Herabwürdigung – ein Beziehungsspiel?

Bei der Herabwürdigung geht es um das eigene Wertvoll-sein, und darum, dass es das andere nicht ist.

Was anderes soll sie sein als ein Beziehungsspiel? denn es geht nicht darum, den Menschen, oder die Sache wahrzunehmen, sie zu erkennen, oder zu erfassen, sondern nur darum, sich selber zum andern in ein Verhältnis zu bringen – sei es durch Illusionen, Intrigen, oder Macht – in dem ich ihm überlegen bin. Das heisst: das sich-wertvoll-Fühlen kommt nicht aus der Würdigung des Menschen und der Natur, nicht aus dem Zusammenhang mit ihnen, sondern aus ihrer selektiven Verneinung, und selektiven Bejahung, so dass ich – oder mein Clan – das Absolute sein kann.

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