Grenze Russlands verschiebt? Worin besteht die Befriedigung oder das Ziel der USA in einem solchen Vorgehen, das die vollkommene Missachtung der (Sicherheits-) Interessen Russlands enthält? Und wie denken sie, dass die andere Macht, Russland, reagieren soll?

Wenn gegenüber anderen Menschen oder Staaten Expansionismus betrieben wird, zu ihnen die Haltung der Macht eingenommen wird oder ihre Eigenständigkeit nicht ertragen wird, heisst das, dass diese Akteure zu ihrer Befriedigung andere Menschen oder Staaten brauchen. Anders gesagt: Der Welt-Hegemon macht keine Einheit mit seiner Quelle der Befriedigung – es sei denn, seine Quelle der Befriedigung sei die gleiche wie die der besagten Weltreligion (eine Gottperson, die 99.9% der Menschen dieser Erde zu Menschen zweiter Klasse herabgestuft hat).

Diese Welt-Religion hat jetzt einen Staat in einem fremden Kulturraum, wo sie die ansässige Bevölkerung vertreibt, um das Territorium ihres Staates auszuweiten: Die Regierung dieses Staates grenzt sich gegen die Bevölkerung ab, deren Territorium sie beansprucht. Was ist die Quelle ihrer Befriedigung? Ein allgemeiner Geist durch den die Menschen verbunden sind, kann es nicht sein – er kann somit auch nicht die Quelle der Befriedigung sein.

Das Streben nach Macht und die Abgrenzung gegen den Geist anderer Menschen

Das Streben nach Macht bedeutet Eingreifen in das Leben anderer Menschen oder Staaten und Aberkennen ihres eigenständigen Seins. Das Motiv kann sein, sich ihre Ressourcen anzueignen. Ein weiteres Motiv ist mehr psychologischer Natur: Indem zu anderen Menschen oder Staaten die Haltung der Macht eingenommen wird, relativiert ihr Sein nicht mehr die eigene Existenz, denn durch das Verhältnis der Macht, entfällt die Herausforderung, die ihr Wahrnehmen als eigenständiges Sein darstellen würde.

Der nach Macht Strebende errichtet eine Abgrenzung gegen das Sein, indem er eine Einheit mit einem eingeschränkten Sein macht, das heisst, mit einem Sein, das Produkt seines Willens ist oder mit einem Sein dessen Ursache er ist. Andererseits hebt er eine Grenze auf: die Grenze zwischen sich als eigenständiger Existenz und dem anderen als eigenständiger Existenz – das kann dazu führen, dass er seine eigene Existenz mit der des anderen verwechselt.

Wie könnte man das nennen, wenn ein Mensch oder eine Gruppierung zum anderen Wesen eine Haltung einnehmen, durch die sie nur dasjenige Sein zulassen, das sie willentlich eingegrenzt haben, das heisst, von dem sie sich quasi als die Ursache fühlen oder es kontrollieren können? Absolutismus, diktatorischen Subjektivismus, diktatorischen Fundamentalismus, Verweigerung des Seins, Degeneration, toter Geist und schlechter Charakter in unauffälliger Erscheinung; sein wollen, ohne zu sein (= Perversion)? Phantommenschen, die andere Menschen nur als Phantommenschen zulassen: Die Kehrseite davon, ihre geistig eingegrenzte Existenz als Massstab zu etablieren, sind missbrauchte menschliche Existenzen.

Wem ist geistige Eigenständigkeit ein Dorn im Auge?

Zum Beispiel denjenigen, die sich einen Vorteil davon versprechen, sich von der herrschenden Gruppierung instrumentalisieren und betrügen zu lassen. Oder jenen, die die Fäden der Marionetten in den Händen halten und befürchten, die Macht könnte ihnen durch eigenständig denkende Menschen entgleiten.

Geistige Eigenständigkeit strebt nach Widerspruchsfreiheit und Übereinstimmung von Idee und Gegenstand (Wahrheit), nach Kommunikation und geistigem Austausch, sie will alle möglichen Standpunkte und dazugehörigen Informationsgrundlagen kennenlernen und sich dann selber ein Bild machen. Geistige Eigenständigkeit ist der Feind von Manipulation, Steuerung, Gängelung.

Kann man selber eine eigenständige Existenz sein, wenn man das Sein des anderen nicht als eigenständiges Sein anerkennt?

Kann man geistig ausgeweitetes Sein haben, wenn man das Sein des anderen einschränkt oder herabwürdigt? Kann jemand geistige Eigenständigkeit haben, wenn er seine Existenz geistig einschränkt?

Wie steht Macht zu Geist?

Besteht Geist darin, Macht über etwas zu haben und je umfassender das ist, worüber man Macht hat, desto grösser ist der eigene Geist? Kann dadurch, Macht über etwas zu haben, die eigene Existenz erfasst werden oder zeigt sich in der Quasi-Gleichsetzung von Macht und Geist nur ein skrupelloser Hang zur Reduktion der eigenen geistigen Existenz und somit der anderen Menschen und des Kosmos?

Die Verlockung, keine eigenständige Existenz zu sein

Was könnten die Motive sein, Mittel und Wege zu suchen, sich über andere Menschen, den Kosmos und den eigenen Verstand zu stellen, das heisst, sie nicht als eigenständiges Sein anzuerkennen? Bedeutet es einen Vorteil, das Verhältnis zu anderen Menschen, dem Kosmos und dem eigenen Verstand so zu bestimmen, dass ihr Sein nicht mehr konstituierend ist für das eigene Sein und somit das eigene Selbstverständnis? Jedenfalls bedeutet es eine Abgrenzung gegen den Geist des anderen – einen eingeschränkten oder unterbundenen Austausch, eine Verhinderung von Kommunikation und Identifikation, das Verhindern des Machens einer Wesenseinheit mit den anderen Menschen und dem Kosmos.

Durch Widersprüche ist es möglich, sich über die anderen Menschen, den Kosmos und den eigenen Verstand zu stellen. Natürlich müssen diese Widersprüche gut versteckt sein, sonst steht man als Irrer da.

Wie fühlt man sich in einer eingegrenzten Realität, in einem willkürlich eingeschränkten Geist? Womit beschäftigt man sich, denn der Genuss und die Würdigung des ungeteilten, in sich ruhenden, unendlichen Seins, das Fühlen einer Einheit mit den anderen Menschen, ist mit dieser Haltung nicht möglich!

Die Regierung eines Staates, die sich gegen die Bevölkerung abgrenzt, deren Territorium sie beansprucht

Die Rede ist von der Ukraine und Israel.

Eine Regierung, die sich gegen die Bevölkerung abgrenzt, deren Territorium sie beansprucht, sendet ihr folgende Botschaft: Wir haben das Verfügungsrecht über euch, ihr seid Menschen zweiter Klasse, entweder ihr verschwindet oder ihr lebt unter den Bedingungen, die wir, die Menschen erster Klasse, euch diktieren. (Für diejenigen, die es noch nicht gemerkt haben: ich spreche von der Bevölkerung von Donezk/Lugansk bzw. der arabischen Bevölkerung Palästinas.)

Womit identifiziert sich eine Regierung, die sich gegen die Bevölkerung abgrenzt, deren Territorium sie beansprucht: mit einer Gruppierung deren Merkmal eine bestimmte Abstammung ist – was ein rassistisches Staatsverständnis bedeutet.

Überlegenheit aus Abstammung ermöglicht, mit dem – unteilbaren – Sein keine Einheit zu machen. Sie ermöglicht, sich über es zu stellen, das heisst, seinem Wahrnehmen oder Erfassen auszuweichen. Mit ‘Sein’ meine ich nicht nur Dinge oder einzelne Wesen wie Sterne, Tiere, Menschen sondern auch das, womit sie miteinander verbunden sind.

Welches sind die Vorteile, seine Identität daraus zu haben, keine Einheit mit dem Sein zu machen – denn wir müssen uns im Klaren darüber sein: Geniessen und würdigen bedeuten Übereinstimmung – aber sie bedeuten auch anerkennen des Seins (des anderen): Macht hingegen bedeutet nicht wahrnehmen, erfassen, aufnehmen, empfangen, auf-sich-wirken-lassen des Seins – dadurch kann einer Angst ausgewichen werden bzw. es ist möglich, das Sein – partiell, willkürlich – zu negieren und dadurch angenehme Gefühle zu haben.

Klar sollten wir uns darüber sein, dass der Ukraine-Staat (seit 2014) und der Israel-Staat (seit 1948) schon lange aufgeflogen wären, wenn es nicht mächtige Akteure gäbe, die ein Interesse an ihrem Bestehen haben oder anders gesagt, wenn nicht eine Grossmacht in ihr Bestehen involviert wäre. Ihre Ethik kann folgendermassen beschrieben werden:

Wir haben das Verfügungsrecht über andere Staaten und Bevölkerungen; wir sind die Guten, die anderen die Bösen; wir stehen über euch; ihr gehört zu unseren Feinden, wenn ihr euch nicht freiwillig ausbeuten lasst – ansonsten verachten wir euch bloss; grundsätzlich gehört alles uns; mit uns ist Koexistenz auf gleichberechtigter Basis nicht möglich. Jetzt können Sie sich fragen, ob ich damit die Ethik von Victoria Nuland (USA-Neocon) zutreffend beschrieben habe?

Anhang:

Schicksalshaft kann es werden, wenn archaische Vorstellungskraft und exzeptionelle intellektuelle Fähigkeit in einem Volk zusammentreffen: Der Überlebenswille oder die Überlegenheit der eigenen Abstammung konnte dadurch nicht mehr aus einer herkömmlichen Gottheit – neben der ähnliche oder vergleichbare Gottheiten bestehen – hergeleitet werden, sondern es musste etwas Unvergleichliches geschaffen werden, an dem der eigene Bestand und Wert ausgerichtet werden konnte; dementsprechend grundlegend gestaltete sich die Aufspaltung oder Zweiteilung (‘wir gegen sie’ oder ‘wir über ihnen’): Ihr Ursprung bildet – wie könnte es anders sein? – ein rein geistiger, allmächtiger Wille – Gottperson – der einem eingegrenzten Sein gegenübersteht, über das er gebietet; der Antrieb zu einem solchen katastrophalen Hirngespinst war kaum ein spiritueller, denn es erlaubte die Aufspaltung in sich als die Abstammung, die diesem allmächtigen Willen näher steht als all die anderen Menschen. Wir sind hier beim Ursprung der abendländischen Religion, Ideologie, Weltanschauung.

Die Empfindung oder das Gefühl, etwas Besseres, Wertvolleres zu sein als andere Menschen und über ihnen zu stehen, das heisst, Hochmut oder Arroganz, müssen nicht mit Wollen verbunden sein. Vom Affekt (Empfindung, Gefühl) des Neides hingegen, würde ich sagen, dass er mindestens latent das Wollen enthält, den anderen Menschen herabzuwürdigen, zu neutralisieren oder Macht über ihn zu gewinnen – denn Neid heisst: Man möchte auch so sein oder das haben, was der andere ist oder hat. Anfügen könnte man noch, dass ‘sich wertvoller fühlen als andere’ zwar nicht unbedingt mit Wollen verbunden ist, aber eine gewisse Nähe zu Schadenfreude und Spott (= Häme) aufweist und kaum zu Mitgefühl.

Seine Karriere dem Aufspalten der Welt verdanken

Gegenstand der Politik sind die Menschen und ihre Beeinflussung – Beeinflussung der Bevölkerung des eigenen Staates und der ausländischen. Jeder politische Akteur versucht, die Menschen zu beeinflussen – aber in welche Richtung? Er sagt den Menschen zum Beispiel, ob sie ‘gut’ oder ‘böse’ seien – und das Kriterium dafür ist, ob sie den Aktionen der Hegemonie zustimmen.

Die Existenz eines Welt-Hegemons hat Konsequenzen für die nationale Politik: Die politischen Akteure müssen sich entscheiden, ob sie die Aufspaltung der Welt durch den Welt-Hegemon unterstützen oder einen integralen, völkerverbindenden Ansatz verfolgen. Klar ist, dass der Welt-Hegemon sich auf der ganzen Welt vehement für politisches Personal einsetzt, das seine Politik unterstützt – und dafür lässt er seine ganze Medien-, Beziehungs- und Finanzmacht spielen.

Wie wird man Welt-Hegemon?

Welt-Hegemon wird man, indem man die Welt aufspaltet – und wer im Herrschaftsgebiet der Hegemonie eine politische Spitzenposition einnehmen will, der wird nicht darum herumkommen, diese Aufspaltung zu unterstützen. Wir müssen uns bewusst sein, Aufspaltung bzw. der Anspruch auf Macht über andere Staaten ist der Gegensatz zu integrativ und völkerverbindend.

Wie kann das Streben nach Macht über andere Staaten ethisch hergeleitet werden? Sehr einfach aus der Behauptung: Wir, die USA sind die Guten und diejenigen, die sich nicht unterwerfen wollen, die Bösen. Aus der gleichen Behauptung folgt, dass zwischen den USA und Russland keine Rechtsgleichheit bestehen kann: denn die ‘Bösen’ können nicht gleichberechtigt sein. Die USA wollen ihren Herrschaftsbereich um Russland erweitern und um diesem Ziel näher zu kommen, haben sie 2014 den Westputsch in der Ukraine organisiert, durch den sie dieses Land in ihren Machtbereich geholt haben. Das bedeutete zwar, die Sicherheits- und Interessenssphäre Russlands zu missachten, aber diese muss ohnehin nicht beachtet werden, weil die USA die ‘Guten’ sind und Russland die ‘Bösen’ – das ist auch die Meinung der deutschen Regierung und der EU.

Der Wille der USA, Macht über das Finanzsystem und die Ressourcen anderer Staaten zu haben, ist durch den Willen motiviert, den Bevölkerungen anderer Staaten Demokratie, Freiheit und Menschenrecht zu bringen. Das lässt sich auch daraus ersehen, wie in den USA das Finanzsystem und die Ressourcenverteilung der ganzen Bevölkerung zu Gute kommen. Wenn zum Beispiel die deutsche Regierung den Willen der USA unterstützt, Macht über das Finanzsystem und die Ressourcen Deutschlands zu gewinnen, dann handelt es sich nicht um Verrat am eigenen Volk, sondern um die Unterstützung von Demokratie, Freiheit und Menschenrecht.

Unterordnung, Autoritätsgläubigkeit, Befolgen einer Parteilinie, ‘Pflichtgefühl’ sind Eigenschaften der Deutschen, die sie schon einmal in den Ruin getrieben haben – der Unterschied zu 1939 ist, dass 2023 die Parteilinie aus dem Ausland kommt:

Herr H. wie sehen Sie den Unterschied zwischen Adolf Hitler und der heutigen deutschen Regierung?

«Die Gemeinsamkeit ist, dass beide, Deutschland ins Unglück gestürzt haben bzw. stürzen; der Unterschied ist der, dass Adolf Hitler sein Volk nicht an eine ausländische Macht verraten hat.»

Gegenstand der Politik sind die Menschen und ihre Beeinflussung. Wir können uns fragen – und insbesondere die Deutschen sollten es sich fragen: Welches ist das Ziel der ausländischen Beeinflussung im Jahr 2023?!

Die Fragestellung der USA ist nicht: Wie kann ich Krieg vermeiden, sondern: Wie kann ich die Hegemonie erhalten oder ausweiten?

Dazu muss sie ein Propagandainstrument haben, das im Publikum emotionale Aufwallungen generiert, das es in die Stimmung versetzt, allem zuzustimmen, das dem Hegemon dient: Waffenlieferungen, Erhöhung der Rüstungsausgaben, Einführen der allgemeinen Wehrpflicht, fortgesetzte finanzielle Erhaltung des in Bedrängnis gekommenen ausländischen Staates, Kappen der eigenen günstigen Energieversorgung, Hinnehmen der Sabotage zweier Energiepipelines, Aufgabe einer eigenständigen Finanz- und Aussenpolitik, Aufgabe der Existenz eines eigenständigen geistigen Seins.

Nachfolgend ein Bericht, der emotional sehr aufwühlend ist, es handelt sich um die Wirkung einer NATO-HIMARS-Rakete, abgefeuert auf ein ziviles Ziel:

20:35 Uhr, 1. Februar 2023

«Nonne einen Tag nach Klosterbeschuss mit US-Raketenwerfer an Wunden gestorben

Die Nonne, die am Vortag beim ukrainischen Beschuss des Mariä-Entschlafens-Kloster Nikolo-Wassiljewski im Dorf Nikolskoje des Landkreises Wolnowacha der russischen Volksrepublik Donezk mit US-Hochpräzisionsgeschossen schwer verwundet wurde, erlag am 1. Februar ihren Wunden, wie eine Quelle im Kloster gegenüber RIA Nowosti erklärte:

„Gestern wurde ein Priester im St. Nikolaus-Kloster getötet, und heute erlag eine Nonne, die Megaloschima-Nonne Sawwa, ihren schweren Wunden. Die Frontlinie verläuft jetzt ganz in der Nähe des Klosters. Der Beschuss fand gestern gegen 18 Uhr statt, sie haben mit HIMARS das Kloster gezielt beschossen. Ein Priester wurde getötet – er wurde auf der Straße von vielen Splittern getroffen. Und die verwundete Megaloschima-Nonne befand sich in einem Kellerraum. Die Rakete drang in das Gebäude ein und durchdrang drei Decken. Der Nonne wurden beide Arme abgerissen und sie trug eine schwere Brustwunde davon.“ «

https://test.rtde.tech/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/

Der Welt-Hegemon ist fällig

W: Was verteidigt die NATO?

C: Die Hegemonie der USA bzw. ihre Dollarherrschaft.

Dass so eine Dollarherrschaft immer mal einen Weltkrieg braucht und zum Entstehen sogar zwei, das kann der interessierte Laie nachvollziehen.

W: Wollen die USA, indem sie ihre Kurzstreckenraketen von ukrainischem Territorium aus auf Russland starten, den NATO-Bündnisfall auslösen, denn NATO-Raketen, die in Russland einschlagen, können nicht ganz ohne Reaktion bleiben.

C: Vielleicht ist das die Absicht der USA, aber die Rechnung wird nicht unbedingt dadurch beglichen, dass russische Raketen in NATO-Land einschlagen, sondern indem Raketen mit einer grösseren Sprengkraft als bisher, ukrainisches Gebiet treffen, zum Beispiel Verkehrswege, was den grenzüberscheitenden Verkehr von Waffen empfindlich erschweren könnte, für den Transport humanitärer Güter aber noch ausreichend wäre.

Welcher Lohn winkt der NATO-Bevölkerung für einen Krieg gegen Russland (einen gewonnenen)?

Der Lohn der Bevölkerung für einen (gewonnenen) NATO-Krieg gegen Russland wird die Erhaltung der Dollar Herrschaft des Welt-Hegemons USA sein. Ob es sich lohnt, für dieses Ziel zu sterben, wird allerdings nicht die NATO-Bevölkerung selber entscheiden – sondern das wird die USA für sie übernehmen; so wie sie es für die Ukraine entschieden haben. Wenn in Ihnen der Verdacht aufkommt, dass Sie nur für eine übernationale Betrugsorganisation sterben würden, nicht aber fürs Vaterland, Ruhm und Ehre, Demokratie, Freiheit und Menschenrecht, dann möchte ich Sie bitten, sich an ihre Tagesschau, an die Presse des Bildungsbürgertums oder an ihr Boulevardblatt zu wenden – diese werden Sie darin bestärken, dass Ihre Sorgen unbegründet sind.

https://test.rtde.tech/international/161607-usa-wollen-glsdb-raketenmunition-an-ukraine-liefern/

Macht über andere anstreben und Demokratie – wie verträgt sich das?

Demokratie ist Erfüllen des Willens des Volkes und sie ist eine Rechtsordnung, in der niemand über jemand anderem steht – sowohl innerstaatlich als auch zwischenstaatlich.

Kann ein Staat, der Machtausweitung betreibt, das heisst, andere in seine – finanziell, wirtschaftliche – Abhängigkeit bringen will, überhaupt eine Demokratie sein? Dominanz oder Hegemonie erstreben, ist jedenfalls der Rechtsgleichheit – und somit der Demokratie – entgegengesetzt. Kann es sich um Demokratie handeln, wenn sich die Bevölkerung eines Staates sagen muss, wir werden von einem anderen Staat regiert: es sind nicht wir, die zum Beispiel unsere Aussen- und Finanzpolitik bestimmen.

Wenn ein Staat das Ziel der Machtausweitung verfolgt, kann er dann dieses Ziel gegenüber der eigenen Bevölkerung und der betroffenen ausländischen Bevölkerung offen aussprechen – dazu müsste dieses Ziel dem Willen des Volkes entsprechen!

Wir können aus dem Gesagten ersehen, erstens, wie widersprüchlich und infam es ist, zu proklamieren: Wir greifen in das Leben anderer Staaten und Bevölkerungen ein, um ihnen Demokratie zu bringen und zweitens, dass das Ziel der Machtausweitung, Unterdrückung von Information und offener Diskussion impliziert.

Sind die USA eine Demokratie? Erfüllt ihre Regierung den Willen des Volkes?

Entsprechen 700 Militärbasen in aller Welt, deren Betrieb ca. 150 Milliarden Dollar jährlich kostet oder US-geführte Kriege, die Billionen von Dollars verschlingen, dem Willen des Volkes? Oder Rüstungsausgaben von 738 Milliarden Dollar: Die USA haben 2020 knapp drei Mal so viel Geld für Verteidigung ausgegeben wie ihre Rivalen China und Russland zusammen. Ist die Rolle des Welthegemons für die US-Bevölkerung vorteilhaft? Oder handelt es sich bei denjenigen, die diese Hegemonie betreiben um Leute, die den Staat quasi als Firma betrachten, deren Eigentümer sie sind und die dessen Ressourcen inklusive Bevölkerung dazu benutzen, ihr Portemonnaie zu füllen und ihre Macht auszuweiten: das Ziel eines Staates, andere in seine finanziell-wirtschaftliche Abhängigkeit zu bringen, kann eigentlich nichts anderes bedeuten.

Angefügt muss werden: Wenn die landeseigene Währung Weltwährung ist, kann das immense Vorteile für den Wohlstand der eigenen Bevölkerung haben – aber es kann sich mit den Jahren auch als Falle entpuppen, dann nämlich, wenn die Betreiber der Weltwährung (ist es die Regierung?) gewissen Verlockungen nicht widerstehen können:

– das Handelsdefizit hemmungslos vergrössern

– die Finanzwirtschaft von der Realwirtschaft abkoppeln (Finanzkapitalismus)

– die Staatsausgaben hemmungslos vergrössern

– hemmungsloses Ausnützen der Macht, die die Weltwährung gegenüber anderen Staaten verleiht

Die Kuh zugrunde richten auf deren tägliche Milch man sich eingestellt hat.

Produkt einer grossartigen Public Relations Leistung und der Interessen einer übernationalen Elite: Das Bild des Westens von den USA

Realistisch betrachtet handelt es sich bei den USA um einen Betrüger-Staat (oder einen Staat, in den Händen von Betrügern), der als Demokratie gehandelt wird.

Was ist das Recht für die USA und wer sind für sie die Zuwiderhandelnden?

Zwei Definitionen von Recht:

– Das Recht sind derjenige Wille, diejenigen Ansprüche, oder dasjenige Verhalten, die Bestätigung erfahren.

– Das Recht ist der die Menschen verbindende Wille, nicht durch Betrug oder Gewalt Schaden zu erleiden.

Wenn derjenige Wille, diejenigen Ansprüche, oder dasjenige Verhalten Bestätigung erfahren, durch die andere Staaten und Bevölkerungen Betrug und Gewalt erfahren, kann es sich zwar um das Rechtsverständnis einer Hegemonie handeln, aber nicht um Demokratie. Für die USA sind die dem Recht Zuwiderhandelnden – das heisst, die Gefahr und die Bösen – jene, die ihren hegemonialen, imperialen Rechtsanspruch nicht akzeptieren.

Zum Abschluss eine gewagte Prognose: Die deutsche Regierung wird in einem halben Jahr – wenn sie noch im Amt ist – folgendes Gesetz erlassen:

«Wer öffentlich Zweifel daran äussert, dass die USA eine Demokratie sind, wird mit Busse oder Gefängnis bestraft.»