Der Mann, der im 2. Weltkrieg in der SS-Freiwilligen-Division Galizien (14. Waffen-SS-Division) gegen die Russen gekämpft hat

Die USA und ihre Freunde, zum Beispiel Kanada, haben eben ein pragmatisches Verhältnis zu ‘Gut’ und ‘Böse’, das heisst, bei ihrem aussenpolitischen Handeln, geht es stets um das ethisch Gute – was manchmal zu Widersprüchen führt.

Dazu zwei allgemeine Bemerkungen von George Friedman am « Chicago Council on Global Affairs », am 4. Februar 2015:

1) „Der beste Weg die feindliche Flotte zu besiegen ist zu verhindern, dass diese gebaut wird. Der Weg, den die Briten gegangen sind, um sicherzustellen, dass keine europäische Macht die Flotte bauen konnte, ist, dass die Europäer einander bekämpften.“

2) „Das Hauptinteresse der US-Aussenpolitik während des letzten Jahrhunderts, im ersten und im zweiten Weltkrieg und im kalten Krieg waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse galt, sicherzustellen, dass dieser Fall nicht eintritt.“

2023 sind die USA und ihre Freunde eigentlich mit dem gleichen Problem beschäftigt wie 1914 und 1939. Mit dem einen Teil Europas klappt es wunderbar: die Wirtschaftsmacht Deutschland ist schon fast zerstört, mit dem anderen hingegen hapert es gewaltig, nämlich Russland auch in die Dollarherrschaft zu integrieren. Daraus lässt sich klar schliessen, was für die Leit-Medien von USA & NATO & EU zur Zeit das ethisch Gute ist: Alles, was die Ukraine gegen Russland unterstützt. Natürlich ist ‘Nazi’ das Böse schlechthin, denn es ist unter anderem rechts und das bedeutet nationalstaatlich orientiert. SS-Freiwilligen-Division Galizien (14. Waffen-SS-Division) ist natürlich auch ‘Nazi’, aber im zweiten Weltkrieg war zunächst das Ziel, die aufstrebende (Wirtschafts-) Macht Deutschland auszuschalten. 2023 ist das Ziel der USA Russland durch die Ukraine und Deutschland zu zerstören – und daraus folgt, dass alles das ethisch Gute ist, was diesem Ziel dient.

https://test.rtde.tech/europa/181703-weil-er-gegen-russen-kaempfte/

Der Mann, von dem im Titel die Rede ist, heisst Jaroslaw Hunka. Wenn die SS-Freiwilligen-Division Galizien in der er gedient hat, gegen Russland siegreich gewesen wäre, dann hätte Hitler den Krieg gewonnen und damit wäre das Ziel der USA, die deutsche Wirtschaftsmacht zu zerstören und den Dollar zur Weltwährung zu machen, nicht erreicht worden – der kanadische Applaus für den Weltkriegsveteranen ist also höchst zwiespältig und widersprüchlich.

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