Wenn das eigene Selbstverständnis eine Gruppenidentität ist

Wenn die Idee, die man von sich selber hat, identisch ist mit der einer Gruppe, ist es besser möglich psychisch, politisch oder finanziell von Widersprüchen, Lügen und Wahnideen zu leben.

Woraus könnte die Idee einer Gruppe ‘wir stehen über den anderen Menschen’ entstanden sein? Der Stammesgott der archaischen Zeit hatte die Bedeutung, den eigenen Stamm zu einen und ihm Unterstützung für die eigene Erhaltung oder Ausweitung seiner Macht zu geben. Der Wille des Stammesgottes stand dem Willen anderer Stammesgötter gegenüber und wenn ein anderer Stamm sich als stärker erwies, dann war auch dessen Gott stärker als der des eigenen Stammes. Ein allmächtiger Universalgott, dessen Wille die Ursache von allem sei, steht nicht anderen Stammesgöttern gegenüber. Die Vorstellung eines solchen Gottes ist den Juden, Christen und Moslems gemeinsam – aber die Christen und Moslems, im Gegensatz zu den Juden, verstehen sich nicht als Stamm oder Volk, das sich gegen andere abgrenzt: Die Juden definieren sich als Untertanen eines allmächtigen Gottes, der ihr Volk über die anderen Völker gestellt hat – handelt es sich um Rassismus? Hier die Antwort von chatgpt.com: «Die Auserwähltheit im Judentum ist nicht an eine ethnische Überlegenheit gekoppelt, sondern an die Erfüllung eines religiösen Auftrags. Sie wird oft als spirituelle Rolle verstanden, die das jüdische Volk in der Welt spielt.» Gerade mit dem Hintergrund der Handlungen des jüdischen Staates in Gaza, ist man besonders geneigt, diese Antwort für wissenschaftlich, ehrlich und glaubwürdig zu halten.

Was veranlasste den allmächtigen Gott, die Völker der Erde (99.9 % der Menschen) unter die Juden zu stellen? Die Antwort könnte sein, dass die Juden diese Religion aus politischen Gründen erfunden haben – wie das zum Beispiel der Theologisch-politische Traktat von Spinoza (1632 – 77 und selber Jude) nahelegt.

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