Was jemand in der Ukraine politisch entscheiden kann, hängt seit 2014 (Euro-Maidan) nicht mehr vom Staatsoberhaupt ab, sondern von den ultrarechtsgerichteten Gruppen (z.B. Asow- und Aidar-Bataillon), den allseits bekannten ‘Nazis’. Das heisst, seit 2014 hat die offizielle Regierung der Ukraine gar nicht die Möglichkeit, den Konflikt mit dem Donbass oder die Konfrontation mit Russland zu entschärfen. Zelensky ist nur das Aushängeschild für den Westen (wo Demokratie draufsteht), denn die Ultrarechtsgerichteten, die in der Ukraine bezüglich der Russland-Politik tatsächlich das Sagen haben, sind offiziell nicht vorzeigbar. Bis jetzt waren die Ultranationalisten der Ukraine mit ihrem unbedingten Drang, keinen Frieden mit dem Donbass zu haben und Russland zu konfrontieren, dem Westen nützlich – jetzt allerdings, wo sich unerbittlich die Niederlage der Ukraine abzeichnet, werden sie zur Hypothek; dieses Problem bleibt bestehen, was immer auch mit Zelensky geschieht. https://test.rtde.tech/meinung/176804-selenksij-letzte-akt-wird-bereits/
Autor: Paul Hollenstein
Würdigen USA & NATO & EU das Menschsein oder würdigen sie es herab?
Sind USA & NATO & EU der geistigen und materiellen Entfaltung der Menschen und Staaten auf der Welt förderlich oder hinderlich? Fördern sie den geistigen und materiellen Austausch der Menschen auf der Welt oder ziehen sie Grenzen auf, um dadurch Macht zu erlangen?
Ideologie – oder Religion – heisst Sinngebung oder Sinnfindung. Der Sinn von USA & NATO & EU ist derselbe wie der der jüdischen Religion und heisst Exzeptionalismus. Exzeptionalismus ist eine Ideologie, die ihren Anhängern sagt, dass sie über den anderen Menschen stehen: Die Anhänger des Exzeptionalismus verankern ihr Sein nicht im Geist des Menschen über den jeder Mensch verfügt, das heisst, nicht in der Wahrnehmung des Seins, sondern in einer Idee durch die sie dem Sein als einem materiellen Objekt gegenüberstehen über das sie Macht erstreben. Es ist die Idee, auserwählte Abstammungsgemeinschaft zu sein oder das Statuieren eigener ethischer Überlegenheit, die in Unterwerfung der «Bösen» münden soll.
Weitet jemand, der seine Wahrnehmung der Menschen einschränkt ihr geistiges Sein aus? Oder anders gefragt, bin ich eine geistige Bereicherung für andere Menschen, wenn ich mich über sie stelle? Es ist das, was der Exzeptionalismus tut, konkreter, zum Beispiel die US-Neocons oder die deutsche momentane Regierung (2023). Handelt es sich um – politische – Führung, wenn diejenigen, die die Richtung bestimmen und Entscheidungen treffen, das geistige und materielle Sein der Menschen und anderen Staaten einschränken? Ich würde nicht von Führung, sondern von Machtmissbrauch oder Betrug sprechen.
Von sich selber die Idee haben, über den anderen Menschen zu stehen, ist zum Beispiel dadurch möglich, dass man sie finanziell in der Hand hat. Es bedeutet, eine Idee von sich selber zu haben, durch die ich das Sein der anderen Menschen einschränke.
Ist Exzeptionalismus die Ideologie einer Gruppe oder eines Staates? Worum geht es ihm, was ist sein Anliegen? Wer soll sich davon etwas versprechen, wenn ein Volk, eine Gruppe oder ein Staat über den anderen steht? Was ist die Sache, um die es dabei geht? Die Antwort ist, dass es nicht darum geht, ein Problem zu lösen, sondern darum Privilegien einer Gruppe zu legitimieren.
Was soll sich ein Staat oder ein Volk davon versprechen, über den anderen zu stehen?
Was versprechen sich die USA oder Israel davon, Ausnahmestaat oder Ausnahmevolk zu sein? Als Sinn eines gewöhnlichen Staates – das heisst, eines Staates, der nicht in der Ideologie des Exzeptionalismus lebt – könnte man den Zusammenschluss von Menschen bezeichnen, um auf einem bestimmten Territorium in Frieden und zur Förderung des gegenseitigen Wohlstandes zu leben. Kann das auch der Sinn eines Staates oder Volkes sein, die in der Ideologie des Exzeptionalismus leben? Gehört zur Mentalität des Exzeptionalismus miteinander und füreinander zu arbeiten oder gegeneinander – immerhin platzieren sich die Anhänger dieser Ideologie über den anderen Menschen und Staaten, was eigentlich heisst, sie als nicht eigenständig und rechtsgleich zu betrachten und das Recht zu haben, sie nach eigenem Gutdünken zu behandeln. Es stellt sich die Frage: Ist es der Wille der Bevölkerung, eine Regierung zu haben, die sich dem Exzeptionalismus verpflichtet fühlt und gibt sie dem eigenen Staat Einheit und macht ihn längerfristig stark? Es stellt sich die Frage, ob die Ideologie des Exzeptionalismus aus dem Volk stammt oder von einer elitären Gruppe aus politischen Gründen ersonnen wurde? Sein durch Macht zu ersetzen oder nach den Vorgaben Satans zu leben, ist nicht der ultimative Genuss des Lebens oder seine Würdigung.
Exzeptionalismus und Demokratie
Bedeutet Exzeptionalismus das gleiche wie Oligarchie? Die Ideologen und Vertreter des Exzeptionalismus würden das strikt verneinen mit dem Hinweis, ihre Sonderstellung auf der Welt beruhe auf ethischer Überlegenheit.
Demokratie herrscht dann, wenn die politischen Entscheidungen der Regierung den Willen des Volkes ausdrücken oder anders gesagt, wenn Übereinstimmung herrscht zwischen Volk und Regierung oder wieder anders ausgedrückt, wenn das Volk nicht durch eine – übernationale – Gruppe betrogen wird. Es stellt sich die Frage, ob eine Staatsform mit den Merkmalen ‘Allgemeine Wahlen, Gewaltenteilung, Grundrechte’ eine Garantie dafür ist? Die Frage ist, ob die herrschende Klasse – sei sie national oder übernational – daran interessiert ist oder zulässt, dass die Bevölkerung gut informiert ist und ihren Verstand anwendet? Wenn sie es verhindern will, ist davon auszugehen, dass sie der Bevölkerung etwas verheimlicht bzw. sie betrügt – beides ist dem Volkswillen, das heisst, der Demokratie, entgegengesetzt.
Die Bevölkerung des Westens hält Exzeptionalismus für Demokratie – was ist daraus zu schliessen?
– dass die Vertreter des Exzeptionalismus über grosse manipulative Fähigkeiten verfügen, sonst würden sie wegen ihrer Widersprüche als lächerliche Demagogen erscheinen
– dass ein Zirkel von Betrügern die Weltpolitik bestimmt.
– dass diese Gruppe über ausserordentliche finanzielle Ressourcen und Beziehungen für Public Relations – will sagen Beeinflussung der Öffentlichkeit – verfügt
Exzeptionalismus und Glaubensreligion
Dem Exzeptionalismus geht es nicht um Respektierung der Menschen oder Staaten, sondern um ihre Umformung, so dass sie der eigenen Macht unterliegen: es geht nicht um bilaterale Abmachungen, sondern um unilaterales Aufoktroyieren. Um eine bestimmte Politik zu realisieren, ist mehr oder weniger das Einverständnis der Bevölkerung nötig – wenn dieses Einverständnis auf tendenziöser Berichterstattung der Medien, Unterlassung von Information oder Lügen basiert, handelt es sich um einen Glauben, in den die Bevölkerung versetzt wurde: Der Bevölkerung wird zugemutet, sich an Glaubensinhalten, die einer bestimmten Gruppe Vorteile bescheren, zu orientieren und nicht an der souveränen Realität – die zum Beispiel die Bevölkerung selber darstellen würde.
Wie viele Gruppen oder Staaten mit der Ideologie des Exzeptionalismus gibt es auf der Welt? Anders gefragt: Welches ist die Voraussetzung dafür, in das Leben anderer Staaten einzugreifen, mit dem Ziel Macht über sie zu haben und zu fordern, die eigenen Positionen seien unantastbar?
– eine entsprechende Ideologie
– der Status einer militärischen Grossmacht
– eine durchdringende übernationale Finanz-, Geschäfts- und Beziehungsmacht und dadurch Macht über die Medien.
Der Exzeptionalismus ist auf eine geschlossene mediale Wand angewiesen und auf die Unterdrückung von Information und Gegenmeinungen – wenn seine Positionen offen diskutiert würden, käme zu Tage, dass sie widersprüchlich und gegen das Interesse der Menschen und Staaten gerichtet sind. Die Masche des Exzeptionalismus ist immer dieselbe: Es werden Böse deklariert, die durch die Guten bekämpft werden müssen. Natürlich sind die Bösen diejenigen Staaten und Personen, die ein eigenständiges, selbstdenkendes, souveränes Sein gegenüber einem Dasein als Knechte des Exzeptionalismus vorziehen, das heisst, die «Bösen» wollen nicht nach den Vorgaben einer Gruppe leben, die ihr geistiges und materielles Sein einschränkt und sich für etwas Besseres hält.
Welche Bedeutung hat das Wort ‘Demokratie’ für eine Gruppe, deren Ziel Macht über andere Staaten ist, hegemonial ausgerichtet ist und die Ideologie des Exzeptionalismus vertritt? Sie wird unter ‘Demokratie’ nicht ‘Regierung gemäss dem Willen des Volkes’ verstehen können, denn der Wille des Volkes ist nicht, dass eine ausländische Macht das eigene Land regiert. Wenn eine politische Gruppe positiv besetzte Begriffe braucht, um mit ihnen Zustimmung zum Eingreifen in das Leben anderer Staaten zu erreichen, aber die wahre Absicht nur Ausweiten des Herrschaftsbereichs ist, dann handelt es sich bei dieser Gruppe um eine simple Betrügerin oder Lügnerin.
Konfuzius sagt: Wenn Worte ihre Bedeutung verlieren, verlieren Völker ihre Freiheit. Er hätte auch sagen können: Wenn Worte durch Politiker und Medien sinnentleert verwendet werden, verlieren Völker ihre Freiheit.
Kann der Dollar durch Atombomben gerettet werden?
Oder die für eine sehr einflussreiche politische Gruppe fast ebenso wichtige Frage: Kann Israel durch Atombomben zu Eretz Israel (das heisst, zum Beispiel, erweitert um Westjordanland, Gaza, Ostjerusalem) werden? Sowohl die Rettung des Dollar als Weltwährung als auch die Dominanz der USA im Nahen Osten wären nur möglich, wenn Russland als Weltmacht ausgeschaltet würde. Der Wert des Dollar und seine Vorteile für die USA hängen mit den politischen Machtverhältnissen auf der Welt zusammen – diese Machtverhältnisse sind daran, sich zu verändern und Russland spielt darin eine führende Rolle.
Russland ist ins Fadenkreuz derjenigen geraten, die – ausgehend von 9/11 – eine völlige Umgestaltung des Nahen Ostens anstrebten: Zuerst Afghanistan, nachher Irak, dann Syrien und am Schluss von zwei Fronten aus (die andere wäre Afghanistan gewesen) der Iran – diesen weltherrschaftlichen Plänen hat Russland durch sein Eingreifen in Syrien (2015) den Todesstoss versetzt: Die Pläne der USA bzw. ihres besten Freundes die Herrschaft über den Nahen Osten zu erlangen sind in Schall und Rauch aufgegangen. Man stelle sich vor: Billionen von Dollars und jahrzehntelange Pläne in den Sand gesetzt – das ergibt doch eine richtige Wut auf Russland.
Deutschland repräsentiert (seit 1945) unverbrüchliche Treue zu den USA und die USA sind mit unverbrüchlicher Treue mit Israel verbunden. Frage: Wer bestimmt die weltpolitischen Ziele dieses Trios?
Lässt sich mit dem ‘Prinzip Zion’ noch Geld machen und Machtausweitung betreiben? Das ‘Prinzip Zion’ bedeutete die Kreation eines westlichen Kleinstaates im arabischen Raum und damit die Installation eines ständigen Zankapfels, denn das Ziel Israels ist nicht Koexistenz, sondern ständige Ausweitung. Der Versuch von USA & Israel durch grundlegende Veränderungen im Nahen Osten Herrschaft über ihn zu erlangen, sind gescheitert. Damit ist auch der Versuch gescheitert, das Öl zu kontrollieren und den Ölpreis zu diktieren – was eine lohnende Investition in zionistische Interessen gewesen wäre, nicht zuletzt deshalb, weil es auch den Dollar am Leben gehalten hätte.
Was wären die US-Neocons (Koryphäe Victoria Nuland), wenn nicht das ganz grosse Geld hinter ihnen stehen würde (dass die US-Neocons kompromisslose Vertreter der Interessen Israels sind, wird wohl kaum bestritten)? Eine kriminelle Bande skrupelloser Vollidioten, die mit Feuereifer und allen Mitteln daran arbeitet, die Welt aufzuspalten.
Wenn die Vermehrung – oder Erhaltung – des ganz grossen – westlichen – Geldes nicht mehr einhergeht mit der Verwirklichung der Wünsche Israels, wie wird es dann reagieren?
Nehmen wir an, die USA greifen zu Atombomben, was geben sie als Grund dafür an?
Verteidigung ihres Landes können sie nicht geltend machen, weil ihnen klar ist, dass Russland kein Interesse daran hat, sie anzugreifen. Ebenso klar ist, dass Russland auch kein Interesse daran hat, ihre NATO-Verbündeten anzugreifen.
Was also würden die USA als Grund angeben, wenn sie gegen Russland Atombomben einsetzen wollen?
„Die Vereinigten Staaten werden den Einsatz von Kernwaffen nur in extremen Situationen in Betracht ziehen, um die lebenswichtigen Interessen der Vereinigten Staaten oder ihrer Verbündeten und Partner zu verteidigen.“ (Aus der im April 2010 veröffentlichten Nuclear Posture Review der Obama-Regierung)
Das «nordatlantische Gebiet»
Gemäss ihren Statuten ist die «Sicherheit des nordatlantischen Gebiets» Ziel der NATO. Es stellt sich die Frage, ob die Anstrengungen, das ‘nordatlantische Gebiet’ bis an die Grenzen desjenigen Staates auszudehnen, der Grund der Bildung der NATO war, die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets vergrössert? Oder anders gefragt: Ob die offensichtliche Gefährdung der Sicherheit eines Kontrahenten etwas mit dem Wunsch zu tun hat, die eigene Sicherheit zu gewährleisten?
Was wären die Folgen des Beitritts eines kriegführenden Staates zur NATO? Gemäss Artikel 5 ihrer Statuten würde es die Kriegserklärung der gesamten NATO-Länder an denjenigen Staat bedeuten, der mit dem Neumitglied in einen Krieg verwickelt ist.
Aus Artikel 5: «Die Parteien vereinbaren, daß ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen werden wird; […]»
Ein gewisses – logisches oder sachliches – Problem besteht darin, dass ein kriegführendes Neumitglied nicht als Mitglied des Bündnisses in den Krieg verwickelt wurde und es sich somit nicht um einen Angriff gegen das Bündnis handeln konnte.
https://www.nato.int/cps/en/natohq/official_texts_17120.htm?selectedLocale=de
Die NATO muss sich gegenüber denen verteidigen, auf die sie ihre Macht ausdehnen will
Wir können daraus schliessen, dass die ‘Organisation des Nordatlantikvertrags’ sehr wohl ein Verteidigungsbündnis ist: Die Organisation – unter der Führung der USA – verteidigt das Finanzsystem der westlichen Welt, das auch bestimmt (oder dessen Wille ist, zu bestimmen) unter welchen Regeln auf der Welt gewirtschaftet und gehandelt wird.
Eine elitäre – übernationale – Gruppe benützt die Ressourcen des Staates, das heisst, der Bevölkerung, für die Ausweitung ihrer finanziellen und wirtschaftlichen Macht. Was meinen Sie dazu, Herr Stoltenberg? Sie werden antworten: Irre Verschwörungstheorie, schliesslich sei in den – westlichen – Medien Tag für Tag zu lesen, für was die NATO stehe und das sei nicht Eingreifen in das Leben anderer Menschen und Falschheit. Gerade er und sein Vorgänger Rasmussen wüssten das am besten, weil sie enge Verbindungen zum Bankwesen haben. NATOZISMUS bestehe keineswegs darin, mit militärischen Mitteln jene Mächte zu zähmen, die dem Aufbau eines weltweiten Kreditgeber-Kartells im Wege stehen. Und schon 1939 sei es nicht darum gegangen, europäische Staaten gegen Russland zu lancieren.
Seien wir ehrlich, Herr Stoltenberg, was hat die NATO der Welt zu bieten? Wahrheit als Währung einer elitären Finanzsekte. Bei der Ukraine würde niemand an Finanzsekte denken oder höchstens als Ort mit hohen Geldwäschefähigkeiten und doch bestehen erstaunliche Analogien zu Israel: Eine Regierung, die sich gegen die Bevölkerung abgrenzt, deren Territorium sie beansprucht; ist natürlich Rassismus.
Du Jens, wenn ich so sagen darf, was mich bei dir und deinen hochgestellten Freunden und Freundinnen immer wieder erstaunt, ist das nette Äussere und die satanischen Handlungen – wie geht das, frage ich mich? Die mir einleuchtende Antwort ist folgende: Es handelt sich um menschliche Automaten. Das Erleben des Automaten ist mechanisch, nicht dynamisch: das, was ihm die Gefühle gibt, sind starre Ideen oder Vorstellungen, nicht das Erleben der Aktualität eines geistig-sinnlichen Austausches: ein geistiger Austausch oder Kommunikation wird nicht oder nur scheinhaft oder nur kontrolliert oder selektiv zugelassen. Im Automaten läuft ein Programm ab, das alles ausblendet und abwehrt, das seine eingeschränkte Welt in Frage stellen könnte. Der Automat kann die anderen Menschen und den Kosmos nicht aufnehmen, empfangen, einsehen, wahrnehmen, auf-sich-wirken-lassen, weil dieser Austausch und diese Kommunikation es unmöglich machen würden, in einer eingegrenzten Welt zu leben. Es stellt sich die Frage: Was ist die Realität für ihn? Ein bisschen Macht und Unterwerfung und Gruppenorientierung.
PS: Zur Logik des menschlichen Automaten (Typ Satan) passt der Titel dieses Textes.
Wenn die eigene Weltanschauung in Aufspaltung, das heisst, ‘wir gegen sie’ besteht, worauf soll dann die Weltgeschichte hinauslaufen?
Warum geistige Fortschritte machen, wenn es finanziell nichts bringt?
Ist es lohnenswerter die Bürger eines Landes hinter sich zu haben oder die Clique, die über das übernationale Finanzkapital herrscht?
Welcher West-Bürger fühlt sich nicht emotional erhoben durch den täglichen ethischen Triumph über den Nicht-Westen, zelebriert durch seine Medien?
Du Joe, weisst du wovon ich schon ein ganzes Leben lang träume? Von einem Kreditgeber-Kartell: Nur bei mir können die Leute Kredit bekommen für ihre Projekte – und ich sage: Natürlich bekommt ihr Kredit, aber ihr müsst tun und lassen und denken, was ich sage. Und das natürlich weltweit.
Machtstreben und Recht
Die Machthaber sagen den Menschen, was sie zu tun und zu lassen haben – das sagt das Recht den Menschen auch; wo liegt der Unterschied? Darin, dass das Recht mit dem Anspruch auftritt, nicht den persönlichen Interessen von Machthabern zu dienen, sondern der Allgemeinheit. Probleme mit diesem – innerstaatlichen – Rechtsgrundsatz können sich dann ergeben, wenn eine ausländische Macht (Staat, Gruppe) in das eigene Rechtssystem eingreift.
Macht ist Eingreifen in das Leben anderer Menschen oder Staaten. Wie steht das Recht dazu?
Recht ist:
1) derjenige Wille, diejenigen Ansprüche, oder dasjenige Handeln, die Bestätigung erfahren.
2) der die Menschen verbindende Wille, nicht durch Betrug oder Gewalt Schaden zu erleiden.
Das Ziel der Macht – das Ziel des Rechts
Das Ziel der Macht ist erreicht, wenn sich die einen den anderen unterworfen haben. Das Ziel des Rechts ist erreicht, wenn niemand gegen die Regeln verstösst. Bemerkenswert ist, dass insofern kein Zielkonflikt zwischen Macht und Recht besteht.
Was ist das allgemeine Interesse?
Als Allgemeininteresse könnte man bezeichnen, nicht durch Lügen, Betrug oder Gewalt Schaden zu erleiden. Dieses Interesse haben auch Individuen oder Gruppen, die ihre Ziele durch Lügen, Betrug oder Gewalt erreichen wollen.
Recht ist eine Bewertung des Handelns:
Es ist möglich, dass lügen, betrügen, Gewalt ausüben innerhalb eines gewissen Kontextes als erstrebenswert und ethisch wertvoll betrachtet wird. Der Kontext kann zum Beispiel ein Clan oder eine politische Gruppe sein. Wenn es Staaten gibt, die das rechtswidrige Handeln oder Verhalten (Lüge, Betrug, Gewalt) einer solchen politischen Gruppe oder Staates tolerieren, übersehen oder unterstützen dann handelt es sich entweder um Profiteure oder unter Druck Gesetzte. Der höchste Punkt der Macht ist dann erreicht, wenn ‘Recht’ (Gesetze, Handlungen der Regierung) die Verpflichtung der Bevölkerung bedeutet, durch Betrug oder Gewalt Schaden zu erleiden (dieses Ziel ist in Deutschland und der Mehrheit der EU-Staaten 2023 erreicht worden).
Der Widerspruch oder die Falschheit von USA & NATO & EU: Sie handeln gemäss einer Clan-Ethik oder einem Clan-Recht – aber als Grund für ihr Eingreifen in das Leben anderer Menschen und Staaten geben sie an, ihr Ziel sei die Verbreitung des universalen Rechts. Clan-Recht heisst: Als Recht gilt das, was dem Erreichen der Ziele des Clans dient und als Unrecht gilt das, was sich seinen Zielen widersetzt. USA & NATO & EU sollten sich bewusst sein, dass sie sich geistig in einer archaischen Stammes-Ideologie bewegen – vergleichbar der Ideologie Israels – und dass diese Ideologie nichts mit einem modernen Staat zu tun hat bzw. mit dem freien geistigen, finanziellen und wirtschaftlichen Austausch unter den Völkern. Macht ist darauf angewiesen, natürlich gegebene Zusammenhänge (zum Beispiel das Gesetz von Angebot und Nachfrage) oder das, was bisher selbstverständlich war, durch willkürliche Zusammenhänge zu ersetzen. Die ganze Welt einer quasi Stammesideologie unterzuordnen ist ein sehr ehrgeiziges Ziel!
Ziel des Rechts: Recht (Gesetze, Handlungen der Regierung) tritt jedenfalls damit auf, im Dienst der Allgemeinheit zu stehen: sein Ziel sei es, zu vermeiden, dass Individuen oder eine Gruppe (Clique, Clan, Partei) durch unlautere Machenschaften, Betrug oder Gewalt andere Menschen benachteiligen und sich selber in den Vorteil setzen. Bei einem Staat dessen Gesetze und Erlasse – das heisst, das Recht – das materielle und geistige Leben der Menschen einschränken, kann es sich allerdings nicht um eine Demokratie und eigentlich auch nicht um einen Rechtsstaat handeln.
Die Frage der Machtorientierten ist: Wie können wir vermeiden, dass die Bevölkerung merkt, dass wir zu ihrem Nachteil leben, wie können wir erreichen, dass sie unser Handeln als ‘Recht’ und als ‘ethisch wertvoll’ beurteilt, obwohl wir uns dadurch materiell bereichern und sie schädigen. Die Methode dazu ist folgende: Jene, die sich nicht unterwerfen wollen, müssen schlecht gemacht werden, sie müssen – mit Hilfe der Medien – als ‘böse’ dargestellt werden, die entmachtet werden müssen. Funktionieren kann das nur, wenn eine mediale Wand aufgebaut werden kann, die dieses Bild stützt und gegensätzliche Darstellungen als auch ein freier Austausch der Meinungen nicht zugelassen werden. Das heisst, die Grundlagen der Beurteilung von politisch relevanten Ereignissen und Handlungen müssen eingeschränkt werden – was weder ehrlich noch demokratisch noch wissenschaftlich ist. Wenn Zustimmung zu politischen Handlungen auf betrügerische Weise zustande kommt, kann man von Kriminellen sprechen. Sich selber als Opfer und die anderen als die Bösen darstellen, ist eine Masche, die beim Publikum gut ankommt; wenn auf der Welt ‘Böse’ bezeichnet werden, gibt das dem Publikum das Gefühl zu den ‘Guten’ zu gehören, moralische Entrüstung auszukosten und durch die Massenmedien ein Gefühl der Einheit zu erleben. Das Erleben von Einheit auf der Basis von Lügen, Widersprüchen und Illusionen bedeutet allerdings Aufspaltung: jene, die kein Interesse daran haben, die Mentalität und das Geld Satans über den menschlichen Geist zu stellen, werden ausgegrenzt. Es stellt sich die Frage: Wie gestaltet sich das Zusammenleben, wenn die Forderung des Rechts ist, sich Lügen, Widersprüchen und Illusionen zu unterwerfen? Vielleicht etwa so wie im Alten Testament.
PS:
Von Lügen, Widersprüchen und Illusionen abzulassen wird dann schwierig, wenn sie die Grundlage des eigenen Lebensinhalts oder Selbstwertgefühls bilden bzw. die Basis der eigenen Macht, Prestiges und materiellen Profits.