Der Westen am Beispiel des Herrn Ischinger:

Herr Ischinger gehört zu den Leuten, die ihr Dasein nicht als Fühlen, Denken, Wahrnehmen, Würdigen der Menschen, der Staaten und der Zusammenhänge des Kosmos verstehen, sondern als Gruppenzugehörigkeit – was soll für ihn Wahrheit, Rechtsgleichheit und Politik bedeuten?

Ich fürchte, Herr Ischinger gehört einer Gruppe an, die ihren Charakter, Geist und – politischen – Ziele auf keinen Fall einer rationalen Prüfung unterziehen will – weil sie auf Macht über andere Menschen oder Staaten hinauslaufen: Bedeutung und ‘Lebensinhalt’ kommen aus dem Nicht-zulassen der Realität anderer Menschen oder Staaten oder anders ausgedrückt, aus dem Unterdrücken ihrer Realität. Wer könnte solche Ziele offenlegen wollen?

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Das Problem des Westens ist, dass er die Ideologie des Exzeptionalismus übernommen hat, konkreter gesagt, die jüdische Ideologie, das heisst, eine Gruppen-Ideologie oder anders gesagt, eine Ideologie des Gruppenegoismus. Gruppenegoismus kann zwar religiös abgestützt sein, aber er masst sich dann etwas an, das Gott nicht kann: Er hat nicht die Macht, Lügen zu Wahrheit zu machen und Widersprüche zu etwas, das sich nicht gegenseitig verneint oder ausschliesst.

Wenn die Regierung eines Staates einen Gruppenegoismus vertritt – zum Beispiel den Exzeptionalismus der USA oder den Exzeptionalismus derer, die die USA beherrschen – dann betrügt sie die Allgemeinheit oder anders gesagt, das eigene Volk oder den eigenen Staat.

Gruppenegoismus tötet den Geist ab, lebt von Lügen, spaltet die Bevölkerung und den Staat und macht ihn schwächer – es ist das, was der Westen zur Zeit erlebt.

Wenn eine Partei von der Frage, wie kann ich der Allgemeinheit, das heisst, dem Staat dienen, zur Frage übergegangen ist: Wie können wir uns – die eigene Gruppe – mächtiger und reicher machen, dann können wir den Zerfall des Staates beobachten.

Könnte der israelische Staat noch existieren, wenn es nicht gelänge, Mitglieder der eigenen Gruppe stets reicher und mächtiger zu machen?

Was ist von einer die Weltpolitik bestimmenden Gruppe zu halten, deren Ziel es ist, die Mitglieder der eigenen Gruppe reicher und mächtiger zu machen und zugleich das Territorium eines Staates auszuweiten, den diese Gruppe im Mittleren Osten unterhält? Merkwürdig könnte anmuten, dass die Ideologie dieser Gruppe als Weltreligion gilt, obwohl sie nur in der Verehrung eines Gottes besteht, der die Abstammung dieser Gruppe über die der anderen Menschen gestellt hat. Immerhin sind diese Faktoren: Als Weltreligion gelten, keine ethischen Grenzen gegenüber Aussenstehenden kennen, weil man einen Gott verehrt, der die eigene Abstammung über die der anderen Menschen gestellt hat, plus das Image als geplagtes Opfervolk ideale Voraussetzungen für das Ziel, die Mitglieder der eigenen Gruppe reicher und mächtiger zu machen.

Handelt es sich bei Israel um einen Pseudostaat, das heisst, um das private Projekt einer rassistischen mächtigen Gruppe – im Endeffekt um eine riesige Militärbasis, die so tut als handle es sich um einen Staat, ausgestattet mit politischen Institutionen, mit Bevölkerungsnachzug aus dem Ausland, situiert in einem fremden Kulturkreis und überlebensfähig nur dank den ausländischen Stammesangehörigen, die eine Grossmacht beherrschen?

Ist die Existenz Israels dem Ziel, die Mitglieder der eigenen Gruppe noch reicher und mächtiger zu machen, förderlich? Jedenfalls ist es – bis anhin – der Einheit der Gruppe förderlich und gibt den Anlass die – militärischen und finanziellen – Kräfte einer Grossmacht zu aktivieren, ausserdem stachelt es idealistische oder ‘religiöse’ Gefühle des Fussvolks an, das nicht in erster Linie an finanziellem Gewinn interessiert ist.

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